Band 2408: Zahn um Zahn

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JS Band 2408: Zahn um Zahn

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iceman76 Offline
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Band 2408: Zahn um Zahn

Beitrag von iceman76 »

Bild

Zahn um Zahn

Die alleinerziehende Eve Jacobs war früh am Abend vor Erschöpfung eingeschlafen. Sie hatte ganz vergessen, den ausgefallenen Milchzahn ihres Sohnes und das Bild, das er für die Zahnfee gemalt hatte, unter Matthews Kopfkissen hervorzuholen, sobald er eingeschlummert war.
Und trotzdem überraschte Matthew sie am Morgen mit der Nachricht, dass der Zahn und das Bild verschwunden waren. Dafür waren Worte in sein Bettlaken eingebrannt: Ich danke dir!
Und damit begann für Eve und ihren kleinen Sohn das Grauen! Denn die ›Zahnfee‹, mit der sie es zu tun bekamen, war eine mordende Rächerin aus dem Jenseits!

Geschrieben von Marie Erikson

Erscheinungsdatum: 31.08.2024
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kualumba Offline
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Beitrag von kualumba »

Ein ungewöhnliches Cover, aber irgendwie gut.
Strigus Offline
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Beitrag von Strigus »

Schimanski
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kualumba Offline
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Beitrag von kualumba »

Original von Strigus
Schimanski
Uuuuund die Bibel :)
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Das Gleichgewicht Offline
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Beitrag von Das Gleichgewicht »

Passt aber auf den ersten Blick perfekt zu Marie Erikson. Sie mag diese Sagengestalten.
Loxagon Offline
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Beitrag von Loxagon »

Ihre 3 PR Romane zur aktuellen Miniserie sind übrigens extrem genial :thumbup:
Phexcaer Offline
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Beitrag von Phexcaer »

Hat mir wieder sehr gut gefallen. Aber am Ende hat mir Tod Ahoi! einen zacken besser noch gefallen, weil der Gegner vielseitiger war und am Ende auch kniffeliger zu vernichten.

Dafür handelt John hier wieder mehr "seriengewohnt", was durchaus eine Steigerung ist. Dazu hat mir die Familiengeschichte von Poppy gefallen die wir zum Finale nochmal hautnah miterleben durften. Angenehm aufgefallen ist mir das der Roman bis auf eine klitzekleine Ausnahme von Tippfehlern verschont blieb. Der Überraschungsgegner am Ende blieb leider trotzdem ein wenig Blass, wurde aber zumindest in Zusammenarbeit von Suko und John vernichtet anstatt einfach nur das Kreuz zu zücken. Maries Schreibstil gefällt mir sowieso, also gibt es wohlverdientes "Sehr Gut"
van Aalst Offline
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Beitrag von van Aalst »

Sehr Guter Roman gefällt mir. :buch:
Der Geist des Weines Offline
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Beitrag von Der Geist des Weines »

Bis auf das Ende, das mir nicht so gefallen hat, war ich ziemlich begeistert. So wird es ein "Gut", sonst irgendwie zwischen sehr gut und top....
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Sir Boromir Offline
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Beitrag von Sir Boromir »

Habe mit dem Roman erst angefangen. Liest sich gut und die erste große Frage steht bereits im Raum. Ich bin gespannt wie es weitergeht.
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Sir Boromir Offline
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Beitrag von Sir Boromir »

Bin jetzt durch und geben dem Roman ein GUT.
Der Stil hat mir gefallen, auch dass man die Gedanken von John lesen konnte (gab es das schon mal?) . Auch, dass John nach ein paar Wochen noch einmal die Betroffenen aufsucht, um einen Eistee zu trinken war für mich neu, aber durchaus sympathisch. Das machte John noch mal ein Stück "menschlicher".
Das Ende war dann doch etwas komisch, als dieser Dämon plötzlich auftauchte.
Ich hätte gerne mehr über ihn erfahren. Wie heißt er, wie ist er zur Großmutter gekommen, etc.
Nordmann Offline
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Beitrag von Nordmann »

