Band 2415: Vier Henker der Hölle
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Band 2415: Vier Henker der Hölle
Eine Stimme aus dem Nichts meldete sich bei mir: „Ich brauche deinen Schutz, John Sinclair! Du musst mich beschützen vor den Henkern der Hölle!“
Wer waren sie, die Henker der Hölle? Und wer sprach da zu mir, ohne dass ich ihn sehen konnte?
Auf meine letzte Frage erhielt ich eine Antwort, die mich bis ins Mark erschütterte: „Ich bin dein Schutzengel, John Sinclair! Doch damit ich dich weiterhin beschützen kann, musst du jetzt mich beschützen!“
Geschrieben von Jason Dark
Erscheinungsdatum: 19.10.2024
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kleiner nicht Italiener Offline
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RE: Band 2415: Vier Henker der Hölle
Handlung: Nach unruhiger Nacht, in der John ein Albtraum quälte, macht sich John fertig für die Fahrt ins Büro. Plötzlich meldet sich aus dem Unsichtbaren sein Schutzengel. Dieser fühlt sich bedroht und bittet John darum nun ihn zu beschützen. John überlegt den ganzen Tag, auch mit Glenda im Büro, wie er dieses bewerkstelligen soll. Am Abend gönnt sich John noch einen Besuch in einem Biergarten an der Themse. Als John diesen kurz verlässt kommt es zur Eskalation. Johns Schutzengel meldet voller Angst, dass die Henker der Hölle ihn in Kürze töten werden. Der Mord wird vollzogen ohne das John eine Chance hat einzugreifen. Kurz darauf sieht John vier manifestierte Gestalten, bevor diese wieder fein stofflich werden. Die Henker kündigen an alles zu töten was John lieb und teuer ist. Zurück in seiner Wohnung erhält John einen kurzen Besuch von Raniel. Raniel warnt John vor den Henkern der Hölle und verschwindet wieder. Den Grund dafür erfährt John von Glenda, die ihn kurz darauf anruft. Glenda besuchte eine Freundin. Nach einem Besuch der Toilette fand Glenda sie ermordet vor. Als der Killer auch Glenda töten wollte, griff Raniel ein. Kann John auch die übrigen Henker der Hölle stellen, bevor sie seine anderen Freunde angreifen und ihre Drohung wahr machen?
Meinung: Zum neuen Roman von Jason Dark gab es wieder ein gelungenes Titelbild von Timo Wuerz. Es gefiel mir schon einmal gut, dass sich dieser Roman direkt an den vorherigen anschloss. Besonders der Japan-Fall hatte deutliche Spuren hinterlassen. Suko und Shao traten erst einmal einen Erholungsurlaub an. Ansonsten war es schon ein ungewöhnliches Thema gewesen, dass sich Jason Dark für diesen Roman erdachte. Es klang schon ziemlich schräg wenn jemand, in diesem Fall John, seinen eigenen Schutzengel beschützen sollte. Eigentlich sollte es ja umgekehrt sein.
Der Roman machte erst einmal von Beginn an einen soliden Eindruck, war recht unterhaltsam und nahm langsam Fahrt auf. Die Beschreibung von Raniels Kampf gegen Glendas Angreifer war für mich nicht eindeutig genug. Der von Raniel geteilte Henker setzte sich wieder zusammen und verschwand dann. Das passte meiner Meinung nach nicht zur anschließenden Aussage, dass Raniel den Henker vernichtet hatte. Es wäre zweifellos eindeutiger gewesen, wenn sich die zwei Teile des Henkers nicht mehr zusammengesetzt hätten. Wenn es mit der Vernichtung richtig war, vernichtete Raniel auch den zweiten Henker, der es auf Bill absah, mit gleicher unspektakulärer Leichtigkeit. Aber auch an dieser Stelle wurde die Vernichtung nicht eindeutig beschrieben.
