Band 2481: Der Zombie vom Emerald Lake

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Band 2481: Der Zombie vom Emerald Lake

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iceman76 Offline
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Band 2481: Der Zombie vom Emerald Lake

Beitrag von iceman76 »

js2481.jpg
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Der Zombie vom Emerald Lake

Das Dorf Sayers Green in East Sussex birgt ein grausiges Geheimnis! Und auf das stößt Eddie Jones, als er verbotenerweise im Emerald Lake taucht und dort eine Leiche entdeckt, die offenbar seit Jahrzehnten am Grund des Sees angekettet ist. Von da an streift ein Untoter durch die Wälder rings um Sayers Green. Und mordet ohne Gnade. Bis der Geisterjäger John Sinclair von einer Bekannten herbeigerufen wird. Mit der Studentin Stacy Albright begibt er sich auf Zombie-Jagd. Und stößt auf Geheimnisse, die viele Jahrzehnte lang in Sayers Green versenkt und begraben waren ...

Geschrieben von Henry Cardell

Erscheinungsdatum: 24.01.2026

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Das Hü Offline
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Re: Band 2481: Der Zombie vom Emerald Lake

Beitrag von Das Hü »

Wer ist denn dieser hässliche alte Vogel da im Boot? Also der mit der Knarre. ;)
Auserwählter Offline
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Re: Band 2481: Der Zombie vom Emerald Lake

Beitrag von Auserwählter »

Der Zombie von Emerald Lake?? :lol:
Auserwählter Offline
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Re: Band 2481: Der Zombie vom Emerald Lake

Beitrag von Auserwählter »

Ach endlich geht es weiter mit Stacy, äh pardon Lady Anastasia... Jetzt erfahren wir endlich, warum sie adelig ist und können sie dafür feiern...
Okay, sorry, Ironie Ende.
Ich hoffe sehr, dass dieser Aspekt keine Rolle spielen wird, aber ich befürchte/ bin mit sehr sicher, dass sich Henry Cardell hier seinen Teil Sinclair nimmt, der eben eine adelige Facette hat. Warten wir es ab.

Er schreibt ja auch die Butler-Finley-Romane im neuen Gespenster-Krimi, hat also ein "Adelsfaible". Wer weiß, vielleicht gibt´s ja ein wie auch immer geartetes Crossover...
Auserwählter Offline
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Re: Band 2481: Der Zombie vom Emerald Lake

Beitrag von Auserwählter »

Vieles in diesem Roman wirkte auf mich doch recht konstruiert:
Ein Taucher sucht verbotene bzw. geheimnisvolle Gewässer auf, sucht im kleinen, seichten Emerald Lake nach einem Schatz, den seltsamerweise noch keiner gefunden hat.
Stacy wird von einem holden Jüngling angerufen, den sie kaum kannte, der aber trotzdem ihre Nummer kannte und fährt durchs halbe Land, damit sie den Zombie entdecken und John Bescheid sagen kann, um den Fall zusammen mit ihm zu lösen. Nun gut.
Warum allerdings die Polizei, die von einem wilden Tier als Ursache für den Toten ausgeht und praktisch unbewaffnet einfach direkt in den See spaziert, erschließt sich mir nicht. Ich denke, in der Realität wäre die Polizei da deutlich vorsichtiger vorgegangen.
Als John ins Spiel kommt, wird noch mal festgestellt, dass Stacy eine Adelige ist und von John ernster genommen worden wäre, wenn er das eher gewusst hätte. Okay, John ist Engländer, da ist eine gewisse Adelsgläubigkeit vielleicht in die Wiege gelegt. (Eigentlich dachte ich, John wäre eher gleichgültig, was die Abstammung angeht.)
Nun folgt der relativ typische Unbelehrbare, der nicht an das von anderen Erlebte glaubt und deshalb das Zeitlich segnet (wenngleich allerding gut beschrieben.) Dann läuft Matt auch noch nachts rum „um den Kopf freizukriegen“ – wohlwissend, dass da ein bissiger Zombie rumläuft. John findet – oh Wunder – ein Boot am See, den niemand betreten wollte und fährt nachts los, um den Zombie zu finden. Matt und Stacy trennen sich und geraten beide so in Gefahr – auch vorhersehbar.
Überraschend war dann schon die Wende, als man erfuhr, wer Kreyaté tatsächlich ist. Allerdings ist wenig nachvollziehbar, dass innerhalb von Jahrzehnten in den Erzählungen aus einer Frau ein Mann gemacht wurde, der gelyncht und nicht nur vertrieben wurde. Ebenso auch der Fakt, dass sie nach ihrer Rückkehr auch von niemandem wiedererkannt wurde, weil alle nach den Ereignissen getürmt sind. (Dass da immer alle weg wollen…) Auch Kreyatés Verhalten ist seltsam: Im Gespräch mit Stacy und Matt gibt sie sich reumütig, erzählt aber eine Räuberpistole nach der anderen, hetzt einen Untoten auf Stacy, um sie töten zu lassen – was Stacy ihr aber großherzig verzeiht. (Komisch, ich wäre da nachtragender.), um am Ende doch wieder geläutert zu sein. Schwer nachvollziehbar.

