Band 2471: Janes Höllentrip
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Band 2471: Janes Höllentrip

Chris Ainsworth war tot! Offenbar ermordet von Asmodis, dem ehemaligen Herrn der Finsternis! Doch ein letztes Mal wollte Jane Collins mit ihrem Freund sprechen - darum begab sie sich zu der Geisterbeschwörerin Madame Altari. Der gelang es tatsächlich, Kontakt zu dem Geist von Chris Ainsworth herzustellen, und sie fragte ihn: "Chris ... Chris Ainsworth, wo bist du?" Jane gefror das Blut in den Adern, als sie Chris‘ Antwort hörte. "In ... in der ... Hölle!" Und genau dort sollte auch Jane Collins landen!
Geschrieben von Ian Rolf Hill
Erscheinungsdatum: 15.11.2025
Zuletzt geändert von iceman76 am Do Okt 23, 2025 3:49 pm, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Band 2471: Janes Höllentrip
An sich war der Roman gut, ich gebe aber diesmal nur ein Mittel weil mir der "Twist" so absolut nicht gefallen hat am Ende.
(Gibt es im neuen Forum eigentlich keine Spoilerfunktion mehr?)
Ich habe schon öfter an IRH kritisiert, das sein 5-D-Schach der Figuren überhand nimmt. Er kann definitiv gut Überraschungen in seine Geschichten einbauen, aber mMn funktioniert das immer am besten in Stand-Alone Geschichten von ihm. Bei der Übergreifenden Handlung nervt es öfter mal, und so auch diesmal.
Das Asmodis nun mit Lilith zusammen arbeitet ist mir einfach zu dumm. Ich meine, es kommt nicht aus dem Nirgendwo - das Lilith Asmodis wohl befreit hat war aus ihren Uninteresse herauszulesen als Pandora darüber berichtet hat. Und das Asmodis in die Enge gedrängt eventuell notgedrungen mit ihr paktiert anstatt vernichtet zu werden, kann ja auch sein. Nur, es ist mir einfach zu viel. Lilith wollte Luzifer vernichtet, aber das war vielleicht auch nur wieder Teil von was größérem. Nun arbeitet sie mit Asmodis zusammen, um den Spuk zu befreien. Warum? Erfahren wir wohl in 2-3 Monaten. Will sie Pandora wieder entmachten? Mal wieder John manipulieren?
Keine Ahnung, mir hat die einfache Konstellation, das Asmodis nun aus dem Schatten heraus versucht Lilith zu stürzen einfach besser gefallen. Passt besser zu Asmodis, ist Interessant genug als übergreifenden Handlung. Warum also gleich wieder Games of Thronesmäßíge Komplotte?
Schade, das trübt den Roman im Gesamtbild dann für mich doch. Dabei war der Umstand das sich Jane nicht von Lilith hat manipulieren hat und auf Sohns Seite stand richtig klasse. Wird aber vielleicht auch rückwirkend dann als Liliths Meisterplan und eigentlich Ziel umgeschrieben. Wer weiß.
(Gibt es im neuen Forum eigentlich keine Spoilerfunktion mehr?)
Ich habe schon öfter an IRH kritisiert, das sein 5-D-Schach der Figuren überhand nimmt. Er kann definitiv gut Überraschungen in seine Geschichten einbauen, aber mMn funktioniert das immer am besten in Stand-Alone Geschichten von ihm. Bei der Übergreifenden Handlung nervt es öfter mal, und so auch diesmal.
Das Asmodis nun mit Lilith zusammen arbeitet ist mir einfach zu dumm. Ich meine, es kommt nicht aus dem Nirgendwo - das Lilith Asmodis wohl befreit hat war aus ihren Uninteresse herauszulesen als Pandora darüber berichtet hat. Und das Asmodis in die Enge gedrängt eventuell notgedrungen mit ihr paktiert anstatt vernichtet zu werden, kann ja auch sein. Nur, es ist mir einfach zu viel. Lilith wollte Luzifer vernichtet, aber das war vielleicht auch nur wieder Teil von was größérem. Nun arbeitet sie mit Asmodis zusammen, um den Spuk zu befreien. Warum? Erfahren wir wohl in 2-3 Monaten. Will sie Pandora wieder entmachten? Mal wieder John manipulieren?
