Band 2490: Des Teufels Bestseller
- iceman76 Offline
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Band 2490: Des Teufels Bestseller
Des Teufels Bestseller
Seit einiger Zeit brummt das Geschäft mit Büchern für junge Leserinnen! Dabei ist die Aufmachung des Buchs entscheidend - je wertiger, desto mehr fahren die jungen Damen darauf ab! Aber natürlich muss auch der Inhalt stimmen und die Leserschaft ansprechen, und Romantasy - romantische Fantasy - ist ein Genre, das zurzeit ganz besonders gut ankommt! So einen Roman hat die bisher unbekannte Autorin Mia Grave verfasst - und damit einen Mega-Bestseller gelandet! Was ihre Fans jedoch nicht ahnen, ist, dass Mia einen Pakt mit der Hölle geschlossen hat und die Seelen ihrer Leserinnen der Preis für den Erfolg sind!
Geschrieben von Stephen Kruger
Erscheinungsdatum: 28.03.2026
Seit einiger Zeit brummt das Geschäft mit Büchern für junge Leserinnen! Dabei ist die Aufmachung des Buchs entscheidend - je wertiger, desto mehr fahren die jungen Damen darauf ab! Aber natürlich muss auch der Inhalt stimmen und die Leserschaft ansprechen, und Romantasy - romantische Fantasy - ist ein Genre, das zurzeit ganz besonders gut ankommt! So einen Roman hat die bisher unbekannte Autorin Mia Grave verfasst - und damit einen Mega-Bestseller gelandet! Was ihre Fans jedoch nicht ahnen, ist, dass Mia einen Pakt mit der Hölle geschlossen hat und die Seelen ihrer Leserinnen der Preis für den Erfolg sind!
Geschrieben von Stephen Kruger
Erscheinungsdatum: 28.03.2026
Re: Band 2490: Des Teufels Bestseller
Wow, kannst du dir nicht ausdenken. Passt ja genau zur aktuellen Diskussion mit der Neuausrichtung hier im Forum.
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Re: Band 2490: Des Teufels Bestseller
Hehe, exakt das habe ich auch gedacht...

- Das Gleichgewicht Offline
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Re: Band 2490: Des Teufels Bestseller
Und jetzt bitte nicht Morning Glory Milking Farm googeln. Das ist so eines der auf dem weiblichen BookTok gehypten Werke.
Soll sich niemand mehr über billige Gruselheftchen aufregen.
Soll sich niemand mehr über billige Gruselheftchen aufregen.
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Darklord1966 Offline
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Re: Band 2490: Des Teufels Bestseller
Bald wird klar , ab Band 2500 John Sinclair mit dem Untertitel Gruselige Liebesromane . Neuausrichtung (Satire oder Ironie ) Bot sich nur an wegen dem Inhalt des oben genannten Romans
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Re: Band 2490: Des Teufels Bestseller
"Gruselige Liebesromane" - ein kalter Schauder läuft mir über den Rücken...
- Sheila Conolly Offline
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Re: Band 2490: Des Teufels Bestseller
Klingt trotzdem irgendwie interessant ...
Und erinnert mich leicht an "Mächte des Wahnsinns"
Besonders, wenns mit der Axt losgeht und der Spruch "Lesen Sie Sutter Cane?" kommt ...
Doch, ich bin gewissermaßen gespannt ... !


Und erinnert mich leicht an "Mächte des Wahnsinns"
Besonders, wenns mit der Axt losgeht und der Spruch "Lesen Sie Sutter Cane?" kommt ...
Doch, ich bin gewissermaßen gespannt ... !
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DerHerrderSeiten Offline
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Re: Band 2490: Des Teufels Bestseller
Wieso Axt?Sheila Conolly hat geschrieben: So Mär 15, 2026 11:32 pm Klingt trotzdem irgendwie interessant ...
Und erinnert mich leicht an "Mächte des Wahnsinns"
Besonders, wenns mit der Axt losgeht und der Spruch "Lesen Sie Sutter Cane?" kommt ...
