Band 682: Die Gräbber von Sonoora
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Band 682: Die Gräbber von Sonoora

Die Gräbber von Sonoora
Lustig ist die Maufwurfjagd! Das zumindest meint Jugo Innochin, der Drogenkoch von MAGMA, als er von seinem Boss Miidas Patroulaakis nach Sonoora geschickt wird. Dabei will der ihn nur beiseiteschaffen, weil der Weltrat Innochin auf die Schliche gekommen ist - und schickt ihm gleich einen Killer hinterher. Dumm nur, dass Matt und Aruula der Spur ebenfalls folgen. Doch die größte Gefahr ist die mutierte Jagdbeute selbst: Die Gräbber von Sonoora
© Bastei-Verlag
Geschrieben von Kolja van Horn
Erscheinungsdatum: 07.03.2026
Weitere Infos zum Heft: https://t1p.de/MX682
Tanja & Holger
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Nächste Online-Treffen: 10.03, 24.03., 07.04. und 21.04. jeweils 20 Uhr
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Re: Band 682: Die Gräbber von Sonoora
Sofort ersichtlich im Titelbild ein Motiv, dass das Monster der Woche darstellt. Nach einigen Seiten könnte zusätzlich schnell eine Parallele zu einen Science-Fiction Zyklus hergestellt werden mit dem dazugehörenden vorteilhaften körpergebundenen Stoff. Bin echt gespannt ob mit dieser bewusstseinsverändernden, suchterzeugenden Droge in naher Zukunft noch eine weitere Entwicklung vonstatten erfolgen wird?
Der Verfasser bedient sich an altbekanntes Klischee und schafft dennoch eine runde flüssiges Story mit erwarteten und auch unerwarteten Wendungen. Im Hintergrund routiniert eingebundene Elemente eines Meisterwerks der SF und erwirkt vordergründig eine gelungene MX-Atmosphäre.
Sowie im Cover ebenfalls gleich ersichtlich, beteiligen sich Wulfanen an der Geschichte. Falls tatsächlich versucht werden sollte Neuleser in dieser Serie zu etablieren wird m.E. verabsäumt den Hintergrund dieser Mutationen zu erläutern. Die Wulfanen sind im Auftrag von MAGMA ein Attentat auszuführen, mal abgesehen als Begleitung einer selbstbewussten, charismatischen Persönlichkeit unterwegs. In dieser Figur sieht MAGA ein Sicherheitsrisiko, indem der Verfasser damit versteht zu unterhalten, sein Counterfeit ersichtlich auf den Umschlag.
Zur zweifachen Absicherung der MAGMA-Operation wird ein Spezialagent installiert, und hier steigen unsere Helden in das Abenteuer hinzu. Doch es kommt alles ein wenig anderes. Als Nebenschauplatz installiert Koja van Horn ein Wüstenvolk. Die Beduinen sind narrativ eingebunden und haben ein schweres Schicksal, welches der Schreiber mit der Kurzlebigkeit durch frühes Vergreisen eine Antwort schuldig bleibt. Das eigentliche Ziel der Operation, neben diesen schillernden Charakter, könnte auch ein zweiter Teil beinhalten und dann auch zur Langlebigkeit führen. Falls doch nicht, hat man sicherlich seine Freude über diese herausragende Parodie seine Gedanken zu machen. TOP!
Der Verfasser bedient sich an altbekanntes Klischee und schafft dennoch eine runde flüssiges Story mit erwarteten und auch unerwarteten Wendungen. Im Hintergrund routiniert eingebundene Elemente eines Meisterwerks der SF und erwirkt vordergründig eine gelungene MX-Atmosphäre.
Sowie im Cover ebenfalls gleich ersichtlich, beteiligen sich Wulfanen an der Geschichte. Falls tatsächlich versucht werden sollte Neuleser in dieser Serie zu etablieren wird m.E. verabsäumt den Hintergrund dieser Mutationen zu erläutern. Die Wulfanen sind im Auftrag von MAGMA ein Attentat auszuführen, mal abgesehen als Begleitung einer selbstbewussten, charismatischen Persönlichkeit unterwegs. In dieser Figur sieht MAGA ein Sicherheitsrisiko, indem der Verfasser damit versteht zu unterhalten, sein Counterfeit ersichtlich auf den Umschlag.
