Band 2481: Der Zombie vom Emerald Lake

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Band 2481: Der Zombie vom Emerald Lake

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iceman76 Offline
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Band 2481: Der Zombie vom Emerald Lake

Beitrag von iceman76 »

js2481.jpg
js2481.jpg (112.24 KiB) 1420 mal betrachtet
Der Zombie vom Emerald Lake

Das Dorf Sayers Green in East Sussex birgt ein grausiges Geheimnis! Und auf das stößt Eddie Jones, als er verbotenerweise im Emerald Lake taucht und dort eine Leiche entdeckt, die offenbar seit Jahrzehnten am Grund des Sees angekettet ist. Von da an streift ein Untoter durch die Wälder rings um Sayers Green. Und mordet ohne Gnade. Bis der Geisterjäger John Sinclair von einer Bekannten herbeigerufen wird. Mit der Studentin Stacy Albright begibt er sich auf Zombie-Jagd. Und stößt auf Geheimnisse, die viele Jahrzehnte lang in Sayers Green versenkt und begraben waren ...

Geschrieben von Henry Cardell

Erscheinungsdatum: 24.01.2026

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Das Hü Offline
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Re: Band 2481: Der Zombie vom Emerald Lake

Beitrag von Das Hü »

Wer ist denn dieser hässliche alte Vogel da im Boot? Also der mit der Knarre. ;)
Auserwählter Offline
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Re: Band 2481: Der Zombie vom Emerald Lake

Beitrag von Auserwählter »

Der Zombie von Emerald Lake?? :lol:
Auserwählter Offline
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Re: Band 2481: Der Zombie vom Emerald Lake

Beitrag von Auserwählter »

Ach endlich geht es weiter mit Stacy, äh pardon Lady Anastasia... Jetzt erfahren wir endlich, warum sie adelig ist und können sie dafür feiern...
Okay, sorry, Ironie Ende.
Ich hoffe sehr, dass dieser Aspekt keine Rolle spielen wird, aber ich befürchte/ bin mit sehr sicher, dass sich Henry Cardell hier seinen Teil Sinclair nimmt, der eben eine adelige Facette hat. Warten wir es ab.

Er schreibt ja auch die Butler-Finley-Romane im neuen Gespenster-Krimi, hat also ein "Adelsfaible". Wer weiß, vielleicht gibt´s ja ein wie auch immer geartetes Crossover...
Auserwählter Offline
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Re: Band 2481: Der Zombie vom Emerald Lake

Beitrag von Auserwählter »

Vieles in diesem Roman wirkte auf mich doch recht konstruiert:
Ein Taucher sucht verbotene bzw. geheimnisvolle Gewässer auf, sucht im kleinen, seichten Emerald Lake nach einem Schatz, den seltsamerweise noch keiner gefunden hat.
Stacy wird von einem holden Jüngling angerufen, den sie kaum kannte, der aber trotzdem ihre Nummer kannte und fährt durchs halbe Land, damit sie den Zombie entdecken und John Bescheid sagen kann, um den Fall zusammen mit ihm zu lösen. Nun gut.
Warum allerdings die Polizei, die von einem wilden Tier als Ursache für den Toten ausgeht und praktisch unbewaffnet einfach direkt in den See spaziert, erschließt sich mir nicht. Ich denke, in der Realität wäre die Polizei da deutlich vorsichtiger vorgegangen.
Als John ins Spiel kommt, wird noch mal festgestellt, dass Stacy eine Adelige ist und von John ernster genommen worden wäre, wenn er das eher gewusst hätte. Okay, John ist Engländer, da ist eine gewisse Adelsgläubigkeit vielleicht in die Wiege gelegt. (Eigentlich dachte ich, John wäre eher gleichgültig, was die Abstammung angeht.)
Nun folgt der relativ typische Unbelehrbare, der nicht an das von anderen Erlebte glaubt und deshalb das Zeitlich segnet (wenngleich allerding gut beschrieben.) Dann läuft Matt auch noch nachts rum „um den Kopf freizukriegen“ – wohlwissend, dass da ein bissiger Zombie rumläuft. John findet – oh Wunder – ein Boot am See, den niemand betreten wollte und fährt nachts los, um den Zombie zu finden. Matt und Stacy trennen sich und geraten beide so in Gefahr – auch vorhersehbar.
Überraschend war dann schon die Wende, als man erfuhr, wer Kreyaté tatsächlich ist. Allerdings ist wenig nachvollziehbar, dass innerhalb von Jahrzehnten in den Erzählungen aus einer Frau ein Mann gemacht wurde, der gelyncht und nicht nur vertrieben wurde. Ebenso auch der Fakt, dass sie nach ihrer Rückkehr auch von niemandem wiedererkannt wurde, weil alle nach den Ereignissen getürmt sind. (Dass da immer alle weg wollen…) Auch Kreyatés Verhalten ist seltsam: Im Gespräch mit Stacy und Matt gibt sie sich reumütig, erzählt aber eine Räuberpistole nach der anderen, hetzt einen Untoten auf Stacy, um sie töten zu lassen – was Stacy ihr aber großherzig verzeiht. (Komisch, ich wäre da nachtragender.), um am Ende doch wieder geläutert zu sein. Schwer nachvollziehbar.