Doch, ich bin gewissermaßen gespannt ... !![]()
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Re: Band 2490: Des Teufels Bestseller
In der Werbung zum heute bei mir im Briefkasten liegenden Band 2488 "Die Werwolf- Intrige" wird dieser als "ideal für junge Neuleser" angepriesen. Kann man sich das ausdenken??Phexcaer hat geschrieben: So Mär 15, 2026 12:04 pm Wow, kannst du dir nicht ausdenken. Passt ja genau zur aktuellen Diskussion mit der Neuausrichtung hier im Forum.
- Sheila Conolly Offline
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Re: Band 2490: Des Teufels Bestseller
Sorry ... hoffe, kein SpoilerDerHerrderSeiten hat geschrieben: Mo Mär 16, 2026 5:47 amWieso Axt?Sheila Conolly hat geschrieben: So Mär 15, 2026 11:32 pm Klingt trotzdem irgendwie interessant ...
Und erinnert mich leicht an "Mächte des Wahnsinns"
Besonders, wenns mit der Axt losgeht und der Spruch "Lesen Sie Sutter Cane?" kommt ...
Doch, ich bin gewissermaßen gespannt ... !![]()
Leseprobe diverser Buchhandlungen schon rauslesen konnte, hab ich das halt sofort assoziiert
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Re: Band 2490: Des Teufels Bestseller
Ganz interessant finde ich, was IRH auf der Leserseite über mögliche weitere Miniserien sagt. Er hat da wirklich spannende Ideen auf Lager...
Und mal sehen, was es nächste Woche für Informationen gibt, offenkundig gibt es Genaueres, was für Gesprächsstoff sorgen soll.
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Re: Band 2490: Des Teufels Bestseller
Das ist ein solider Roman mit guter Story, flüssig und nachvollziehbar geschrieben, hat in mir aber nicht die ganz große Spannung erzeugt. Es gab aber kaum Ungereimtheiten (Außer, dass man einem Dämon nicht mit spitzen Absätzen auf die Füße treten kann, ohne ihm ernsthafte Verletzungen zuzufügen...)
Aber tatsächlich bin ich ein bisschen verwundert/ beruhigt, dass es nicht der befürchtete Romantasy-Roman voller triefender Gefühle und Liebesszenen war. Dass die Mädels sich aufgedreht verhalten, ihren Superstar bald persönlich gegenüberzustehen oder alles in ihrem Podcast verarbeiten wollen, gefällt mir im persönlichen Leben auch nicht, heißt aber nicht, dass es in einem Roman nicht so beschrieben werden darf, im Gegenteil. Letztlich tatsächlich ein normaler Sinclair-Roman.
Von mir ein "Mittel", Tendenz zu "Gut".
Aber tatsächlich bin ich ein bisschen verwundert/ beruhigt, dass es nicht der befürchtete Romantasy-Roman voller triefender Gefühle und Liebesszenen war. Dass die Mädels sich aufgedreht verhalten, ihren Superstar bald persönlich gegenüberzustehen oder alles in ihrem Podcast verarbeiten wollen, gefällt mir im persönlichen Leben auch nicht, heißt aber nicht, dass es in einem Roman nicht so beschrieben werden darf, im Gegenteil. Letztlich tatsächlich ein normaler Sinclair-Roman.
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Re: Band 2490: Des Teufels Bestseller
Ergänzung:
Was mir erst rückwirkend aufgefallen ist: John geht morgens nicht an die Tür, wenn Suko klingelt und den stört das nicht? In solchen Fällen wurde John sonst immer von dämonischen Mächten entführt... Und hatte Suko nicht mal auch einen Schlüssel zu Johns Wohnung (und umgekehrt), damit sie ggf. mal nachschauen können, um sich zumindest vor der Blamage des Zuspätkommens zu bewahren?
Was mir erst rückwirkend aufgefallen ist: John geht morgens nicht an die Tür, wenn Suko klingelt und den stört das nicht? In solchen Fällen wurde John sonst immer von dämonischen Mächten entführt... Und hatte Suko nicht mal auch einen Schlüssel zu Johns Wohnung (und umgekehrt), damit sie ggf. mal nachschauen können, um sich zumindest vor der Blamage des Zuspätkommens zu bewahren?