Erst die Vernichtung des dritten Henkers, der Purdy Prentiss angriff, war endlich eindeutig beschrieben worden. Ausgerechnet Raniel äußerte sich dieses Mal danach aber sehr vage mit den Worten, dass der Killer-Engel nur fort wäre. Mit seiner Aussage, er hätte den besiegten Henkern nur ihre feste Gestalt genommen aber nicht die fein stoffliche, wurde plötzlich das Geschehen einfach mal eben verändert und auf den Kopf gestellt. Dass hinderte aber Purdy wiederum nicht daran, John gegenüber zu behaupten, der Henker wäre vernichtet worden. Ein wirklich schauderhaftes Durcheinander.
Für Raniel war es der erste Auftritt nach der Varanga – Trilogie, in der ihm übel mitgespielt wurde. Zu einem Fehler bezüglich der Waffe des Halbengels kam es auch noch auf der Seite 27. Dort wurde Raniels Schwert als „Bibel der Gerechtigkeit“ bezeichnet. Diese Bezeichnung war aber nicht ganz richtig. Das Schwert war namentlich immer schon die „Bibel des Gerechten“ gewesen. Ein kleiner aber feiner Unterschied, den der Meister der Geister eigentlich kennen sollte.
Neu war der Auftritt von Mörder-Engeln aber keineswegs. Schon in Band 1616 hatte es einen solchen Mörder-Engel mit dem Namen Rasmus gegeben, der genauso agierte und Johns Freunde angriff. Lange war der Roman zu vorhersehbar gewesen. Jemand von Johns Freunden wurde bedroht und Raniel tauchte auf und erledigte die Sache. John spielte im ganzen Roman nur die Rolle des Beobachters, ohne selber irgend etwas ausrichten zu können. Die erste wirkliche Überraschung gab es erst, als plötzlich der Kopf von Sir James durch das offene Fenster in Johns Wohnung flog. Bevor es aber wirklich hätte spannend werden können, erkannte John gleich, dass der Kopf nicht echt war. Der wirkliche Angriff auf Sir James erfolgte noch und Raniel war natürlich wieder rechtzeitig zur Stelle.
Dieser Roman konnte in keinster Weise mit den letzten guten Romanen des Meisters der Geister mithalten. Der größte Kritikpunkt war das fehlende Gesamtkonzept mit der damit verbundenen klaren Linie. Über den ganzen Roman hinweg betraf dieses den Umgang mit den Henkern der Hölle und deren ständig geänderten Status. Dazu passte es auch, dass John am Ende selbst daran zweifelte, das der ermordete Engel wirklich sein Schutzengel gewesen war. Diese Funktion übernahmen doch eigetlich die Erzengel persönlich. Also war es am Ende ein eher überflüssiger Roman gewesen. Ganz nach dem Motto: „Außer Spesen nichts gewesen“, oder auch „Viel Lärm um Nichts“.
Meine gesamte Bewertung war dann leider auch recht einfach. Für einen Roman mit vielen Mängeln konnte ich auch nur die Note 5 = Mangelhaft vergeben und damit auch nur 1 von 5 Kreuzen. Nach der üblichen Wertung im Forum stimmte ich mit Schlecht ab.
:buch: :alt:
Meinung: Zum neuen Roman von Jason Dark gab es wieder ein gelungenes Titelbild von Timo Wuerz. Es gefiel mir schon einmal gut, dass sich dieser Roman direkt an den vorherigen anschloss. Besonders der Japan-Fall hatte deutliche Spuren hinterlassen. Suko und Shao traten erst einmal einen Erholungsurlaub an. Ansonsten war es schon ein ungewöhnliches Thema gewesen, dass sich Jason Dark für diesen Roman erdachte. Es klang schon ziemlich schräg wenn jemand, in diesem Fall John, seinen eigenen Schutzengel beschützen sollte. Eigentlich sollte es ja umgekehrt sein.
