Band 1351: Die Erben des Gottkaisers

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Band 1351: Die Erben des Gottkaisers

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Das Gleichgewicht Offline
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Band 1351: Die Erben des Gottkaisers

Beitrag von Das Gleichgewicht »

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Die Erben des Gottkaisers

Zamorra und Nicole entgehen nur knapp einem Attentat. Als sie versuchen, zu ergründen, wer hinter dem Anschlag steckt, wird ihnen klar, dass der Nachfolger des Gottkaisers ein Kopfgeld auf sie ausgesetzt hat. Mit dem auf dem Argont erbeuteten Raumschiff fliegen sie zurück zum Palast des Gottkaisers. Dessen Nachfolger nennt sich zwar ebenfalls "Gottkaiser", herrscht aber nicht mehr über den ganzen Planeten. Einmal mehr müssen sich Zamorra und Nicole auf der fremdartigen Welt ihrer Haut erwehren. Wobei es diesmal kein Zurück mehr zu geben scheint ...

Geschrieben von Raymond Haffner

Erscheinungsdatum: 07.03.2026
ufo-bote Offline
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Re: Band 1351: Die Erben des Gottkaisers

Beitrag von ufo-bote »

Wenn Zammy bemerkt das Amulett ist weg – warum ruf er es nicht zurück ? Das ging doch sonst immer – auch durch die halbe Milchstraße, hat er’s nicht drauf? zu wenige Zammys gelesen ?
Etwas sehr unausgegoren – mal viel Action – für nichts – mal infos zu etwas das später ganz anders dargestellt wurde …
Ich hoffe das war letzte Zamorra von DEM Autor
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SOKRATES Offline
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Re: Band 1351: Die Erben des Gottkaisers

Beitrag von SOKRATES »

Im Vergleich zum ersten PZ Roman des Autors wirkte dieses Werk wie ein schwacher, zweiter Aufguss. Gerade mal noch gut für ein " Mittel " . Mehr nicht.
Gruß SOKRATES
Loxagon Offline
Beiträge: 3313
Registriert: So Sep 04, 2011 10:06 pm

Re: Band 1351: Die Erben des Gottkaisers

Beitrag von Loxagon »

Ich vergebe ein TOP.

Der Autor sollte öfters schreiben.
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Sinclair Offline
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Registriert: So Apr 12, 2020 12:01 pm
Wohnort: Gelsenkirchen

Re: Band 1351: Die Erben des Gottkaisers

Beitrag von Sinclair »

Handlung: Zamorra und Nicole jagen in Oslo erfolgreich einen Draug. Danach erschießen sie in Notwehr einen Kopfgeldjäger, der ihnen auflauerte. Er schien mutmaßlich zu den Leuten des skrupellosen außerirdischen Sklavenhändlers Kas zu gehören, der sie vor etwa einem Jahr zum Planeten Argormt entführte. Nach dem insgesamt dritten misslungenen Anschlag auf ihr Leben, fliegen Zamorra und Nicole mit einer Hornisse in den Erdorbit. Dort finden sie das Raumschiff von Kas, der ihnen das Andocken erlaubt. Nach einer Auseinandersetzung mit der Besatzung, inklusive einer kleinen Machtdemonstration, stimmt Kas zähneknirschend zu die Dämonenjäger, ohne weitere Auflagen, erneut zum Planeten Argornt zu bringen. Die neuen Herrscher dort hatten eine Kopfgeld auf Zamorra und Nicole ausgesetzt, weil diese ihren Gottkaiser töteten. Für die Dämonenjäger beginnt damit eine gefahrvolle Reise mit ungewissen Ausgang, auf der sie niemanden trauen können.

Meinung: Mit diesem Roman schrieb Raymond Haffner die Fortsetzung zu seinem ersten Zamorra - Roman „Der Gottkaiser“ (Band 1327). Dazu musste ich dem Autor gleich eine erste Rüge erteilen, weil er im Text auf entsprechende hilfreiche Hinweise durch Fußnoten, die eine Einordnung extrem erleichtert hätten, leider verzichtete. Das Titelbild zum Roman erstellte wieder Mario Heyer mit KI – Software.

