Band 2480: Haus der bösen Träume

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Band 2480: Haus der bösen Träume

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iceman76 Offline
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Band 2480: Haus der bösen Träume

Beitrag von iceman76 »

Haus der bösen Träume

Doktor Tod - Doktor Satanos - Mister Mondo - der Aufräumer von Hackney ... All diese Namen und Begriffe verband ich mit den ›Visionären‹, einer Gruppe skrupelloser Wissenschaftler, die im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen gingen - und diese häufig genug wiederbelebten, um sie auf die Menschheit loszulassen! Ein Informant gab mir einen Tipp. Wenn ich mehr über die Visionäre erfahren wollte, sollte ich mich zu einem einsam gelegenen alten Haus begeben. Das tat ich. Und obwohl ich von Anfang an ein mulmiges Gefühl hatte, betrat ich dieses Haus - und es entpuppte sich als Todesfalle!

Geschrieben von Ian Rolf Hill

Erscheinungsdatum: 17.01.2026
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Auserwählter Offline
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Re: Band 2480: Haus der bösen Träume

Beitrag von Auserwählter »

Dieser Roman hat mich irgendwie nicht gepackt. Wann ist was real, wann nicht? Mal wirken die Waffen, mal nicht... Und am Ende
Spoiler
wird Sir Powell zum Prügelfreund?
Fand ich nicht so überzeugend, wenngleich ich auch nicht den Eindruck hatte, einen IRH zu lesen.

Ein "Mittel" von mir.
Don Nuzzolo Offline
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Re: Band 2480: Haus der bösen Träume

Beitrag von Don Nuzzolo »

Mal ein anderer IRH,anstatt immer Action ging es diesmal Ruhig zu. Dieses Mal ging es eher Richtung Psychologie,was ist Real und was ist Hirngespinst. Und auch die Rolle von Glenda war eine Abwechslung. Und Sir Powell achtet auf seine Mitarbeiter :D

Ich gebe ein Sehr Gut
Phexcaer Offline
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Re: Band 2480: Haus der bösen Träume

Beitrag von Phexcaer »

Gebe mit wohlwollen noch ein "Mittel".

Generell bin ich immer ein wenig skeptisch bei "Wissenschafts"-Romanen, vor allem wenn sie ohne Magie auskommen wollen und trotzdem irgendwie Übernatürlich wirken wollen. Bei sowas wie Mutanten usw. mag das noch ziehen, aber hier werden die Grenzen der Pseudo-Wissenschaft schon arg strapaziert. Die ganze Sache mit Astralprojektion geht dann für mich noch in Ordnung, aber das dann der Körper zur Astralprojektion an einen anderen Ort teleportiert und dabei auch Gegenstände mit bringt hätte man eventuell doch mit Magie erklären sollEN anstatt mit "Menschen haben das Potenzial" dazu.

Ansonsten wirkte der Roman auch unrund. Verrückte Wissenschaftler, Wölfe, Vampire, Telepathie, Suggestion...passte alles nicht wirklich zusammen. Dazu gibts alle 2-3 Seiten Querverweise zu anderen Romanen. Hat mich nie wirklich abholen können, auch wenn die Anfangsidee sicherlich brauchbar war. Es wird auch nie völlig geklärt wie John überhaupt in die Hände seiner Gegenspieler geraten ist oder warum er sich nicht daran erinnern kann.
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kualumba Offline
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Re: Band 2480: Haus der bösen Träume

Beitrag von kualumba »

Seit langem mal wieder einen Roman mit "schlecht" bewertet. Der Roman hat mich nicht abgeholt. Was war das?
Destero Offline
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Re: Band 2480: Haus der bösen Träume

Beitrag von Destero »

Die erste Hälfte hat mir sehr gut gefallen… fast besser als der 4-Teiler.

Aber irgendwann entwickelte sich die Geschichte nicht mehr weiter und drehte sich im Kreis. Verlor dann etwas das Interesse.

Gesamt-Bewertung: gut
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Sinclair Offline
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Re: Band 2480: Haus der bösen Träume

Beitrag von Sinclair »

Handlung: John hat kein gutes Gefühl dabei, als sich ein Informant mit ihm ausgerechnet in einem einsamen leerstehenden Haus, dass in einem verwilderten Park steht, treffen will. Angeblich hat der unbekannte Informant neue Informationen über die Visionäre, mit deren Mitgliedern John schon oft zu tun hatte. Johns Gefühl nach dem Betreten des Hauses in eine Falle zu tappen, bestätigt sich als die Eingangstür und die Fenster plötzlich nicht mehr da sind und John demnach im Haus fest sitzt. Fortan hat John seltsame Erlebnisse im Haus. Er wird von einer Riesenfledermaus angegriffen, hört mehrfach die Schreie eines Mannes und findet im ersten Stock des Hauses eine Vampirin. Als sie ihn angreift, versinkt John in der Wand und findet sich kurz darauf in der Eingangshalle wieder. Die Eingangstür ist wieder da, aber John kann die Klinke nicht fassen. Die Aktivierung des Kreuzes funktioniert genauso wenig, wieder der Einsatz der Beretta gegen die Vampirin. Ein Mantel auf einem Garderobenständer beginnt damit John zu würgen. Mühevoll kann sich John befreien und kommt zur Erkenntnis, dass er nur noch ein Geist ist. Wie konnte das möglich sein? War John auf dem Weg zum Treffpunkt etwa bei einem Unfall verunglückt?