Die grundsätzliche Idee, die haitianische Voodoo-Magie nach England zu bringen und mit etwas Liebe und später Läuterung zu verknüpfen, ist ja gut und auch der Schreibstil ist flüssig und bildhaft. Die vielen Ungereimtheiten bzw. konstruierten Situationen stören mich. Das hätte man anders aufbauen können und der gewünschte Ablauf wäre ebenso erreicht worden – nur eben sinnhafter.

Grundsätzlich stört mich, dass jeder Autor so seine eigene Sinclair-Welt aufbaut und seine eigenen Figuren ausschärfen möchte. Hier sollen offensichtlich die jüngeren Leser angesprochen werden. Weniger ist mehr, v.a., muss man gut verknüpfen. Da reicht es nicht, hin und wieder mal einen Verweis auf einen anderen Band einzubringen.

Ein „Mittel“ von mir.
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kualumba Offline
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Re: Band 2481: Der Zombie vom Emerald Lake

Beitrag von kualumba »

Von mir gibt es ein "gut". Man ist es nicht mehr gewohnt, das ein einzelner Zombie so viel Schaden anrichtet und Sinclair sehr gefährlich wird. Er ist spannend und gut geschrieben.
Einen davon lese ich als nächstes: JS Classics 26, JS TB 11, MX 23, G.F. Unger SE 13, PR 12, Vampira 7, Isaac Kane 12, Ronco 13, JS 2488
Destero Offline
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Re: Band 2481: Der Zombie vom Emerald Lake

Beitrag von Destero »

Der 2. JS Roman von Henry Cardell.

Und wie der ersten Roman nicht schlecht, aber auch nicht gut, also „Mittel“ . Ok, die Story war bemüht, Atmosphäre auch wieder wie man es erwartet.

Weiter weg vom 4-Teiler als hier kann man im JS Cosmos Handlungs technisch nicht sein, erinnert wieder an Gespenster Krimi von früher.
Michl Offline
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Re: Band 2481: Der Zombie vom Emerald Lake

Beitrag von Michl »

Destero hat geschrieben: Mi Jan 28, 2026 5:58 pm Der 2. JS Roman von Henry Cardell.

Und wie der ersten Roman nicht schlecht, aber auch nicht gut, also „Mittel“ . Ok, die Story war bemüht, Atmosphäre auch wieder wie man es erwartet.

Weiter weg vom 4-Teiler als hier kann man im JS Cosmos Handlungs technisch nicht sein, erinnert wieder an Gespenster Krimi von früher.
Genau so sehe ich das auch. Nach so einem Brett wie der Raunacht-Saga dann so einen, sagen wir mal 08/15 Roman zu bringen ist mir auch schleierhaft. Ich dachte bis zur 2500 brennt man noch mal ein Feuerwerk ab und macht dann den Softreboot/Neustart. Und die Henry Cardell Romane finde ich jetzt auch nicht sooo dolle. Und wenn er ab 2500 mit zum Haupautorenteam zählen soll, animiert mich das nicht gerade, weiter dran zu bleiben.
Auserwählter Offline
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Re: Band 2481: Der Zombie vom Emerald Lake

Beitrag von Auserwählter »

Henry Cardell als Hauptautor würde mir nach derzeitigem Stand nicht so wirklich zusagen. Da müsste er deutlich zulegen, denke ich.
Phexcaer Offline
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Re: Band 2481: Der Zombie vom Emerald Lake

Beitrag von Phexcaer »

Den Roman mit der Würgerin habe ich nicht gelesen, also mein erster Roman von Cardell.

Schreibstil ist gut, auch die Grundidee mal wieder einfach nur einen Zombieromanzu haben hat mir zugesagt. Leider fällt die Geschichte später völlig auseinander.

Das fängt damit an, das es nicht wirklich ein JS Roman ist. Aus dem Universum kommt nicht ein einziger Character vor ausser John, und der ist nur Beiwerk. Denn wir haben hier einen Stacy Roman, die definitiv die Hauptrolle spielt. Dann agier John auch noch sehr ungewöhnlich, er steht am See, sein Kreuz hat sich erwärmt, er weiß der Zombie versteckt sich im See und seine Entscheidung ist alleine im Dunklen in einem alten Ruderboot auf die Mitte des Sees zu fahren um als Zombiefutter zu enden. Sind die Erzengel Wasserscheu?`

Dann wird ein Mysterium um die Identität Kreyates gemacht, aber mir war sofort klar wer dahinter steckt. Weil es in der Geschichte keine Charactere gibt die es sein könnten. John und Stacy fallen ja raus, und Matt ist auch schnell aus der Liste der Möglichen Verdächtigen raus. Und ausser denen gibt es niemanden in dem Roman ausser dem Zombie un die Leute die er killt, die aber erst eine Seite vorher eingeführt werden.

