Band 2448: Die Rache des Planetenfressers
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Band 2448: Die Rache des Planetenfressers
Karina Grischin, die langjährige Freundin und Kampfgefährtin von John Sinclair, verwandelt sich vor Sukos Augen in eine Vampirin, und nichts scheint sie mehr retten zu können. Währenddessen stellen sich John, Myxin und Kara in der Hölle den Horror-Reitern - und treffen auf den Spuk! Aber das ist noch nicht alles: Asmodis, der Herr der Hölle selbst, tritt an gegen Acron, den Planetenfresser und Weltenvernichter!
Geschrieben von Ian Rolf Hill
Erscheinungsdatum: 07.06.2025
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Don Nuzzolo Offline
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RE: Band 2448: Die Rache des Planetenfressers
Ein gelungener 2.Teil der Geschichte.Die Positionen der Personen ist eingenommen um den "Kampf um die Hölle". Ich gebe dem Roman ein Top.
Irgendwie bin ich mit dem zweiten Teil nicht warm geworden. Ich denke hier wäre ein Dreiteiler für was alles passiert angebracht gewesen. So wirkt vieles gehetzt und nicht richtig beschrieben.
Vor allem habe ich das Gefühl das IRH sich langsam mit seinen Ränkespielen verzettelt oder zumindest Mühe hat dem Leser folgen zu lassen. Das Dämonen ihre Verbündeten verraten hat ja eine lange Tradition in JS, in einem Umfang wo man sich fragt warum sie überhaupt noch Bündnisse schließen, aber mittlerweile haben wir (Ich spare mir mal Spoiler): Pandora verrät den Spuk mit Lilith, Intrigiert dann mit ihr zusammen gegen Luzifer, verrät sie aber an Asmodis (Und hat absolut keinen Grund dazu denn bislang war Lilith ihr treu und rettet sie in diesem Roman sogar), während Asmodis versucht mit Acron gegen Lilith, obwohl der doch ein Todfeind der Hölle, und dann Die Erzdämonen gegeneinander und John eh mittendrin und jetzt Krieg zwischen Luzifer und Lilith...warum eigentlich? Weil sie Acron besiegt hat durch ihre Aktion John Sinclair in die Hölle zu holen? Der ist da nicht zum ersten Mal. Ich steige hier echt nicht mehr 100% durch und ich denke es ist die Aufgabe des Autoren dem Leser glaubhaft zu vermitteln WARUM alles passiert und das ist für mich aktuell nicht mehr gegeben.
Als Beispiel dann der Endkampf Acron vs wahnsinniger Spuk. Warum werden die Vampire wahnsinnig? Die Marotte ist für den Wahnsinn verantwortlich, und bislang war der Wahnsinn nicht ansteckend, sonst hätte ja der Eiserne Engel alle angesteckt im Asmodina Dreiteiler. Was ist genau mit den beiden passiert? Nichtmal Lilith kann das erklären, sie sind einfach weg. Wird sicherlich irgendwann mal erklärt, aber das hilft mir im Moment nicht viel.
Wie gesagt der Auslöser für Lilith vs Luzifer ist dann ebendso schwach und wenig erklärt. Wäre er nun hinter die geplante Intrige gekommen hätten wir eine gute Motivation aber "Du hast JS in die Hölle gebracht und hast den Engelstöter nicht schnell genug eingesetzt" ist mMn einfach nicht ausreichend. Und was meint die Dreigestelt mit "KRIEG!" ? Lilith steht vor euch im Zentrum eurer Macht, überwältigt sie einfach :alt:
Dann hat mich der Characters des kleinen Jungen im Suko-Handlungsfaden etwas genervt und das er zum Retter wird fand ich etwas unrealistisch. Auch haben die Acron dann zu einfach besiegt, bzw. was von ihm in der realen Welt übrig war. Warum irdische, magische Waffen gegen eine außerirdische Macht wirken ist eh so ein Problem, aber ich bin der Meinung Aliens hätten eh nie eingeführt werden sollen, nur um auf der Akte-X Welle der 90iger mitzuschwimmen.
Der Ausflug in die Vergangenheit wird dann sicherlich verschieden aufgenommen. Die Story um die Großen Alten und ihren Ursprung auszubauen ist sicherlich keine schlechte Idee, aber die Asteroideneinschlag vor 65Millionen Jahren in den JS-Mythos einzubauen ist mir dann persönlich doch etwas too much. Wäre schön wenn es Sachen um Universum gäbe die sich nicht immer um das Übernatürliche drehen.
