Da hatte ich doch beim Finale im letzten Band etwas von Detectiv Warners Gang ins Ungewisse gelesen. Obwohl im ein ganzer Handlungs-Strang gehörte, ist er nun erstmal nicht mehr beachtet worden. Entsprechend auch nicht wieder aufgetaucht. __________________
Dafür wurden aber neue Charaktere wie z.B. MacBeth und deren Umfeld eingeführt. Gesamt wurde das "Vampira-Universum" dadurch komplexer, die Handlung wurde dabei etwas langsamer voran getrieben, aber für den vierten Band ist das nach meiner Meinung noch vertretbar.
Nach dem Titel werden die Erwartungen nicht erfüllt, da die Ankunft von Landru eher spät und nur kurz behandelt wird. Ich hätte den Titel eher der tragischen Geschichte von Ducan gewidmet.
Gut gefielen mir die neuen Züge in Vampiras Wesen, die auch mal etwas Witz und List zeigte. Direkt erlösend fand ich die Rückkehr des Mimikry. Das hätte sich nicht durch weitere Bände ziehen dürfen und ist zum Glück auch nicht so passiert.
Gesamt ein solider Roman, der Lust auf mehr macht.
4 von 5 "Punkte"
Das Cover ist sicherlich das oder eines der schönsten der Serie. Leider hat es keinen Bezug zum Roman.
3 von 5 "Punkte"
Michael
Wenn die Süße des geringen Preises verflogen ist, die Bitterkeit minderer Qualität wird bleiben.
So, auch dieser Band wußte zu überzeugen. Zwar kam der hier titelgebende Landru ( Landrus Ankunft ) erst ziemlich spät zu seinem Auftritt ( S.50/51 ), aber der hatte es dann auch gleich in sich. Man spürte sofort, dass da ein Gegner ins Spiel kam, der imens viel Macht und Potenzial ausströmte. Auf eine Kostprobe seiner Qualitäten, musste man dann aber auch nicht mehr allzu lange warten. Doch zurück zur Geschichte. Da der letzte Band ja eigentlich mit einem "Cliffhänger" endete, dachte ich mir es gehe nun mit Detective Warner gleich weiter.....aber Pustekuchen. Der Roman handelte im wesentlichen von der Flucht Lilith's und dem Schicksalsschlag von Duncan Luther. Hier verstand es der Autor großartig, das Gefühlsleben der beiden wiederzuspiegeln. Als Lilith einen Abstecher zur Paddington Street 333 unternahm, begegnete ihr im Dickicht nicht Detective Warner, sondern der geheimnisvolle Aboriginal. Auch später, als sie zusammen mit Beth zum Informanten Esben Storm fuhr, erkannte/spürte sie hinter seiner Fassade den Aboriginal. Welches Geheimnis verbirgt sich hinter ihm ?. Ach so, hätte ich fast vergessen Lilith kam am Ende natürlich auch noch auf ihre "Kosten" .
P.S: Wo ich mich noch ein wenig bei umstellen muss ist die Tatsache, dass bei "Vampira" die Vampire noch andere Fähigkeiten besitzen. Hier konnten sie z.b. das Aussehen und die Stimmen von bestimmten Personen übernehmen (Duncan's Eltern). Außerdem können sie noch die Form einer Fledermaus oder eines Wolfs annehmen. Desweiteren geben sie sich auch nicht nur mit dem Blut der Opfer zufrieden, nein sie wollen sie vorher auch noch meistens"vernaschen" und es mit ihnen treiben .
Fazit: Da mich der Roman klasse unterhalten hatte und er auch sonst alles mitbrachte was einem guten Gruselroman ausmachen sollte ( Atmosphäre, Spannung, Action etc. ) vergebe ich erneut vier von fünf Sterne/Fledermäuse.
Cover: Stimme ich mit Evil überein. Lilith wurde diesmal auf dem Punkt getroffen (so wie sie letztendlich auch beschrieben wird). Klasse Cover, die Szene kam so aber leider nicht darin vor.