Im Gegensatz zu seinem ersten Roman wirkte diese Fortsetzung nicht wie eine Weiterentwicklung, sondern eher wie ein zweiter schwacher Aufguss mit ähnlichem Ablauf und daher wie ein aufgewärmter Eintopf. Mir gefiel absolut nicht, dass Raymond schon wieder auf eine übliche Einleitung verzichtete. Das konnte man einmal machen, es sollte aber meiner Meinung nach nicht zur Gewohnheit werden, weil es den Einstieg in den Roman erheblich erschwerte und man den Eindruck bekam, eine Vorgeschichte zum Roman verpasst zu haben. Nach und nach stellte es sich heraus dass Zamorra und Nicole nun in Oslo ein dämonisches Wesen jagten, in Bad 1327 gab es das gleiche Szenario in Bulgarien. Das Ziel ihrer Jagd war ein Draug was auch immer das sein sollte. Auf eine entsprechende Erläuterung wartete ich leider vergeblich.

Negativ hinzu kam auch noch ein schwacher Schreibstil des Autors mit vielen Text – und Rechtschreibfehlern. Löblich war zwar der in der Serie leider selten gewordene Science Fiction – Anteil des Romans. Aber was im ersten Roman noch gut funktionierte, zündete dieses Mal nicht mehr so recht, weil die Ähnlichkeit im Ablauf der Handlung einfach zu groß war.
Der Name Kas für den außerirdischen Sklavenhändler war zwar nicht unbedingt eine logische Ableitung seines richtigen Namens, aber sie war wenigstens einfach gewesen. Sein wahrer Name Abnangdosderondal war ein echter Zungenbrecher, den sich wohl kaum jemand ohne Vorlage merken konnte. :)

Zamorra und Nicole wurden dieses Mal zwar auf ein anderes Raumschiff verfrachtet und ungewollt umgeladen, ansonsten aber genauso befördert wie beim ersten Mal. Waffenlos, nackt und in Gel-Kisten eingelegt. Dabei hätte Zamorra, zumindest als er wieder Kleidung hatte, sein Amulett jederzeit zurück rufen können. Es war davon auszugehen, dass die Argorntianer nicht über einen Blockadezauber verfügten. Seltsamerweise spielte Zamorras Amulett auch im weiteren Roman überhaupt keine Rolle mehr und wurde im Gegensatz zu Nicoles Dhyarra auch nicht einmal mehr erwähnt..

Der Unterschied zur ihrer ersten Reise zum Planeten Argornt war, dass Zamorra und Nicole dieses Mal nicht am Hof des neuen Gottkaisers landeten, der das Kopfgeld auf sie aussetzte. Dieses Mal landeten sie bei den Rebellen, deren Anführer Mortasir den Gottkaiser stürzen wollte. Wenigstens erzählte der Roman ab diesem Punkt endlich eine neue Variante. Wie es zu erwarten gewesen war, stellte es sich aber sehr schnell heraus, dass Zamorra und Nicole auch beim sogenannten Höchsten Retter absolut nicht sicher waren. Sie trafen an Mortasirs fahrenden Hof überraschend auch Tija wieder, die sich nun rehabilitierte, nachdem sie die Dämonenjäger beim ersten Mal noch verriet. Es schien aber der letzte Besuch auf Argornt gewesen zu sein. Am Schluss stand der Planet unmittelbar vor seiner endgültigen Zerstörung.

Nebenbei bemerkt fragte ich mich noch wie der Autor nun tatsächlich hieß? In der Vorankündigung stand Raymond Haffner. Dagegen stand aber auf der Seite 1 des Romans Raymund Haffner. Ich ging aber davon aus, dass die erste Variante die richtige war. :)

Am Ende war es dann insgesamt noch ein solider und unterhaltsamer Roman gewesen. Aufgrund der viel zu vielen Textfehler, die weit oberhalb des gewohnten Durchschnitts lagen, hielt ich es dieses Mal für nötig dafür einen Punkt, von meiner ursprünglich geplanten Wertung, extra abzuziehen. Daraus ergab sich dann meine finale Beurteilung. Ich bewertete diesen Roman mit der Note 4 = Ausreichend und vergab dementsprechend 2 von 5 Amulette an Raymond Haffner für seinen zweiten Zamorra – Roman. Nach der im Forum üblichen Wertung stimmte ich mit Mittel ab.

:D
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