Vor allem habe ich das Gefühl das IRH sich langsam mit seinen Ränkespielen verzettelt oder zumindest Mühe hat dem Leser folgen zu lassen. Das Dämonen ihre Verbündeten verraten hat ja eine lange Tradition in JS, in einem Umfang wo man sich fragt warum sie überhaupt noch Bündnisse schließen, aber mittlerweile haben wir (Ich spare mir mal Spoiler): Pandora verrät den Spuk mit Lilith, Intrigiert dann mit ihr zusammen gegen Luzifer, verrät sie aber an Asmodis (Und hat absolut keinen Grund dazu denn bislang war Lilith ihr treu und rettet sie in diesem Roman sogar), während Asmodis versucht mit Acron gegen Lilith, obwohl der doch ein Todfeind der Hölle, und dann Die Erzdämonen gegeneinander und John eh mittendrin und jetzt Krieg zwischen Luzifer und Lilith...warum eigentlich? Weil sie Acron besiegt hat durch ihre Aktion John Sinclair in die Hölle zu holen? Der ist da nicht zum ersten Mal. Ich steige hier echt nicht mehr 100% durch und ich denke es ist die Aufgabe des Autoren dem Leser glaubhaft zu vermitteln WARUM alles passiert und das ist für mich aktuell nicht mehr gegeben.
Als Beispiel dann der Endkampf Acron vs wahnsinniger Spuk. Warum werden die Vampire wahnsinnig? Die Marotte ist für den Wahnsinn verantwortlich, und bislang war der Wahnsinn nicht ansteckend, sonst hätte ja der Eiserne Engel alle angesteckt im Asmodina Dreiteiler. Was ist genau mit den beiden passiert? Nichtmal Lilith kann das erklären, sie sind einfach weg. Wird sicherlich irgendwann mal erklärt, aber das hilft mir im Moment nicht viel.
Wie gesagt der Auslöser für Lilith vs Luzifer ist dann ebendso schwach und wenig erklärt. Wäre er nun hinter die geplante Intrige gekommen hätten wir eine gute Motivation aber "Du hast JS in die Hölle gebracht und hast den Engelstöter nicht schnell genug eingesetzt" ist mMn einfach nicht ausreichend. Und was meint die Dreigestelt mit "KRIEG!" ? Lilith steht vor euch im Zentrum eurer Macht, überwältigt sie einfach :alt:
Dann hat mich der Characters des kleinen Jungen im Suko-Handlungsfaden etwas genervt und das er zum Retter wird fand ich etwas unrealistisch. Auch haben die Acron dann zu einfach besiegt, bzw. was von ihm in der realen Welt übrig war. Warum irdische, magische Waffen gegen eine außerirdische Macht wirken ist eh so ein Problem, aber ich bin der Meinung Aliens hätten eh nie eingeführt werden sollen, nur um auf der Akte-X Welle der 90iger mitzuschwimmen.
Der Ausflug in die Vergangenheit wird dann sicherlich verschieden aufgenommen. Die Story um die Großen Alten und ihren Ursprung auszubauen ist sicherlich keine schlechte Idee, aber die Asteroideneinschlag vor 65Millionen Jahren in den JS-Mythos einzubauen ist mir dann persönlich doch etwas too much. Wäre schön wenn es Sachen um Universum gäbe die sich nicht immer um das Übernatürliche drehen.
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Der Geist des Weines Offline
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Ein irrer Teil! :freude:
Bei dem Meteoriten bin ich genau derselben Meinung, wie meine Vorredner auch: Too much!
Was mir aber einen richtigen Stich versetzt hat, war die Rückkehr auf "den Friedhof am Ende der Welt"!
Alter, hat das Erinnerungen hervorgerufen!
Damit fing bei mir ja alles an. Die Schwarze Tod Trilogie.
Ist lang, lang her, so knapp 45 Jahre ...!
Danke für diesen klasse Roman!
Toto
Bei dem Meteoriten bin ich genau derselben Meinung, wie meine Vorredner auch: Too much!
Was mir aber einen richtigen Stich versetzt hat, war die Rückkehr auf "den Friedhof am Ende der Welt"!
Alter, hat das Erinnerungen hervorgerufen!
Damit fing bei mir ja alles an. Die Schwarze Tod Trilogie.
Ist lang, lang her, so knapp 45 Jahre ...!
Danke für diesen klasse Roman!
