Band 2459: Der Super-Vampir
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Auserwählter Offline
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Hallo allerseits,
ich bin neu hier, habe aber einige Diskussionen verfolgt. Nun habe ich mich entschlossen, etwas aktiver zu werden.
Diesen Roman fand ich, wie den vorigen, zwar von der Grundidee gut und auch durchaus passabel geschrieben, aber war das Verhalten einiger Figuren doch sehr zweifelhaft.
Justine lässt sich in Handschellen legen und brav ins Auto setzen? (Ist sie nicht so kräftig, Handschellen zu zerreißen oder eine Tür von innen zu öffnen?) Sie springt einen Abgrund hinunter, auf die Gefahr hin als Matschepampe unten zu lassen, aber im Vertrauen, der Umhang sei schon echt? :wall:
Im Teil davor saugt sie im brennenden Gebäude jemanden aus, lässt sich wie eine Anfängerin übertölpeln und dazu noch von Zeugen sehen? Sie bekommt nicht mit, dass die Doktorarbeit brennt, weil sie so mit Schlürfen beschäftigt ist? Ich frage mich schon, wie sie bei so viel Dummheit und Unterwürfigkeit zur derzeit langlebigsten Blutsaugerin im Sinclair-Universum geworden ist...
John schlitzt sich die Pulsadern der Länge nach! auf, um Justine Blut zu geben? Und eine ihr Unbekannte macht das ebenfalls? Echt jetzt?
Wie man vielleicht sieht, hat dieser Roman bei mir mehr Frage- als Ausrufezeichen hinterlassen. Leider merkt man, dass hier ein neuer Gegner aufgebaut werden soll, so viele Möglichkeiten hat sie ja nicht.
Ich bin auch kein großer Freund von Marlene Klein, ich habe bei ihr nur bedingt ein Sinclair-Feeling, mit Schrecken denke ich als "Bodi" zurück...
Eines würde mich interessieren: Wo kann man etwas über die Veränderungen nach Band 2500 lesen? Davon habe ich erst hier erfahren, die Aussage macht mir schon etwas Sorgen. Hoffentlich kein "Wir zerstören alles und bauen es völlig neu wieder auf, dann wird alles gut!" Sowas geht immer schief. Änderungen sind ja normal und gut, aber bitte nicht alles auf einmal. :wall:
ich bin neu hier, habe aber einige Diskussionen verfolgt. Nun habe ich mich entschlossen, etwas aktiver zu werden.
Diesen Roman fand ich, wie den vorigen, zwar von der Grundidee gut und auch durchaus passabel geschrieben, aber war das Verhalten einiger Figuren doch sehr zweifelhaft.
Justine lässt sich in Handschellen legen und brav ins Auto setzen? (Ist sie nicht so kräftig, Handschellen zu zerreißen oder eine Tür von innen zu öffnen?) Sie springt einen Abgrund hinunter, auf die Gefahr hin als Matschepampe unten zu lassen, aber im Vertrauen, der Umhang sei schon echt? :wall:
Im Teil davor saugt sie im brennenden Gebäude jemanden aus, lässt sich wie eine Anfängerin übertölpeln und dazu noch von Zeugen sehen? Sie bekommt nicht mit, dass die Doktorarbeit brennt, weil sie so mit Schlürfen beschäftigt ist? Ich frage mich schon, wie sie bei so viel Dummheit und Unterwürfigkeit zur derzeit langlebigsten Blutsaugerin im Sinclair-Universum geworden ist...
John schlitzt sich die Pulsadern der Länge nach! auf, um Justine Blut zu geben? Und eine ihr Unbekannte macht das ebenfalls? Echt jetzt?
Wie man vielleicht sieht, hat dieser Roman bei mir mehr Frage- als Ausrufezeichen hinterlassen. Leider merkt man, dass hier ein neuer Gegner aufgebaut werden soll, so viele Möglichkeiten hat sie ja nicht.
Ich bin auch kein großer Freund von Marlene Klein, ich habe bei ihr nur bedingt ein Sinclair-Feeling, mit Schrecken denke ich als "Bodi" zurück...