Der Zombie hat John so gut wie erledigt, bekommt dann aber den Befehl lieber das Mädchen zu jagen das zu einem Grab geschickt wird was es gar nicht gibt. Warum?Wo war die Bedrohung durch Stacy ?Woher wusste Krayate das sich Stacy und Matt getrennt haben? Wie kommt eine 92Jährige mitten in der Nacht zu Fuß zu einer abgelegenen Farm schneller als John mit dem Auto? Warum ist sie überhaupt dahin? Wieso ist sie Jahrzente lang daran gescheitert dem Zombie im See zu finden, der am Anfang als extrem klein beschrieben wird?

Und dann hat mich das jugenhafte Geschmachte extrem gestört, das wirkte extrem kitschig und aufgesetzt, Ständig eröten unsere Teenager oder bekommen wohlige Schauer wenn sie nur aneinander denken. Nee, aus meiner Sicht muss ich hier am Ende leider ein schlecht geben.
Auserwählter Offline
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Re: Band 2481: Der Zombie vom Emerald Lake

Beitrag von Auserwählter »

Ich kann mich den Aussagen von Phexcaer nur anschließen, ich habe nur schon genug gemeckert:) Vielleicht kann man noch erwähnen, dass ein Hobbytaucher schon eine Wasseranalyse machen lässt, sich dann aber von dem vorher schon dastehenden Schild abhalten lässt (eben konstruierte Geschichte).
Don Nuzzolo Offline
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Re: Band 2481: Der Zombie vom Emerald Lake

Beitrag von Don Nuzzolo »

Der 2 Roman von Cardell.
DIe Story war gut geschrieben,mit ein paar Ungehreimheiten die Phexcaer gut zusammengefasst hat und dennen ich nur zustimmen kann.
Ich gebe dem Roman ein Mittel.
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Sheila Conolly Offline
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Re: Band 2481: Der Zombie vom Emerald Lake

Beitrag von Sheila Conolly »

Dieser Roman wäre bei meiner Rückwärts-/Nachholleserei eigentlich noch gar nicht dran gewesen und ich habe ihn jetzt nur auf Grund der Verkündigungen auf der aktuellen Leserseite vorgezogen (aktuell = Band 2488).

Aber … können wir uns bitte nochmal kurz in Erinnerung rufen, dass in nicht mehr ganz drei Monaten die große GRUSELserie von Jason Dark zur "erfolgreichsten HORROR-Serie der Welt" werden soll??

Mit diesem Gedanken im Hinterkopf las ich also diesen Roman … (und nebenbei als Erklärung, falls das hier möglicherweise frecher klingt, als es eigentlich soll ... gerade in Bezug auf Sinclair liegt mein Herz leider immer noch viel zu oft auf der Zunge, respektive in den Fingern … deshalb nochmal deutlich: ich stelle NICHT die handwerklichen Fähigkeiten des Autors/der Autoren infrage!!)

* * *

Story-Inhalt + Erklärungen
Eddie Jones will verbotenerweise im Emerald Lake tauchen, der nahe Sayers Green liegt.
Es gibt drei Gerüchte, weswegen es verboten ist, hier herumzulungern oder gar in den See zu steigen:
- ein Mini-Loch-Ness-Monster
- eine Superwaffe in einem abgestürzten Flugzeug
- ein versunkener Schatz
Wegen der beschriebenen Mini-Größe des Sees von knapp zwei Fußballfeldern, las sich das ein wenig unglaubwürdig.
Jedenfalls glaubt Eddie an das letzte Gerücht, klingt ja auch am lukrativsten, und will jetzt nachsehen.
Die Sache mit der Wasserprüfung, die sich aufdrängte, hat sich dann ja erledigt, da dies kurz vorher bereits ein Bekannter von ihm durchgeführt hat. Und sogar der Raunacht-Winter findet hier nochmal kurz Erwähnung (Kälte, Wasser, Neopren, usw.).

Die Vorbereitungen für den Tauchgang waren bis ins Detail nett beschrieben … auch wenn mir das schon irgendwie ein wenig ZU viel war und sich las, wie aus einer Fachzeitschrift.
Ein oder zwei Sätze, dass er sich tauchfertig machte, hätten (mir!!) da auch vollkommen ausgereicht.
Im See wird ihm dann die Entdeckung einer angeketteten Wasserleiche zum Verhängnis …
Die kurze Beschreibung, wie es unter Wasser aussieht und wie es sich anfühlt und so, das fand ich dann wieder sehr schön ambientisch und bildhaft beschrieben.

Eine unbekannte Gestalt, die als Kreyaté tituliert wird, wacht des nachts von einer imaginär anmutenden Stimme auf. Kreyaté scheint sie zu kennen, wirkt aber doch eher ungläubig, sie nach so langer Zeit wieder zu hören.
Hier war es etwas anstrengend, wie oft in dem kurzen Absatz "die Gestalt" vorkam, obwohl man als Leser bereits wusste, dass der- oder diejenige Kreyaté heißt.
Jedenfalls kann Kreyaté den Rufer aus dem See beruhigen und quasi vorerst hinhalten.