Die grundsätzliche Idee, die haitianische Voodoo-Magie nach England zu bringen und mit etwas Liebe und später Läuterung zu verknüpfen, ist ja gut und auch der Schreibstil ist flüssig und bildhaft. Die vielen Ungereimtheiten bzw. konstruierten Situationen stören mich. Das hätte man anders aufbauen können und der gewünschte Ablauf wäre ebenso erreicht worden – nur eben sinnhafter.

Grundsätzlich stört mich, dass jeder Autor so seine eigene Sinclair-Welt aufbaut und seine eigenen Figuren ausschärfen möchte. Hier sollen offensichtlich die jüngeren Leser angesprochen werden. Weniger ist mehr, v.a., muss man gut verknüpfen. Da reicht es nicht, hin und wieder mal einen Verweis auf einen anderen Band einzubringen.

Ein „Mittel“ von mir.
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kualumba Offline
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Re: Band 2481: Der Zombie vom Emerald Lake

Beitrag von kualumba »

Von mir gibt es ein "gut". Man ist es nicht mehr gewohnt, das ein einzelner Zombie so viel Schaden anrichtet und Sinclair sehr gefährlich wird. Er ist spannend und gut geschrieben.
Einen davon lese ich als nächstes: JS Classics 26, JS TB 11, MX 23, G.F. Unger SE 13, PR 11, Vampira 7, Isaac Kane 12, Marek der Pfähler 5, Ronco 10, JS 2484
Destero Offline
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Re: Band 2481: Der Zombie vom Emerald Lake

Beitrag von Destero »

Der 2. JS Roman von Henry Cardell.

Und wie der ersten Roman nicht schlecht, aber auch nicht gut, also „Mittel“ . Ok, die Story war bemüht, Atmosphäre auch wieder wie man es erwartet.

Weiter weg vom 4-Teiler als hier kann man im JS Cosmos Handlungs technisch nicht sein, erinnert wieder an Gespenster Krimi von früher.
Michl Offline
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Re: Band 2481: Der Zombie vom Emerald Lake

Beitrag von Michl »

Destero hat geschrieben: Mi Jan 28, 2026 5:58 pm Der 2. JS Roman von Henry Cardell.

Und wie der ersten Roman nicht schlecht, aber auch nicht gut, also „Mittel“ . Ok, die Story war bemüht, Atmosphäre auch wieder wie man es erwartet.

