Band 2469: Die Würgerin von Claymore Castle

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Die Würgerin von Claymore Castle

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iceman76 Offline
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Band 2469: Die Würgerin von Claymore Castle

Beitrag von iceman76 »

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Die Würgerin von Claymore Castle

GEISTERJÄGER VON GESPENST ERMORDET!

So titelte die SUN, Großbritanniens auflagenstärkste Boulevardzeitung. Damit war gottlob nicht ich gemeint, aber einige Zeit später sollte dieser Mord zu meinem Job werden. Ich begab mich nach Schottland, in das Dorf Claymore, in dessen Nähe sich ein altes Schloss befand. Und dort sollte es spuken. Und das Spukgespenst tötete angeblich all jene, die es wagten, nachts in das alte Gemäuer einzudringen. Daran glaubte ich nicht, das hielt ich für eine kindische Geistergeschichte. Doch dann traf ich die Würgerin von Claymore Castle.

Geschrieben von Henry Cardell

Erscheinungsdatum: 01.11.2025
Zuletzt geändert von iceman76 am Mo Okt 06, 2025 1:37 pm, insgesamt 1-mal geändert.
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Wynn Offline
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Re: Band 2469: Die Würgerin von Claymore Castle

Beitrag von Wynn »

"Daran glaubte ich nicht, das hielt ich für eine kindische Geistergeschichte." --- Tatsächlich? Reden wir hier von John Sinclair? Hm.
DerHerrderSeiten Offline
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Re: Band 2469: Die Würgerin von Claymore Castle

Beitrag von DerHerrderSeiten »

Sorry, das war gar nix. Der Autor mag gute Gespensterkrimis schreiben, aber die Figur des JS liegt ihm ebenso wenig wie das Drumherum, das einen JS Roman ausmacht.
abnelgurk Offline
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Re: Band 2469: Die Würgerin von Claymore Castle

Beitrag von abnelgurk »

Es gibt zu Anfang zwei ältere Herren, die augenscheinlich an Herzversagen gestorben sind. Es gibt keine Augenzeugen (jedenfalls keine lebenden) für dämonisches Wirken.
Das John hier Zweifel hat, kann ich nachvollziehen. Die Verzögerung durch das Auswerten des Speichersticks führt zu einer spannenden Jagd gegen die Zeit.
Die gesamte Geschichte gefiel mir vom Anfang bis zum Ende, auch der vom Autor ungewollte Humor kam nicht zu kurz.
Kann er Sinclair??? Er kann!!!
Von mir ein TOP
Auserwählter Offline
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Re: Band 2469: Die Würgerin von Claymore Castle

Beitrag von Auserwählter »

Ich bin so ein bisschen unschlüssig. Die Geschichte ist gut, spannend und in Teilen auch etwas humorvoll geschrieben, doch auch hier einige Ungereimtheiten/ Auffälligkeiten:
  • Auch ich fand Johns Zurückhaltung nachvollziehbar, wenngleich diese Karte natürlich schon oft gezogen wurde. "Ups, doch ein Fall für uns. Sah gar nicht so aus..." (Und er wurde auch schon für weniger in die Ferne geschickt. "Alles weitere erfahren Sie dort!") Aber Stacy als übermäßig zickig zu beschreiben, dass er seine Kinderlosigkeit so feiert, empfinde ich als übertrieben:
  • Warum nimmt Billingsworth einen Kinderschädel mit, wenn er gerade von einem Geist gejagt wird? ich würde den sofort fallenlassen...
  • Warum konnte Inspektor Broadbent den Schädel einfach so mitnehmen, ohne angegriffen zu werden?
  • Warum wollte der Kinderschädel von seinem Mama-Skelett unbedingt weg?
    Das wirkt auf mich, als solle ein gewisser Plot geschaffen werden (John läuft die Zeit weg, sein ursprünglicher Plan geht schief, der Geist muss böse werden ("Gebt den Schädel wieder her!", "Ja, wo isser denn bloß?" ,...
  • Ich habe mich immer schon gefragt, warum die sich niemals verfahren, in der Hektik, im Dunkeln, unbekannte Straßen. Dann passiert es endlich, die zu rettende Person ist so gut wie tot. Ach nee doch nicht verfahren... Das kann man anders schreiben.
  • Und zu nicht so guter Letzt: Was war das für eine Gewese um den Chauffeur am Ende? Stacy heißt Lady Anastasia und ist adelig? Nein?! Doch! Ooohh... Und das alles wird erst beim nächsten Mal geklärt. Also wieder ein neuer Autor mit wieder einen neuen Erzähllinie, die nur dann weitererzählt wird, wenn er mal wieder dran ist. Sollte es nicht "einfacher" werden?
Insgesamt ein "Mittel", trotzdem.
Destero Offline
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Re: Band 2469: Die Würgerin von Claymore Castle