Anschließend gibt’s erstmal ne halbe Seite Info darüber, was Stacy Albright alles anstellt, um nicht wegen des nervtötenden Handyklingelns aufstehen zu müssen, nur um dann doch ranzugehen.
Matt Dawson, der scheinbar stereotype "coole Typ" aus ihrem Parapsychologiekurs ist am anderen Ende. Rein zufällig ist er natürlich auch noch der Sohn des Polizeichefs von Sayers Green. Na, da ist die Infokette doch gerettet:
Ein Spaziergänger, vielmehr dessen Hund, hat die am Ufer des Sees treibende Leiche entdeckt.
Ah ja … dann hat der Spaziergänger also auch unbefugt das Gebiet betreten, denn Jones hatte ja vor dem Zaun geparkt, musste dessen Überreste erst übersteigen und dann noch einige Schritte latschen, bevor er am eigentlichen Ufer war und die Schwimmflossen anziehen konnte.
Dann wird’s ein bisschen unlogisch, nämlich als Matt fragt, ob sie die Bergung des darin ebenfalls gefundenen, angeketteten Toten sehen will …
Es wurde auf Grund der Verletzungen des toten Tauchers auf ein gefährliches Tier geschlossen. Trotzdem durchsuchten Polizei-Taucher das Gewässer. Ohne Absicherung durch Jäger oder dergleichen, falls dieses gefährliche Tier die Taucher angreift? Hmmm …

Eben noch hatte Matt erwähnt, dass Stacy an übernatürlichen Kram glauben würde … und jetzt kommt er ihr mit etwas, das sich mit dem Auffinden einer angeketteten Leiche an einem Stein während der Untersuchung eines anderen Todesfalls augenscheinlich auch um einen schon länger zurückliegenden, durchgeplanten Mord handeln könnte und noch überhaupt keine übernatürlichen Anzeichen aufweist?
Das Geturtel, was dann noch zwischen Matt und Stacy abläuft, hätte besser in einen RomCrime oder meinetwegen auch RomMystery gepasst. Aber gut, zugegeben, ich bin jetzt auch nicht diejenige, die innerhalb einer Gruselgeschichte versessen auf eine Lovestory ist. Von daher hat mich das Geschmachte schon ziemlich abgetörnt.

Dann geht das Spektakel am See los. Keine Absperrungen, keine Polizisten, die die Schaulustigen etwas auf Abstand halten. Gar nichts. Obwohl das immer noch ein Tatort ist, dürfen sämtliche Leute sogar bis ans Ufer ran und gaffen.
Am Ende erwacht der ex-angekettete Tote zum Leben, tötet und verletzt und als Krönung will Stacy sich ihm vorsätzlich waffenlos entgegenstellen. Ähm … okay? Und warum? Was hab ich jetzt überlesen?
Weil sie so gute Chancen hat, ihn zu vernichten? Was allerdings, wie sie selbst schon grandios feststellte, mit einer Beretta und Silberkugeln wesentlich besser klappen würde, die sie aber nicht hat.

Der Wasserzombie scheint dann gerufen zu werden, denn er haut plötzlich ab, nachdem er dem Doc die Kehle rausgerissen hat, und verschwindet im Wald … wo er auf Kreyaté trifft und mit Alcott angesprochen wird. Scheinbar plant "die Gestalt" schon die Rache für sie beide. Alcott soll sich bis dahin im See aufhalten.
Ist immer gut, wieder dorthin zu verschwinden, wo noch mittlerweile drei Verbrechen untersucht werden. Doch das scheint inzwischen nebensächlich, denn der See ruht wieder still und starr und völlig verlassen vor sich hin.

Dann Auftritt John. Aber anstatt sich mit Stacy über den Fall zu unterhalten, will er erstmal ihre Identität bequatschen. Es muss ja noch klar ausgesprochen werden, dass es sich hier um eine LADY geht … warum eigentlich? Ist das für ne Gruselgeschichte von Belang, ob da jemand adelig ist oder nicht, wenn das gar nicht in dem Metier spielt?
John echauffiert sich jedenfalls darüber, dass sie es ihm nicht erzählt hat.
Ok, das ist nicht John … seit wann interessiert ihn der Stand einer Person so sehr, bzw. mehr als der Fall und macht dann davon abhängig, wie er sich mit dieser Person unterhält?? Nee .. das ist nicht John ...
Und wenn Lady Stacy doch so unerkannt bleiben will, dann hätte sie sich lieber mal überlegen sollen, was sie John erzählt, wenn sie ihn nochmal wiedersehen sollte. Ich kapier’s nicht.

Genauso wenig wie die Tatsache, dass John sofort von "unsere Ermittlungen" spricht.
Nur weil Stacy ihn auf diesen Fall aufmerksam gemacht hat, ist für ihn sofort klar, dass sie ihn begleitet? Ach was … das sind ja ganz neue Töne. Wenn er sich jedes Mal sofort die Leute als Begleitung ranzieht, die ihn auf einen Fall aufmerksam machen, könnte man Suko und Bill und vielleicht auch noch Jane, ach … eigentlich alle anderen direkt rausschreiben.
Dazu wird die Dame auch noch andauernd rot, wie ein liebestoller Teenie … soll die nicht Studentin sein? In dem Alter könnte man doch eigentlich schon aus den gröbsten Pubertier-Abgründen raus sein …
Das war ziemlich nervig.