Eines würde mich interessieren: Wo kann man etwas über die Veränderungen nach Band 2500 lesen? Davon habe ich erst hier erfahren, die Aussage macht mir schon etwas Sorgen. Hoffentlich kein "Wir zerstören alles und bauen es völlig neu wieder auf, dann wird alles gut!" Sowas geht immer schief. Änderungen sind ja normal und gut, aber bitte nicht alles auf einmal. :wall:
Zuletzt geändert von Auserwählter am Do Sep 04, 2025 7:39 pm, insgesamt 2-mal geändert.
Re: Band 2459: Der Super-Vampir
Handlung: Durch die Zusammenarbeit von Christina Dick und Father Ignatius wird auch für John und Suko ein Privatjet organisiert, der sie von Birmingham nach Bukarest bringt. Dort treffen sie etwa zwei Stunden nach den Flüchtigen ein. Mit dem für sie bereitstehenden Auto fahren sie sofort zur Universität, die bereits von Polizeiwagen abgeriegelt ist. Nachdem sich John und Suko ausgewiesen haben, erfahren sie den Grund für den Einsatz. Eine angebliche Studentin, auf die die Beschreibung von Justine passt, randaliert im Keller. John stellt Justine, die auf der vergebliche Suche nach Srissroks Gehirn war, dass nicht mehr da ist. John nimmt Justine symbolisch fest. Danach kann er die Privatadresse des für den Artefakte-Keller verantwortlichen Professors Stoica in Erfahrung bringen. Zusammen mit Suko und Justine fährt John mit einem geliehenen Streifenwagen zum neuen Ziel. Als John und Suko durch die zerstörte Terrassentür in Stoicas Haus eindringen, bietet sich ihnen ein Bild des Grauens. John trifft Hades mit drei Silberkugeln, die diesen aber nicht vernichten. Dafür verwandelt sich Corvin Hades in einen Raben und entkommt erneut. Er hatte also sein erstes Ziel erreicht. John und Suko beschließen sich zu trennen. Suko fliegt mit den geretteten Ryan und Joycelyn nach Sofia um dort den Mondstein, vor dem Zugriff von Corvin, zu sichern. John und Justine fahren nach Bran, wo sich der Legende nach Draculas Umhang befinden soll. Ist Corvin Hades überhaupt noch zu stoppen?
Meinung: Nach dem guten Auftakt war dieses nun der 2. Teil des ersten Vampir-Zweiteilers von Marlene Klein. Das Titelbild zum Roman war erneut eine mit KI – Software erstellte Eigenproduktion von Bastei Lübbe. Wenn ich mir die abgebildete Justine etwas genauer anschaute, war eine gewisse Ähnlichkeit mit der Autorin nicht von der Hand zu weisen. Der Titel klang dagegen ein wenig nach den Superhelden-Welten von Marvel oder DC. Ein witziger Schreibfehler hatte sich auf der Leser-Seite eingeschlichen. Dort war die Rede von Marke, dem Pfähler. Den Typen kannte ich aber bislang noch nicht.
Marlene begann diesen Roman mit einem Rückblick ins Jahr 1850. Dr. Vladimir Grigoric und sein Assistent Haberer jagten den berüchtigten Vampir Bojan Srissrok, zusammen mit Dorfbewohnern aus Rad. Haberer wurde das letzte Opfer des Vampirs, bevor ein mutiger Dorfbewohner den abgelenkten Srissrok pfählte. Grigoric entnahm dem vernichteten Vampir das Gehirn und brachte es zur Erforschung in die Universität nach Bukarest. Der bis dahin vermisste Haberer tauchte dort wieder auf, aß ein wenig von dem Gehirn und besaß danach die gleichen Kräfte wie Srissrok. Er verwandelte sich in einen Raben. Damit war das erste vampirische Artefakt geboren worden.
Auf den Seiten 39 und 40 unterlief Marlene aber erneut ein entscheidender Fehler im Text. Der legendäre Dracula war Vlad der III. Dracul gewesen und nicht Vlad der II., wie es im Text stand. Dieser war Draculas Vater gewesen. Da hatte Marlene nicht so gut recherchiert, wie zum Beispiel Ian Rolf Hill. Hätte sie mal vorher schon „Marek, der Pfähler“ gelesen, was leider vom Erscheinungstermin her nicht möglich war, wäre ihr dieser Fehler nicht passiert.