Keine Ahnung, mir hat die einfache Konstellation, das Asmodis nun aus dem Schatten heraus versucht Lilith zu stürzen einfach besser gefallen. Passt besser zu Asmodis, ist Interessant genug als übergreifenden Handlung. Warum also gleich wieder Games of Thronesmäßíge Komplotte?
Schade, das trübt den Roman im Gesamtbild dann für mich doch. Dabei war der Umstand das sich Jane nicht von Lilith hat manipulieren hat und auf Sohns Seite stand richtig klasse. Wird aber vielleicht auch rückwirkend dann als Liliths Meisterplan und eigentlich Ziel umgeschrieben. Wer weiß.
Re: Band 2471: Janes Höllentrip
Ich habe mit "sehr gut" abgestimmt. Eine tolle Story mit viel Action und jeder Menge Prominenz. Das Ende macht dann wieder Lust auf die nächsten Bände. Die Raunacht-Saga scheint spannend zu werden. Und es gibt die erste Info zur 2497-2499er Trilogie.
Re: Band 2471: Janes Höllentrip
Ein „großer“ Einzelroman. Es passiert eine Menge. Den Schluss mit Asmodis fand ich auch nicht so gut.
Meine Bewertung : gerade noch „sehr gut“
Meine Bewertung : gerade noch „sehr gut“
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Auserwählter Offline
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Re: Band 2471: Janes Höllentrip
Mich hat der Roman auch gut unterhalten. Ich hatte allerdings erwartet, dass Janes noch mehr mit sich kämpfen muss, hat sich aber doch schnell wieder auf Johns Seite gestellt. Ihr Zwiespalt ist aber trotzdem gut dargestellt.Was ich von dem übergeordneten Ganzen halten soll, weiß ich noch nicht so recht. Zum Einen ist es wirklich packend beschrieben, zum Anderen ist es aber auch stets im oberen Regal. Irgendwann muss dieser Faden aber auch auserzählt ein und dann ist es die Frage, ob alles andere dagegen nicht vielleicht doch allzu sehr abfällt. und langweiliger wirkt.
Von mir ein "Gut" mit Tendenz zu "Sehr gut".
Ich habe so den Eindruck, Asmodis holt sich die Seelen von Baphomet und Beezlebub irgendwann vom Spuk (als Gegenleistung für seine Befreiung) zurück und bildet ein Asmodis-Luzifer-Gespann. Dann hätte man den Alleinherrscher (weniger "kompliziert" für Neueinsteiger?), aber auch Luzifer zurück. Aber was wird dann aus Lilith und Pandora? Hoffentlich fallen da nicht allzu viele Köpfe - und das im wahrsten Sinne des Wortes.
Auf die Raunacht-Saga und die Trilogie bin ich gespannt.
Die fehlende Spoiler-Funktion ist mir auch schon aufgefallen. Kommt die noch zurück?
Von mir ein "Gut" mit Tendenz zu "Sehr gut".
Ich habe so den Eindruck, Asmodis holt sich die Seelen von Baphomet und Beezlebub irgendwann vom Spuk (als Gegenleistung für seine Befreiung) zurück und bildet ein Asmodis-Luzifer-Gespann. Dann hätte man den Alleinherrscher (weniger "kompliziert" für Neueinsteiger?), aber auch Luzifer zurück. Aber was wird dann aus Lilith und Pandora? Hoffentlich fallen da nicht allzu viele Köpfe - und das im wahrsten Sinne des Wortes.
Auf die Raunacht-Saga und die Trilogie bin ich gespannt.
Die fehlende Spoiler-Funktion ist mir auch schon aufgefallen. Kommt die noch zurück?
Zuletzt geändert von Auserwählter am Fr Jun 12, 2026 5:57 pm, insgesamt 1-mal geändert.