Des Autors Lieblingswort scheint zudem "sanft" zu sein 😉, so inflationär, wie das vorkam … und mMn genauso befremdlich in einem Gruselroman aufgehoben ist.
Alles fällt sanft ab oder steigt sanft an oder schaukelt sanft auf der Wasseroberfläche oder es wird mit sanfter Stimme gesprochen, sanft Haarsträhnen aus dem Gesicht gestrichen, sanft getäschelt …

Dann wird der Reverend befragt und als Matt da aufkreuzt und vom Tod eines weiteren Dorfbewohners berichtet, will John zum See. Da der Zombie dorthin gelaufen sein soll.
Wer will natürlich mit? Richtig … ihre Durchlaucht …
Anstatt einfach zu sagen, dass sie da als Zivilistin nix zu suchen hat, überlegt sich John auch noch ne andere Sache, die sie in der Zeit tun könnte und die eigentlich SEINE Aufgabe wäre: eine alte Dame und potenzielle Zeitzeugin aufzusuchen und auszuquetschen (da die bei den Ereignissen von damals, über die der Reverend berichtete, möglicherweise live dabei gewesen sein könnte …).
Man, was geht mir das Mädel mit ihren Errötungsanfällen und "ich will überall dabei sein" auf die Nüsse!
Die könnte sich gut mit einem gewissen Cleverhead zusammentun …

Natürlich findet John am See und in näherer Umgebung nichts. Erst als er sich auf den Rückweg macht, erwärmt sich sein Kreuz. Und wie durch ein Wunder befindet sich plötzlich ein Boot am Ufer des Sees, das vorher - während seines Besuchs mit Stacy - scheinbar noch nicht dort war. Und ein Paddel ist natürlich ebenfalls vorhanden, sehr praktisch.
All das, obwohl dort eigentlich schon seit Jahrzehnten Sperrgebiet ist und früher wohl auch mal gescheit eingezäunt war .. was das plötzliche Auftauchen des alten abgehalfterten Kahns noch unglaubwürdiger macht, der ja, weil schon so alt und marode, nicht erst seit gestern dort liegt.
John paddelt also völlig allein und ohne Rückendeckung zur Mitte des Sees und dann springt ihm sogar irgendwann der Zombie ins Boot …
Hätte sich der Untote still, heimlich und klamm über die niedrige Bordwand in das kleine Boot gezogen, ich hätts sofort geglaubt und nachvollziehen können. Aber diese "fliegender Fisch" - Nummer kam ein bisschen abstrus rüber und auch, dass der so schwer sein soll. Das Ding hat nicht mehr viel Fleisch auf den Knochen, hat ewig im Wasser rumgeschaukelt, Fische haben an ihm gezuzelt … und jetzt soll man es als durchtrainierter Polizeibeamter nicht vom Rücken runter befördern können?
Der Zombie schafft es jedenfalls, John mit sich unter Wasser zu reißen und da hat unser Geisterjäger natürlich keine Chance …

Stacy und Matt besuchen währenddessen die alte Nora. Die weiß seltsamerweise, dass Stacy Studentin ist, obwohl John sie beim Reverend als seine Assistentin vorgestellt hat und der wiederum hat die alte Nora informiert …
Dann erzählt sie ihre Version der Geschichte, dass Kreyaté nicht gelyncht, sondern erschlagen und seine Überreste außerhalb des Ortes verscharrt wurden.
Matt und Stacy beratschlagen kurz, was zu tun jetzt sinnvoll wäre, dann entscheiden sie sich dafür, sich zu trennen. Weil Stacy John Sinclair telefonisch nicht erreichen kann.
Au ja, sich zu trennen ist wirklich sehr sinnvoll.
Zwei unerfahrene junge Leute trennen sich während einer offenkundig gefährlichen vor sich hin schwelenden Situation …
Denken die auch mal nach? Was sollen sie denn machen, wenn sie jeweils allein diesem Zombie gegenüberstehen? Zu zweit könnten sie vielleicht noch etwas mehr ausrichten oder sich beim Flüchten gegenseitig anstacheln, schneller zu laufen …
Außerdem ist es für Stacy sicherlich ne Mammutaufgabe, den ganzen Boden einer verlassenen Scheune auseinanderzunehmen, um dort irgendwo die Überreste eines Toten samt Zauberstab zu finden. Aber wahrscheinlich ist diese Scheune nachher rein zufällig auch kaum größer als ein Geräteschuppen oder es gibt gar kein Grab oder keinen Zauberstab … mal abwarten.
Und wie Matt schon richtig bemerkt hat, entweder hat John den Zombie erledigt oder der Zombie ihn. Er wäre besser mit Stacy übergegangen, um nach dem Grab zu suchen, vier Augen sehen mehr als zwei und vor allem schneller. Und von dort könnten sie immer wieder versuchen, John anzurufen und ihn dorthin beordern. Wenn er nicht eh schon platt ist, was sie dann aber auch nicht verhindern konnten.