Beitrag von Destero »

Im Grunde genommen kein schlechtes Debut von Henry Cardell. Relativ klein gedruckt. Mir war es gerade zum Ende hin jedoch zu sehr in die Länge gezogen und die Story etwas dünn. Was sollte der Schluss??

Atmosphäre war Top, schreibstil auch, klar merkte Man manchmal dass es ein Debüt Roman war. Die Figur Stacy Albright gefiel mir gut. Ich denke der Schreiber hat Potential für die Serie. Warten wir mal den nächsten Roman ab.

Und irgendwann musste ich beim lesen den Roman umdrehen, um zu schauen ob das Wort was wunderbar zu diesem Roman passt noch drauf steht….. „Geisterjäger“…. Ja,tut es 🤓

Bewertung : alles in allem mehr „Mittel“ als gut….
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kualumba Offline
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Re: Band 2469: Die Würgerin von Claymore Castle

Beitrag von kualumba »

Ich habe mit einem "Top" abgestimmt, da ich die Story mag. Der Roman hat sich sehr gut in einem Rutsch durchlesen lassen. Er beinhaltet viele gruselige und spannende Momente.

Schottland, Schloß, mordender Geist...

Genau mein Ding
Don Nuzzolo Offline
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Re: Band 2469: Die Würgerin von Claymore Castle

Beitrag von Don Nuzzolo »

Der Debüt-Roman ist gut geschrieben.Die Länge und die Schriftgrösse (erinnert mich an die ersten Romane der Serie,so kann man die Story etwas ausbauen) passt für mich. Stacy Albright gefällt mir und der Schluss war unerwartet. Das Potentzial als JS-Autor ist mMn. gegeben und ich freue mich auf seinen nächsten Roman. Da noch eine Steigerung möglich ist,gebe ich dem Roman ein Gut.

Ich hab noch ein Interview gefunden vom Autor https://www.youtube.com/watch?v=Pgf-X_csnNs&t=2867s
Knollo Offline
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Re: Band 2469: Die Würgerin von Claymore Castle

Beitrag von Knollo »

Hoffentlich wird das keine neue Subserie im John Sinclair Kosmos, so ging es mir nach der Lektüre als erstes durch den Kopf.
Auch wenn es über den Band an manchen Stellen noch hakelt, das Pendel schlug immer mal wieder gefühlt in Richtung des gewohnten Schreibstiles des GK beim Lesen, war es für mich dann in der Gesamtheit eine Gute erste Story vom Autor in diesem Universum. Das Henry Cardell hier schon ein wenig und nach der 2500* so richtig mitmischen darf freut mich ungemein und lässt mich ja dann doch für die Zukunft der Serie hoffen.