Dass Justine nicht Corvin verfolgte, sondern schnurstracks zur Universität lief, war ihr nächster folgenschwere Fehler gewesen. Der gerissene Corvin hatte Stoica bereits von London aus angewiesen, dass von ihm begehrte Artefakt mit in sein Privathaus zu nehmen, um es ihm dort zu übergeben. Nicht nur Justine, auch John und Suko verhielten sich in diesem Roman immer mal wieder naiv und unprofessionell. Beide ließen sich von Joycelyn übertölpeln. Dem Einen fuhr sie weg und der Andere ließ sich von ihr auf einfachste Art und Weise sein Kreuz stehlen. Dass das zweite Artefakt nur ein Fake war, musste Justine am eigenen Leib erkennen. Im naiven Vertrauen darauf, dass sie sich durch Draculas vermeintlichen Umhang in eine Fledermaus verwandeln würde, stürzte sie sich in die Tiefe, um Corvin zu folgen. Sie blieb unterhalb der Burg hilflos mit zerschmetterten Knochen liegen.
Damit gab es wieder eine ähnliche Situation mit Justine, wie schon vor einigen Jahren in der Urahn-Trilogie. Realistisch hätte sie damals schon unbedingt ihre Existenz aushauchen müssen. Weil dieses nicht geschah und John ihr auch noch half, hatte ich jahrelang Probleme mit dieser Romanfigur. Dass Marlene nun dem noch einen drauf setzte, schlug dem Fass den Boden aus und erzürnte mich zutiefst. Statt endlich seine verdammte Pflicht als Polizist und Sohn des Lichts zu tun und der hilflosen Justine endlich den Rest zu geben, fütterte John sie auch noch mit seinem Blut. Besonders nach den Ereignissen beim „Kampf um die Hölle“ war seine Reaktion für mich absolut unglaubwürdig. Wieder einmal hatte John es versäumt, dass sogenannte kalkulierte Risiko endlich bei Seite zu räumen. Justine müsste ja eigentlich ohnehin zu den alten Zöpfen gehören, deren Geschichte vor der Neuausrichtung beendet werden sollte. Ihre Vernichtung war schon seit langem überfällig. Dieses hier wäre eine exzellente Möglichkeit dafür gewesen.
Ich fragte mich auch ohnehin ob es sich, im Hinblick auf die Vorgabe der Neuausrichtung durch den Verlag, überhaupt noch lohnte, mit Corvin Hades einen neuen Super-Vampir einzuführen. Oder gehörte Corvin bereits zur geplanten Neuausrichtung und durfte auch noch nach Band 2500 existent bleiben? Nur in diesem Fall würde es wirklich Sinn machen, ihn zu diesem Zeitpunkt noch in die Serie eingegliedert zu haben.
Überraschenderweise waren Suko und Ryan Pollack erstmals vor Corvin Hades in Sofia am Ziel. Tomaso Tarnowo, ein Greis der sein Leben gelebt hatte, händigte Suko freiwillig den begehrten Mondstein aus, der sich nun in dessen Obhut befand. Wie es mit Corvin Hades und Justine nun weitergehen würde, wird in einem anderen Roman erzählt werden. Im Hinblick auf diese Charaktere fühlte sich das Ende irgendwie abgebrochen an.
In der Gesamtbewertung blieb ich der Meinung, dass es ein recht gut erzählter Zweiteiler von Marlene gewesen war, auch wenn ich nicht mit jedem Handlungsdetail einverstanden war. Ich entschied mich aber dafür, aufgrund der von mir bemängelten Textstellen, meine Bewertung, im Vergleich zum ersten Teil, etwas abzusenken. Daher vergab ich die Note 3 = Befriedigend und dazu passend 3 von 5 Kreuzen an Marlene (Leni) Klein. Nach der im Forum üblichen Wertung stimmte ich noch mit Gut ab.