Oh Gott! Es geht zum Zahnarzt! Das alleine löst bei vielen ja schon Horror aus :)
Es gab im GK 2.0 schon einen Roman mit dem Titel "Zahn um Zahn", den ich jedoch (noch) nicht gelesen habe. Und natürlich musste ich an die alten Horrorfilme um "The Dentist" denken... naja, ein bevorstehende Wurzelbehandlung hatte bei mir schließlich ausgelöst, dass ich das Heft noch etwas beiseite legen musste ;)

Eine gepeinigte Frau, die gegen ihren inneren Dämon ankämpfen musste, erscheint nach ihrem Tod als Rache-Geist in Form einer bösen fiesen Zahnfee. Ihr Rachefeldzug ruft jedoch John und Suko herbei, die erstmal herausfinden müssen, was da genau im kleinen Dörfchen in der Nähe von London los ist. Immer mehr klären sich die Dinge und es gibt ein paar überraschende Wendungen. Leider aber auch ein paar Todesopfer...

Das 1. Drittel, also bis ca. Seite 50, fand ich ziemlich gut - dies war einfach schön erzählter Feierabend-Grusel, wie ich ihn brauche. Ab da wurde es jedoch ein wenig "konfus" und etwas wild. Die Autorin wollte wohl zum Ende hin noch eine Steigerung einbauen - meiner Meinung nach war das gar nicht nötig. Die Leidensgeschichte der Zahnfee war da noch ok, aber mit dem inneren Dämon, der dann auf einmal auftauchte und ein paar krasse Skills parat hatte, war es ein bisschen zu viel für mich. Marie schreibt super, es ist leicht und verständlich zu lesen UND es ist der "Wohlfühl-Grusel" zum Abschalten, den ich so mag. Hatte das Heft auch fix durch. Aktuell freue ich mich über solche "Einzelgeschichten" (Motw) mehr, als über den "großen zusammenhängenden Avengers-Strang".
Ein GUTer Roman!

Das Cover passte zur Geschichte, ist aber irgendwie nicht so richtig der Blickfang im Kioskregal. Und, klar, KI-Generiert wirkt auf mich auch nicht so unheimlich. Es wirkt mehr wie ein gestelltes Foto. Trotzdem alles noch ok.
kleiner nicht Italiener Offline
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Beitrag von kleiner nicht Italiener »

Ein absolutes Highlight ein sehr Geiler Roman . Ich finde den Roman richtig gut da es ein paar unvorhersehbare Wendungen gibt. Der Schluss auch sehr fein. Ihr bester Roman
Zuletzt geändert von kleiner nicht Italiener am Sa Nov 30, 2024 6:05 pm, insgesamt 1-mal geändert.
GhoulausdemGully Offline
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Beitrag von GhoulausdemGully »

Ich finde es nicht so gut, dass neuerdings viele Titel (also nur die Titel, nicht die Romane) gibt, die es so schon mal bei Gespenster Krimi oder Zamorra gab
Tulimyrsky Offline
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Beitrag von Tulimyrsky »

Ich sehe es ähnlich wie Nordmann: ein angenehm zu lesender Gruselroman. Der Schreibstil von Marie ist prima.

Wäre es ein Gespenster-Krimi gewesen, hätte ich eine höhere Note vergeben, da der Roman auch sehr gut ohne John Sinclair und Suko funktioniert hätte.

Handwerklich einwandfrei, inhaltlich hat mich die Gesichte für einen JS leider nicht ganz so unterhalten.

