Band 2461: Dunkle Seiten

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Dunkle Seiten

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iceman76 Offline
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Band 2461: Dunkle Seiten

Beitrag von iceman76 »

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Dunkle Seiten

Im Internet kursierte das Gerücht über ein sogenanntes Black Zine - ein Heft aus schwarzen Seiten, vollgekritzelt mit weißen Symbolen, Buchstaben und Zahlen, die keinen Sinn ergaben. Mehrere Exemplare des Black Zine sollten in letzter Zeit hier und dort in London aufgetaucht sein, in Geschäften, in Comicshops und anderswo. Wer einen Blick in diese dunklen Seiten warf, wurde angeblich zu einem blutrünstigen Mordwerkzeug der Hölle. Wie sich bald herausstellte, war dieses Gerücht alles andere als ein Internet-Fake, und als ich mich der Sache annahm, geriet auch ich, der Geisterjäger von Scotland Yard, in einen Strudel von Grauen und Gewalt...

Geschrieben von Thomas Williams

Erscheinungsdatum: 06.09.2025

*** Eintracht Braunschweig ***
*** Tradition seit 1895 ***
*** Deutscher Meister 1967 ***

Schneedrache Offline
Beiträge: 575
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Beitrag von Schneedrache »

Den werde ich auf jeden Fall lesen, und die hier auch noch mal,
vom selben Autor:

John Sinclair 2351: Im Wald des Verderbens
John Sinclair 2218: Im Bann der Hexe
und Gespenster-Krimi 132: Hungriges Halloween
Gespenster-Krimi 113: Ein höllisches Käferproblem
Schneedrache Offline
Beiträge: 575
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Beitrag von Schneedrache »

Mittel. War deprimierend zu lesen, wie John völlig alleine in diesem Fall ermittelt.
Strigus Offline
Beiträge: 111
Registriert: Do Dez 21, 2023 12:10 pm

Beitrag von Strigus »

Sorry aber was war das? Total komischer Roman, wirkt wie zusammengesetzt. Kann ich schlecht erklären was ich meine. Nicht so in einem durch. Wie ein Bausteinsytsem
Phexcaer Offline
Beiträge: 200
Registriert: So Apr 09, 2023 11:35 pm

Beitrag von Phexcaer »

Gut geschrieben und mit einer nette Grundidee hat der Roman am Anfang für gute Unterhaltung gesorgt. Leider verliert er im Laufe der Geschichte etwas von dem guten Ersteindruck, denn am Ende wird vieles nicht wirklich erklärt oder vertieft. Der Dämon hat keine Hintergrundgeschichte die ihn irgendwie für den ausgeführte Plan besonders macht. Irgendwie eine Verknüpfung zum Thema Verlust/Trauer wäre hier nett gewesen, aber scheinbar ist er ein 08/15 Dämon der einfach aus puren Zufall für die Erschaffung der "Black Zines" beschworen wurde. Wie diese nun entstehen bleibt auch eher Unklar, der gesamte Prozess wo irgendwie das Leid der Schreiber aus ihnen gesaugt und auf die Seiten geprägt wird und warum das wiederum den Dämon dabei verhilft Leute zu besitzen und am schlimmsten, warum die "Black Zines" bei manchen Leuten nicht wirken wird leider nicht wirklich aufgeklärt. Das dann bei dem Einfallslosen Aktivieren des Kreuzes als Problemlöser im Finale der alles auf einmal regelt dann auch die Formel falsch ist passt dann irgendwie dazu.

Schade das so nur noch ein Mittel bleibt, da war auf jeden Fall mehr drin. Und irgendwie verstehe ich ja schon, wenn der Autor seine vergangenen Charactere nochmal einbauen will, aber warum John gerade in diesem Fall Rat bei einem ehemaligen Hexenjäger sucht, den er mal vor Jahren in einem einzigen Fall getroffen hat, anstatt die Hilfe von einem der Stamm-Mitglieder zu erbitten (Z.B. die Person die Zugriff auf eine Bibliothek des Übernatürlichen hat oder einen Reporter der sicherlich schonmal über die "Black Zines" gestolpert ist) wirkt dann so gekünstelt wie leider viel im zweiten Teil der Geschichte.
Don Nuzzolo Offline
Beiträge: 99
Registriert: Di Dez 03, 2024 5:34 pm

Beitrag von Don Nuzzolo »