Der Roman machte erst einmal von Beginn an einen soliden Eindruck, war recht unterhaltsam und nahm langsam Fahrt auf. Die Beschreibung von Raniels Kampf gegen Glendas Angreifer war für mich nicht eindeutig genug. Der von Raniel geteilte Henker setzte sich wieder zusammen und verschwand dann. Das passte meiner Meinung nach nicht zur anschließenden Aussage, dass Raniel den Henker vernichtet hatte. Es wäre zweifellos eindeutiger gewesen, wenn sich die zwei Teile des Henkers nicht mehr zusammengesetzt hätten. Wenn es mit der Vernichtung richtig war, vernichtete Raniel auch den zweiten Henker, der es auf Bill absah, mit gleicher unspektakulärer Leichtigkeit. Aber auch an dieser Stelle wurde die Vernichtung nicht eindeutig beschrieben.
Erst die Vernichtung des dritten Henkers, der Purdy Prentiss angriff, war endlich eindeutig beschrieben worden. Ausgerechnet Raniel äußerte sich dieses Mal danach aber sehr vage mit den Worten, dass der Killer-Engel nur fort wäre. Mit seiner Aussage, er hätte den besiegten Henkern nur ihre feste Gestalt genommen aber nicht die fein stoffliche, wurde plötzlich das Geschehen einfach mal eben verändert und auf den Kopf gestellt. Dass hinderte aber Purdy wiederum nicht daran, John gegenüber zu behaupten, der Henker wäre vernichtet worden. Ein wirklich schauderhaftes Durcheinander.
Für Raniel war es der erste Auftritt nach der Varanga – Trilogie, in der ihm übel mitgespielt wurde. Zu einem Fehler bezüglich der Waffe des Halbengels kam es auch noch auf der Seite 27. Dort wurde Raniels Schwert als „Bibel der Gerechtigkeit“ bezeichnet. Diese Bezeichnung war aber nicht ganz richtig. Das Schwert war namentlich immer schon die „Bibel des Gerechten“ gewesen. Ein kleiner aber feiner Unterschied, den der Meister der Geister eigentlich kennen sollte.
Neu war der Auftritt von Mörder-Engeln aber keineswegs. Schon in Band 1616 hatte es einen solchen Mörder-Engel mit dem Namen Rasmus gegeben, der genauso agierte und Johns Freunde angriff. Lange war der Roman zu vorhersehbar gewesen. Jemand von Johns Freunden wurde bedroht und Raniel tauchte auf und erledigte die Sache. John spielte im ganzen Roman nur die Rolle des Beobachters, ohne selber irgend etwas ausrichten zu können. Die erste wirkliche Überraschung gab es erst, als plötzlich der Kopf von Sir James durch das offene Fenster in Johns Wohnung flog. Bevor es aber wirklich hätte spannend werden können, erkannte John gleich, dass der Kopf nicht echt war. Der wirkliche Angriff auf Sir James erfolgte noch und Raniel war natürlich wieder rechtzeitig zur Stelle.
Dieser Roman konnte in keinster Weise mit den letzten guten Romanen des Meisters der Geister mithalten. Der größte Kritikpunkt war das fehlende Gesamtkonzept mit der damit verbundenen klaren Linie. Über den ganzen Roman hinweg betraf dieses den Umgang mit den Henkern der Hölle und deren ständig geänderten Status. Dazu passte es auch, dass John am Ende selbst daran zweifelte, das der ermordete Engel wirklich sein Schutzengel gewesen war. Diese Funktion übernahmen doch eigetlich die Erzengel persönlich. Also war es am Ende ein eher überflüssiger Roman gewesen. Ganz nach dem Motto: „Außer Spesen nichts gewesen“, oder auch „Viel Lärm um Nichts“.
Meine gesamte Bewertung war dann leider auch recht einfach. Für einen Roman mit vielen Mängeln konnte ich auch nur die Note 5 = Mangelhaft vergeben und damit auch nur 1 von 5 Kreuzen. Nach der üblichen Wertung im Forum stimmte ich mit Schlecht ab.