Ich habe ein Mittel vergeben.
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Sinclair Offline
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RE: Band 2408: Zahn um Zahn

Beitrag von Sinclair »

Handlung: John soll Überstunden abbauen, hält es aber aufgrund der großen Hitze in seiner Wohnung nicht aus. Als ihm Suko eine Fahrt aufs Land anbietet, willigt John sofort ein. Die Fahrt geht nach Little Darkwood. Dort werden sie von Doktor Martyn Provan erwartet, der sie anforderte und in dem kleinen Ort bei Bedarf als Gerichtsmediziner arbeitet. Ihm fielen an der Leiche des Elektrikers Steven Gowan ungewöhnliche Bisswunden, mit darunter verkohltem Gewebe, auf. Der örtliche Zahnarzt, Dr. Bain, konnte die Zahnabdrücke seiner ehemaligen Helferin Annie zuordnen. Nur war diese, zwei Tage vor dem Biss, durch einen Brand auf ihrer Pferdekoppel ums Leben gekommen. Ihre Leiche wurde mit entfernten Zähnen aufgefunden. In der Hoffnung mehr zu erfahren suchen John und Suko nun Dr. Bain auf. Dessen Auskünfte sind nur bedingt hilfreich. War es tatsächlich möglich, dass sich jemand in der Kürze der Zeit eine Prothese mit Annies Zähnen anfertigte? Hatte es etwas zu bedeuten, dass Dr. Bain einem Jungen gegenüber, Annie vor ihrem Tod als Zahnfee ausgab oder hütete der nicht unumstrittene Zahnarzt selbst ein dunkles Geheimnis?

Meinung: Ein neuer Roman von Marie Erikson um jede Menge Zähne, die Zahnfee und einen speziellen Zahnarzt, den sich niemand wünschte. Sehr naheliegend war da das Wortspiel Dr. Bain – Dr. Pain (Schmerz). Auf der Leser-Seite beschrieb Marie ausführlich, wie ihr die Idee zum Roman kam. Mario Heyer schuf dieses Mal nicht nur ein eindrucksvolles, sondern auch ein zur Handlung passendes Titelbild mit seiner KI – Software.

Marie beschrieb Dr. Bain, zumindest bei der Behandlung eines kleinen Jungen, zunächst als nett und freundlich. Man merkte aber bereits beim Lesen, dass in seinem Innersten und auch im Hintergrund einiges brodelte, was er zumindest im Moment nach Außen hin geschickt verbarg.
Nach den ersten Kapiteln, machte die Handlung einen Zeitsprung von zwei Wochen. In dieser Zeit waren völlig überraschend die nette Pferdehofbesitzerin und ehemalige Zahnarzthelferin Annie und ein Elektriker ums Leben gekommen. Der Beginn einer rätselhaften Mordserie, in die auch ein zwielichtiger Medikamentenvertreter verwickelt wurde. Als dieser das nächste Opfer wurde, war es klar, dass es um die Sühne für ein in der Vergangenheit verübtes Unrecht ging. Es war schon krass wie sich Paul Davies, ohne weitere Vorkehrungen, mit einer Zange alle Zähne ziehen musste.

Gut gefielen mir auch der ansprechende Schreibstil von Marie und ganz besonders der unterschwellige, teilweise auch schwarze Humor den, ausgesprochen oder nur gedacht, Marie zwischen den Zeilen immer wieder in den Text einbaute. Es war auch kein alltäglicher Fall mit dem John und Suko hier konfrontiert wurden. Dieser Fall gehörte definitiv zu den ungewöhnlichsten Fällen der Geisterjäger. Außerdem erregte Poppys Schicksal bei mir eine gehörige Portion Mitgefühl. Es war wirklich schockierend, wie ein rücksichtsloser Zahnarzt die Naivität der jungen Frau schamlos ausnutzte. Dabei gab es soviel andere Möglichkeiten um Löcher in Zähnen zu behandeln. Die Extraktion sollte immer der letzte aller Auswege sein. Und dann noch alle Zähne auf einmal, eine wirkliche gruselige und grauenhafte Vorstellung.