Zur zweifachen Absicherung der MAGMA-Operation wird ein Spezialagent installiert, und hier steigen unsere Helden in das Abenteuer hinzu. Doch es kommt alles ein wenig anderes. Als Nebenschauplatz installiert Koja van Horn ein Wüstenvolk. Die Beduinen sind narrativ eingebunden und haben ein schweres Schicksal, welches der Schreiber mit der Kurzlebigkeit durch frühes Vergreisen eine Antwort schuldig bleibt. Das eigentliche Ziel der Operation, neben diesen schillernden Charakter, könnte auch ein zweiter Teil beinhalten und dann auch zur Langlebigkeit führen. Falls doch nicht, hat man sicherlich seine Freude über diese herausragende Parodie seine Gedanken zu machen. TOP!
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- Das Gleichgewicht Offline
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Re: Band 682: Die Gräbber von Sonoora
Jugo Innochin flutet für MAGMA Washington mit Drogen und sorgt für Instabilität. Jetzt ist der Weltrat hinter ihm her. Miidas Patroulaakis lässt ihn aus der Stadt raus schaffen, will ihn dann aber vorsichtshalber doch loswerden. Nur muss es wie ein Unfall aussehen, deshalb entwickelt er einen Plan, statt ihn direkt zu killen. Zeit genug für Matt und Aruula, ihm für den Weltrat auf die Spur zu kommen. Doch Miidas Patroulaakis ist nicht dumm und hat als Rückversicherung seinen besten Killer damit beauftragt, die Falle für den Drogendealer im Auge zu behalten. Latifer Boyd erkennt Matt und Aruula sofort und will sie ausschalten.
Indes hat Jugo Innochin Spaß bei seiner Mutantenmaulwurfjagd. Und es gibt noch einige Nebenfiguren. Indigene, Teilnehmer der Jagdgesellschaft, Wulfanenleibwächter fürs Grobe. Trotzdem wirkt das nicht überzogen und jede der Figuren hat ihren Platz in der Handlung. Da macht die erste Hefthälfte schon Spaß. Es fühlt sich wieder wie MX an.
Der Attentatsversuch von Latifer Boyd schlägt natürlich ganz knapp wegen Heftromanpech fehl, weil Matt und Aruula die Serienhelden sind und nicht sterben dürfen. Hoffentlich war es das nicht für den Killer, ich würde gerne mehr von ihm lesen.
Während bei der Mutantenmaulwurf-Safari alles reibungslos verläuft, hat das Heldenduo bei der Verfolgung schon mehr Probleme. Erst geraten sie mit PROTO in einen Sturm und stecken im Sand fest, dann wird Matt von einem der Gräbber attackiert.
Jugo Innochin hat derweil Glück im Unglück. Die Begegnung mit einem riesigen Muttertier tötet die ganze Truppe. Er überlebt als einziger und wird dann auch noch von Indigenen aufgelesen. Mit denen verscherzt er es sich jedoch schnell. Als die Helden der Spur endlich bis hierhin gefolgt sind, erfahren sie, dass die Gemeinschaft den Dealer mit Drogen vollgepumpt in der Wüste ausgesetzt hat, damit ihre Gottheit über sein Schicksal entscheidet. Matt und Aruula schreiben ihn ab und machen sich gar nicht erst auf die Suche.