Weiter weg vom 4-Teiler als hier kann man im JS Cosmos Handlungs technisch nicht sein, erinnert wieder an Gespenster Krimi von früher.
Genau so sehe ich das auch. Nach so einem Brett wie der Raunacht-Saga dann so einen, sagen wir mal 08/15 Roman zu bringen ist mir auch schleierhaft. Ich dachte bis zur 2500 brennt man noch mal ein Feuerwerk ab und macht dann den Softreboot/Neustart. Und die Henry Cardell Romane finde ich jetzt auch nicht sooo dolle. Und wenn er ab 2500 mit zum Haupautorenteam zählen soll, animiert mich das nicht gerade, weiter dran zu bleiben.
Auserwählter Offline
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Re: Band 2481: Der Zombie vom Emerald Lake

Beitrag von Auserwählter »

Henry Cardell als Hauptautor würde mir nach derzeitigem Stand nicht so wirklich zusagen. Da müsste er deutlich zulegen, denke ich.
Phexcaer Offline
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Re: Band 2481: Der Zombie vom Emerald Lake

Beitrag von Phexcaer »

Den Roman mit der Würgerin habe ich nicht gelesen, also mein erster Roman von Cardell.

Schreibstil ist gut, auch die Grundidee mal wieder einfach nur einen Zombieromanzu haben hat mir zugesagt. Leider fällt die Geschichte später völlig auseinander.

Das fängt damit an, das es nicht wirklich ein JS Roman ist. Aus dem Universum kommt nicht ein einziger Character vor ausser John, und der ist nur Beiwerk. Denn wir haben hier einen Stacy Roman, die definitiv die Hauptrolle spielt. Dann agier John auch noch sehr ungewöhnlich, er steht am See, sein Kreuz hat sich erwärmt, er weiß der Zombie versteckt sich im See und seine Entscheidung ist alleine im Dunklen in einem alten Ruderboot auf die Mitte des Sees zu fahren um als Zombiefutter zu enden. Sind die Erzengel Wasserscheu?`

Dann wird ein Mysterium um die Identität Kreyates gemacht, aber mir war sofort klar wer dahinter steckt. Weil es in der Geschichte keine Charactere gibt die es sein könnten. John und Stacy fallen ja raus, und Matt ist auch schnell aus der Liste der Möglichen Verdächtigen raus. Und ausser denen gibt es niemanden in dem Roman ausser dem Zombie un die Leute die er killt, die aber erst eine Seite vorher eingeführt werden.

Der Zombie hat John so gut wie erledigt, bekommt dann aber den Befehl lieber das Mädchen zu jagen das zu einem Grab geschickt wird was es gar nicht gibt. Warum?Wo war die Bedrohung durch Stacy ?Woher wusste Krayate das sich Stacy und Matt getrennt haben? Wie kommt eine 92Jährige mitten in der Nacht zu Fuß zu einer abgelegenen Farm schneller als John mit dem Auto? Warum ist sie überhaupt dahin? Wieso ist sie Jahrzente lang daran gescheitert dem Zombie im See zu finden, der am Anfang als extrem klein beschrieben wird?

Und dann hat mich das jugenhafte Geschmachte extrem gestört, das wirkte extrem kitschig und aufgesetzt, Ständig eröten unsere Teenager oder bekommen wohlige Schauer wenn sie nur aneinander denken. Nee, aus meiner Sicht muss ich hier am Ende leider ein schlecht geben.
Auserwählter Offline
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Re: Band 2481: Der Zombie vom Emerald Lake

Beitrag von Auserwählter »

Ich kann mich den Aussagen von Phexcaer nur anschließen, ich habe nur schon genug gemeckert:) Vielleicht kann man noch erwähnen, dass ein Hobbytaucher schon eine Wasseranalyse machen lässt, sich dann aber von dem vorher schon dastehenden Schild abhalten lässt (eben konstruierte Geschichte).
Don Nuzzolo Offline
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Re: Band 2481: Der Zombie vom Emerald Lake

Beitrag von Don Nuzzolo »

Der 2 Roman von Cardell.
DIe Story war gut geschrieben,mit ein paar Ungehreimheiten die Phexcaer gut zusammengefasst hat und dennen ich nur zustimmen kann.
Ich gebe dem Roman ein Mittel.
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