Meinung: Nach dem guten Auftakt war dieses nun der 2. Teil des ersten Vampir-Zweiteilers von Marlene Klein. Das Titelbild zum Roman war erneut eine mit KI – Software erstellte Eigenproduktion von Bastei Lübbe. Wenn ich mir die abgebildete Justine etwas genauer anschaute, war eine gewisse Ähnlichkeit mit der Autorin nicht von der Hand zu weisen. Der Titel klang dagegen ein wenig nach den Superhelden-Welten von Marvel oder DC. Ein witziger Schreibfehler hatte sich auf der Leser-Seite eingeschlichen. Dort war die Rede von Marke, dem Pfähler. Den Typen kannte ich aber bislang noch nicht.
Marlene begann diesen Roman mit einem Rückblick ins Jahr 1850. Dr. Vladimir Grigoric und sein Assistent Haberer jagten den berüchtigten Vampir Bojan Srissrok, zusammen mit Dorfbewohnern aus Rad. Haberer wurde das letzte Opfer des Vampirs, bevor ein mutiger Dorfbewohner den abgelenkten Srissrok pfählte. Grigoric entnahm dem vernichteten Vampir das Gehirn und brachte es zur Erforschung in die Universität nach Bukarest. Der bis dahin vermisste Haberer tauchte dort wieder auf, aß ein wenig von dem Gehirn und besaß danach die gleichen Kräfte wie Srissrok. Er verwandelte sich in einen Raben. Damit war das erste vampirische Artefakt geboren worden.
Auf den Seiten 39 und 40 unterlief Marlene aber erneut ein entscheidender Fehler im Text. Der legendäre Dracula war Vlad der III. Dracul gewesen und nicht Vlad der II., wie es im Text stand. Dieser war Draculas Vater gewesen. Da hatte Marlene nicht so gut recherchiert, wie zum Beispiel Ian Rolf Hill. Hätte sie mal vorher schon „Marek, der Pfähler“ gelesen, was leider vom Erscheinungstermin her nicht möglich war, wäre ihr dieser Fehler nicht passiert.
Dass Justine nicht Corvin verfolgte, sondern schnurstracks zur Universität lief, war ihr nächster folgenschwere Fehler gewesen. Der gerissene Corvin hatte Stoica bereits von London aus angewiesen, dass von ihm begehrte Artefakt mit in sein Privathaus zu nehmen, um es ihm dort zu übergeben. Nicht nur Justine, auch John und Suko verhielten sich in diesem Roman immer mal wieder naiv und unprofessionell. Beide ließen sich von Joycelyn übertölpeln. Dem Einen fuhr sie weg und der Andere ließ sich von ihr auf einfachste Art und Weise sein Kreuz stehlen. Dass das zweite Artefakt nur ein Fake war, musste Justine am eigenen Leib erkennen. Im naiven Vertrauen darauf, dass sie sich durch Draculas vermeintlichen Umhang in eine Fledermaus verwandeln würde, stürzte sie sich in die Tiefe, um Corvin zu folgen. Sie blieb unterhalb der Burg hilflos mit zerschmetterten Knochen liegen.
Damit gab es wieder eine ähnliche Situation mit Justine, wie schon vor einigen Jahren in der Urahn-Trilogie. Realistisch hätte sie damals schon unbedingt ihre Existenz aushauchen müssen. Weil dieses nicht geschah und John ihr auch noch half, hatte ich jahrelang Probleme mit dieser Romanfigur. Dass Marlene nun dem noch einen drauf setzte, schlug dem Fass den Boden aus und erzürnte mich zutiefst. Statt endlich seine verdammte Pflicht als Polizist und Sohn des Lichts zu tun und der hilflosen Justine endlich den Rest zu geben, fütterte John sie auch noch mit seinem Blut. Besonders nach den Ereignissen beim „Kampf um die Hölle“ war seine Reaktion für mich absolut unglaubwürdig. Wieder einmal hatte John es versäumt, dass sogenannte kalkulierte Risiko endlich bei Seite zu räumen. Justine müsste ja eigentlich ohnehin zu den alten Zöpfen gehören, deren Geschichte vor der Neuausrichtung beendet werden sollte. Ihre Vernichtung war schon seit langem überfällig. Dieses hier wäre eine exzellente Möglichkeit dafür gewesen.
Ich fragte mich auch ohnehin ob es sich, im Hinblick auf die Vorgabe der Neuausrichtung durch den Verlag, überhaupt noch lohnte, mit Corvin Hades einen neuen Super-Vampir einzuführen. Oder gehörte Corvin bereits zur geplanten Neuausrichtung und durfte auch noch nach Band 2500 existent bleiben? Nur in diesem Fall würde es wirklich Sinn machen, ihn zu diesem Zeitpunkt noch in die Serie eingegliedert zu haben.