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Don Nuzzolo Offline
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Re: Band 2490: Des Teufels Bestseller
Der Roman ist flüssig geschrieben.Die Story war gut und entspricht dem John Sinclair-Niveau. Was einige hier geschrieben haben,die Geschichte ( Romantasy) passe bestens zum neuem Konzept ab Nr.2500,kann ich so nicht beurteilen.Ich denke eher für mich,das es in Richtung neuer Ansatz der ersten Sinclair-Romane geht.Es wird mehrere Einzelabenteuer geben und nicht mehr so ein grosses Universum an Gegner wie wir es jetzt haben.Aber lassen wir uns überraschen und lesen zuerst die Nr.2500,dann können wir uns eine Meinung machen.
Ich geb dem Roman ein Gut.
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Re: Band 2490: Des Teufels Bestseller
Wieder ein neuer MOTW Roman von Stephen Kruger.
Nicht „schlecht“ nicht „gut“, also „Mittel“
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Re: Band 2490: Des Teufels Bestseller
Das wird im Thread viewtopic.php?t=43390 ja ausgiebig diskutiert.Don Nuzzolo hat geschrieben: Do Apr 02, 2026 12:16 pm Was einige hier geschrieben haben,die Geschichte ( Romantasy) passe bestens zum neuem Konzept ab Nr.2500,kann ich so nicht beurteilen.Ich denke eher für mich,das es in Richtung neuer Ansatz der ersten Sinclair-Romane geht.Es wird mehrere Einzelabenteuer geben und nicht mehr so ein grosses Universum an Gegner wie wir es jetzt haben.Aber lassen wir uns überraschen und lesen zuerst die Nr.2500,dann können wir uns eine Meinung machen.
Ich bin der Überzeugung, dass bis Band 2500 Tabula rasa gemacht wird, also ein Großteil von Gut und Böse das Zeitliche segnet. Das ist dann schön übersichtlich und überfordert niemanden. Dann kann man mit leichter Einstiegskost, also Einzelromanen, starten, da stehen neben IRH, Raphael Marques und Henry Cardell bereit, um ihre zumeist weiblichen Junghelden zu präsentieren und agieren zu lassen. Die anderen Autoren balgen sich darum, ob sie mit ihren ihrer weiblichen Jungheldinnen (pardon, so muss es richtig heißen!;) weiter dabei sein dürfen. Vielleicht wird´s keine Hardcore-Romantasy, aber deutlich jünger, deutlich weiblicher und deutlich verliebter. Dann wird nach und nach ein neuer, dann wieder komplexerer Sinclair-Kosmos aufgebaut, mit John als Mentor oder Teilzeit-Geisterjäger.
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Re: Band 2490: Des Teufels Bestseller
Verzeiht mir diesen Egozentrismus, mich selbst zu zitieren, aber da waren (für mich) keine Informationen, die für Gesprächsstoff sorgen. Etwas Lärm um gar nichts.Auserwählter hat geschrieben: So Mär 29, 2026 1:24 am Ganz interessant finde ich, was IRH auf der Leserseite über mögliche weitere Miniserien sagt. Er hat da wirklich spannende Ideen auf Lager...
Und mal sehen, was es nächste Woche für Informationen gibt, offenkundig gibt es Genaueres, was für Gesprächsstoff sorgen soll.
Re: Band 2490: Des Teufels Bestseller
Ich vergebe ein "mittel". Zwar flüssig geschrieben, aber der Boss-Kampf am Ende dann doch eher enttäuschend.
- Das Gleichgewicht Offline
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Re: Band 2490: Des Teufels Bestseller
Sophie Bennett hat eine aufwändige Farbschnitt-Variante des Romantasy Bestsellers Dragonblood von der Starautorin Mia Grave ergattert. Das Buch führt offenbar ein Eigenleben und beeinflusst die junge Frau. Und das ziemlich schnell. Sie muss nur das Wort „TÖTE“ lesen, schon schnappt sie sich eine Axt und schleudert sie auf ihren Verlobten David. Sie verfehlt ihn, doch statt nochmal nachzulegen, stürzt sie sich aus dem Fenster.