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Don Nuzzolo Offline
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Re: Band 2471: Janes Höllentrip
Da kann ich nur zustimmen.Und die Leserseite war auch interessant,besonders die Andeutung des Verhältnis von John vs. Suko ab der Nr.2500. Auch ich gebe dem Roman ein Sehr Gut.kualumba hat geschrieben: Mi Nov 19, 2025 2:15 pm Ich habe mit "sehr gut" abgestimmt. Eine tolle Story mit viel Action und jeder Menge Prominenz. Das Ende macht dann wieder Lust auf die nächsten Bände. Die Raunacht-Saga scheint spannend zu werden. Und es gibt die erste Info zur 2497-2499er Trilogie.
Re: Band 2471: Janes Höllentrip
Handlung: John und Suko reagieren umgehend auf den Notruf der Hellseherin Madame Altari. Sie meldet ihnen, dass während einer Séance etwas mit Jane geschah. Als John und Suko bei Madame Altari eintreffen, erfahren sie die Hintergründe zur Séance, die das Medium für Jane durchführte, um ihr noch ein Gespräch mit Chris zu ermöglichen. Madame Altari gelang es den Kontakt herzustellen. Während sie mit Chris sprach hielt sie ihre Augen geschlossen. Als Chris sagte, dass er in der Hölle war, hörte sie Jane schreien und das kurz darauf ihr Stuhl umfiel. Als Madame Altari ihre Augen wieder öffnete war Jane fort. Um mehr zu erfahren bitten John und Suko die Hellseherin um eine weitere Séance. Madame Altari kann, nachdem John sein Kreuz, auf ihre Anweisung hin, im Nebenraum ablegte, erneut den Kontakt zu Chris herstellen. Doch plötzlich übernimmt Lilith den Körper der Hellseherin und damit die Kontrolle. Sie holt John in die Hölle. Welche Gefahren erwarten den Geisterjäger dort ? Kann er diese auch ohne sein Kreuz bestehen, Jane dort finden und sie zurückholen, oder wird Lilith dieses verhindern?
Meinung: Ein Roman von Ian Rolf Hill, in dem der Autor das Schicksal von Jane Collins, nach dem gewaltsamen Tod von Chris weiter erzählte. Dazu gab es wieder ein sehr gute Titelbild von Thomas Greiwe, dass die Neugier und auch die Vorfreude auf den Roman anregte. Natürlich wurde das Bild wieder mit KI-Software erstellt. Es gab einen weiteren Auftritt von Madame Altari nach langer Zeit. Sie trat zuletzt in Band 74 „Die Geister-Braut“ vor vielen Jahren auf. Sie war aber eine Bekannte der Horror-Oma Sarah Goldwyn gewesen und wusste viel über Jane, weil sie ihren Werdegang verfolgte und auch Kontakte zum Geist der Horror-Oma im Jenseits hatte. Deshalb sollte sie nun für Jane auch den ersehnten Kontakt zum Geist von Chris Ainsworth herstellen. Bei dem Charakter der Madame Altari hatte Ian Rolf Hill wieder einmal tief im reichhaltigen Sinclair - Universum gegraben, um ihr einen weiteren Auftritt nach etwa 50 Jahren zu ermöglichen. Nicht schwer zu erraten war, dass sich Asmodis und Ty Frazier in einem der zahlreichen Stützpunkte aufhielten, die Dr. Tod hinterließ. Asmodis machte es seinem ehemaligen Diener nach und produzierte neue untote und widerstandsfähige Wachsleichen.
Aufgrund des Titelbildes hatte ich bereits eine entsprechende Vorahnung gehabt. Diese bestätigte sich als Jane ihren persönlichen Dämonen aus ihrer Vergangenheit begegnete. Dazu gehörten die Gestalt des lächelnden Henkers und die Reinkarnationen ihrer beiden Opfer, die sie als Henker köpfte. Bei diesem Trip in ihre persönliche Hölle fehlten auch nicht, die Verbrennung von Wikka und der Tod der Lady Sarah, den sie nicht verhindern konnte. Alle erhoben eine Anklage gegen Jane, die der Detektivin eine seelische Folter bereitete.