:buch: :alt:
- Das Gleichgewicht Offline
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- Registriert: Mi Sep 24, 2008 7:52 pm
Re: Band 2415: Vier Henker der Hölle
John hat einen Alptraum. Als er erwacht, spricht ihn eine Stimme an. Es handelt sich um seinen persönlichen Schutzengel und der hat Angst vor Verfolgern. Naja, wenn das stimmt, wäre es ziemlich seltsam, dass die Gegenseite erst jetzt Johns Schutzengel anvisiert und er nicht schon eher von dem Wesen gehört hat. Könnte sich auch um eine Falle handeln und der Geisterjäger zieht diese Möglichkeit in Betracht.
Im nächsten Absatz im Büro hat er seine Skepsis aber schon wieder vergessen. Dann passiert lange nichts. John riecht den süßlichen Blütendurft seines Schutzengels und er nimmt nochmal Kontakt zu John auf. Zum Feierabend lernt er im Biergarten zwei nette Frauen kennen. Ich rechnete damit, dass sie Agenten der Gegenseite sind, aber es ist wohl wirklich nur eine Smalltalkszene, um Seiten zu füllen. Später redet der Schutzengel wieder mit John und zeigt sich ihm sogar. Das ist alles nicht sehr hilfreich. Wie soll John den Engel beschützen?
Gar nicht. Er wird von der Gegenseite vernichtet, ohne dass John irgendwas tun kann. Falls es wirklich Schutzengel für jeden Menschen gibt, wäre das sehr Scheiße für John, wenn er plötzlich keinen mehr hat. Aber das wird schon keine Konsequenzen über den Fall hinaus haben.
Zur Heftmitte meldet sich Raniel der Gerechte bei John, um ihn wage vor den Henkern der Hölle zu warnen, die seinen Schutzengel auf dem Gewissen haben. Einer von denen will dann Glenda im Büro töten und wird stattdessen von Raniel gekillt. Danach erwischt es einen zweiten Henker, der es auf Bill abgesehen hat. Nummer Drei, als er sich Purdy Prentiss krallen will und den letzten bei Sir James.
Toll, wie Raniel mit denen aufräumt. Wäre doch nett gewesen, wenn er sich darum gekümmert hätte, als Johns Schutzengel noch am Leben war. Ausgestanden ist die Sache damit noch nicht, John als Titelheld muss natürlich auch noch was zu tun bekommen. Raniel hat nur die weltlichen Körper der Höllenengel vernichtet, ihre Engelsformen existiert irgendwie noch.
Und die nehmen zum Finale den Geisterjäger persönlich ins Visier. Kein Problem, Kreuzformel Zack Bu…oh, sie hindern John daran, die Formel zu rufen. Das ist natürlich doof. Zum Glück tauchen die vier Erzengel auf, ohne dass sie gerufen wurden. John weiß jetzt, dass sie seine persönlichen Schutzengel sind und nicht dieser komische Kanonenfutterengel, der das behauptet hat. Hauptsache, die Höllenhenker werden diesmal endgültig vernichtet.
Was war das denn? Ein typischer Jason Dark. Leider keiner von seinen besseren. Ich verstehe schon, warum sowas keine Leser zieht und man ihn aus der Serie haben wollte. Die erste Hälfte des Romans passiert sehr wenig. Erst wird ein Riesending daraus gemacht, dass John seinen Schutzengel beschützt und dann kann er es doch nicht. In der zweiten Hefthälfte erledigt Raniel die Drecksarbeit und John leistet im Hintergrund Telefondienst bei seinen geretteten Freunden. Selbst zum Finale wird dem Geisterjäger kein Erfolg gegönnt und die vier Erzengel vernichten die Henker der Hölle. Sie sind übrigens Johns wahre Schutzengel. Keine Ahnung, was der seltsame Typ am Anfang wollte. Aber dann ist es ja auch nicht schlimm, dass es ihn erwischt hat.