Meinung: Nach der vierteiligen Raunacht-Saga, von der ich eigentlich mehr erwartet hatte, nun wieder ein Einzelroman von Ian Rolf Hill, in dem es wieder um die Wissenschaftlergruppe der Visionäre ging, zu der unter anderem Dr. Tod, Dr. Satanos und Marvin Mondo gehört hatten. Auch dieses passende Titelbild zum Roman wurde wieder von Thomas Greiwe mit KI – Software erstellt.

Ian Rolf Hill schilderte schon von Anfang an die gruselige Atmosphäre rund um das einsame Haus sehr gut.
Parallel erzählte ian Rolf Hill diesen Fall aus einem anderen Blickwinkel. Suko und Glenda machten sich auf die Suche nach John und orteten sein Auto vor dem Haus des Psychiaters Dr. Gabriel Legrand. Also an einer völlig anderen Stelle und nicht an der, wo John sich tatsächlich aufhielt. Dieses machte den Fall noch rätselhafter. Besonders weil Legrand, der sich arrogant und überlegen verhielt, Suko und Glenda auf einem Bildschirm zeigte, wie John gegen nichts sichtbares ankämpfte. Wurde dem Geisterjäger irgend etwas suggeriert, was tatsächlich gar nicht vorhanden war?

Es war noch etwas anders gewesen. Dr. Legrand hatte eine Methode gefunden, wie er den Astralleib eines Menschen, für eine bestimmte Zeit, räumlich vom Körper trennen konnte. Ian Rolf Hill knüpfte dabei unmittelbar an die Ereignisse in Band 2248 mit Dr. Ashton und Vicky Starr an. Kurz nachdem Dr. Ashton damals in Frankreich starb, tauchte Legrand erstmals dort unter dem Namen Fabienne auf und erwarb sich den Beinamen Mentalist. Es war schon ein raffiniertes Psycho – Spiel, dass Ian Rolf Hill hier entwickelte.

Obwohl Suko dem überheblichen Legrand am liebsten den Hals umgedreht hätte, benötigte er dennoch dessen Fähigkeiten. Um es noch komplizierter zu machen, musste Glendas Geist demjenigen von John folgen, um überhaupt erst zu erfahren, wo sich der Geisterjäger eigentlich befand. Legrand gab vor nicht zu wissen wohin er Johns Geist schickte. War es dann aber logisch, dass sich die von Wölfen zerfetzte Leiche im gleichen Haus befand? Legrand musste doch eigentlich wissen, wohin er seinen verräterischen Assistenten schaffte, um sich seiner zu entledigen. Genauso musste er die Wölfe ins Haus gebracht und es mit den Kameras und Lautsprechern ausgestattet haben. Deshalb musste er durch die Bildschirmübertragung ganz genau wissen, wo sich John befand. Alle anderen Versionen waren nicht glaubwürdig.

Demnach war die Aktion mit Glenda eigentlich von Anfang an überflüssig. Sie diente wohl in erster Linie dazu den Roman noch etwas in die Länge zu ziehen. Außerdem, wenn Legrand wirklich nicht wusste, wo sich John befand, wie konnte er dann Glenda an das richtige Ziel schicken? Ian Rolf Hill hatte sich mit diesem Handlungsteil definitiv in einige Logikfehler verstrickt.

Die beste Szene in der zweiten Hälfte des Romans blieb Sir Powell, bei der Verhaftung von Legrand, vorbehalten. Als der Psychiater wieder Wiederworte geben wollte, schlug Sir James ihn kurzerhand nieder. Dieses brachte dem guten Superintendenten aber einen eingegipsten Arm und den Spott seiner Mitarbeiter ein. John nannte ihn heimlich treffend daraufhin Hau – drauf – Powell. :)

Insgesamt betrachtet hatte der Roman eine gute Grundidee, mit einer ebensolchen ersten Hälfte. Aber die zweite Hälfte bestand nur noch aus einem teilweise unlogischem Hin und Her. Textfehler, die zu unverständlichen Sätzen oder falsch genannten Personen führten gab es ebenfalls noch. Wenn daran der Autor nicht schuld war, sollte der Lektor sorgfältiger arbeiten.

Ansonsten gehörte dieser Roman zu den Schwächsten, die Ian Rolf Hill bisher für die Serie schrieb. Ich bewertete diese Roman wohlwollend gerade noch mit der Note 4 = Ausreichend und vergab 2 von 5 Kreuzen an Ian Rolf Hill. Nach der üblichen Wertung im Forum stimmte ich mit Mittel ab.
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