Band 262: Leonardos Knochenhorde

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Leonardos Knochenhorde

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Habibi Offline
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Band 262: Leonardos Knochenhorde

Beitrag von Habibi »

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Der Wind heulte über die Hügel und Hänge, jagte über die Felder und die Gärten, zerrte an den Weinstöcken und sang sein schauriges Lied.
Der untersetzte, zur Fettleibigkeit neigende Mann in der schwarzen Kleidung nahm den Kampfhelm ab und stützte sich auf das mächtige Schwert. Seine dunklen Augen verfolgten die Szene, die sich vor ihm abspielte. Seine Skelett-Krieger jagten Menschen! Sklavenjagd!
Leonardo de Montagne verzog keine Miene, als er sah, wie drei der in verrottete Rüstungen gehüllte Knochenmänner über eine Frau herfielen, ihre verzweifelte Gegenwehr brachen und sie davonschleppten. Ein paar Männer versuchten zu kämpfen, erschlugen auch einen Knochenmann, indem sie ihm den Schädel vom Rumpf trennten. Aber es half ihnen nichts.

Erscheinungsdatum: 12.06.1984

Autor: W.K. Giesa
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Weltenbummler Offline
Beiträge: 403
Registriert: Mi Okt 24, 2018 10:41 am

Re: Band 262: Leonardos Knochenhorde

Beitrag von Weltenbummler »

Guten Abend,

mit Band 262 zeigt sich wieder einmal, dass PZ nicht unbedingt Jubi-Nummern für Highlights benötigt.
Mit diesem Band endet die Besetzung von Château Montagne durch Leonardo de Montagne.
So ziemlich alle damals aktuellen Charaktere bringen die Handlung voran. Der Roman liest sich leicht und spannend.
Ich habe ihn wieder sehr genossen. Interessant finde ich, dass der Möbius-Konzern schon damals die Strahlwaffen nachgebaut hat.
Auch gibt es eine erste namentliche Besiedlungswelle des damals noch namenlosen Dorfes. ;-) Alle Dorfbewohner finden später keine Erwähnung mehr, obwohl zumindest zwei der Charaktere überleben.
Was mir (wie immer bei Werner) besonders gut gefallen hat, ist, dass der neue Oberschurke Leonardo auch positive Züge besitzt (er hat einen Narren an Fenrir gefressen). Der Schauspieler Rolf Hoppe hat einmal gesagt: "Das Böseste an einem bösen Menschen sind seine guten Seiten." Es ging ihm, wie auch Werner, darum, die menschlichen Facetten, den Charme, die Überzeugungen oder eben die scheinbar "guten Seiten" und Motive von Charakteren sichtbar zu machen, weil sie dadurch erst wirklich gefährlich und realistisch wirken.
Leonardo war ein solcher Charakter. Deswegen kam er bei den Lesern auch sehr gut an und geistert ja noch immer hin und wieder durch die Serie.

Allen ein schönes und angenehmes Wochenende,
DWB
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