Toto
Re: Band 2448: Die Rache des Planetenfressers
Handlung: Mit Pandoras Hilfe werden John, Kara und Myxin in die Hölle versetzt, dabei aber zunächst getrennt. Die Hölle hat sich auf John eingestellt, der sich plötzlich in seinem Londoner Elternhaus wiederfindet, umgeben von der Kulisse des damaligen London. Die scheinbare Idylle in Mutters Küche wird jäh zerstört, als Johns verstorbene Freunde auftauchen, die ihm nun das Gleiche antun wollen. Mit dem Auftauchen von Kara und Myxin endet die Scharade. Gemeinsam wollen sie nun ihren Weg zum Vulkan der Verwesung fortsetzen, um den wahnsinnigen Spuk zu fragen, wie Acron vernichtet werden kann. Plötzlich tauchen die Horror-Reiter auf. John und seine Freunde stellen sich auf einen Kampf ein. Sie sind aber verblüfft als die Reiter beginnen sich gegenseitig zu bekämpfen. Der weitere Weg zum Vulkan endet n den Fängen von Lilith. Diese ist erst zornig, doch plötzlich ändert sich ihre Gesinnung. Lilith bringt John und seine Freunde nun doch persönlich zum Spuk. Werden sie dort wirklich erfahren, wie Acron vernichtet werden kann und dieses auch umsetzen können?
Meinung: Das beeindruckende und gruselige Cover zum zweiten Teil des Romans von Ian Rolf Hill erstellte Thomas Greiwe mit KI – Software. Es zeigte Suko und den Jungen Carlo, mit der Dämonenpeitsche, vor einem monströsen Wesen, dass Acron sein könnte. Laut der Vorankündigung sollte dieser Roman noch einmal eine Steigerung zum bereits sehr guten Auftakt des Zweiteilers sein. War das überhaupt noch möglich? Ich war auf jedem Fall gespannt.
In der Parallelhandlung wurde Sukos Erlebnisse in Innopolis geschildert. Er konnte aber nicht verhindern, dass auch Karina Grischin zur Vampirin wurde. Der Geheimdienstmann Djakow verhindert sogar ihre schnelle Erlösung. Er will plötzlich einen Pakt mit Acron schließen und versucht auch Suko für diesen Plan zu gewinnen. Suko dachte aber gar nicht daran und hatte fortan einen einflussreichen und unberechenbaren Gegner mehr.
Entmachtet, verspottet, dem Wahnsinn übergeben und weggesperrt. So erging es dem Spuk. Nun sollte ausgerechnet der Spuk, dem übel mitgespielt wurde, zum Retter in der Not werden. Besonders weil seine Nachfolgerin Pandora eine absolute Fehlbesetzung war. Sie beherrschte das Schattenreich von Anfang an nicht und war auch Acron nicht gewachsen. Ohne die Hilfe von Lilith wäre Pandora bereits Geschichte gewesen. War der Spuk aber überhaupt noch dazu in der lange, in einem lichten Moment, die gewünschten Informationen über Acron zu liefern? Für Lilith war es nun fast der Super-Gau, mindestens aber der Fluch ihrer bösen Tat.
Laut Liliths Aussage war Ian McCoy für Acron nur ein Bauernopfer gewesen, dass er zielgerichtet benutzte und danach verschlang. Das wäre das Ende einer eher tragischen Figur gewesen, die nie wirklich böse war. Sein Motiv war nie die Erringung von Macht sondern stets die Suche nach Erlösung gewesen, die er wohl nie fand. Auch Gleb Djakow der angebliche Geheimdienstmann war nur eine Tarnexistenz für einen mächtigen altbekannten Intriganten gewesen. Damit machte sein seltsames Ansinnen, einen Pakt mit Acron schließen zu wollen, durchaus Sinn. Ein kurzes Wiedersehen mit dem Friedhof am Ende der Welt gab es ebenfalls. Auf jeden Fall also weitere Überraschungen, die Ian Rolf Hill gelangen.
Der Zweiteiler endete mit einem gewohnt packenden, nicht immer übersichtlichen und am Ende nicht komplett abgeschlossenen Finale. War aber nun wirklich alles anders als zuvor? Für mich eher noch nicht. Lilith hetzte Acron auf den Spuk. Beide wurden im Vulkan verschüttet und Lilith versiegelte ihn danach wieder. Pandora erhielt den Schatten, den sie kurzzeitig an Acron verlor, wieder zurück. Ansonsten blieben eher Fragen als Antworten zurück. Nachdem Suko die Vampirin Karina mit Silberkugeln erschoss, fiel ihm auf, dass ihr Körper als Einziger nicht zu Staub zerfiel. Was bedeutete das? War Karina immer noch eine Gefahr? War sie genauso wenig echt wie Gleb Djakow? Der ganze Einsatz war ohnehin eine Intrige von Asmodis gewesen. Bevor er Karina genauer untersuchen konnte, wurde Suko von russischen Einsatzkräften als britischer Spion verhaftet. Wie sollte ihm John nun noch helfen können? Im Epilog warfen Luzifer und auch seine drei Einzelexistenzen Lilith Verrat an der Hölle vor und erklärten ihr den Krieg. Die Lage in der Hölle eskalierte also.
