Damona King Nr. 33 - Das magische Duell
- iceman76 Offline
- Site Admin
- Beiträge: 11198
- https://pl.pinterest.com/kuchnie_na_wymiar_warszawa/
- Registriert: Mo Sep 22, 2008 1:53 pm
- Wohnort: Gifkendorf
- Kontaktdaten:
Damona King Nr. 33 - Das magische Duell

Klappentext:
Der Mann stand vor dem Spiegel.
Er war hager, hochgewachsen und trug einen schwarzen Anzug. Sein Gesicht war bleich und sah ungesund aus. Die stechenden Augen starrten auf das matte Spiegelglas. Im Spiegel war der Mann nicht zu sehen. Hier zeichnete sich nur die Einrichtung des Raumes ab: Kostbare Teppiche, Gobelins, ein schwerer Eichenschrank und ein teueres Himmelbett.
In der Mitte des Zimmers schienen zwei rotglühende Augen zu schweben. Aus dem Spiegel heraus schienen sie den Mann anzublicken. Aber das schien nur so...
*Autor: Mike Shadow*
Cover: Sebastià Boada
*** Eintracht Braunschweig ***
*** Tradition seit 1895 ***
*** Deutscher Meister 1967 ***
Re: Damona King Nr. 33 - Das magische Duell
wir sind im dritten Teil der Südsee-Saga, die Geschichte beginnt mit dem Vampirdämon Scravalla, der in der Maske des Gangsterbosses Phil Morris auftritt. er ist im Krieg mit der Bande von Perry Townsend, beide Bosse haben die meisten eingeschleusten gegnerischen Gangster bereits eliminiert, Townsends Mann Edwards ist der last man Standing. doch Morris hat ihn im Visier - er stellt den Gangster, überwältigt ihn mühelos und flößt ihm eine magische Essenz ein, mit der er die Pest ins gegnerische Lager tragen soll. der völlig hörig gewordene Edwards läuft auch prompt zu seinem echten Boss, spuckt ihm ins Gesicht, und infiziert ihn so mit der magischen Pest. es dauert nicht lange, bis die Wirkung einsetzt, und Townsend zerfließt zu einer amorphen Masse.
Damona ist derweil mit Tozzi und dem Team in der Südsee zurück, sie werden erneut angegriffen, diesmal aber von Piraten bzw. Gangstern, die im Sold von Fraser stehen, einem lokalen Handlanger von Morris. beim Gefecht stürzt Damona ins Wasser, sie wird von den Gangstern herausgefischt, Tozzi ergibt sich. Mike und Ireen werden auf Frasers Insel von diesem als Townsends Abgesandte entlarvt, Mike kann fliehen, Ireen wird von Fraser verhört, dabei kommt es zum Kampf, bei dem Ireen den Gangster erschießt. sie kann andere Gefangene befreien, die auf Jachten Dienst versehen hatten, die von Frasers Leuten gekapert wurden. Mike flieht vor seinen Verfolgern durch den Inseldschungel und endet in derselben Unterkunft, in der Ireen und die Gefangenen sind. gemeinsam wollen sie von der Insel fliehen, als das Boot mit Damona als Gefangener anlegt. es kommt zum Kampf, in dem unsere Helden obsiegen. Ireen und Tozzi nehmen das intakte Schiff, Tozzi will zurück zum Konzern, Ireen soll die Marine verständigen. Mike und ein Freigelassener reparieren das andere Boot und machen eine Probefahrt, Damona bleibt auf der Insel zurück. da taucht ein Flugzeug auf, und wie es unser Hexlein in ihrer Vision im ersten Heft erlebt habt, wird ihr Mike auf See angegriffen und sein Boot versenkt.
in San Francisco greift derweilen die Pest um sich, verbreitet durch die angesteckten Mobster aus Townsends Gang. in Wahrheit besteht aber nur Gefahr für diese Gangster - denn die magische Pest greift nur sie an. nachdem Townsend Mitarbeiter alle gestorben sind, gebietet Scravalla all seinen von ihm geschaffenen magischen Pestbakterien, sich auf Ireen festzusetzen und sie so zu töten. doch er verwirft diesen Plan wieder - stattdessen will er sie nun zu seiner Vampirbraut machen.