Überraschenderweise waren Suko und Ryan Pollack erstmals vor Corvin Hades in Sofia am Ziel. Tomaso Tarnowo, ein Greis der sein Leben gelebt hatte, händigte Suko freiwillig den begehrten Mondstein aus, der sich nun in dessen Obhut befand. Wie es mit Corvin Hades und Justine nun weitergehen würde, wird in einem anderen Roman erzählt werden. Im Hinblick auf diese Charaktere fühlte sich das Ende irgendwie abgebrochen an.
In der Gesamtbewertung blieb ich der Meinung, dass es ein recht gut erzählter Zweiteiler von Marlene gewesen war, auch wenn ich nicht mit jedem Handlungsdetail einverstanden war. Ich entschied mich aber dafür, aufgrund der von mir bemängelten Textstellen, meine Bewertung, im Vergleich zum ersten Teil, etwas abzusenken. Daher vergab ich die Note 3 = Befriedigend und dazu passend 3 von 5 Kreuzen an Marlene (Leni) Klein. Nach der im Forum üblichen Wertung stimmte ich noch mit Gut ab.
Re: Band 2459: Der Super-Vampir
Auch ein GUT, wenn auch etwas schlechter als Teil 1. Mir ist diese seltsame Beziehung von John und Justine einfach zu widersprüchlich. Sie ist trotz allem ein Monster, das tötet. Und am Ende will er sie retten, aber eigentlich doch nicht? Ja, was denn nun? "Ich gebe dir die Chance zu überleben, aber vielleicht fressen dich die Bären und Wölfe ja vorher auf"? Mal abgesehen, dass das ja noch unmenschlicher ist, als sie leben zu lassen, was würde denn mit den Tieren passieren, wenn die eine Vampirin fressen würden? Gäbe es dann vielleicht Vampirwölfe? Muss man als Geisterjäger ja nicht drüber nachdenken...
Außerdem war es mir zuviel an "kalkuliertem Risiko", das wurde zu oft betont.
Außerdem war es mir zuviel an "kalkuliertem Risiko", das wurde zu oft betont.
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Re: Band 2459: Der Super-Vampir
Corvin Hades und seine Freundin Joycelyn May landen in Bukarest. Mit dem Privatflieger von Joycelyns gutem Bekannten Ryan Pollack, der deshalb auch dabei ist. Eigentlich wollen sie als erstes das Vampir-Gehirn besorgen, aber irgendwelches Beziehungs-Dreiecks-Drama steht irgendwie mehr im Vordergrund. Das hat mich im ersten Teil schon genervt und hier wird es mir dann echt zu viel. An der Stelle muss ich auch sagen, im Gegensatz zu Justine Cavallo hat Corvin Hades keinerlei interessante Charakterisierung. Er liest sich wie ein überheblicher bitterböser kaltherziger Klischeevampir. Fehlt nur noch der schwarze Mantel mit rotem Innenfutter und das böse Lachen. Jetzt wo der Fokus weniger auf Justine Cavallo liegt, fallen mir so einige Kritikpunkte auf. Neben dem für meinen Geschmack wie immer sehr schwachen Schreibtil von Marlene Klein.
Im zweiten Heftdrittel landen auch John und Suko in Bukarest. Welches der drei Artefakte sich Corvin Hades als erstes schnappen will, können sie unmöglich wissen. Tun es aber doch. Bauchgefühl! So treffen sie auf Justine Cavallo, die irgendwie als blinde Passagierin bei Ryan Pollack mitgeflogen ist. Was das Gehirn angeht, kommen sie aber zu spät, da war Corvin Hades schneller.