Genauso ungewöhnlich wie der gesamte Roman war auch das Ende. Auch hier holte Marie das Bestmögliche heraus. Danach blieb für mich noch die schwere Aufgabe der Gesamtbeurteilung übrig. Um Maries Bemühungen einen besonderen und außergewöhnlichen Roman zu schreiben zu würdigen, entschied ich mich letztendlich für eine motivierende Note 2 = Gut und damit für 4 von 5 Kreuzen. Nach der im Forum üblichen Wertung stimmte ich mit Sehr Gut ab.



:thumbup: :buch:
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Das Gleichgewicht Offline
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Re: Band 2408: Zahn um Zahn

Beitrag von Das Gleichgewicht »

Der kleine Matthew bekommt einen Milchzahn gezogen. Am nächsten Tag fährt er auf einen Reiterhof und freut sich ganz toll. Ihm fällt noch ein weiterer Zahn aus. Nachts kommt die Zahnfee, nimmt den Zahn mit, und hinterlässt eine schaurige Dankesbotschaft.

John sitzt daheim und macht Hausarbeit. Da erreicht ihn ein Anruf von Suko. Es gibt einen neuen Fall im Örtchen Little Darkwood. Es gab einen mysteriösen Todesfall. Langsam wird es spannend. Nach diesem ziemlich ausführlichen Einstieg mit Matthew wird es auch Zeit.

Die Geisterjäger fahren zum ortsansässigen Zahnarzt Dr. Bain, um ihn zu befragen. Dabei lesen sie im Heftromanzufall den betrunkenen Dorfpolizisten auf. Allgemein ist die Dorfgemeinschaft ziemlich urig und verschroben, wie sich bei weiteren Befragungen herausstellt.

Die ersten beiden Heftdrittel passiert echt nicht viel. Danach geht es in die Vergangenheit um die tragische Geschichte einer jungen Frau zu erzählen, die vielleicht die Zahnfee-Killerin ist. Poppy Gagnon ist psychisch schon vorbelastet und stammt aus einem komplizierten Elternhaus. Da fehlt es ihr gerade noch, dass sie an einen gierigen Zahnarzt wie Dr. Bain gerät, der ihren Zustand ausnutzt und ihr alle Zähne zieht, weil man das schön abrechnen kann. Mehrere Personen decken die Sache, weil man im Dorf eben zusammenhält. Schließlich nimmt sich Poppy aus Verzweiflung das Leben. Wenigstens keine Gruppenvergewaltigung. Als diese "dunkle Tat" und die Vertuschung mehrmals im Heft angedeutet wurden, habe ich zuerst an sowas gedacht. Da bin ich bei JS inzwischen zu geschädigt.

Als die Geisterjäger die Hintergründe zusammengepuzzelt haben, fahren sie zu Mr. Bain, um ihn zu schützen. Er lebt als Hauptschuldiger immerhin noch. Und natürlich erscheint Poppy im Heftromantiming auch genau dann beim Zahnarzt, um mit ihm abzurechnen. John und Suko kommen trotzdem knapp zu spät. Dann müssen sie die Liste der potentiellen Ziele halt weiter abarbeiten. Beim Dorfpolizisten können sie die Rächerin diesmal auf frischer Tat ertappen. Und den Dämon, der sich ihrer bedient. Poppy erkennt, dass sie zu Lebzeiten nicht psychisch krank war, sondern der Dämon hinter dem Zustand von ihr und ihrer Familie steckt. Wütend wendet sie sich gegen ihn und John beendet die Sache mal wieder mit der Kreuzformel.


Ich bin kein Fan von Marie Erikson und die erste Hälfte des Romans überzeugt mich auch nicht. Danach wird es gruseliger und es passiert mehr. Einige nette Ideen werden eingebracht und die Gegenspielerin für ein Monster der Woche gut ausgebaut. Insgesamt erinnert mich die Geschichte in ihrer Stimmung ziemlich an die 2404.

Am Ende ist das für einen MotW-Roman ganz ordentlich. GUTe :D :D :D :D :D :D :| :| :| :| (6 von 10 Kreuzen)
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