Bevor Asmodis seinen Plan den Spuk zu befreien richtig starten konnte, ging sein Verbündeter Ty Frazier, anders als geplant, bereits ins Reich des Spuks ein. Eigentlich schade, denn Ty Frazier gehörte zu den Charakteren, die ich aufgrund ihrer Ungewöhnlichkeit besonders mochte. Dass sein Ende kommen würde hatte ich erwartet. Nur kam es schneller als zuvor kalkuliert. Außer Ty Frazier hatte Asmodis noch einen weiteren alten Bekannten rekrutieren können. Den gefallenen Engel Moloch, der vor ein paar Jahren, mit einem Stellvertreter des Erzengels Michael um Johns Leben spielte. Auch er sollte nicht mehr lange existieren. Damit hatten sich die vagen Chancen den Spuk zurück zu holen erneut erheblich reduziert.
Es war auf jeden Fall ein richtig guter Roman von Ian Rolf Hill gewesen, der mit zahlreichen Wendungen und Überraschungen für kurzweilige Unterhaltung sorgte. Besonders weil nicht alles so gewesen war, wie es zunächst den Anschein hatte. Selbst im Haus der Hellseherin Madame Altari verbarg sich ein Geheimnis. Um es auf die Spitze zu treiben hetzte Lilith, Jane gegen John auf, in dem sie ihr einredete, dass der Geisterjäger Schuld am Tod von Chris war, weil er Asmodis nicht vernichtete, um das Leben von Denise zu schützen. Asmodis selber bestritt aber immer noch, dass er der Mörder von Chris war und einige Indizien schienen ihm Recht zu geben. Persönlich tendierte ich mittlerweile auch dazu, dass nicht Asmodis , sondern die allgegenwärtige höchst intrigante Lilith für die Ermordung von Chris verantwortlich war.
Ich war mir zumindest eine Zeitlang eigentlich sicher gewesen, Liliths Intrigenspiele durchschaut zu haben. Als sich am Ende des Romans Lilith und Asmodis, nahezu wie beste Freunde, in der Leere trafen, wurde ich jedoch eines Besseren belehrt. Lilith versprach Asmodis nicht nur, dass er seine Macht zurückerhalten würde. Obendrein wollte sie ihm sogar ein neues Team zur Seite stellen, dass den Spuk doch noch befreien sollte. Die Motive dahinter konnte ich nun gar nicht mehr nachvollziehen. Ging es doch noch gegen Pandora? War das ganze Theater in der Hölle letztlich umsonst gewesen? Bleibt jetzt nur noch abzuwarten ob Ian Rolf Hill dazu noch irgend eine glaubwürdige Erklärung abgeben würde.
Das letzte Kapitel war gleichzeitig der Übergang zum Folgeroman. John erlebte, nach dem Stress in der Hölle, einen unerwartet heftigen und schmerzhaften Empfang. Zum Schluss blieb erst einmal nur noch meine persönliche Wertung zu diesem Roman übrig. Ich entschied mich für die Note 2 = Gut und vergab 4 von 5 Kreuzen an Ian Rolf Hill. Nach der im Forum üblichen Wertung stimmte ich mit Sehr Gut ab.

Meinung: Ein Roman von Ian Rolf Hill, in dem der Autor das Schicksal von Jane Collins, nach dem gewaltsamen Tod von Chris weiter erzählte. Dazu gab es wieder ein sehr gute Titelbild von Thomas Greiwe, dass die Neugier und auch die Vorfreude auf den Roman anregte. Natürlich wurde das Bild wieder mit KI-Software erstellt. Es gab einen weiteren Auftritt von Madame Altari nach langer Zeit. Sie trat zuletzt in Band 74 „Die Geister-Braut“ vor vielen Jahren auf. Sie war aber eine Bekannte der Horror-Oma Sarah Goldwyn gewesen und wusste viel über Jane, weil sie ihren Werdegang verfolgte und auch Kontakte zum Geist der Horror-Oma im Jenseits hatte. Deshalb sollte sie nun für Jane auch den ersehnten Kontakt zum Geist von Chris Ainsworth herstellen. Bei dem Charakter der Madame Altari hatte Ian Rolf Hill wieder einmal tief im reichhaltigen Sinclair - Universum gegraben, um ihr einen weiteren Auftritt nach etwa 50 Jahren zu ermöglichen. Nicht schwer zu erraten war, dass sich Asmodis und Ty Frazier in einem der zahlreichen Stützpunkte aufhielten, die Dr. Tod hinterließ. Asmodis machte es seinem ehemaligen Diener nach und produzierte neue untote und widerstandsfähige Wachsleichen.