Na bitte, genau das habe ich gemeint. Der Roman ist handwerklich deutlich mittelmäßiger geschrieben als der Zweiteiler von Michael Edelbrock. Trotzdem hat er mir besser gefallen. Nicht nur hat der Autor mein MX-Feeling echt gut eingefangen, auch rückt MAGMA endlich stärker in den Fokus. Ein weiteres Mitglied wird enthüllt. Leider erst, als er auf der Abschussliste seines Bosses steht. Ich hätte gern vorher einige Romane über seine Drogenoperation in Washington gelesen, um die Figur einzuführen. Dann hätte dieses Abenteuer mehr Eindruck hinterlassen. Aber ob Jugo Innochin wirklich tot ist? Solange keine Leiche gefunden wurde, kann man sich nie sicher sein. Würde mich freuen, wenn er als wahnsinniger Racheengel wieder auftaucht. Und den MAGMA Spezialkiller Latifer Boyd sehen wir hoffentlich auch wieder. Wäre sonst ziemliche Verschwendung.
Mehr als sowas will ich doch gar nicht, ich erwarte keine Wunder. Knapp SEHR GUTe
(7 von 10 Kometen) und 4 Sterne im Maddraxikon. Wenn man jetzt einen der Top-Autoren an so ein Skript setzt und MAGMA dem Leser vorher schmackhafter macht, dann ist auch wieder eine Höchstwertung drin. Da bin ich mir sicher.
Indes hat Jugo Innochin Spaß bei seiner Mutantenmaulwurfjagd. Und es gibt noch einige Nebenfiguren. Indigene, Teilnehmer der Jagdgesellschaft, Wulfanenleibwächter fürs Grobe. Trotzdem wirkt das nicht überzogen und jede der Figuren hat ihren Platz in der Handlung. Da macht die erste Hefthälfte schon Spaß. Es fühlt sich wieder wie MX an.
Der Attentatsversuch von Latifer Boyd schlägt natürlich ganz knapp wegen Heftromanpech fehl, weil Matt und Aruula die Serienhelden sind und nicht sterben dürfen. Hoffentlich war es das nicht für den Killer, ich würde gerne mehr von ihm lesen.
Während bei der Mutantenmaulwurf-Safari alles reibungslos verläuft, hat das Heldenduo bei der Verfolgung schon mehr Probleme. Erst geraten sie mit PROTO in einen Sturm und stecken im Sand fest, dann wird Matt von einem der Gräbber attackiert.
Jugo Innochin hat derweil Glück im Unglück. Die Begegnung mit einem riesigen Muttertier tötet die ganze Truppe. Er überlebt als einziger und wird dann auch noch von Indigenen aufgelesen. Mit denen verscherzt er es sich jedoch schnell. Als die Helden der Spur endlich bis hierhin gefolgt sind, erfahren sie, dass die Gemeinschaft den Dealer mit Drogen vollgepumpt in der Wüste ausgesetzt hat, damit ihre Gottheit über sein Schicksal entscheidet. Matt und Aruula schreiben ihn ab und machen sich gar nicht erst auf die Suche.
Na bitte, genau das habe ich gemeint. Der Roman ist handwerklich deutlich mittelmäßiger geschrieben als der Zweiteiler von Michael Edelbrock. Trotzdem hat er mir besser gefallen. Nicht nur hat der Autor mein MX-Feeling echt gut eingefangen, auch rückt MAGMA endlich stärker in den Fokus. Ein weiteres Mitglied wird enthüllt. Leider erst, als er auf der Abschussliste seines Bosses steht. Ich hätte gern vorher einige Romane über seine Drogenoperation in Washington gelesen, um die Figur einzuführen. Dann hätte dieses Abenteuer mehr Eindruck hinterlassen. Aber ob Jugo Innochin wirklich tot ist? Solange keine Leiche gefunden wurde, kann man sich nie sicher sein. Würde mich freuen, wenn er als wahnsinniger Racheengel wieder auftaucht. Und den MAGMA Spezialkiller Latifer Boyd sehen wir hoffentlich auch wieder. Wäre sonst ziemliche Verschwendung.
Mehr als sowas will ich doch gar nicht, ich erwarte keine Wunder. Knapp SEHR GUTe
Aktuelle Lesefavoriten:
1. Isaac Kane
2. Gespenster-Krimi Neuauflage
3. Die Vagabunden
4. Dämonenkiller
1. Isaac Kane
2. Gespenster-Krimi Neuauflage
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