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02.04.2025 18:02
Gedanken zum Amraka-Zyklus (600-649)
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Zur Zyklushälfte und kleinem Zwischenfinale ein paar Erkenntnisse und Eindrücke bis zur 625 von mir. Einige Leute hatten mir mehr oder weniger energisch davon abgeraten und mir einen Wiedereinstieg zur 650 nahegelegt. Zum Glück habe ich mich nicht daran gehalten, weil ich ungern Lücken habe und eine Heftromanserie lieber als Gesamtbild betrachte, statt mir nur die Rosinen rauszupicken.

1) Endlich wieder Abenteuer-MX . Da hat man das ewige Versprechen des „Back to the Roots“ durchaus einlösen können. Macht sehr viel Spaß und allein deshalb hat sich das für mich gelohnt.

2) Ian Rolf Hill gefällt mir weiterhin nicht. Er schreibt zwei Arten von Romanen. Geschichten mit Haaley, wo mich Haaley stört. Und Romane mit Kormak bzw. der Dark Force, wo mich das moderne Militär-SF-Setting stört. Aber es gibt auch die andere Seite der Autoren-Medaille. Michael Edelbrock ist ein Garant für Top-Romane, die genau meinen Nerv treffen. Neuzugang Kolja van Horn macht seine Sache erstaunlich gut und widerlegte mein kleines Klischee von „diesen Westernautoren“. Und der Gastroman von „MX Urgestein“ Jo Zybell ist einfach eine Perle.

3) Daran anschließend. Haaley ist ein Dauerbegleiter von Matt. Also müssen auch mal andere Autoren als IRH ran. Und dort stört sie mich viel weniger, weil sie nicht so übertrieben dargestellt wird. Ich habe also weniger ein Problem mit der wahnsinnigen Figur, als mit ihrer Darstellung unter IRH. Überraschung! Bei IRH ist sie aus meiner Sicht hauptsächlich Werkzeug für Dramaszenen oder popkulturelle Gags und irre Sprüche. Das ist total krass lustig, wenn man der Lesertyp ist, der auf sowas steht. Ich bin es leider nicht. Für Leute wie mich gibt es Dak’kar als neue Nebenfigur, die sehr gut zum „Team“ passt und glaubhaft geschrieben ist.

4) Zum Zwischenfinale und den Auflösungen. Wo steckt Aruula? Was ist mit Aruula passiert? Wer steckt dahinter? Was will er mit Aruula? All diese Fragen werden einerseits sehr erwartbar, andererseits aber auch sehr nachvollziehbar aufgeklärt. Ich hatte seit Beginn des Zyklus eine erste Theorie im Kopf. Wie sicher viele MX Leser. Die gewisse Figur hat im letzten Zyklus schon eine prominente Rolle eingenommen und in einigen Plots davor. Also ist es nur logisch, dass man das weiterdenkt. Und das ist es dann tatsächlich. Dadurch gab es bei mir keine positive Überraschung, sondern nur ein „Aha. War ja klar“. Gefällt mir aber besser, als wenn plötzlich irgendein total übertriebenes und unpassendes Zeug nur für den Schockeffekt aus dem Hut gezaubert wird.

Insgesamt bin ich trotz einiger Kritik total zufrieden und glücklich mit der ersten Hälfte des Zyklus. Größtenteils gute Geschichten, gute Autoren, gute Nutzung des Settings. MX muss sich nicht ständig komplett neu erfinden mit Alien-Zyklen im fernen All oder hochtechnologischen Military-Zyklen. Zumindest mir macht das postapokalyptische Abenteuer-Setting am meisten Spaß. Mit Erkundungen mysteriöser Orte, interessanten Communities und Mutantenviechern. Zumindest im Kern. Der Archivar-Zyklus (gefolgt vom Zeitsprung-Zyklus)ist immer noch mein Lieblingsplot, weil er etwas Neues bot, aber das Abenteuerfeeling nie verloren ging. Wobei ich ja erst seit der 300 dabei bin und die Goldenen Jahre MX nicht mitbekommen habe...


Kurzum: Leseempfehlung von mir!

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Aktuelle Lesefavoriten:

1. Isaac Kane
2. Gespenster-Krimi Neuauflage
3. Die Vagabunden
4. Dämonenkiller

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