Band 1343: Schwanengesang

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Band 1343: Schwanengesang

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Das Gleichgewicht Offline
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Band 1343: Schwanengesang

Beitrag von Das Gleichgewicht »

Bild

Schwanengesang

Nicole irrte durch den Wald. Schwarz und düster war er, und statt Blättern lagen Knochen auf dem Boden. Unvermittelt tauchte die Dämonin vor ihr auf. Als wenn sie zeitlos gesprungen war. Schwarze Schwingen, schwarze Haare, blutige Augen, blutiges Maul. Die Dämonin grinste und fraß genüsslich eine Krähe. Mitten im Schmatzen hielt sie inne. "Hi Nicole." Jetzt erkannte die schöne Französin erst, wer vor ihr stand! "Teri? Teri bist du das?"

Geschrieben von Thilo Schwichtenberg

Erscheinungsdatum: 15.11.2025
Zuletzt geändert von Das Gleichgewicht am Sa Nov 08, 2025 1:32 pm, insgesamt 1-mal geändert.
Loxagon Offline
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Re: Band 1343: Schwanengesang

Beitrag von Loxagon »

Gleicher Titel wie 899 :)
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Weltenbummler Offline
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Re: Band 1343: Schwanengesang

Beitrag von Weltenbummler »

Moinsen,

ich hatte Schwanensang (für Trauer) vorgeschlagen. Fand ich schöner. Aber nun ja.

DWB
Myxin der Magier Offline
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Re: Band 1343: Schwanengesang

Beitrag von Myxin der Magier »

Schwanensee war ja auch schon vergeben. :lol:
Loxagon Offline
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Re: Band 1343: Schwanengesang

Beitrag von Loxagon »

Myxin der Magier hat geschrieben: Do Nov 06, 2025 11:54 am Schwanensee war ja auch schon vergeben. :lol:
Hm, du im Tütü auf der Bühne, wie du ...

Öhm ...
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Weltenbummler Offline
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Re: Band 1343: Schwanengesang

Beitrag von Weltenbummler »

Moinsen,

Schwanensee bzw. den sterbenden Schwan habe ich tatsächlich schon getanzt. Im Tüllröckchen vor vielen Jahren auf dem Dnjepr.
DAS waren noch Zeiten. Ich muss ihn so ergreifend und grazil getanzt haben, ich musste ständig Zugaben geben.
"Der Schwan soll sterben!", riefen alle immer wieder frenetisch, "nieder mit ihm."
Und PLATSCH, lag der Kartoffelsack wieder um, nachdem er sich erst mühsam wieder aufgerafft hatte.

Ja, das waren noch tolle Zeiten.

Allen einen angenehmen Abend,
DWB
Myxin der Magier Offline
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Re: Band 1343: Schwanengesang

Beitrag von Myxin der Magier »

Weltenbummler hat geschrieben: Do Nov 06, 2025 7:00 pm Moinsen,

Schwanensee bzw. den sterbenden Schwan habe ich tatsächlich schon getanzt. Im Tüllröckchen vor vielen Jahren auf dem Dnjepr.
DAS waren noch Zeiten. Ich muss ihn so ergreifend und grazil getanzt haben, ich musste ständig Zugaben geben.
"Der Schwan soll sterben!", riefen alle immer wieder frenetisch, "nieder mit ihm."
Und PLATSCH, lag der Kartoffelsack wieder um, nachdem er sich erst mühsam wieder aufgerafft hatte.

Ja, das waren noch tolle Zeiten.

Allen einen angenehmen Abend,
DWB
Diese Bilder ... diese ... Bilder ... :P
ufo-bote Offline
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Re: Band 1343: Schwanengesang

Beitrag von ufo-bote »

Dazu mal eine Frage an die Sinclair Fans, da gibts ja etwa die doppelte Zahl an Hefte: wie häufig gibt es da doppelte Titel. Bei Zamorra müsste es das 8. Mal sein, weil:

049 & 528 : Der Blaue Tod
079 & 217 : Das Gespensterschiff
138 & 250 : Der Höllensohn
148 & 194 : Stadt der Ungeheuer
220 & 648 : Die Stunde der Ghouls
641 & 1178 : Grabgesang
899 & 1342 : Schwanengesang

UND, weil nicht 100%ig ein doppelter
283 & 922 : Kampf um den Machtkristall vs Kampf um den Macht-Kristall
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SOKRATES Offline
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Re: Band 1343: Schwanengesang

Beitrag von SOKRATES »

Das Heft war top.
Da kündigen sich große Umwälzungen an.
Bevor ich dazu eine Meinung abgebe, möchte ich erst die nächsten beiden Hefte von Thilo lesen, die ich Abo-bedingt noch nicht habe.
Gruß SOKRATES
Chris Offline
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Registriert: Di Mai 28, 2024 8:31 pm

Re: Band 1343: Schwanengesang

Beitrag von Chris »