Der Vampir zeigt langsam sein wahres Gesicht. Er sieht Joycelyn May immer mehr als minderwertigen Blutsack und nicht mehr als seine geliebte Freundin. Deshalb will Ryan Pollack die Maid in Nöten retten und greift Corvin Hades schließlich an. Für den Blutsauger sollte es kein Problem sein, den nervigen Ryan Pollack zu töten. Würde mich freuen, dann wäre dieses elende Drama endlich vorbei. Aber er stellt sich ziemlich dumm dabei an und das zieht sich seitenlang. Als er dann endlich ernst mit Ryan und Joycelyn machen will, haben die Helden ihn im perfekten Heftromantiming aufgespürt. Leider ist Corvin Hades nun gegen Silberkugeln immun, weil er das Vampirhirn verzehrt hat. Immerhin können John und Suko ihn vertreiben und die beiden Menschen retten.
Da das Bauchgefühl die Helden nun verlassen hat, müssen sie sich trennen. John und Justine begeben sich nach Bran, zum Vampirumhang. Suko fährt nach Sofia, zum Mondstein. Ryan und Joycelyn nimmt er mit, um sie zu beschützen.
John und Justine sind auf der richtigen Spur, kommen aber wieder zu spät. Corvin Hades ist jetzt im Besitz des Vampirumhangs und kann sich in eine Fledermaus verwandeln. Oder in einen Rabe, diese Fähigkeit hat er vom Vampirgehirn erhalten. Neben anderen nützlichen Tricks, da kann die Autorin fröhlich Dinge erfinden, wie sie es gerade braucht.
Zum Beispiel kann er plötzlich über große Entfernungen Kontakt zu Joycelyn aufnehmen und sie beeinflussen. Sie spürt plötzlich ein wahnsinniges Verlangen und wird alles tun, um zu ihm zurück zu kommen. So klaut sie bei der nächstbesten Gelegenheit Sukos Auto. Der muss sich schnell einen anderen fahrbaren Untersatz organisieren und fährt nach kurzer Rücksprache mit John weiter nach Sofia, statt die Verfolgung aufzunehmen. Man darf jetzt nicht auch noch das dritte Artefakt verlieren.
John und Justine wollen sich um Joycelyn kümmern. Aber wie sollen sie herausfinden, wohin die fährt? Müssen sie gar nicht, Bauchgefühl regelt. Sicher wird sie die Hauptstraße direkt nach Bran nehmen, weil sie Corvin Hades dort vermutet. Oder so. Der Geisterjäger will sie hier abpassen, also kann er in Ruhe einen Kaffee trinken gehen, bis sie ankommt.
Eine gut durchdachte spannende Handlung ist das für mich schon lange nicht mehr. Eher „Passt schon, wird schon.“ So legen John und Justine sich an der Hauptstraße nach Bran auf die Lauer, bis Jocelyn brav im passenden Timing angefahren kommt. Sie stoppen die Beeinflusste und müssen jetzt nur noch warten, bis Corvin Hades bei ihnen auftaucht, um sie zu holen.
Damit es spannend wird, lässt John sich überrumpeln und von Joycelyn entwaffnen. Corvin Hades erscheint und bietet Justine einen Deal an. Er überlässt ihr den Vampirumhang, wenn sie dafür John killt. Als würde sie sich auf sowas einlassen. Stattdessen überrumpelt sie ihren Gegner und krallt sich den Umhang. Sie will sich in eine Fledermaus verwandeln und wegfliegen, soll der Geisterjäger sich doch um den Rest kümmern. Statt von sicherem Boden loszufliegen und das Artefakt damit zu testen, wirft sie sich eine tiefe Schlucht hinunter und merkt dann, dass der Umhang fake ist. Tja, einen mehrere hundert Meter langen Sturz und den Aufprall auf hartem Gestein wird auch eine Vampirin nicht überleben. Oder halt doch. Sie braucht nur ein bisschen Blut zur Stärkung. Nachdem John den langen Abstieg geschafft hat, gibt er ihr selbstlos welches. Dann lässt er sie allein. Mhh, ganz komische Szene. Da fühlt sich einiges nicht richtig an.
Corvin Hades ist indes auf dem Weg nach Sofia. Hoffentlich hält wenigstens der Mondstein, was er verspricht. Da ist aber Suko schneller und weil der Roman fix enden muss, gibt es auch keine finale Konfrontation mit Corvin Hades oder dessen Reaktion darauf, dass er zu spät kommt.