Dann nimmt Kreyaté wieder Kontakt mit Zombie Alcott auf und befiehlt ihm, Stacy auf der Buckers-Farm zu finden und sie gnadenlos auszuschalten.
Nach dem Gespräch mit der alten Nora schälte sich zudem allmählich heraus, um WEN es sich bei der Gestalt Kreyaté wirklich handelt … immerhin gehen die Optionen aus. Der Padre hätte es noch sein können, nur ist der, wie auch betont wurde, viel zu jung dafür. Also bleibt nur noch eine Wahl der Stunde …

Und, da ich ihn jetzt schon zum dritten oder vierten Mal gelesen habe: ich komm mit dem Satz kleine Eissplitter rieselten sein Rückgrat herab absolut nicht klar. Ich denke mal, hier soll es Angst bedeuten oder einen Angstzustand beschreiben … bei mir sieht das vorm geistigen Auge auf Grund der Wortwahl allerdings ziemlich scharfkantig und blutig aus … (ich hab halt beim Lesen ne lebhafte und/oder sehr bildliche Fantasie).

Dann versteckt Matt sich in einem … äh … plötzlich gespawnten Graben, rutscht sogar vorher noch eine kleine Böschung runter … obwohl er vorher sagte, dass er rechts und links neben der Straße nur Felder und Wiesen ohne jeden Baum oder Strauch erkennen konnte, wo er sich hätte verkriechen können.

Als Stacy den Zombie sieht, der ihr zur Scheune gefolgt ist, muss sie ihn natürlich auch nochmal beschreiben. Allerdings hat der plötzlich wieder zwei intakte Augen. Dabei hatte der alte Montgomery ihm doch ein Auge mit seinem Stock geräuschvoll und visuell sehr eindrücklich zermatscht, zerplatzen lassen, wie auch immer … was dem armen Kerl aber leider auch nicht viel gebracht hatte.
Die Szene mit dem gebrochenen, pensionierten Schuldirektor an sich fand ich aber sehr schön ge- und beschrieben! Das war dann auch das erste Mal, wo ein Hauch von Grusel durch die Seiten wehte …

Dann siezt Matt John die ganze Zeit … auch noch, als sie mit dem Audi losfahren … doch während der Fahrt muss mir wohl entgangen sein, dass sich das geändert hat. Beim Aussteigen duzt Matt John dann plötzlich …

Schließlich gibt es am Ende auch noch eine sehr dürftige und zombiöse Voodoo-PriesterIN – Erklärung, was diesen Roman für mich dann endgültig in eine Herzschmerz-Zombie-Schmonzette abgleiten lässt … (tut mir echt leid, aber so ist es 🤷‍♀️)

Fazit:
Sinclair-Feeling kam hier für MICH leider überhaupt keines auf, aber eben auch nur, weil da schlichtweg kaum Sinclair (im wahrsten Sinne des Wortes) drin steckte!
Mal abgesehen davon, dass John informiert wird, ooc handelt und spricht, sich überrumpeln und fast umnieten lässt und am Ende nur schmuckes Beiwerk mit nem fahrbaren Untersatz und der richtigen Knarre ist, um den Zombie zu vernichten, ist das hier ein Stacy Albright – Roman!
Sagte hier, glaub ich, schon mal jemand (Phexcaer? Auserwählter?) … was ich aber nicht glauben wollte …
Ich hab weiß Gott nix gegen ruhigere, atmosphärischere oder Motw Romane (s. u.a. JD-Romane von 2024 & früher), aber sie müssen schon inhaltlich genug mit John und Co zu tun haben und nicht vorrangig mit völlig fremden oder neu eingebrachten Personen. Daher hätte diese Story mMn wunderbar in den GK Bereich oder etwas gekürzt in eine Gruselanthologie gepasst.
Ich muss sagen, dass ich regelrecht enttäuscht war … gerade auch, wenn ich mir dann noch vorstelle, dass mit den neusten Erkenntnissen aus der LKS von Band 2488 scheinbar SO oder ähnlich die Zukunft von John Sinclair nach dem Neustart aussehen soll …

