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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » Professor Zamorra » PZ801-1000 » Band 902: Das Erbe der Hölle
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Habibi Habibi ist weiblich
Chefin




Dabei seit: 01.10.2008
Beiträge: 5391

13.03.2009 12:36
Band 902: Das Erbe der Hölle
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Asmodis lauschte in sich hinein. "Nein, da ist nichts mehr. Du bist tatsächlich gegangen, Bruder", murmelte der Teuflische und fügte nach einem kurzen Moment tiefster Verzweiflung hinzu: "Für immer.."
Hier, inmitten Caermardhins, erhielt er den letzten Beweis dessen, was er bisher wider besseren Wissens nicht als Wahrheit hatte akzeptieren wollen: Merlin war tot! Die Aura des Zauberers, die auch die Burg, das Zentrum seiner Macht, immer besonders kraftvoll erfüllt hatte, gab es nicht mehr. Caermardhin war hohl, leer, nur noch ein Haufen toter Materie.
"Bin ich deswegen diesem seltsamen Drang, unbedingt hierher kommen zu müssen, gefolgt? Um mich zu quälen?"
"Nein. Du bist hier, weil ich dich gerufen habe."
Erschrocken fuhr Asmodis herum. Mit zusammengekniffenen Augen starrte er auf das grünliche Flimmern.

Teil 3 von 3

Autor: Christian Schwarz

Erscheinungsdatum: 23.12.2008

Cover: Candy Kay







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5702
cedeos cedeos ist männlich
Routinier




Dabei seit: 29.12.2009
Beiträge: 385

11.02.2010 11:51
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Inhalt:
Asmodis wird vom Boten des Wächters der Schicksalswaage aufgesucht, der ihm mitteilt, dass Asmodis als neuer Diener des Wächters zur Verfügung zu stehen habe. Asmodis reist nach Caermardhin, Merlins Burg in Wales, um sich mit seiner neuen Aufgabe zu arrangieren. Dort erinnert er sich an sein Gespräch mit LUZIFER hinter dem Flammenvorhang:

LUZIFER hatte ihm damals die Schöpfungsgeschichte erzählt. Er war eines von 7 Schöpferwesen, die den Auftrag hatten einen Teil des Multiversums und des magischen Universums zu gestalten und mit Leben zu füllen. Als ihre Aufgabe abgeschlossen war und es von Leben nur so wimmelte, fand LUZIFER, dass es eine gute Idee wäre, eine Rasse nach ihrem Ebenbild zu schaffen, die den göttlichen Funken in sich trüge und die die Leistungen der sieben würdigen und huldigen könne. Die anderen sechs waren dagegen, da dieser Gedanke aus reiner Eitelkeit entspränge und eine solche Rasse auf lange Sicht eine Gefahr für das Gleichgewicht im Multiversum wäre. LUZIFER hielt sich nicht an den Beschluss und schuf sieben Wesen nach seinem Ebenbild und hauchte ihnen den göttlichen Funken ein. Unter diesen waren Adam, Eva, Kain und Abel. Als die anderen sechs das herausfanden, waren sie sehr aufgebracht und nahmen den sieben Menschen die Flügel und löschten den göttlichen Funken in ihnen. Allerdings war eine vollständige Tilgung des Funkens nicht möglich, deshalb schlummert er immer noch in den Menschen. Außerdem hauchten sie den Menschen das Gute und den Glauben an die guten Götter ein. LUZIFER verärgert, sah in den Menschen eine Waffe, die er gegen seine Brüder und Schwestern verwenden konnte. Und so verführte er Eva mit einem Apfel, auf dass sich die Menschen vermehren konnten und zu seiner Armee heranwuchsen. Als die sechs herausfanden, dass die Menschen sich vermehrten, nahmen sie ihnen die Unsterblichkeit, damit der göttliche Funke nicht irgendwann wieder aufblühen konnte und so das Gleichgewicht gestört würde. LUZIFER hingegen machte sich daran, den Menschen den Glauben an die Guten Götter und das Gute selbst zu nehmen, damit sie als Armee wirkungsvoller würden. Er verführte Kain, seinen Bruder Abel zu erschlagen. Als dieser die Konsequenz seiner Tat erkannte, war er aber so entsetzt von sich, dass er LUZIFER abschwor und sich Adam anvertraute, der wiederum den anderen sechs Schöpferwesen berichtete. Diese bestraften daraufhin LUZIFER, in dem sie ihn ins Nichts warfen. LUZIFER weinte sieben Tränen, eine davon manifestierte sich mit ihm ins Nichts und durch sie hatte er plötzlich Zugriff auf das magische Universum. Er konnte zwar seinem Gefängnis nicht entfliehen, aber hatte Zugriff auf seine Schöpferkraft. So schuf er die Hölle und die Dämonen, die er aber diesmal nicht nach seinem Antlitz schuf, um nicht an seine Demütigung erinnert zu werden, sondern nach den Fratzen in seinen schlimmsten Alpträumen. Im Gegensatz zu ihm konnten die Dämonen die Dimension der Hölle verlassen und er bekam somit direkten Einfluss in den anderen Dimensionen. Er beschloss, sich an den Menschen für ihren Verrat zu rächen und ihre Seelen ewig zu quälen. Allerdings hatte er nur Zugriff auf die Seelen böser Menschen und so wies er seine Dämonen an, gute Menschen zum Bösen zu verführen. Als die anderen sechs Schöpferwesen das herausfanden, verfluchten sie LUZIFER. Alle hunderttausend Jahre müsse er sich in einem Wesen namens JABOTH erneuern. Dieses Wesen müsse er jedes Mal aufs Neue suchen, die sechs würden allerdings seine Existenz garantieren. Gleichzeitig würde aber ein Wesen namens CHAVACH das Wesen JABOTH bekämpfen und versuchen, ihn zu vernichten. Sollte LUZIFER die Erneuerung nicht gelinge, würde seine Existenz und die der Hölle erlischen.
LUZIFER erklärt er hätte sich schon 23 mal erneuert und die Zeit wäre bald wieder so weit. Er beauftragt Asmodis, JABOTH zu finden, um so seine Erneuerung vorzubereiten.