Ich habe in meiner Rezi zum ersten Teil geschrieben, dass ich besonders nervige Szenen schnell weggelesen habe. So auch hier…und deshalb war ich sehr schnell mit dem Roman durch. So sehr ich Justine Cavallo liebe, so sehr nervt mich Corvin Hades jetzt schon. Genauso wie dieses Beziehungsdrama mit seiner Joycelyn und Ryan Pollack. Allgemein ist die Handlung sehr platt gestaltet und vertraut darauf, dass Dinge schon zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Reihenfolge geschehen. Und dass das Bauchgefühl der Helden richtig liegt. Wenn ich schon am Meckern bin, Johns Umgang mit Justine ist auch an mehreren Stellen einfach nur seltsam. Oder gewisse Charakterentscheidungen.
Ok, belassen wir es dabei. Der Roman ist schlichtweg sehr einfach geschrieben und erzählt. Marlene Klein, wie ich sie kenne. Da hilft auch kein Sympathiebonus wegen Justine Cavallo mehr, der hat mir Teil 1 noch gerettet. SCHLECHTe
(3,5 von 10 Kreuzen)
Nicht böse gemeint, aber Marlene Klein wird für mich für immer der JS Fan bleiben, der Fan Fictions schreibt. Ich könnte es auch nicht besser, und deswegen lasse ich es. Während Rafael Marques und IRH Fans sind, die wirklich ein professionelles Autorentalent haben.
Im zweiten Heftdrittel landen auch John und Suko in Bukarest. Welches der drei Artefakte sich Corvin Hades als erstes schnappen will, können sie unmöglich wissen. Tun es aber doch. Bauchgefühl! So treffen sie auf Justine Cavallo, die irgendwie als blinde Passagierin bei Ryan Pollack mitgeflogen ist. Was das Gehirn angeht, kommen sie aber zu spät, da war Corvin Hades schneller.
Der Vampir zeigt langsam sein wahres Gesicht. Er sieht Joycelyn May immer mehr als minderwertigen Blutsack und nicht mehr als seine geliebte Freundin. Deshalb will Ryan Pollack die Maid in Nöten retten und greift Corvin Hades schließlich an. Für den Blutsauger sollte es kein Problem sein, den nervigen Ryan Pollack zu töten. Würde mich freuen, dann wäre dieses elende Drama endlich vorbei. Aber er stellt sich ziemlich dumm dabei an und das zieht sich seitenlang. Als er dann endlich ernst mit Ryan und Joycelyn machen will, haben die Helden ihn im perfekten Heftromantiming aufgespürt. Leider ist Corvin Hades nun gegen Silberkugeln immun, weil er das Vampirhirn verzehrt hat. Immerhin können John und Suko ihn vertreiben und die beiden Menschen retten.
Da das Bauchgefühl die Helden nun verlassen hat, müssen sie sich trennen. John und Justine begeben sich nach Bran, zum Vampirumhang. Suko fährt nach Sofia, zum Mondstein. Ryan und Joycelyn nimmt er mit, um sie zu beschützen.
John und Justine sind auf der richtigen Spur, kommen aber wieder zu spät. Corvin Hades ist jetzt im Besitz des Vampirumhangs und kann sich in eine Fledermaus verwandeln. Oder in einen Rabe, diese Fähigkeit hat er vom Vampirgehirn erhalten. Neben anderen nützlichen Tricks, da kann die Autorin fröhlich Dinge erfinden, wie sie es gerade braucht.
Zum Beispiel kann er plötzlich über große Entfernungen Kontakt zu Joycelyn aufnehmen und sie beeinflussen. Sie spürt plötzlich ein wahnsinniges Verlangen und wird alles tun, um zu ihm zurück zu kommen. So klaut sie bei der nächstbesten Gelegenheit Sukos Auto. Der muss sich schnell einen anderen fahrbaren Untersatz organisieren und fährt nach kurzer Rücksprache mit John weiter nach Sofia, statt die Verfolgung aufzunehmen. Man darf jetzt nicht auch noch das dritte Artefakt verlieren.
John und Justine wollen sich um Joycelyn kümmern. Aber wie sollen sie herausfinden, wohin die fährt? Müssen sie gar nicht, Bauchgefühl regelt. Sicher wird sie die Hauptstraße direkt nach Bran nehmen, weil sie Corvin Hades dort vermutet. Oder so. Der Geisterjäger will sie hier abpassen, also kann er in Ruhe einen Kaffee trinken gehen, bis sie ankommt.