*nachzulesen auf des Autor seiner Facebookseite!
Schneedrache Offline
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Re: Band 2469: Die Würgerin von Claymore Castle

Beitrag von Schneedrache »

Dann weiß ich jetzt schon mal, dass ich auch nach Band 2500 nicht mehr zu John Sinclair zurückkommen werde.
Was aus der Serie wird, ist mir dann auch völlig egal.
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iceman76 Offline
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Re: Band 2469: Die Würgerin von Claymore Castle

Beitrag von iceman76 »

Schneedrache hat geschrieben: Sa Dez 13, 2025 10:43 am Dann weiß ich jetzt schon mal, dass ich auch nach Band 2500 nicht mehr zu John Sinclair zurückkommen werde.
Was aus der Serie wird, ist mir dann auch völlig egal.
Naja, welche Richtungsweisende Änderung erwartet man denn in Bezug auf die Serie noch?
Auserwählter Offline
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Re: Band 2469: Die Würgerin von Claymore Castle

Beitrag von Auserwählter »

Don Nuzzolo hat geschrieben: Do Nov 13, 2025 5:06 pm Ich hab noch ein Interview gefunden vom Autor https://www.youtube.com/watch?v=Pgf-X_csnNs&t=2867s
Danke für den Link! Interessantes Interview! Sympathischer Typ, sowohl der Autor als auch der Raketenheftleser:)
Tulimyrsky Offline
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Re: Band 2469: Die Würgerin von Claymore Castle

Beitrag von Tulimyrsky »

Der Autor war selbst von der Anfrage überrascht, dass er einen Sinclair schreiben soll. Leider merkt man das auch. Der Autor mag Sinclair-Fan sein, schafft es aber leider nicht, das Sinclair-Feeling zu transportieren. Für mich hat der Roman nicht funktioniert. Die Neuausrichtung wirft schon ihre Schatten voraus. Mit Sicherheit wird irgendwann ein Finley/Sinclair Crossover kommen... Auch wenn ich persönliche Sympathien für den Autor hege, Sinclair schreiben kann er leider nicht... aber das trifft mittlerweile auf viele Co-Autoren zu
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Sinclair Offline
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Re: Band 2469: Die Würgerin von Claymore Castle

Beitrag von Sinclair »

Handlung: Suko legt John eine Zeitung auf den Schreibtisch mit der Überschrift „Geisterjäger von Gespenst ermordet“. In dem Artikel geht es um den Hobby-Geisterjäger Nigel Billingsworth, der in einem kleinen schottischen Spukschloss vor zwei Tagen tot aufgefunden wurde. Nach dem Lesen befördert John die Zeitung kurzerhand in den Papierkorb. Einige Tage später soll sich John, im Auftrag von Sir James, mit der Studentin Stacy Albright treffen. Stacy ist die Tochter eines ehemaligen Studienfreundes von Sir James, dem der Superintendent noch eine Gefallen schuldete. Das Treffen wurde von Sir James in einem nahe gelegenen Pub organisiert. Stacy Albright erzählt John, dass sie die Recherche-Assistentin von Nigel Billingsworth war, der in Claymore Castle von einem Geist ermordet wurde. Drei Tage später wurde an gleicher Stelle auch die Leiche des Schlossverwalters gefunden. In beiden Fällen wurde ein Herzinfarkt als Todesursache diagnostiziert. Weil die Beweise für ihn nicht ausreichen, lehnt John eine Reise nach Schottland ab. Daraufhin gibt Stacy ihm noch eine kleine beschädigte Speicherkarte, bevor sie den Pub wutentbrannt verlässt. John übergibt die Speicherkarte den IT – Experten im Yard, die tatsächlich einiges wiederherstellen können. Nach der Sichtung des Materials erkennt John, dass er Stacy unrecht tat. Also macht er sich unverzüglich, mit einem von Sir James organisierten Polizeihubschrauber, auf den Weg nach Claymore um zu verhindern, dass Stacy das nächste Opfer des Geistes wird und den Spuk dort zu beenden.