Insgesamt diente der Zweiteiler an sich, also auch der Vorbereitung auf etwas noch Größeres. Er war auf jeden Fall eine runde Sache gewesen. Ich bewertete daher auch den zweiten Teil mit der Note 1 = Sehr Gut und vergab damit erneut 5 von 5 Kreuzen an Ian Rolf Hill. Nach der im Forum üblichen Wertung stimmte ich mit Top ab.

Meinung: Das beeindruckende und gruselige Cover zum zweiten Teil des Romans von Ian Rolf Hill erstellte Thomas Greiwe mit KI – Software. Es zeigte Suko und den Jungen Carlo, mit der Dämonenpeitsche, vor einem monströsen Wesen, dass Acron sein könnte. Laut der Vorankündigung sollte dieser Roman noch einmal eine Steigerung zum bereits sehr guten Auftakt des Zweiteilers sein. War das überhaupt noch möglich? Ich war auf jedem Fall gespannt.
In der Parallelhandlung wurde Sukos Erlebnisse in Innopolis geschildert. Er konnte aber nicht verhindern, dass auch Karina Grischin zur Vampirin wurde. Der Geheimdienstmann Djakow verhindert sogar ihre schnelle Erlösung. Er will plötzlich einen Pakt mit Acron schließen und versucht auch Suko für diesen Plan zu gewinnen. Suko dachte aber gar nicht daran und hatte fortan einen einflussreichen und unberechenbaren Gegner mehr.
Entmachtet, verspottet, dem Wahnsinn übergeben und weggesperrt. So erging es dem Spuk. Nun sollte ausgerechnet der Spuk, dem übel mitgespielt wurde, zum Retter in der Not werden. Besonders weil seine Nachfolgerin Pandora eine absolute Fehlbesetzung war. Sie beherrschte das Schattenreich von Anfang an nicht und war auch Acron nicht gewachsen. Ohne die Hilfe von Lilith wäre Pandora bereits Geschichte gewesen. War der Spuk aber überhaupt noch dazu in der lange, in einem lichten Moment, die gewünschten Informationen über Acron zu liefern? Für Lilith war es nun fast der Super-Gau, mindestens aber der Fluch ihrer bösen Tat.
Laut Liliths Aussage war Ian McCoy für Acron nur ein Bauernopfer gewesen, dass er zielgerichtet benutzte und danach verschlang. Das wäre das Ende einer eher tragischen Figur gewesen, die nie wirklich böse war. Sein Motiv war nie die Erringung von Macht sondern stets die Suche nach Erlösung gewesen, die er wohl nie fand. Auch Gleb Djakow der angebliche Geheimdienstmann war nur eine Tarnexistenz für einen mächtigen altbekannten Intriganten gewesen. Damit machte sein seltsames Ansinnen, einen Pakt mit Acron schließen zu wollen, durchaus Sinn. Ein kurzes Wiedersehen mit dem Friedhof am Ende der Welt gab es ebenfalls. Auf jeden Fall also weitere Überraschungen, die Ian Rolf Hill gelangen.
Der Zweiteiler endete mit einem gewohnt packenden, nicht immer übersichtlichen und am Ende nicht komplett abgeschlossenen Finale. War aber nun wirklich alles anders als zuvor? Für mich eher noch nicht. Lilith hetzte Acron auf den Spuk. Beide wurden im Vulkan verschüttet und Lilith versiegelte ihn danach wieder. Pandora erhielt den Schatten, den sie kurzzeitig an Acron verlor, wieder zurück. Ansonsten blieben eher Fragen als Antworten zurück. Nachdem Suko die Vampirin Karina mit Silberkugeln erschoss, fiel ihm auf, dass ihr Körper als Einziger nicht zu Staub zerfiel. Was bedeutete das? War Karina immer noch eine Gefahr? War sie genauso wenig echt wie Gleb Djakow? Der ganze Einsatz war ohnehin eine Intrige von Asmodis gewesen. Bevor er Karina genauer untersuchen konnte, wurde Suko von russischen Einsatzkräften als britischer Spion verhaftet. Wie sollte ihm John nun noch helfen können? Im Epilog warfen Luzifer und auch seine drei Einzelexistenzen Lilith Verrat an der Hölle vor und erklärten ihr den Krieg. Die Lage in der Hölle eskalierte also.