Damona schafft es mit ihren Kräften, Mike vor der Explosion zu retten, sie teleportiert ihn zu sich auf die Insel. dort werden sie nach einer Weile von der alarmierten französischen Marine gerettet. Damona und Mike trennen sich, Damona chartert einen Hubschrauber und fliegt zu jener Gesteinsformation, in den sie den Seelenstein werfen muss. nur wenn er mit dem Felsen, aus denen er geschaffen wurde, vereinigt wird, können die gefangenen Seelen - darunter Damonas Mutter Vanessa - befreit werden. sie erfährt, dass Mike und Ireen in Quarantäne sind, da sie bei Townsend waren, und sich bei Ireen auch Pestsymptome gezeigt hatten. im Krankenhaus angekommen, stößt sie auf den Vampirdämon Scravalla, der Ireen beißen und verwandeln möchte. Damona kämpft mit ihm, und es gelingt ihr, ihn in die Vergangenheit zu teleportieren (wo er ja bekanntlich von Sophia geweckt wird). Ireens Geist hingegen ist verloren, der Körper lebt, aber er ist nur eine Hülle. wie praktisch - denn so kann Vanessa, obschon noch immer im Selenstein gefangen, Sophias Bewusstsein, dass sich in der Gegenwart mit Damona deren Körper teilt, in Ireens Körper transferieren. gemeinsam fliegen sie zu den Felsen, dabei erlebt Damona noch einmal die ganzen Ereignisse der letzten Wochen. sie schafft es, den Seelenstein in eine Spalte zu werfen, wo er zermalmt wird. Damona, Sophia und Vanessa sind dadurch seelisch wieder ganz hergestellt, für die Tozzis gibt es am Ende ein herzerwärmendes Wiedersehen...
mein Senf 
der Autor bleibt sich auch im letzten Teil treu. krude Handlungsstränge, die wild miteinander verknotet werden. der Bandenkrieg ufert aus, und nimmt ganz viel Platz ein hier. das eigentlich Dämonische ist der Vampir Scravalla mit seiner magischen Pest. was für eine krause Idee! und erst die Umsetzung! der verseuchte Edwards trifft bei seinem Boss auf einen von dessen Gorillas: "'Ich muß zum Boß', erwiderte Edwards fahrig, 'Schließ mal die Augen!' 'Hast du was?', fragte der Schwarze befremdet. 'Frag nicht! Mach schon!' Der Neger schloß die Augen. Edwards griff mit zwei Fingern in seinen Mund und benetzte die Finger mit Speichel. Dann rieb er etwas davon gegen die Augen des Negers. 'Was ist denn jetzt los? Spinnst du?' Der Neger öffnete die Augen nicht. 'Sei still, ich bin noch nicht fertig!' Dann befeuchtete er nochmal den Zeige- und Mittelfinger und fuhr dem Neger über die Lippen. 'Jetzt kannst du mich anmelden, Jim' sagte Edwards zufrieden."
kann mir keiner erzählen, dass sich das irgendeiner, geschweige denn ein Gangster gefallen lässt! dann steht Edwards vor seinem Boss: "Dreimal hintereinander spie Edwards seinem Boss ins Gesicht. Er traf dort wo Morris es ihm befohlen hatte: die Augen und den Mund! Für Townsend war diese Attacke völlig überraschend gekommen. Verblüfft rieb er sich den Speichel aus dem Gesicht. Seltsamerweise blieb er ganz ruhig."
seltsamerweise, genau! den Gangsterboss will ich sehen, der da ganz ruhig bleibt! der Autor traut sich offenbar selbst nicht über den Weg.
zum Namen des "Negers Jim" - Rosenbauer hat entweder gerne Hans Albers gehört. oder gerne Huckleberry Finn gelesen. oder die Bezeichnung der rassistischen Gesetze der US-Südstaaten haben ihn zum Namen Jim inspiriert. whatever. überhaupt Namen: jeder Raucher schmunzelt wahrscheinlich beim Namen Phil Morris...
wie schon aus dem letzten Heft bekannt, wird Scravalla der Vampirdämon nicht einfach vernichtet, sondern in die Vergangenheit verbannt. warum, Damona, warum?
