73044 : Hände, die der Satan schuf

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JST Band 73044 : Hände, die der Satan schuf

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iceman76 Offline
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73044 : Hände, die der Satan schuf

Beitrag von iceman76 »



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Hände, die der Satan schuf

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Umschlagtext:

Er hiess Ricardo Bachara und war ein begnadete Schnitzer. Böse Zungen behaupteten, solche Kunstfertigkeit ginge nicht mit rechten Dingen zu. Es stimmte tatsächlich. Der Satan hatte ihm die Begabung schon mit in die Wiege gelegt. Nur gab der Teufel nichts umsonst. Ricardo musste seine Aufträge ausführen. Er schuf die Nachbildungen der Menschen, die der Teufel hasste und vernichten wollte.
Einer davon war ich ...

Erscheinungsdatum: 13.11.1984

Cover: Vicente Ballestar

woodstock Offline
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Beitrag von woodstock »

Also bis Seite 157 fand ich den Roman wirklich Klasse. Doch was dann passierte das mit dem Würfel. Nee is klar! John lässt den draußen vor der Tür liegen weil er ihn behindert hätte. Also so was bescheuertes hat J.D. selten geschrieben. Was kommt als nächstes? John zieht beim schwimmen sein Kreuz aus weil er sonst untergehen würde?
Also wie gesagt, bis auf diese winzige Kleinigkeit (würg) war der Roman nicht schlecht.
Lemi Offline
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Beitrag von Lemi »

Richardo Bachara bekommt von Asmodis eine besondere Gabe, das Schnitzen. Damit soll er Ebenbilder seiner Feinde anfertigen, nämlich John und Jane. Wie sich das auswirkt erfährt Will Mallmann, als einer seiner Kollegen Harald West zu einer Holzpuppe wird.
Jane bitte derweil in London um ein Treffen mit John um ihm auf die Gefahr hinzuweisen und ihm anzubieten Asmodis zu bekämpfen. Zusammen mit Suko machen sie sich auf den Weg nach Deutschland, als während der Fahrt John und Jane anfangen zu verholzen.....

Fazit:

Die Idee zur Geschichte hat mir wirklich gut gefallen, auch die Szene als John's Bein anfängt zu Holz zu werden. Leider benimmt sich John, wie Woody schon richtig geschrieben hat, etwas diletantisch, so dass er den eben eroberten Würfel des Unheils wieder verliert. Leider wirken die Passagen um Will Mallmann und den zur Holzpuppe gewordenen Harald West etwas zu sehr gestreckt, aber trotzdem bekommt der Roman als Gesamtwerk betrachtet ein Gut von mir.
Koboldoo Offline
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Beitrag von Koboldoo »

Pinocchio trifft auf Voodoo! Ich fand die Idee mit dem Schnitzer sehr gut umgesetzt. Die Szene mit dem hölzernen John und der hölzernen Jane konnte ich mir fast bildlich vorstellen. Und wenn auch noch der Satan selbst mitwirkt, kann es nur eine "sehr gute" Bewertung geben! Der kleine Minuspunkt (Würfel vergessen!) wurde ja schon angesprochen. Ansonsten gibt es nix zu meckern.

Cover: Super!
lessydragon Offline
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Beitrag von lessydragon »

Da kann ich mich Koboldoo anschließen, echt interessant gemacht, gut mit Ex-Terroristen und Asmodis abgestimmt, das ganze. Auch der Umgang zwischen Jane, John und Suko war passig.
Ich selbst fand das Stimmungsbild von John nach dem für ihn so gefühlten Tod von Jane zumindest so nachvollziehbar, dass die Würfel-Panne zumindest leichtes Verständnis nach sich zieht.
Man darf ja auch nicht vergessen, dass n iemand fehlerlos ist, und in den Kämpfen und dem zielsicheren Schießen etc. kommen alle immer so gut weg, dass man so einen Fauxpas mal erlauben kann...

Insgesamt hat mir das alles ganz gut gefallen, auch wenn sich manche Passage etwas hinzog. Auffällig ist aber, wenn man die 2000er JD Romane nimmt, dass er hier einen wesentlich besseren Schreib- und Beschreibstil hatte, der Unterschied ist insgesamt schon sehr auffällig.

LG Lessy :D :alt:
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iceman76 Offline
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Beitrag von iceman76 »

Original von Lemi
Richardo Bachara bekommt von Asmodis eine besondere Gabe, das Schnitzen. Damit soll er Ebenbilder seiner Feinde anfertigen, nämlich John und Jane. Wie sich das auswirkt erfährt Will Mallmann, als einer seiner Kollegen Harald West zu einer Holzpuppe wird.
Jane bitte derweil in London um ein Treffen mit John um ihm auf die Gefahr hinzuweisen und ihm anzubieten Asmodis zu bekämpfen. Zusammen mit Suko machen sie sich auf den Weg nach Deutschland, als während der Fahrt John und Jane anfangen zu verholzen...
Dem schließe ich mich an! :)

Fazit: Ich vergebe ein "gut" mit Tendenz zu "sehr gut". Wie meine Vorschreiber schon anmerkten, das Verhalten von John am ende des Romans war wirklich dilletantisch!! Ansonsten hab ich kaum was auszusetzen gehabt. Die Idee mit den hölzernen Puppen fand ich echt gelungen, Voodoo mal ein wenig anders!
Bernie2603 Offline
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Beitrag von Bernie2603 »

Etwas langatmig was der Story aber keinen Abbruch tat. Solide geschrieben und gut umgesetzt.
Bekommt von mir ein "gut". :buch:
Schneedrache Offline
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Beitrag von Schneedrache »

Original von lessydragon
Auffällig ist aber, wenn man die 2000er JD Romane nimmt, dass er hier einen wesentlich besseren Schreib- und Beschreibstil hatte, der Unterschied ist insgesamt schon sehr auffällig.
Ich finde diesen Roman auch auffällig gut, auch inhaltlich, deswegen gibt es von mir ein seltenes top für einen Roman von Dark, bei dem aber wohl ein Lektor kräftig mitgeholfen haben muss. Der Roman hatte einige Highlights, z.B. Johns Kampf gegen drei Gabelstapler, Mallmanns Kampf gegen den Holzmenschen, Asmodis Einsatz der Höllenschwärze, der Würfel des Unheils, und was noch so alles war. Dass John den Würfel des Unheils am Ende wieder verliert, was soll's. Es ist ja nicht so, dass er ihn freiwillig wieder zurück gegeben hätte.
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