[QUOTE][quote][i]Original von Phexcaer[/i]
Gut geschrieben und mit einer nette Grundidee hat der Roman am Anfang für gute Unterhaltung gesorgt. Leider verliert er im Laufe der Geschichte etwas von dem guten Ersteindruck, denn am Ende wird vieles nicht wirklich erklärt oder vertieft. Der Dämon hat keine Hintergrundgeschichte die ihn irgendwie für den ausgeführte Plan besonders macht. Irgendwie eine Verknüpfung zum Thema Verlust/Trauer wäre hier nett gewesen, aber scheinbar ist er ein 08/15 Dämon der einfach aus puren Zufall für die Erschaffung der "Black Zines" beschworen wurde. Wie diese nun entstehen bleibt auch eher Unklar, der gesamte Prozess wo irgendwie das Leid der Schreiber aus ihnen gesaugt und auf die Seiten geprägt wird und warum das wiederum den Dämon dabei verhilft Leute zu besitzen und am schlimmsten, warum die "Black Zines" bei manchen Leuten nicht wirken wird leider nicht wirklich aufgeklärt. Das dann bei dem Einfallslosen Aktivieren des Kreuzes als Problemlöser im Finale der alles auf einmal regelt dann auch die Formel falsch ist passt dann irgendwie dazu.[/QUOTE]

Ich könnte es nicht besser zusammenfassen. Wie auch Strigus schreibt,fehlt mir die Verbindung der verschiedenen Bausteine ,auf denen die Geschichte beruht.

[QUOTE]Schade das so nur noch ein Mittel bleibt, da war auf jeden Fall mehr drin. Und irgendwie verstehe ich ja schon, wenn der Autor seine vergangenen Charactere nochmal einbauen will, aber warum John gerade in diesem Fall Rat bei einem ehemaligen Hexenjäger sucht, den er mal vor Jahren in einem einzigen Fall getroffen hat, anstatt die Hilfe von einem der Stamm-Mitglieder zu erbitten (Z.B. die Person die Zugriff auf eine Bibliothek des Übernatürlichen hat oder einen Reporter der sicherlich schonmal über die "Black Zines" gestolpert ist) wirkt dann so gekünstelt wie leider viel im zweiten Teil der Geschichte.[/quote]
[/QUOTE]

Auch von mir gibt es ein Mittel
Auserwählter Offline
Beiträge: 164
Registriert: Sa Aug 30, 2025 9:46 pm

Beitrag von Auserwählter »

Mir ging es auch so, dass mir die einzelnen Handlungsstränge zu wenig miteinander verbunden waren und sich ein zu buntes Muster ergab.
Die Grundidee fand ich gut, richtig (angenehm) verstörend die Szene, als die Betroffenen plötzlich anfingen zu schreien, als sie der Wahnsinn traf. Dann ließ der Roman doch nach, die Kreuz-Formel erschien mir auch zu einfallslos als Lösung des Problems.
Auch von mir ein "Mittel".
GhoulausdemGully Offline
Beiträge: 76
Registriert: So Dez 01, 2024 10:17 am

Beitrag von GhoulausdemGully »

Der Roman konnte mich leider überhaupt nicht abholen. Vielleicht bin ich zu sehr einfacher Heftleser, aber ich hab das alles auch nicht wirklich kapiert
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Sinclair Offline
Beiträge: 7109
Registriert: So Apr 12, 2020 12:01 pm
Wohnort: Gelsenkirchen

Re: Band 2461: Dunkle Seiten

Beitrag von Sinclair »

Handlung: Kurz vor Feierabend erhält John von Sir James noch den Auftrag sich um eine, aus dem Rahmen gelaufene, Geburtstagsparty zu kümmern. John trifft am Tatort ein und wird dort von Streifenpolizisten empfangen und über die Vorgänge aufgeklärt. Eine junge Frau, mit schwarzen Augen und extrem bleicher Haut, lief Amok. John kann die Frau, namens Shelly, stellen. Shelly wird nach einer Berührung mit Johns Kreuz wieder normal. Die Ursache für die Verwandlung war ein sogenanntes Black Zine, dass ihr die Gastgeberin Lucy gab. John konnte sich alles noch einmal als Video ansehen, dass Lucy aufgenommen hatte. Das Black Zine selber zerfiel nach dem Lesen zu Asche. Empfängliche Personen, die ein Black Zine lasen, sollten wahnsinnig werden und im Extremfall sogar ihre Seele verlieren. Johns nächste Anlaufstelle ist das „Forbidden City“ ein Comic-Laden aus dem das Black Zine von Lucy stammte. Wird John dort Hinweise erhalten, die ihn zur Urheberquelle der Black Zines führen, bevor diese selbst erstellten Hefte noch mehr Unheil anrichteten?