Insgesamt diente der Zweiteiler an sich, also auch der Vorbereitung auf etwas noch Größeres. Er war auf jeden Fall eine runde Sache gewesen. Ich bewertete daher auch den zweiten Teil mit der Note 1 = Sehr Gut und vergab damit erneut 5 von 5 Kreuzen an Ian Rolf Hill. Nach der im Forum üblichen Wertung stimmte ich mit Top ab.
Re: Band 2448: Die Rache des Planetenfressers
Phexcaer hat es wirklich perfekt zusammengefast, genau wie Destero es sagt. Für mich macht das insgesamt aber nur eine 3, also GUT.
Was mich wirklich nervt, habe ich aber auch schonmal gesagt: Lilith hier, Lilith da, alles und jeder ist Teil ihres Plans. Wenn man davon aber nicht mal ein kleines Fitzelchen erfährt nach so langem Lauf, ist es nur noch ermüdend.
Und was mir noch aufgefallen ist, ist das viel zu kurz gefasste Springen von WTF?!-Momenten, die IRH braucht um anzudeuten, dass es jetzt aber wirklich episch wird. AEBA bekämpfen sich plötzlich? Wird kurz abgetan. Bei Luzifer, Asmodis und Lilith wird völlig ansatzlos der Krieg ausgerufen, nur für den Schock-Moment. Das sind nur zwei Beispiele, wie IRH in seinen Romanen zunehmend Handlung im Stroboskop-Licht schreibt. Hauptsache, seine mega-krassen Momente kommen irgendwie ins Heft. Das gilt natürlich auch für seine absolut unorganisch eingestreuten Retro-Bonbons wie den Friedhof am Ende der Welt.
Ebenso nervig wie unpassend ist auch der wiederkehrende Hinweis in den Romanen auf die beinahe zerbrochene Freundschaft mit Suko. Ganz ehrlich, wenn ich die Hinweise darauf aus den letzten Romanen zusammensetzen würde, wäre das mehr Text als diese angeblich so dramatische Krise zwischen den beiden eingenommen hat. Auch da wieder eine WOW!-Szene von IRH, zu der einfach nicht ordentlich hingeleitet wurde. BÄMM, Krise zwischen John und Suko, Hammer, oder? Aber weder davor noch danach wirklich überzeugend eingebunden. Dafür aber immer wieder der Hinweis, WAS für ein Hammer das war... GÄHN!
Ich habe seit diesem Zweiteiler übrigens die Hoffnung, dass der "Neustart" einfach bedeutet, dass diese ganze "IRH schreibt die Menschheitsgeschichte, die Bibel, die Evolution und John Sinclair zu einem großen Marvel-Event um" einfach abgehakt wird und der Größenwahn im Story-Aufbau ausgeblendet und vergessen wird. Natürlich erst, nachdem in Band 2499 rauskommt, dass Lilith, John und Denise die heilige Dreifaltigkeit sind und irgendein unbedeutender Dämon aus dem Zeitraum der 200er-Hefte in Wirklichkeit der Meister alles Seins ist und die einzige Rettung für alle Welten, was IRH total pfiffig mit seinem Story-Lauf verbindet und die letzten über 2000 Hefte komplett in einem anderen Licht erscheinen lässt. Und nicht mehr so sein wird wie zuvor. Also diesmal aber wirklich. So richtig. Voll total, ey.
Was mich wirklich nervt, habe ich aber auch schonmal gesagt: Lilith hier, Lilith da, alles und jeder ist Teil ihres Plans. Wenn man davon aber nicht mal ein kleines Fitzelchen erfährt nach so langem Lauf, ist es nur noch ermüdend.
Und was mir noch aufgefallen ist, ist das viel zu kurz gefasste Springen von WTF?!-Momenten, die IRH braucht um anzudeuten, dass es jetzt aber wirklich episch wird. AEBA bekämpfen sich plötzlich? Wird kurz abgetan. Bei Luzifer, Asmodis und Lilith wird völlig ansatzlos der Krieg ausgerufen, nur für den Schock-Moment. Das sind nur zwei Beispiele, wie IRH in seinen Romanen zunehmend Handlung im Stroboskop-Licht schreibt. Hauptsache, seine mega-krassen Momente kommen irgendwie ins Heft. Das gilt natürlich auch für seine absolut unorganisch eingestreuten Retro-Bonbons wie den Friedhof am Ende der Welt.