Weil Sophie bei ihrem Anfall ein dämonisches Höllenfeuer in den Augen hatte, gelangt die Sache schließlich an die Geisterjäger. Sie befragen David und untersuchen Sophies Lesezimmer, wo sie das teuflische Buch finden. Beim obligatorischen Kreuztest geht es in Flammen auf.
Sophie Bennet hat ihren Suizidversuch überlebt. Also will John sie im Krankenhaus besuchen und ebenfalls zu dem Buch befragen. Doch er kommt zu spät, die Gegenseite hat einen Ghoul geschickt, der die Zeugin entsorgt.
Suko und Glenda sind da mit ihren Recherchen schon erfolgreicher. Nicht nur gab es in der Vergangenheit bereits ähnliche Vorfälle mit amoklaufenden Buchliebhaberinnen, auch sind die allgemeinen Veröffentlichungsumstände von „Dragonblood“ sehr mysteriös. Und sie finden heraus, wo Sophie das Buch erworben hat.
Also statten John und Glenda dem kleinen Buchladen zur Heftmitte undercover einen Besuch ab. Eine Ausgabe von „Dragonblood“ bekommen sie zwar nicht mehr, aber sie erfahren von einem Event, wo die Autorin die Fortsetzung des Buches vorstellt. Vom zwielichtigen Buchhändler Kovec persönlich organisiert. John hat da direkt ein ganz doofes Bauchgefühl.
Er, Suko und Glenda sind bei der Buchvorstellung auf einem noblen Anwesen dann natürlich mit dabei. Die drei trennen sich, das ist immer eine ganz tolle Idee. Glenda wird darauf aufmerksam, dass Kovec drei hübsche junge Leserinnen zu einem spontanen Meet and Greet mit Mia Grave führt und folgt ihnen. Natürlich wird sie dabei von Kovec ertappt.
John und Suko belauschen indes zufällig den Ehemann der Autorin, der dem Verlagsleiter die Wahrheit über den Erfolg seiner Frau erzählt. Von der magischen Schreibfeder, dem Deal mit einem Dämon und dem Opferritual, das heute stattfindet, um ihr wieder Erfolg und auch ein jüngeres Aussehen zu geben. Das ist mir an der Stelle entschieden zu viel Heftromanzufall. Der Roman hat davon an einigen Stellen welchen zu bieten, aber da ging es noch.
So machen sich die Geisterjäger auf den Weg zum Ritualplatz, um die Opferung zu verhindern. Die Situation wird brenzlig, da Kovec Glenda in seiner Gewalt hat, aber als eingespieltes Team verstehen die Drei sich auch ohne Worte und überrumpeln Kovec, damit Suko ihn mit der Dämonenpeitsche vernichten kann. Bleibt Mia Grave. Und der Dämon Scriborath. Eine Kreuzformel später ist der vernichtet und Mia Grave musste leider auch dran glauben, da das Ritual verhindert wurde. Hauptsache, die drei Frauen haben überlebt.
Mhh, ok. Eigentlich kann ich nicht meckern. Wenn man das nicht als typischen JS sieht, sondern unter der Prämisse „Ein Heft für neugierige Neuleser und irgendwas mit Romantasy muss auch mit rein“ ist der ganz ordentlich geworden. Ich bin aber grundsätzlich auch ein Freund von Stephen Krugers Schreibe.
Es gibt zwar so einige Passagen, die ich nur schnell weg gelesen habe, weil der Fokus stark auf dem Romantasy-Fandom und begeisterten jungen Leserinnen lag, aber die Absätze mit den Helden sind spannend und die Handlung ist völlig in Ordnung. Nichts Besonderes, sehr einfach gestrickt und mit so einigen Heftromanzufällen versehen, aber auch kein komplett unlogischer Blödsinn.
Kurz gesagt: Für mich ist das Heft ein guter Kompromiss zwischen einem JS-Abenteuer und einem Werbe-Experiment für Neuleser(innen) geworden.