Ganz ehrlich, da ich hier erwartete, John Sinclair zu lesen, aber einen Stacy Albright Roman bekam, und ich dieser Dame leider nicht das Geringste abgewinnen kann, zzgl. der ganzen Ungereimtheiten (die ICH beim Lesen hatte; sorry, wenn sich das in anderen Rezis wiederholt, ich war zu faul zum Streichen 😅), hätte ich hier mit SCHLECHT bewerten müssen. Allerdings weigere ich mich seit jeher, einen Roman mit schlechter als MITTEL zu bewerten, weil sich da immer noch jemand Mühe gegeben und Zeit geopfert hat, den Lesern Unterhaltung zu bescheren, sowie wohl auch Spaß am und beim Schreiben hatte und den Roman nach bestem Wissen und Gewissen ablieferte … ganz gleich, wie MIR das Ergebnis am Ende gefällt oder auch nicht (es gibt ja immer welche, die was zu meckern haben. Und bei mir, das gebe ich zu, ist es auch schlimmer geworden, seitdem Sinclair für mich generell nicht mehr Sinclair ist … was ich zutiefst bedauere, aber eben auch (noch) nicht komplett loslassen kann).
Ich will also ganz bestimmt dem Autor nix und mag auch seine Schreibe an sich und seine Gespensterkrimis, da passt sein "Lady Ding" sogar für mich als enorm "unromantische Gruselleserin" total gut … aber für diesen Sinclair gibt’s von mir leider nur ein MITTEL … was ich hoffentlich hinlänglich erklärt habe (und als Versöhnungsangebot und Zeichen meines guten Willens würde ich von diesem Autor sogar noch einen Roman NACH Band 2500 lesen. Einen richtigen Sinclair-Roman. Und das will was heißen … was ihn aber wohl gar nicht wirklich interessieren wird^^ Warum auch? Aber mich halt.)
Alles andere hätte mMn in der Redaktion durchgekaut werden müssen, die doch normal aufpasst, wie sich etwas in die Serie einfügt oder nicht und wo noch etwas angepasst werden müsste.
Wenn man als Autor gesagt kriegt "Jau, ist cool, nehm ich, schick mir!", dann geht man auch davon aus, dass es das wirklich ist … cool und ok und so.
Mich beschleicht hier das Gefühl, dass der Autor evtl. gar nicht so unbedingt diese "Lady Stacy" Sache in einen Sinclair Roman reingebracht hätte, sondern der Roman eher auf Sinclair gemünzt wurde, weil er dafür halt mal was abliefern sollte.
Wenn dem nicht so ist, dann … sorry Redaktion 🙇‍♀️🙏 … ist doch die Schuld des Autors 👈🤪 … und ich geh mich in ne Ecke stellen zum Schämen! 🤦‍♀️🫠

Was Grammatik und Schreibfehler angeht, da wurde ja schon genug und bei sämtlichen Romanen spekuliert, dass es am fehlenden Lektorat liegt, trotzdem würde sowas natürlich auch nochmal ungemein aufwerten!

Das Cover … du meine Güte, was zum Teufel soll das sein?? Und vor allem: WER??
Da ich den Roman jetzt gelesen habe, soll das wohl tatsächlich John sein … der für mich allerdings aussieht, wie sein eigener Vater! Sein TOTER Vater!
Hier ist für mich nur der Zombie ganz ok … denn alles andere wirkt, als befände sich ein alter Mann mit ner Knarre in einem winzigen Bötchen auf rauer See …
Ganz ehrlich, wenn man Neulesern erzählt, das auf dem Bild ist John Sinclair … die sollen ihn dann mögen, geschweige denn ne Sympathie entwickeln??
Ich weiß, dass der Künstler auch ganz andere Sachen kann und schon sehr viel stimmigere Versionen unseres Geisterjäger am Start hatte, die richtig cool waren … gerade deshalb frage ich mich, was das HIER war …