Ebenso nervig wie unpassend ist auch der wiederkehrende Hinweis in den Romanen auf die beinahe zerbrochene Freundschaft mit Suko. Ganz ehrlich, wenn ich die Hinweise darauf aus den letzten Romanen zusammensetzen würde, wäre das mehr Text als diese angeblich so dramatische Krise zwischen den beiden eingenommen hat. Auch da wieder eine WOW!-Szene von IRH, zu der einfach nicht ordentlich hingeleitet wurde. BÄMM, Krise zwischen John und Suko, Hammer, oder? Aber weder davor noch danach wirklich überzeugend eingebunden. Dafür aber immer wieder der Hinweis, WAS für ein Hammer das war... GÄHN!
Ich habe seit diesem Zweiteiler übrigens die Hoffnung, dass der "Neustart" einfach bedeutet, dass diese ganze "IRH schreibt die Menschheitsgeschichte, die Bibel, die Evolution und John Sinclair zu einem großen Marvel-Event um" einfach abgehakt wird und der Größenwahn im Story-Aufbau ausgeblendet und vergessen wird. Natürlich erst, nachdem in Band 2499 rauskommt, dass Lilith, John und Denise die heilige Dreifaltigkeit sind und irgendein unbedeutender Dämon aus dem Zeitraum der 200er-Hefte in Wirklichkeit der Meister alles Seins ist und die einzige Rettung für alle Welten, was IRH total pfiffig mit seinem Story-Lauf verbindet und die letzten über 2000 Hefte komplett in einem anderen Licht erscheinen lässt. Und nicht mehr so sein wird wie zuvor. Also diesmal aber wirklich. So richtig. Voll total, ey.
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Dunkelprinz Offline
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Re: Band 2448: Die Rache des Planetenfressers
Das Hü hat einfach perfekt zusammengefasst, wie auch ich die Serie mittlerweile empfinde. Vor allem der letzte Absatz trifft den silbernen Nagel auf den Kopf! 
Ich hoffe ja auch sehr, wenn Jason Dark schon nicht zurückkommen sollte, dass der comichafte Event-Charakter ein Ende hat.
Ich befürchte ja auch, dass das Ganze (also der "Abschluss" mit Band 2499) mit einem Knall enden wird, der nochmals alles umdeutet und umschreibt. Aber seis drum, das würde ich noch zähneknirschend hinnehmen, wenn die Serie danach wieder bodenständiger werden sollte...
Ich hoffe ja auch sehr, wenn Jason Dark schon nicht zurückkommen sollte, dass der comichafte Event-Charakter ein Ende hat.
Ich befürchte ja auch, dass das Ganze (also der "Abschluss" mit Band 2499) mit einem Knall enden wird, der nochmals alles umdeutet und umschreibt. Aber seis drum, das würde ich noch zähneknirschend hinnehmen, wenn die Serie danach wieder bodenständiger werden sollte...
- Das Gleichgewicht Offline
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- Registriert: Mi Sep 24, 2008 7:52 pm
Re: Band 2448: Die Rache des Planetenfressers
John, Myxin und Kara stehen in der Hölle den Horror-Reitern gegenüber. Doch die haben kein Interesse an den Helden. Sie bekämpfen sich lieber gegenseitig. Äh, was? Naja, egal, so kann das Trio weiter dem Vulkan entgegenlaufen, wo der Spuk gefangen gehalten wird.
In Innopolis hat sich Karina Grischin in eine Vampirin verwandelt. Suko will sie gerade erlösen, als ihr russicher Kontaktmann Gleb Djakow dazwischenfunkt und ihn daran hindert. Die Russen wollen einen Pakt mit Acron schließen, weil die Eroberung der Ukraine ins Stocken geraten ist. Natürlich geraten Djakow und Suko schnell aneinander. Suko knockt den Russen schließlich aus und macht sich allein auf die Suche nach Karina und den anderen Vampiren.
Im Schattenreich ist Acron persönlich eingetroffen, um sich seinen Schatten zurück zu holen und Pandora zu töten. Sie wird in letzter Sekunde von Lilith gerettet, die bemerkt, dass sie hereingelegt wurde. Acron wütet aber nun ungehindert im Schattenreich, das kann nicht gut sein.