Fu Long sucht Zamorra auf und erzählt ihm, dass der Wächter ihn zum Fürst der Finsternis machen wolle. Zamorra willigt ein, ohne groß eine Wahl zu haben.
Der Dämon Svantevit manifestiert sich im Triadenboss Li und begibt sich in die Hölle, um dort die Macht an sich zu reißen. Der Bote der Schicksalswaage kommt unerkannt Stygia zu Hilfe, gemeinsam locken sie Svantevit, der noch mächtiger als Lucifuge Rofocale zu sein scheint, nach Sh´hu Naar wo sie ihn ins schwarze Labyrinth, aus dem es kein Entkommen gibt, verbannen. Dieses Labyrinth ist ebenfalls aus einer Träne LUZIFERS entstanden. Der Weg zum Amt des Ministerpräsidenten ist nach ihrem Sieg über Svantevit frei für Stygia, welche schließlich merkt, dass sie schwanger ist. Ihre Magie ist wirkungslos dagegen.


Meinung:
Ich kann nur sagen: ein klasse Roman. Rein handlungstechnisch passiert zwar nicht all zu viel, aber dafür bekommen wir die komplette Schöpfungsgeschichte aus LUZIFERS Sicht erzählt. Und das zumindest für mich ohne erkennbare Logikfehler. Allerdings kenne ich das Zamorra-Universum ja nicht wirklich, muss ich einschränkend gestehen. Eine Kleinigkeit habe ich mich allerdings gefragt: Die Schöpferwesen sagen, dass sie LUZIFER aufgrund der magischen Gesetze nicht vernichten können, aber implizit tun sie das mit ihrem Fluch ja doch, auch wenn die Vernichtung da an eine nicht erfüllte Bedingung geknüpft ist.
Ansonsten hat mich der Band einfach gefesselt. Als Zamorra-Neuling vergebe ich trotzdem mal nur neun Punkte, vielleicht gibt es ja sogar noch Steigerungsmöglichkeiten.

9 von 10 Amuletten

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Serien: Maddrax, PR NEO, Sinclair

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von cedeos am 11.02.2010 11:52.

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Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
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Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 12034

10.07.2011 18:29
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Dieses mal bin ich eher anderer Meinung als der werte cedeos. Die Hälfte der Geschichte mit Asmodis' Erinnerungen hätte man meiner Meinung nach kürzen können. Um ehrlich zu sein, bin ich an den ganzen Hintergrundinfos auch nicht so interessiert.

Den Rest mit dem Kampf um die Hölle fand ich aber sehr interessant. Auch das Zamorra und die gute Seite nur sehr kurz auftauchten, hat mich nicht gestört. Bei Svantevit war ich zwar als Neueinsteiger verwirrt, was es mit ihm und de rTraumzeit auf sich hat, aber das Thema scheint sich ja erstmal erledigt zu haben. großes Grinsen

großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen Baff Baff Baff (7 von 10), für mich der schwächste Roman des Dreiteilers. Jetzt dürften Einzelgeschichten kommen und mir zeigen, was so Standard bei Zamorra ist. Ich bin gespannt.

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