Der Roman hat mich sehr gut unterhalten. Letztes Jahr musste ich eine Pause mit PZ einlegen, darum haben mir jetzt einige Hefte gefehlt. Trotzdem konnte ich der Geschichte problemlos folgen und hatte auch nicht das Gefühl mit Informationen überladen zu werden.
Spoiler
Insgesamt fand ich die Geschichte um die Suche nach dem Engel, den Veränderungen in der Hölle und dem Storyteil um Luzifer spannend.
Ich bin auf die nächsten Romane gespannt und welche Veränderungen sich noch ergeben. Ich werde die fehlenden Bände bald nachlesen.
Vielen Dank für den schönen Roman, Thilo :D
Ich habe mit Sehr gut abgestimmt.
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Weltenbummler Offline
Beiträge: 389
Registriert: Mi Okt 24, 2018 10:41 am

Re: Band 1343: Schwanengesang

Beitrag von Weltenbummler »

Hallo Chris,

vielen vielen lieben Dank für dein Lob. :-)

Allen eine gesunde und schöne Woche,
DWB
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Sheila Conolly Offline
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Re: Band 1343: Schwanengesang

Beitrag von Sheila Conolly »

Weltenbummler hat geschrieben: Mi Nov 05, 2025 5:43 pm Moinsen,

ich hatte Schwanensang (für Trauer) vorgeschlagen. Fand ich schöner. Aber nun ja.

DWB
Den Roman konnte ich leider noch nicht lesen, aber er liegt hier und wird noch nachgeholt 🤗👍
Bald hab ich ja eh mehr (Lese-)Zeit ... aber ich kann schon sagen, dass ich "Schwanensang" auch besser gefunden hätte ... gerade, wenns inhaltlich tatsächlich mit Trauer zu tun hat und es eben poetischer klingt (und um die Titeldopplung zu vermeiden).

ufo-bote hat geschrieben: Do Nov 06, 2025 10:17 pm Dazu mal eine Frage an die Sinclair Fans, da gibts ja etwa die doppelte Zahl an Hefte: wie häufig gibt es da doppelte Titel. Bei Zamorra müsste es das 8. Mal sein, weil:

049 & 528 : Der Blaue Tod
079 & 217 : Das Gespensterschiff
138 & 250 : Der Höllensohn
148 & 194 : Stadt der Ungeheuer
220 & 648 : Die Stunde der Ghouls
641 & 1178 : Grabgesang
899 & 1342 : Schwanengesang

UND, weil nicht 100%ig ein doppelter
283 & 922 : Kampf um den Machtkristall vs Kampf um den Macht-Kristall

Mir fällt bei Sinclair spontan nur einer ein ☺️:

"Willkommen im Fegefeuer" (Band 421 & Band 2158) 🔥 😅
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Sinclair Offline
Beiträge: 7211
Registriert: So Apr 12, 2020 12:01 pm
Wohnort: Gelsenkirchen

Re: Band 1343: Schwanengesang

Beitrag von Sinclair »

Handlung: Während Zamorra am Steuer seiner Göttin sitzt, träumt Nicole davon, dass sich Teri Rheken in eine Dämonin oder einen schwarzen Schwan verwandelte. Um Nicole auf andere Gedanken zu bringen, wechselt Zamorra auf die Beifahrerseite und überlässt ihr das Steuer seines geliebten Autos. Nach einer teilweise sehr halsbrecherischen Fahrt erreichen sie doch noch heil das Château. Aufgrund ihres beunruhigenden Traums will Nicole endlich die Suche nach Tophoas forcieren, dem Engel der womöglich Teri helfen kann. Sie wendet sich zunächst an Sara Moon, die aber keine wirkliche Soforthilfe ist. Hilfreicher sind da schon die hauseigenen Bibliothekare. Pascal und Faolan konnten Videos zu Engelserscheinungen sammeln. Zwei davon wirken besonders authentisch und glaubwürdig. Sowohl aus Island als auch in Peru wurden kranke Frauen durch einen Engel geheilt. Die Dämonenjäger entschließen sich dazu getrennt vorzugehen. Zamorra fliegt nach Island und Nicole nach Peru, mit dem gemeinsamen Ziel mehr über die Identität des jeweiligen Engels heraus zu finden. Werden sie bei ihrer Suche Erfolg haben und damit Teri Rheken doch noch retten können?

Meinung: Mit diesem Roman steuerte Thilo Schwichtenberg langsam aber sicher auf das Finale seines aktuellen Zyklus zu. Laut der Vorankündigung, sollte dieses Ende einige gravierende Änderungen in der Serie mit sich bringen. Zunächst gab es aber mal wieder einen „Schwanengesang“. Dieser Titel war leider keineswegs neu. Er war absolut identisch mit dem Titel von PZ Band 899. Dass war für mich schon einmal sehr ärgerlich gewesen. Die Schwäne sangen in der Serie für meinen Geschmack etwas zu oft. Damit also nun zum „Schwanengesang 2.0“ Wie wäre es mit diesem Titel gewesen, oder als Alternative dazu einfach „Schicksalsmelodie ?“

Das Titelbild der Agentur Shutterstock sagte mir dieses Mal nicht besonders zu. Es sollte wohl die, von Nicole geträumte Begegnung mit Teri Rheken darstellen, wirkte aber auf mich trotzdem wie bedeutungslose Massenware. Selbst wenn man die entartete Teri mit der Darstellung noch akzeptierte, war aber die zweite Person im Schatten des Baumes auf gar keinen Fall Nicole.