Ebenso im perfekten Heftromantiming wird Suko auf den siebenjährigen Carlo aufmerksam, den seine eigenen Eltern jagen und aussaugen wollen. Er kann ihn nur kurz beschützen, denn Gleb Djakow hat sich wieder aufgerafft und ihn verfolgt, um es Suko heimzuzahlen. Von den Vampiren lässt er sich, Suko und den kleinen Carlo zu Acron bringen. Dort offenbart der russische Agent sich als Asmodis. Ich habe mir schon gedacht, dass irgendein Gegner in Tarngestalt hinter ihm steckt. Acron ist an einem Deal mit dem Teufel nicht interessiert und greift Asmodis an, bis Luzifer ihn zurück in die Hölle holt.
Lilith muss indes ein wenig umplanen, aber sie hat genug Eisen im Feuer, um die Situation noch zu retten. Zum Beispiel die Helden in der Hölle. Sie transportiert sie direkt zum Vulkan und führt sie zum Gefängnis des Spuks. Mit der Kreuzformel verschafft John ihnen Zugang.
Suko ist allein mit Carlo. Im Herzen des Bösen, wo Acron über Innopolis herrscht. Sie haben keine Chance, aber Lilith greift ein. In der Hölle nutzt der Spuk gleichzeitig seine Chance, dem Gefängnis zu entkommen, bevor man ihn ausfragen kann. Luzifer stellt sie wütend zur Rede und die Helden hätten keine Chance. Wäre Lilith nicht bei ihnen. Weil sie alles kann, schnappt sie sich in Innopolis fix Acron, als wäre das ein Kinderspiel. Dann setzt sie ihn in der Hölle beim Spuk ab. Sollen die beiden Überwesen das unter sich klären. Gleichzeitig vernichten Suko und der kleine Carlo in der Coverszene das Herz des Sternenvampirs. Und dann? Damit das spannend bleibt, schickt Lilith die Atlanter und John zurück auf die Erde. Was mit Acron und dem Spuk wird, weiß also niemand.
In einem Epilog folgt noch ein wenig Höllendallas zwischen Lilith und Luzifer. Sieht aus, als hätte das Urböse endlich kapiert, dass Lilith mit allen Seiten spielt. Das zieht nach Krieg aus. Klingt krass, im Endeffekt weiß man aber doch, dass auch hier Lilith gewinnen wird und eine offene Konfrontation vielleicht Teil ihres Masterplans ist.
Wie erwartet, spitzt sich die Situation zu. Auch im Acron-Zweiteiler hat Lilith mächtig ihre Finger drin und manipuliert alles. Auch wenn zum ersten mal seit gefühlten Ewigkeiten etwas nicht nach ihrem Plan läuft. Sie kann die Situation mühelos retten und zu ihren Gunsten manipulieren. Für mich machen Liliths Einmischungen wie meistens viel kaputt. Dazu die üblichen Rettungen in letzter Sekunde und Ohmachts-Cliffhanger. Und es wird noch tiefer in die Serienhistorie eingegriffen, als jemals. Der Friedhof am Ende der Welt und die Flugsaurier gehören eigentlich dem Spuk und er hat sie dem Schwarzen Tod damals nur geliehen. Und hinter dem Asteroid, der die Dinosaurier ausgelöscht hat, steckt eine Intrige der Dämonen und Acron. IRH verknüpft damit Luzifers Vergangenheit als Engel und den Engelssturz. Es ist wirklich alles miteinander verbunden.
Trotz krasser Daueraction, epischen Dämonenintrigen, schockierenden Offenbarungen, schlimmen Charakterdrama und nicht zu vergessen der Exptraportion Lilith konnte mich der Roman nicht fesseln. Oder gerade deswegen. Von mir nur ein MITTEL
(5 von 10 Kreuzen). IRH spult halt sein Programm ab.
PS. Ich sehe wieder, ich bin absolut nicht allein mit meinen Eindrücken. Nur meine Wertung fällt dann schlechter aus. Ein Sehr Gut kann ich einfach unmöglich geben. Es geht ja nicht um Quantität (es passiert wahnsinnig viel), sondern um Qualität.
In Innopolis hat sich Karina Grischin in eine Vampirin verwandelt. Suko will sie gerade erlösen, als ihr russicher Kontaktmann Gleb Djakow dazwischenfunkt und ihn daran hindert. Die Russen wollen einen Pakt mit Acron schließen, weil die Eroberung der Ukraine ins Stocken geraten ist. Natürlich geraten Djakow und Suko schnell aneinander. Suko knockt den Russen schließlich aus und macht sich allein auf die Suche nach Karina und den anderen Vampiren.