Aufgrund des Titelbildes hatte ich bereits eine entsprechende Vorahnung gehabt. Diese bestätigte sich als Jane ihren persönlichen Dämonen aus ihrer Vergangenheit begegnete. Dazu gehörten die Gestalt des lächelnden Henkers und die Reinkarnationen ihrer beiden Opfer, die sie als Henker köpfte. Bei diesem Trip in ihre persönliche Hölle fehlten auch nicht, die Verbrennung von Wikka und der Tod der Lady Sarah, den sie nicht verhindern konnte. Alle erhoben eine Anklage gegen Jane, die der Detektivin eine seelische Folter bereitete.
Bevor Asmodis seinen Plan den Spuk zu befreien richtig starten konnte, ging sein Verbündeter Ty Frazier, anders als geplant, bereits ins Reich des Spuks ein. Eigentlich schade, denn Ty Frazier gehörte zu den Charakteren, die ich aufgrund ihrer Ungewöhnlichkeit besonders mochte. Dass sein Ende kommen würde hatte ich erwartet. Nur kam es schneller als zuvor kalkuliert. Außer Ty Frazier hatte Asmodis noch einen weiteren alten Bekannten rekrutieren können. Den gefallenen Engel Moloch, der vor ein paar Jahren, mit einem Stellvertreter des Erzengels Michael um Johns Leben spielte. Auch er sollte nicht mehr lange existieren. Damit hatten sich die vagen Chancen den Spuk zurück zu holen erneut erheblich reduziert.
Es war auf jeden Fall ein richtig guter Roman von Ian Rolf Hill gewesen, der mit zahlreichen Wendungen und Überraschungen für kurzweilige Unterhaltung sorgte. Besonders weil nicht alles so gewesen war, wie es zunächst den Anschein hatte. Selbst im Haus der Hellseherin Madame Altari verbarg sich ein Geheimnis. Um es auf die Spitze zu treiben hetzte Lilith, Jane gegen John auf, in dem sie ihr einredete, dass der Geisterjäger Schuld am Tod von Chris war, weil er Asmodis nicht vernichtete, um das Leben von Denise zu schützen. Asmodis selber bestritt aber immer noch, dass er der Mörder von Chris war und einige Indizien schienen ihm Recht zu geben. Persönlich tendierte ich mittlerweile auch dazu, dass nicht Asmodis , sondern die allgegenwärtige höchst intrigante Lilith für die Ermordung von Chris verantwortlich war.
Ich war mir zumindest eine Zeitlang eigentlich sicher gewesen, Liliths Intrigenspiele durchschaut zu haben. Als sich am Ende des Romans Lilith und Asmodis, nahezu wie beste Freunde, in der Leere trafen, wurde ich jedoch eines Besseren belehrt. Lilith versprach Asmodis nicht nur, dass er seine Macht zurückerhalten würde. Obendrein wollte sie ihm sogar ein neues Team zur Seite stellen, dass den Spuk doch noch befreien sollte. Die Motive dahinter konnte ich nun gar nicht mehr nachvollziehen. Ging es doch noch gegen Pandora? War das ganze Theater in der Hölle letztlich umsonst gewesen? Bleibt jetzt nur noch abzuwarten ob Ian Rolf Hill dazu noch irgend eine glaubwürdige Erklärung abgeben würde.
Das letzte Kapitel war gleichzeitig der Übergang zum Folgeroman. John erlebte, nach dem Stress in der Hölle, einen unerwartet heftigen und schmerzhaften Empfang. Zum Schluss blieb erst einmal nur noch meine persönliche Wertung zu diesem Roman übrig. Ich entschied mich für die Note 2 = Gut und vergab 4 von 5 Kreuzen an Ian Rolf Hill. Nach der im Forum üblichen Wertung stimmte ich mit Sehr Gut ab.