Für Fans von dark’schen Dialogen und etwas unaufgeregtem Wohlfühlgrusel hat die Geschichte immerhin dieses einzigartige Flair des Altmeisters. Wenn ich mit IRH so hart ins Gericht gehe, muss ich das aber auch bei JD. Ich hätte gern ein schwaches Mittel gegeben, aber verglichen mit dem Rest der Autoren und ohne „Dark-Bonus“ ist die Geschichte halt einfach SCHLECHT mit
(4 von 10 Kreuzen)
Im nächsten Absatz im Büro hat er seine Skepsis aber schon wieder vergessen. Dann passiert lange nichts. John riecht den süßlichen Blütendurft seines Schutzengels und er nimmt nochmal Kontakt zu John auf. Zum Feierabend lernt er im Biergarten zwei nette Frauen kennen. Ich rechnete damit, dass sie Agenten der Gegenseite sind, aber es ist wohl wirklich nur eine Smalltalkszene, um Seiten zu füllen. Später redet der Schutzengel wieder mit John und zeigt sich ihm sogar. Das ist alles nicht sehr hilfreich. Wie soll John den Engel beschützen?
Gar nicht. Er wird von der Gegenseite vernichtet, ohne dass John irgendwas tun kann. Falls es wirklich Schutzengel für jeden Menschen gibt, wäre das sehr Scheiße für John, wenn er plötzlich keinen mehr hat. Aber das wird schon keine Konsequenzen über den Fall hinaus haben.
Zur Heftmitte meldet sich Raniel der Gerechte bei John, um ihn wage vor den Henkern der Hölle zu warnen, die seinen Schutzengel auf dem Gewissen haben. Einer von denen will dann Glenda im Büro töten und wird stattdessen von Raniel gekillt. Danach erwischt es einen zweiten Henker, der es auf Bill abgesehen hat. Nummer Drei, als er sich Purdy Prentiss krallen will und den letzten bei Sir James.
Toll, wie Raniel mit denen aufräumt. Wäre doch nett gewesen, wenn er sich darum gekümmert hätte, als Johns Schutzengel noch am Leben war. Ausgestanden ist die Sache damit noch nicht, John als Titelheld muss natürlich auch noch was zu tun bekommen. Raniel hat nur die weltlichen Körper der Höllenengel vernichtet, ihre Engelsformen existiert irgendwie noch.
Und die nehmen zum Finale den Geisterjäger persönlich ins Visier. Kein Problem, Kreuzformel Zack Bu…oh, sie hindern John daran, die Formel zu rufen. Das ist natürlich doof. Zum Glück tauchen die vier Erzengel auf, ohne dass sie gerufen wurden. John weiß jetzt, dass sie seine persönlichen Schutzengel sind und nicht dieser komische Kanonenfutterengel, der das behauptet hat. Hauptsache, die Höllenhenker werden diesmal endgültig vernichtet.
Was war das denn? Ein typischer Jason Dark. Leider keiner von seinen besseren. Ich verstehe schon, warum sowas keine Leser zieht und man ihn aus der Serie haben wollte. Die erste Hälfte des Romans passiert sehr wenig. Erst wird ein Riesending daraus gemacht, dass John seinen Schutzengel beschützt und dann kann er es doch nicht. In der zweiten Hefthälfte erledigt Raniel die Drecksarbeit und John leistet im Hintergrund Telefondienst bei seinen geretteten Freunden. Selbst zum Finale wird dem Geisterjäger kein Erfolg gegönnt und die vier Erzengel vernichten die Henker der Hölle. Sie sind übrigens Johns wahre Schutzengel. Keine Ahnung, was der seltsame Typ am Anfang wollte. Aber dann ist es ja auch nicht schlimm, dass es ihn erwischt hat.
Für Fans von dark’schen Dialogen und etwas unaufgeregtem Wohlfühlgrusel hat die Geschichte immerhin dieses einzigartige Flair des Altmeisters. Wenn ich mit IRH so hart ins Gericht gehe, muss ich das aber auch bei JD. Ich hätte gern ein schwaches Mittel gegeben, aber verglichen mit dem Rest der Autoren und ohne „Dark-Bonus“ ist die Geschichte halt einfach SCHLECHT mit