dann die Vernichtung des Seelensteins, diese Konfiguration alleine ist schon ganz fest an den Haaren herbeigezogen, um die Spannung zu erhöhen, baut der Autor aber schnell noch eine Art Supergeist aus dem Ärmel hervor, der den Helikopter von Damona angreift - natürlich erfolglos. wieder so eine unnötige Episode, die nichts zur Entwicklung oder Handlung beibringt.
der Stil hat mich auch wieder nicht gefesselt, dass liegt aber vielleicht daran, dass mich die hakenschlagende Handlung so konfus gemacht hat, dass ich auf die Sprache gar nicht mehr so achtete.
der letzte Band war nicht schlechter als seine Vorgänger, daher auch hier nur 3 Punkte. als Gesamtwertung hätte ich diesem Dreiteiler aber auch nur eine 2 geben können. Rosenbauer kommt in der Serie ja wieder, mal sehen, ob ihm die anderen Ergüsse besser gelungen sind.
das Titelbild ist ein klassisches Gruselsujet hat aber mit unserer Geschichte nichts zu tun. auch der Titel erschließt sich mir nicht aus der Handlung, keine Ahnung, auf welches Modell hier referenziert wird.
Damona ist derweil mit Tozzi und dem Team in der Südsee zurück, sie werden erneut angegriffen, diesmal aber von Piraten bzw. Gangstern, die im Sold von Fraser stehen, einem lokalen Handlanger von Morris. beim Gefecht stürzt Damona ins Wasser, sie wird von den Gangstern herausgefischt, Tozzi ergibt sich. Mike und Ireen werden auf Frasers Insel von diesem als Townsends Abgesandte entlarvt, Mike kann fliehen, Ireen wird von Fraser verhört, dabei kommt es zum Kampf, bei dem Ireen den Gangster erschießt. sie kann andere Gefangene befreien, die auf Jachten Dienst versehen hatten, die von Frasers Leuten gekapert wurden. Mike flieht vor seinen Verfolgern durch den Inseldschungel und endet in derselben Unterkunft, in der Ireen und die Gefangenen sind. gemeinsam wollen sie von der Insel fliehen, als das Boot mit Damona als Gefangener anlegt. es kommt zum Kampf, in dem unsere Helden obsiegen. Ireen und Tozzi nehmen das intakte Schiff, Tozzi will zurück zum Konzern, Ireen soll die Marine verständigen. Mike und ein Freigelassener reparieren das andere Boot und machen eine Probefahrt, Damona bleibt auf der Insel zurück. da taucht ein Flugzeug auf, und wie es unser Hexlein in ihrer Vision im ersten Heft erlebt habt, wird ihr Mike auf See angegriffen und sein Boot versenkt.
in San Francisco greift derweilen die Pest um sich, verbreitet durch die angesteckten Mobster aus Townsends Gang. in Wahrheit besteht aber nur Gefahr für diese Gangster - denn die magische Pest greift nur sie an. nachdem Townsend Mitarbeiter alle gestorben sind, gebietet Scravalla all seinen von ihm geschaffenen magischen Pestbakterien, sich auf Ireen festzusetzen und sie so zu töten. doch er verwirft diesen Plan wieder - stattdessen will er sie nun zu seiner Vampirbraut machen.
Damona schafft es mit ihren Kräften, Mike vor der Explosion zu retten, sie teleportiert ihn zu sich auf die Insel. dort werden sie nach einer Weile von der alarmierten französischen Marine gerettet. Damona und Mike trennen sich, Damona chartert einen Hubschrauber und fliegt zu jener Gesteinsformation, in den sie den Seelenstein werfen muss. nur wenn er mit dem Felsen, aus denen er geschaffen wurde, vereinigt wird, können die gefangenen Seelen - darunter Damonas Mutter Vanessa - befreit werden. sie erfährt, dass Mike und Ireen in Quarantäne sind, da sie bei Townsend waren, und sich bei Ireen auch Pestsymptome gezeigt hatten. im Krankenhaus angekommen, stößt sie auf den Vampirdämon Scravalla, der Ireen beißen und verwandeln möchte. Damona kämpft mit ihm, und es gelingt ihr, ihn in die Vergangenheit zu teleportieren (wo er ja bekanntlich von Sophia geweckt wird). Ireens Geist hingegen ist verloren, der Körper lebt, aber er ist nur eine Hülle. wie praktisch - denn so kann Vanessa, obschon noch immer im Selenstein gefangen, Sophias Bewusstsein, dass sich in der Gegenwart mit Damona deren Körper teilt, in Ireens Körper transferieren. gemeinsam fliegen sie zu den Felsen, dabei erlebt Damona noch einmal die ganzen Ereignisse der letzten Wochen. sie schafft es, den Seelenstein in eine Spalte zu werfen, wo er zermalmt wird. Damona, Sophia und Vanessa sind dadurch seelisch wieder ganz hergestellt, für die Tozzis gibt es am Ende ein herzerwärmendes Wiedersehen...