Zitat:
Original von dark side
P.S: Wo ich mich noch ein wenig bei umstellen muss ist die Tatsache, dass bei "Vampira" die Vampire noch andere Fähigkeiten besitzen. Hier konnten sie z.b. noch die Form einer Fledermaus oder eines Wolfs annehmen. Desweiteren geben sie sich auch nicht nur mit dem Blut der Opfer zufrieden, nein sie wollen sie vorher auch noch meistens"vernaschen" und es mit ihnen treiben .
Diese Gestaltwandel-Fähigkeiten (Fledermaus & Wolf) sind schon zu lesen im klassischsten aller Vampir-Romane: Bram Stoker's "Dracula".
Auch hier gibt es zwischen Vampir und Opfer den erotischen Aspekt. (Siehe hierzu auch die Darstellung in den Filmen, in denen das Opfer bei geöffneter Terrassentür in erregter Vorfreude ihres Besuchers harrt.)
Die Erklärung bei Vampira, dass das Blut ein "besondereres Aroma" bekommt, wenn sich das Opfer in erregtem Zustand befindet, finde ich sehr passend und logisch... (und - ähem - geil)
Zitat:
Original von HorrorHarry
Diese Gestaltwandel-Fähigkeiten (Fledermaus & Wolf) sind schon zu lesen im klassischsten aller Vampir-Romane: Bram Stoker's "Dracula".
Auch hier gibt es zwischen Vampir und Opfer den erotischen Aspekt. (Siehe hierzu auch die Darstellung in den Filmen, in denen das Opfer bei geöffneter Terrassentür in erregter Vorfreude ihres Besuchers harrt.)
Die Erklärung bei Vampira, dass das Blut ein "besondereres Aroma" bekommt, wenn sich das Opfer in erregtem Zustand befindet, finde ich sehr passend und logisch... (und - ähem - geil)
@ Horror Harry: Bedanke mich für diese ausführiche Erklärung .Damit hast du meinen "gruseligen Horizont" erweitert . Werde mich gegen die Art des aussaugen's ( das Blut vorher kräftig in Wallung bringen ) natürlich nicht wehren .
Auf dem Cover sieht Lilith zwar sehr verführerisch aus, aber mit der Handlung in Band 4 hat es nichts zu tun. Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Roadrunner am 27.01.2011 13:16.
Schmunzeln musste ich über den Ekel, den Homer Clearwaters Blut bei Lilith verursachte, obwohl es ihr Weiterleben sicherte.
Interessant ist auch der Zwiespalt, in dem Duncan Luther angesichts der Schönheit Liliths gegenüber seiner priesterlich geplanten Zukunft steckt.
Dank der ausführlichen Beschreibung kann ich mir Elisabeth Mac Kinsey auch sehr gut vorstellen. Dass die Journalistin auf Frauen steht legt zusätzliche Würze in die Story. Durch sie findet Lilith auch den Aboriginal Espen Storm, wobei nichts Gutes zu ahnen ist, wenn man in "Ein Blick in die Zunkunft" liest, er sei niemandes Freund.
Die Ankunft Landrus macht in der ganzen Story nur knapp über 7 Seiten aus. Hier wird hauptsächlich auf Ort und Nebenpersonen/Vampire eingegangen. Die wenigen Sätze, die direkt um ihn gehen haben es aber in sich, ihn trotzdem nachhaltig zu beschreiben.
Etwas im Dunkeln tappe ich noch, welcher Sog Lilith zu dem ursprünglichen Haus in der Paddington Street zieht. Ist es wohlgesonnene Energie oder das Gegenteil, oder soll sie noch 2 Jahre Entwicklung mit machen?
Zum guten Schluss findet auch noch das Kleid zu Lilith zurück. Damit dürfte das zukünftige Outfit interessant werden.
Ich vergebe hier 3 von 5 Fledermäusen für den Roman und 5 Fledermäuse für Liliths Outfit
Fazit __________________
Endlich ist er da – LANDRU. Zwar taucht er erst am Ende des Romans auf, aber man spürt sofort, dass er eine Bereicherung für die Serie ist und uns noch eine Menge Freude bereiten wird.