GUTe
(knappe 7 von 10 Kreuzen). War für mich mehr JS als der letzte Corvin Hades Roman von Marlene Klein.
Weil Sophie bei ihrem Anfall ein dämonisches Höllenfeuer in den Augen hatte, gelangt die Sache schließlich an die Geisterjäger. Sie befragen David und untersuchen Sophies Lesezimmer, wo sie das teuflische Buch finden. Beim obligatorischen Kreuztest geht es in Flammen auf.
Sophie Bennet hat ihren Suizidversuch überlebt. Also will John sie im Krankenhaus besuchen und ebenfalls zu dem Buch befragen. Doch er kommt zu spät, die Gegenseite hat einen Ghoul geschickt, der die Zeugin entsorgt.
Suko und Glenda sind da mit ihren Recherchen schon erfolgreicher. Nicht nur gab es in der Vergangenheit bereits ähnliche Vorfälle mit amoklaufenden Buchliebhaberinnen, auch sind die allgemeinen Veröffentlichungsumstände von „Dragonblood“ sehr mysteriös. Und sie finden heraus, wo Sophie das Buch erworben hat.
Also statten John und Glenda dem kleinen Buchladen zur Heftmitte undercover einen Besuch ab. Eine Ausgabe von „Dragonblood“ bekommen sie zwar nicht mehr, aber sie erfahren von einem Event, wo die Autorin die Fortsetzung des Buches vorstellt. Vom zwielichtigen Buchhändler Kovec persönlich organisiert. John hat da direkt ein ganz doofes Bauchgefühl.
Er, Suko und Glenda sind bei der Buchvorstellung auf einem noblen Anwesen dann natürlich mit dabei. Die drei trennen sich, das ist immer eine ganz tolle Idee. Glenda wird darauf aufmerksam, dass Kovec drei hübsche junge Leserinnen zu einem spontanen Meet and Greet mit Mia Grave führt und folgt ihnen. Natürlich wird sie dabei von Kovec ertappt.
John und Suko belauschen indes zufällig den Ehemann der Autorin, der dem Verlagsleiter die Wahrheit über den Erfolg seiner Frau erzählt. Von der magischen Schreibfeder, dem Deal mit einem Dämon und dem Opferritual, das heute stattfindet, um ihr wieder Erfolg und auch ein jüngeres Aussehen zu geben. Das ist mir an der Stelle entschieden zu viel Heftromanzufall. Der Roman hat davon an einigen Stellen welchen zu bieten, aber da ging es noch.
So machen sich die Geisterjäger auf den Weg zum Ritualplatz, um die Opferung zu verhindern. Die Situation wird brenzlig, da Kovec Glenda in seiner Gewalt hat, aber als eingespieltes Team verstehen die Drei sich auch ohne Worte und überrumpeln Kovec, damit Suko ihn mit der Dämonenpeitsche vernichten kann. Bleibt Mia Grave. Und der Dämon Scriborath. Eine Kreuzformel später ist der vernichtet und Mia Grave musste leider auch dran glauben, da das Ritual verhindert wurde. Hauptsache, die drei Frauen haben überlebt.
Mhh, ok. Eigentlich kann ich nicht meckern. Wenn man das nicht als typischen JS sieht, sondern unter der Prämisse „Ein Heft für neugierige Neuleser und irgendwas mit Romantasy muss auch mit rein“ ist der ganz ordentlich geworden. Ich bin aber grundsätzlich auch ein Freund von Stephen Krugers Schreibe.
Es gibt zwar so einige Passagen, die ich nur schnell weg gelesen habe, weil der Fokus stark auf dem Romantasy-Fandom und begeisterten jungen Leserinnen lag, aber die Absätze mit den Helden sind spannend und die Handlung ist völlig in Ordnung. Nichts Besonderes, sehr einfach gestrickt und mit so einigen Heftromanzufällen versehen, aber auch kein komplett unlogischer Blödsinn.
Kurz gesagt: Für mich ist das Heft ein guter Kompromiss zwischen einem JS-Abenteuer und einem Werbe-Experiment für Neuleser(innen) geworden.
GUTe