Eine gut durchdachte spannende Handlung ist das für mich schon lange nicht mehr. Eher „Passt schon, wird schon.“ So legen John und Justine sich an der Hauptstraße nach Bran auf die Lauer, bis Jocelyn brav im passenden Timing angefahren kommt. Sie stoppen die Beeinflusste und müssen jetzt nur noch warten, bis Corvin Hades bei ihnen auftaucht, um sie zu holen.
Damit es spannend wird, lässt John sich überrumpeln und von Joycelyn entwaffnen. Corvin Hades erscheint und bietet Justine einen Deal an. Er überlässt ihr den Vampirumhang, wenn sie dafür John killt. Als würde sie sich auf sowas einlassen. Stattdessen überrumpelt sie ihren Gegner und krallt sich den Umhang. Sie will sich in eine Fledermaus verwandeln und wegfliegen, soll der Geisterjäger sich doch um den Rest kümmern. Statt von sicherem Boden loszufliegen und das Artefakt damit zu testen, wirft sie sich eine tiefe Schlucht hinunter und merkt dann, dass der Umhang fake ist. Tja, einen mehrere hundert Meter langen Sturz und den Aufprall auf hartem Gestein wird auch eine Vampirin nicht überleben. Oder halt doch. Sie braucht nur ein bisschen Blut zur Stärkung. Nachdem John den langen Abstieg geschafft hat, gibt er ihr selbstlos welches. Dann lässt er sie allein. Mhh, ganz komische Szene. Da fühlt sich einiges nicht richtig an.
Corvin Hades ist indes auf dem Weg nach Sofia. Hoffentlich hält wenigstens der Mondstein, was er verspricht. Da ist aber Suko schneller und weil der Roman fix enden muss, gibt es auch keine finale Konfrontation mit Corvin Hades oder dessen Reaktion darauf, dass er zu spät kommt.
Ich habe in meiner Rezi zum ersten Teil geschrieben, dass ich besonders nervige Szenen schnell weggelesen habe. So auch hier…und deshalb war ich sehr schnell mit dem Roman durch. So sehr ich Justine Cavallo liebe, so sehr nervt mich Corvin Hades jetzt schon. Genauso wie dieses Beziehungsdrama mit seiner Joycelyn und Ryan Pollack. Allgemein ist die Handlung sehr platt gestaltet und vertraut darauf, dass Dinge schon zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Reihenfolge geschehen. Und dass das Bauchgefühl der Helden richtig liegt. Wenn ich schon am Meckern bin, Johns Umgang mit Justine ist auch an mehreren Stellen einfach nur seltsam. Oder gewisse Charakterentscheidungen.
Ok, belassen wir es dabei. Der Roman ist schlichtweg sehr einfach geschrieben und erzählt. Marlene Klein, wie ich sie kenne. Da hilft auch kein Sympathiebonus wegen Justine Cavallo mehr, der hat mir Teil 1 noch gerettet. SCHLECHTe
Nicht böse gemeint, aber Marlene Klein wird für mich für immer der JS Fan bleiben, der Fan Fictions schreibt. Ich könnte es auch nicht besser, und deswegen lasse ich es. Während Rafael Marques und IRH Fans sind, die wirklich ein professionelles Autorentalent haben.
Ach, auf die kann man schon lange nichts mehr geben. Die Leserseiten der Co-Autoren verkommen immer mehr zu einer Werbeplattform für JS-Projekte und die Leserseiten des neuen Haupt-Autors zu einer Plattform für Lobhudelei. Ich vermisse die Werkstattberichte und regelmäßige Leserbriefe. Wenn es die gibt, antwortet gefühlt nur noch IRH und keiner der anderen Autoren darf mehr ran.GhoulausdemGully hat geschrieben: Sa Aug 23, 2025 1:11 pm Die Autorin des kommenden Romans wird übrigens wieder in der Ankündigung genannt und als Fan-Liebling bezeichnet.
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Re: Band 2459: Der Super-Vampir
Was Corvin Hades und Marlene Klein angeht, deckt sich unsere Einschätzung praktisch vollständig.