Meinung: Ein weiterer Sinclair – Roman von Thomas Williams. Das gute Titelbild dazu stammte von der Agentur Shutterstock. Es zeigte eine beängstigend wütende Frau mit einem Hammer zwischen Buchregalen, die mit Comic-Heften gefüllt waren. Bei der Frau sollte es sich wohl um Gwen handeln, die aber im Roman blonde Haare hatte.

Thomas schrieb den Roman zunächst packend mit einem guten Schreibstil, der nahezu ohne Fehler auskam. Auffällig wurde nur, dass auf der Seite 48, rechte Spalte unten, in der wörtlichen Rede von John offensichtlich mindestens zwei Wörter fehlten. Sinnvoll wurden Johns Sätze nur, wenn zum Beispiel die beiden Worte „muss mir“ eingefügt würden. Ansonsten gab es an den passenden Stellen auch immer wieder Anspielungen mit einem erfrischenden situationsbedingtem Humor.

Eine große Überraschung war für mich gewesen, dass der Sinclair – Leser und Gespenster-Krimi-Autor Alexander Weisheit erneut in einer kleinen Rolle mitwirken durfte. Er trat wieder als sein Alter Ego, der Londoner Buchhändler Alexander Wise auf, um John eine kurze Beratung zum Fall zu geben. Diese Szene war ähnlich angelegt worden, als wenn der Staatsanwalt, in der gleichnamigen TV-Serie, seinen Freund einen Imbisswagenbesitzer aufsuchte und mit ihm über den aktuellen Fall sprach, um neue Denkansätze zu erhalten. Sogenannte Black Zines , die Thomas zu diesem Roman inspirierten, gab es natürlich auch real, als selbst erstellte Hefte, allerdings nicht mit der Art und Wirkung wie sie in diesem Roman dargestellt wurden.

Der Roman begann damit, dass Dave und Gwen, die in einem Kino arbeiteten und nach Feierabend noch einen Burger – Imbiss suchten, in einer dunklen Gasse überfallen und zum Lesen von Black Zines gezwungen wurden. Johns Eintritt in den Fall und sein damit verbundener Ermittlungsansatz basierten aber zunächst auf einem anderen Vorfall. Parallel dazu erzählte Thomas, was ein weiteres Black Zine in einer WG anrichtete. Außerdem trafen sich Mitglieder einer Selbsthilfegruppe, die allesamt nahe Angehörige verloren, zu einer seltsamen Therapie auf einem Bauernhof außerhalb von London. Genug abwechslungsreiche Perspektiven waren also vorhanden, allerdings haperte es später daran diese verschiedenen Handlungsstränge auch sinnvoll zu vereinen.

Der Schluss wirkte nämlich dann doch eher überhastet und auch konstruiert. Zum Beispiel wollte das plötzliche Auftauchen von Phil auf dem Bauernhof nicht recht zur vorherigen Handlung passen. Das gleiche galt auch für Dave und Gwen, sowie die insgesamt wenig überzeugende Zusammenführung der einzelnen Handlungsteile. Dazu kam, dass es eigentlich völlig unrealistisch war, dass John allein und ohne jegliche Rückendeckung auf dem Hof agierte.

Trotzdem war es insgesamt zumindest in der ersten Hälfte ein recht guter Roman gewesen, der aber besonders in der zweiten Hälfte spürbar nachließ und das anfängliche Niveau nicht halten konnte. Ich entschied mich am Ende dafür diesen Roman mit der Note 3 = Befriedigend und demnach mit 3 von 5 Kreuzen zu bewerten. Nach der üblichen Wertung im Forum stimmte ich mit Gut ab.

:D
Nordsee oder Ostsee? - Hauptsache Meer ! :D :ugeek:
Lieblingsfußballvereine: FC Schalke 04, Holstein Kiel, SV Meppen, FC Hansa Rostock, VfB Oldenburg, VfB Lübeck, Kickers Emden
Sympathien für VfL Osnabrück und FC Erzgebirge Aue.
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