Band 355 "Ramon, der Monsterjunge"
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Horror-Harry Offline
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Band 355 "Ramon, der Monsterjunge"

Band 355
"Ramon, der Monsterjunge"
von Cater Saint Clair
Oscar Trubert transportiert mit seinem Tiefkühlzug Rinderhälften auf der Straße nach Grenoble. Von der Gendarmerie nationale erfährt er, dass ein mysteriöses Ungeheuer die Gegend unsicher macht.
Als Trubert und sein Beifahrer Edouard Peret zehn Kilometer später aus einer Kurve donnern, erfassen die Scheinwerfer einen riesigen und sehr lebendigen Koloss. Ein heftiger Schlag erschüttert plötzlich das Führerhaus, das bis zum Dach in einer blutigen, von zotteligen Haarflechten überzogenen Masse steckt. Penetranter Geruch verbreitet sich.
Ob der sagenhafte Schneemensch des Himalaya sich in die Alpen verirrt hat? denken Trubert und Peret noch...
Titelbild von Özcan Eralp
[SIZE=0](Künstler ermittelt von Shadow)[/SIZE]
Erscheinungsdatum: 05.08.1981
Weit entfernt von der Phase, in der dem Autor Glanzstunden des Gruselromans gelangen, ist dies lediglich eine Variante des King Kong-Themas (inklusive der Griff durchs Fenster, um die Holde zu sich zu holen).
Es gibt einige Sequenzen im Roman, die auf die Autorenschaft Cater Saint Clairs hinweisen, wie das überraschende und auch grausame Ende von Sympathieträgern, aber zu den üblichen unberechenbaren Knallbonbons im Silber-Grusel-Krimi gehört dieses Heft definitiv nicht. Zumindest aber hin und wieder blitzen seine interessanten Gedanken auf, die man so im Gruselroman nicht findet:
"...dass der Zufall der Wissenschaft mit dem Jungen ein geradezu klassisches Beispiel von spontanem Atavismus an die Hand gegeben hat...Unsere Aufgabe, die Aufgabe der Humanmediziner und Genetiker wird es sein, das Prinzip der Epiginese, also der Wechselwirkungen zwischen den Einheiten des Erbmaterials, die völlige Umkehrung des phylogenetischen Schemas, an 'Ramon' zu erforschen."
Doch, war schon ein kluger Kopf, der Saint Clair Cater.
Es gibt einige Sequenzen im Roman, die auf die Autorenschaft Cater Saint Clairs hinweisen, wie das überraschende und auch grausame Ende von Sympathieträgern, aber zu den üblichen unberechenbaren Knallbonbons im Silber-Grusel-Krimi gehört dieses Heft definitiv nicht. Zumindest aber hin und wieder blitzen seine interessanten Gedanken auf, die man so im Gruselroman nicht findet:
"...dass der Zufall der Wissenschaft mit dem Jungen ein geradezu klassisches Beispiel von spontanem Atavismus an die Hand gegeben hat...Unsere Aufgabe, die Aufgabe der Humanmediziner und Genetiker wird es sein, das Prinzip der Epiginese, also der Wechselwirkungen zwischen den Einheiten des Erbmaterials, die völlige Umkehrung des phylogenetischen Schemas, an 'Ramon' zu erforschen."
Doch, war schon ein kluger Kopf, der Saint Clair Cater.
Egal, wo sie erschienen: Die Rascasse-Romane stachen qualitativ aus dem relativ beliebigen und eher öden Pat Wilding-Material und den Robbie Kellog-Romanen (so gut die teilweise auch gewesen sein mochten, es waren sämtlichst nur Nachdrucke) leuchtend hervor. Das unbedingte Highlight der zweiten Silber Krimi-Serie