Dann haben wir da noch die LKS
LKS Meinung
Über die Glückwünsche an Jason Dark und das etwas … keine Ahnung, wie ich das nennen soll … das etwas realitätsferne Gerede von "ehren und pflegen" der Serie des Meisters, hab ich mich schon an anderer Stelle ausgelassen.
Daher will ich an dieser Stelle lieber hervorheben, wie toll ich es finde, was sich Altfan Harald Binder für ne geile Mühe gemacht hat, die Feinde des Sinclair-Universums aufzulisten!
Was dann danach allerdings noch von der Redaktion kommt, da bekam ich teilweise schon wieder schlechte Laune. Von wegen Alt- und Neuleser begeistern zu wollen, dass es schon Bücher zu JDs Lebenswerk gibt, etc. … Dunkle Legenden gehört da z.B. überhaupt nicht rein, da es hauptsächlich die Dinge der "Neuzeit" herausstellt, wo JD immer weniger mit zu tun hatte.
Eine wirkliche Biografie, wie Herr Binder hier vorschlug, gibt es definitiv noch nicht.
Villa Wahnsinn könnte man dort integrieren und man hätte schon mal ne Grundlage.
Aber der Werdegang in ausführlich (den man bisher eher grob kennt), Abdruck einer Seite eines „Monica“-JS-Manuskripts, wie kam es zu den ersten Pseudonym-Kollegen unter "Jason Dark", bevor es sein Pseudonym wurde, die erste Reaktion auf die TSB Hörspiele und im Vergleich dazu die spätere, ebenso beim JS Film und der folgenden RTL-Serie, was hat er am Set gemacht, was hielt er von der Besetzung oder war es zu der Zeit einfach nur ok, weils überhaupt was filmisches zu JS gab … seine Meinung zu den neuen 2000er Hörspielen, wie trat man bei sowas an ihn heran und so … wie es zu den Co-Autoren kam, wie er sich damit fühlte, der Verkauf der Serie, das Weiterschreiben und in die zweite Reihe gerückt zu werden, welche Schwierigkeiten (oder auch nicht) brachte die Tatsache mit sich, dass er "nur" auf einer Schreibmaschine schrieb, auch im Zeitalter von Computer, Email und Dateien, wie hat er dem Verlag gesagt, dass er keinen PC benutzen wird, hat das Zoff gegeben oder konnte man sich irgendwie einigen (ist ja schließlich Mehrarbeit), wie kam es zum Verschwinden seiner Schreibmaschine, wie kam es zu den ersten Autogrammstunden, wo waren die, wie fühlte es sich an, zum ersten Mal immer wieder "Jason Dark" auf die Hefte von Fans zu signieren, wie gestalteten sich damalige Fan-Clubs, war er Mitglied, wusste er davon, wie waren Besuche im Verlag, wie gestalteten sie sich, früher und heute, warum und wieso und wer da anwesend sein sollte oder musste, was hat es mit dem Currywurst essen auf sich, wie war das Verhältnis zu den Arbeitskollegen, als er noch Redakteur UND Autor war, wie war es später, als er "nur" noch schrieb, wie ging er mit wechselnden Redakteuren um oder hatte er immer irgendwo einen festen Ansprechpartner, und und und … schonungslos ehrlich und informativ, gepaart mit lustigen Anekdoten, die einzelne Kapitel trennen, wie z.B. das mit dem Leberwurstbrot oder der Fünf in Mathe … dass man sich MIT ihm hinsetzt, vielleicht grob ne Ahnung hat, was alles rein soll und diese Vorschläge mit ihm bespricht … wird’s ein 250 Seiten Buch mit vielen Bildern und Sprüchen oder ein 700 Seiten Wälzer … was will ER, was da noch reinsoll, was will er der Nachwelt über sein Lebenswerk und die Arbeit daran erzählen, war es schwierig, bis es ein solches wurde, wie hat ER selbst sich im Laufe der Entwicklung seines Lebenswerks verändert, wie ging es seiner Familie damit, vielleicht lässt man Frau und Kinder oder Enkel auch zu Wort kommen … oder auch Kollegen, Wegbegleiter wie Yakub Yalcincaya (der zur Figur bei JS wurde), Heiko Bender (die Sarg-Story + Film "Kinder der Nacht") … sein eigener filmischer Auftritt ("Kinder der Nacht"), Auftritte in Talkshows (u.a. mit Franzi Pigulla bei Stefan Raab), frühere Fan-Club-Gründer und heutige, wie war das damals mit dem Jugendschutz, ging einem da erstmal der Arsch auf Grundeis oder wurde schnell nach ner Lösung gesucht, all sowas halt … vorausgesetzt natürlich, ER würde das in dem Umfang, wie man es sich als Nerd-Fan halt schon mal so wünscht, überhaupt machen wollen und sich dauernd oder immer wieder vielen Fragen, Erinnerungen und Rückblicken stellen und das alles …

Ok, das nur mal als banales, blauäugiges Beispiel zu ner JD-Biografie …
"Man sieht es, man hört es und man riecht es ... !"
"Also ... das musst du uns erklären, Sheila ... !"
"Man sieht, dass die Whiskyflasche leer ist und hört, dass du voll bist ... und man riecht deine Fahne!"
Tulimyrsky Offline
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Re: Band 2481: Der Zombie vom Emerald Lake

Beitrag von Tulimyrsky »

Auch hier kann ich leider keine positive Bewertung abgeben. Schade. Sheila hat dazu schon alles geschrieben.
Ich bin nicht der Messias - Doch, du bist es. Ich muss es wissen, denn ich bin schon einigen gefolgt.
Knollo Offline
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Re: Band 2481: Der Zombie vom Emerald Lake

Beitrag von Knollo »

Js2481

Meinen Respekt für den Autor, das er sich auf dieses Abenteuer im Sinclairkosmos einlässt…

Zumindest war dieser Band in gewisser Weise unterhaltsam, wenn auch nicht vom Start weg und über das gesamte Heft. Der Anfang war gefühlt wieder genau so holprig wie der damalige Start von Finley im GK und der erste Sinclair vom Autor. Bis hierhin gebe es von mir immer noch ein klares Sehr Gut; denn schreiberisch ist der Roman trotdem für mich, was die Serie und deren Autoren angeht, erste Sahne. Geschmeckerle halt.

Allerdings wunderte ich mich im Nachhinein dann doch ein wenig über die gesamte Ausrichtung der Story. Diese über die Stränge schlagende jugendliche Verliebtheit und das sich gefühlt inzwischen fast jeder als Geisterjäger versteht, nervt in gewisser Weise dann doch. In dem Zusammenhang dann den eigentlichen Profi John auf dem Boot auch noch wie einen Depp wirken zu lassen, kippte meine Bewertung dann doch auf ein Gut!

Davon abgesehen, macht es ehrlich Spaß den Autor hier zu lesen, nachdem ich in gewisser Weise mit jeglicher Erwartungshaltung was die Serie betrifft derzeit abgeschlossen habe. Denn ich sehe keinen Sinn dahinter wenn von einem euphorischem Neustart in wenigen Wochen die Rede ist während hier immer noch alle möglichen Autoren bis zuletzt (und wahrscheinlich darüber hinaus) ihr ganz eigenes Süppchen kochen dürfen. Aber das ist wiederum eine ganz andere Geschichte, die mich allerdings echt daran zweifeln lässt das es in Kürze wieder EINE STORY bei Sinclair gibt...
...derzeitige Favoriten; Castor Pollux & Isaac Kane
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