der Autor bleibt sich auch im letzten Teil treu. krude Handlungsstränge, die wild miteinander verknotet werden. der Bandenkrieg ufert aus, und nimmt ganz viel Platz ein hier. das eigentlich Dämonische ist der Vampir Scravalla mit seiner magischen Pest. was für eine krause Idee! und erst die Umsetzung! der verseuchte Edwards trifft bei seinem Boss auf einen von dessen Gorillas: "'Ich muß zum Boß', erwiderte Edwards fahrig, 'Schließ mal die Augen!' 'Hast du was?', fragte der Schwarze befremdet. 'Frag nicht! Mach schon!' Der Neger schloß die Augen. Edwards griff mit zwei Fingern in seinen Mund und benetzte die Finger mit Speichel. Dann rieb er etwas davon gegen die Augen des Negers. 'Was ist denn jetzt los? Spinnst du?' Der Neger öffnete die Augen nicht. 'Sei still, ich bin noch nicht fertig!' Dann befeuchtete er nochmal den Zeige- und Mittelfinger und fuhr dem Neger über die Lippen. 'Jetzt kannst du mich anmelden, Jim' sagte Edwards zufrieden."
kann mir keiner erzählen, dass sich das irgendeiner, geschweige denn ein Gangster gefallen lässt! dann steht Edwards vor seinem Boss: "Dreimal hintereinander spie Edwards seinem Boss ins Gesicht. Er traf dort wo Morris es ihm befohlen hatte: die Augen und den Mund! Für Townsend war diese Attacke völlig überraschend gekommen. Verblüfft rieb er sich den Speichel aus dem Gesicht. Seltsamerweise blieb er ganz ruhig."
seltsamerweise, genau! den Gangsterboss will ich sehen, der da ganz ruhig bleibt! der Autor traut sich offenbar selbst nicht über den Weg.
zum Namen des "Negers Jim" - Rosenbauer hat entweder gerne Hans Albers gehört. oder gerne Huckleberry Finn gelesen. oder die Bezeichnung der rassistischen Gesetze der US-Südstaaten haben ihn zum Namen Jim inspiriert. whatever. überhaupt Namen: jeder Raucher schmunzelt wahrscheinlich beim Namen Phil Morris...
wie schon aus dem letzten Heft bekannt, wird Scravalla der Vampirdämon nicht einfach vernichtet, sondern in die Vergangenheit verbannt. warum, Damona, warum?
dann die Vernichtung des Seelensteins, diese Konfiguration alleine ist schon ganz fest an den Haaren herbeigezogen, um die Spannung zu erhöhen, baut der Autor aber schnell noch eine Art Supergeist aus dem Ärmel hervor, der den Helikopter von Damona angreift - natürlich erfolglos. wieder so eine unnötige Episode, die nichts zur Entwicklung oder Handlung beibringt.
der Stil hat mich auch wieder nicht gefesselt, dass liegt aber vielleicht daran, dass mich die hakenschlagende Handlung so konfus gemacht hat, dass ich auf die Sprache gar nicht mehr so achtete.
der letzte Band war nicht schlechter als seine Vorgänger, daher auch hier nur 3 Punkte. als Gesamtwertung hätte ich diesem Dreiteiler aber auch nur eine 2 geben können. Rosenbauer kommt in der Serie ja wieder, mal sehen, ob ihm die anderen Ergüsse besser gelungen sind.
das Titelbild ist ein klassisches Gruselsujet hat aber mit unserer Geschichte nichts zu tun. auch der Titel erschließt sich mir nicht aus der Handlung, keine Ahnung, auf welches Modell hier referenziert wird.