Nach dem kleinen Ärger über den doppelten Titel konnte mich Thilos Roman im ersten Drittel, im Gegensatz zu meiner eigenen Erwartung, nicht wie gewohnt fesseln und überzeugen. Die Begründung dafür war schwierig zu finden gewesen und nicht ganz leicht zu erklären. Es spielten dabei wohl mehrere Faktoren eine Rolle. Zunächst einmal kam mir der Schreibstil von Thilo ungewohnt holperig vor. Die Szene mit dem plötzlichen Auftauchen von Sara Moon las sich irgendwie schwierig. Ich benötigte drei Ansätze um sie richtig zu verstehen. Das Engelsthema an sich packte mich auch noch nicht so recht. Wobei Tophoas auch kein gebräuchlicher Engelsname war. Vielleicht würde es dazu noch eine Erklärung geben. Das Kapitel mit Luzifers Rückkehr nach Avalon war auch noch kein Durchbruch gewesen, weil es erst einmal wie ein Fremdkörper im Roman wirkte.

Wirklich gefallen konnten mir zunächst nur die Kapitel aus der Hölle, in denen Stygia nun vor das Tribunal der Hölle geladen wurde, aufgrund ihres seltsamen Verhaltens in der jüngsten Vergangenheit. Vorgeworfen und zur Last gelegt wurde ihr besonders der aktuelle Nichtangriffspakt mit Zamorra. Dass sie die Kräfte der Hölle bündeln musste, weil Luzifer von ihr den Angriff auf die himmlischen Sphären verlangte, durfte sie niemandem verraten. Dieses brachte Stygia nun in ernsthafte persönliche Schwierigkeiten, die besonders von Belial ausgingen. Nach und nach kam ich dann, über diese Handlung, auch besser in den Rest des Romans hinein, was dazu betrug das sich mein Eindruck insgesamt verbesserte, dazu gehörte auch der Schreibstil. Die Engelsthematik war halt mitunter recht schwere Kost. Dies war es auch für Zamorra und Nicole, bis sie endlich mit Tophoas Kontakt aufnehmen konnten.

Nachdem sie durch die Blume der Verdammnis still gelegt wurden, hatte ich eigentlich erwartet, dass die Namenlosen Alten, mit denen ich nie besonders viel anfangen konnte, endgültig Geschichte waren. Nun erweckte Luzifer diejenigen unter ihnen, die auch als Blutgötzen von Atlantis bekannt waren. Obwohl diese Luzifer immer noch nicht mochten und ihn sogar eher verhöhnten. Ausgerechnet sie hatte der Höllenkaiser nun für eine besondere Aufgabe auserwählt. Welche absonderliche Logik seinerseits ihn auch immer dazu trieb. Für mich waren diese Namenlosen Alten immer schon eine billige Kopie der Großen Alten aus der Sinclair - Serie gewesen und deshalb durchaus verzichtbar. Besonders schlimm empfand ich die nahezu unaussprechlichen Namen dieser Dämonen, obwohl sie eigentlich namenlos sein sollten. Ein weiterer Widerspruch an sich. :)

Luzifers wahnsinniger erster Plan sah nun vor, dass die Blutgötzen mit ihrer Energie die Zeiten-Fähre Avalon / Hölle quasi umpolen sollten. Sie sollte ihre Richtung ändern, gegen die Erde prallen und dadurch Erde und Hölle, sowie Avalon, vernichten. Für Zamorra und Nicole hieß es Abschied von Teri zunehmen, bevor Tophoas sie mit sich nahm. Für die vage Chance einer Genesung benötigte Tophoas nichts geringeres als die Seele eines Erzdämons. Rätsel gab auch weiterhin das kosmische Wesen auf, dass sich Bill Fleming nannte und sich in Zamorra reinigen wollte. Zu beiden Sachen könnte man sagen: „Wenn es mehr nicht ist.“ :)

Viel wurde in diesem Roman also nicht endgültig aufgeklärt. Es wurden aber die letzten Vorbereitungen für ein womöglich denkwürdiges Finale getroffen, auf das ich nun sehr gespannt war. Nachdem für mich nicht so ganz überzeugenden Beginn, wurde der Roman hinten heraus aber stetig besser. Ich entschied mich daher am Ende dafür, diesen Roman mit der Note 3 = Befriedigend zu bewerten und demzufolge 3 von 5 Amuletten an Thilo zu vergeben. So war es dann doch noch ein zufriedenstellender Abschluss geworden. Nach der üblichen Wertung im Forum stimmte ich mit Gut ab.

:D
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