Es hat großen Spaß gemacht, diesen Roman zu lesen. Ich fand ihn noch düsterer als seine Vorgänger.
Gut beschrieben war der innere Kampf den Duncan Luther mit sich ausfocht. War aber klar, dass er Lilith letztendlich doch nicht widerstehen konnte......wer könnte das schon . Auch seine Gefühlswelt in Bezug auf seine Eltern ist toll beschrieben.
Interessant finde ich auch die Figur der Macbeth. Mal sehen, was für eine Rolle sie noch einnehmen wird. Nicht zuletzt die Tatsache, dass sie auf Frauen steht, bringt eine zusätzliche Würze in die Geschichte.
Insgesamt ein wiedermal toller Roman, den ich kaum aus der Hand legen wollte. Dafür gibt es von mir 4 von 5 Punkten.
Cover
Die dargestellte Szene hat zwar nichts mit dem Roman zu tun, trotzdem eines meiner Lieblingscover aus der Serie.
Aktueller Roman
JS 1687 - Leibwächter der Halbvampire
Den Titel finde ich wie einige Vorredner auch nicht perfekt. Landrus Ankunft nimmt nur wenige Seiten ein, wird aber gut in Szene gesetzt und die Erwähnung dieses mysteriösen Kelchs könnte eine neue spannende Komponente werden. Zusammengefasst kann man sagen: Der im letzten Band noch rettende Dolch ist verbrannt, das Kleid dafür wieder da und die Keuschheit des Priesteranwärter hat sich auch erledigt.
Der Weg zu diesen Ereignissen ist sehr atmosphärisch beschrieben z.B. der Tod von Duncans Eltern oder Liliths Gefühle für Duncan. Der "Sog" auf dem Grundstück 333 wird wohl auch nicht einfach so aufgeben. Der Aboriginal heißt also Espen Storm, zeigt sich hin und wieder, aber so richtig Kontakt will er auch nicht. Mal sehen was mit dem Knilch los ist. Warner wo bist du eigentlich? Wie man sieht, gibt es ohne Ende offene Fragen.
Ich hoffe Macbeth spielt noch etwas länger in der Serie mit. Ich mag sie. Die Frau heißt Beth und hat eine Vorliebe für Macs (Macintosh-Notebooks), deshalb Macbeth. Bei ihren Nachforschungen tritt sie auch oft genug als Gewitterhexe auf. Passt alles sehr gut. Der Roman bekommt 4 von 5 Sternen.
Ach, wenn doch nur jeder Tag Freitag wäre... oder, was bei allen Sturmgeistern... __________________
Wenn das nicht mal eine entspannte Abwechslung war... Beth ist also lesbisch, na sowas... aber wenigstens bekam so das amouröse von Lilith einen natürlichen Widerhaken...
Zum Heftfinale beendetem Glück fand sie ja ihr wundervolles Kleidungsstück zurück...
Komischerweise, wenn Mann gewillt ist das alles zwischen den Zeilen für sich einzuordnen, lies sich die Story des restlich vorhandenen Textes dann doch recht kurzweilig und vernünftig lesen...
Allerdings hakelte es bei mir an ganz anderer Stelle...
''Das am Telefon waren nicht meine Eltern''... hier musste ich pausieren, um so gesehen gefühlte 30 Jahre später mir mit einer Fortsetzung, also Dark Fate zu geben... naja, besser ward es dadurch auch nicht... obwohl die Stelle mit der Sonnenbrille (im Film, nicht im Roman) ...
Hoffentlich hat der Dolch das alles überlebt, aber wenigstens ging es hier nicht um Sch()ule, sonst hätte ich das Heft in die Ecke gelegt...
Wäre dann hier mein abschließendes Fazit... kaum Haus, kein Polizist... was zum Henna, hoffentlich kann Duncan sein Glück fassen und bekommt sein Leben zurück...
...derzeitige Favoriten; Castor Pollux & Isaac Kane