Meinung: Mit diesem Roman stellte sich Henry Cardell als neuer Gastautor der Sinclair – Serie vor. Bislang schrieb Henry eine erfolgreiche Sub – Serie um den Geister jagenden Butler Isaac Finley, für den Gespenster-Krimi. Ob sein Wissen und Stil auch für einen John Sinclair – Roman reichen würde, musste er natürlich erst noch einmal beweisen. Das diesen Roman begleitende sehr gute Titelbild erstellte Thomas Greiwe mit KI – Software. Auf der Leser-Seite stellte sich Henry Cardell mit Interview und Bild erst einmal persönlich vor.

Den Schreibstil von Henry stufte ich von Anfang an als gut und überzeugend ein. Die gruselige Atmosphäre rund um Claymore Castle beschrieb er gut und gab sie im Stil der alten Edgar Wallace – Filme wieder. Auch in denen gab es stets viel Nebel und dunkle Gestalten. Die Kalauer im Büro, mit denen Suko und Glenda dieses Mal den Geisterjäger auf die Schippe nahmen, fehlten nicht und passten ebenfalls zum gewohnten Stil der Sinclair – Serie. Ich fand es auch realistisch, dass John, besonders vor dem Hintergrund der letzten Ereignisse, der Reise nach Claymore zunächst etwas skeptisch gegenüber stand und sie so lange ablehnte, bis er durch die Speicherkarte handfeste Beweise in den Händen hielt. Ansonsten könnte er ständig überall hin gelockt werden, während es einen Angriff an ganz anderer Stelle gab.

Es lang auf der Hand, dass das Motiv für den Zorn der Würgerin und ihre Morde darin lang, dass Nigel den skelettierten Kinderkopf an sich nahm und aus dem von ihm freigelegten zugemauerten Raum in Claymore Castle entfernte. Die Anbindung an die vorherigen Sinclair – Romane fehlte, wie schon angedeutet, auch nicht. Eben durch diese überwiegend negativen Erlebnisse war John sichtlich gezeichnet. Da sagte er dann im Frust auch schon einmal Sachen, die er mit besserer Laune gewöhnlich wohl nicht so gesagt hätte. Das war aber nur menschlich und verständlich.

Der von anderen Lesern geäußerten Meinung, dass es sich bei diesem Roman nicht um einen richtigen Sinclair – Roman handeln würde, weil ihm das gewisse Feeling fehlte, konnte ich mich nicht vorbehaltlos anschließen. Im Gegenteil fand ich, dass John hier wieder einmal zu seinen Wurzeln zurück kehrte, indem er einen Geist bekämpfte und damit seinem Spitznamen alle Ehre machte. Der Roman bot auch richtig gute Unterhaltung, weil es zwischendurch immer wieder humorvolle Momente gab. Ich hatte ihn einfach so herunter gelesen.

Was Stacy betraf, oder besser Lady Anastasia, erinnerte dieses fast an den Bond-Film „Im Geheimdienst ihrer Majestät“. Für John gab es am Ende also noch eine faustdicke Überraschung, bevor er auf der Rückfahrt noch einen Abstecher nach Lauder machen wollte. Stacy war eine Frau mit Geheimnissen, die durchaus das Potential für einen neuen wiederkehrenden Charakter hatte und gut zu einem Butler wie zum Beispiel Isaac Finley passen würde. :)

Lediglich zu Henrys Bemerkung, dass die Aktivierung des Kreuzes mit der berühmten Formel, die Macht der Erzengel herbei rufen würde, konnte man geteilter Meinung sein. Wenn John sich allein auf die Macht der Erzengel beschränken wollte, rief er sie persönlich an. Die Formel aber aktivierte die Kräfte des gesamten Kreuzes, über die reine Macht der Erzengel hinaus.
Insgesamt war es aber, für mich, ein solides und vielversprechendes Debüt von Henry Cardell auf dem man aufbauen konnte. Ich entschied mich, nach längerer Überlegung, dafür, den Roman mit der Note 3 = Befriedigend zu bewerten und damit 3 von 5 Kreuzen an Henry Cardell zu vergeben. Nach der im Forum üblichen Wertung stimmte ich mit Gut ab.

:D
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