Im Schattenreich ist Acron persönlich eingetroffen, um sich seinen Schatten zurück zu holen und Pandora zu töten. Sie wird in letzter Sekunde von Lilith gerettet, die bemerkt, dass sie hereingelegt wurde. Acron wütet aber nun ungehindert im Schattenreich, das kann nicht gut sein.
Ebenso im perfekten Heftromantiming wird Suko auf den siebenjährigen Carlo aufmerksam, den seine eigenen Eltern jagen und aussaugen wollen. Er kann ihn nur kurz beschützen, denn Gleb Djakow hat sich wieder aufgerafft und ihn verfolgt, um es Suko heimzuzahlen. Von den Vampiren lässt er sich, Suko und den kleinen Carlo zu Acron bringen. Dort offenbart der russische Agent sich als Asmodis. Ich habe mir schon gedacht, dass irgendein Gegner in Tarngestalt hinter ihm steckt. Acron ist an einem Deal mit dem Teufel nicht interessiert und greift Asmodis an, bis Luzifer ihn zurück in die Hölle holt.
Lilith muss indes ein wenig umplanen, aber sie hat genug Eisen im Feuer, um die Situation noch zu retten. Zum Beispiel die Helden in der Hölle. Sie transportiert sie direkt zum Vulkan und führt sie zum Gefängnis des Spuks. Mit der Kreuzformel verschafft John ihnen Zugang.
Suko ist allein mit Carlo. Im Herzen des Bösen, wo Acron über Innopolis herrscht. Sie haben keine Chance, aber Lilith greift ein. In der Hölle nutzt der Spuk gleichzeitig seine Chance, dem Gefängnis zu entkommen, bevor man ihn ausfragen kann. Luzifer stellt sie wütend zur Rede und die Helden hätten keine Chance. Wäre Lilith nicht bei ihnen. Weil sie alles kann, schnappt sie sich in Innopolis fix Acron, als wäre das ein Kinderspiel. Dann setzt sie ihn in der Hölle beim Spuk ab. Sollen die beiden Überwesen das unter sich klären. Gleichzeitig vernichten Suko und der kleine Carlo in der Coverszene das Herz des Sternenvampirs. Und dann? Damit das spannend bleibt, schickt Lilith die Atlanter und John zurück auf die Erde. Was mit Acron und dem Spuk wird, weiß also niemand.
In einem Epilog folgt noch ein wenig Höllendallas zwischen Lilith und Luzifer. Sieht aus, als hätte das Urböse endlich kapiert, dass Lilith mit allen Seiten spielt. Das zieht nach Krieg aus. Klingt krass, im Endeffekt weiß man aber doch, dass auch hier Lilith gewinnen wird und eine offene Konfrontation vielleicht Teil ihres Masterplans ist.
Wie erwartet, spitzt sich die Situation zu. Auch im Acron-Zweiteiler hat Lilith mächtig ihre Finger drin und manipuliert alles. Auch wenn zum ersten mal seit gefühlten Ewigkeiten etwas nicht nach ihrem Plan läuft. Sie kann die Situation mühelos retten und zu ihren Gunsten manipulieren. Für mich machen Liliths Einmischungen wie meistens viel kaputt. Dazu die üblichen Rettungen in letzter Sekunde und Ohmachts-Cliffhanger. Und es wird noch tiefer in die Serienhistorie eingegriffen, als jemals. Der Friedhof am Ende der Welt und die Flugsaurier gehören eigentlich dem Spuk und er hat sie dem Schwarzen Tod damals nur geliehen. Und hinter dem Asteroid, der die Dinosaurier ausgelöscht hat, steckt eine Intrige der Dämonen und Acron. IRH verknüpft damit Luzifers Vergangenheit als Engel und den Engelssturz. Es ist wirklich alles miteinander verbunden.
Trotz krasser Daueraction, epischen Dämonenintrigen, schockierenden Offenbarungen, schlimmen Charakterdrama und nicht zu vergessen der Exptraportion Lilith konnte mich der Roman nicht fesseln. Oder gerade deswegen. Von mir nur ein MITTEL
PS. Ich sehe wieder, ich bin absolut nicht allein mit meinen Eindrücken. Nur meine Wertung fällt dann schlechter aus. Ein Sehr Gut kann ich einfach unmöglich geben. Es geht ja nicht um Quantität (es passiert wahnsinnig viel), sondern um Qualität.