Band 205 : Die goldene Kralle
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Michael Offline
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Band 205 : Die goldene Kralle

Der Dschungel lebte! Obwohl die grüne Pflanzenwand undurchdringlich wie eine Mauer aussah, steckte sie voller Leben. Unheimlich wirkten die Laute, die von fremdartigen Tieren ausgestoßen wurden. Ein Pfeifen und Heulen waren zu hören, ein rasseln und Schnarren, dazwischen das Grunzen der wilden Schweine oder nur das Rauschen der Blätter, wenn sie vom Wind bewegt wurden und über die Rinde der Baumstämme oder Äste scheuerten. Gerd König faßte das Gewehr fester. Die Geräusche der Dschungelnacht konnten ihn nicht täuschen. Irgendwo vor ihm lauerte das Unheil. Es hatte sich nur verkrochen und wartete darauf, daß sich die vier Männer eine Blöße gaben.
Cover: Vicente Ballestar
Erscheinungsdatum: 7.6.1982
RE: Band 205 : Die goldene Kralle
Also diesen Roman fand ich sehr gut. Er ist durchweg spannend und interessant. Auch die Szenen in dem der Wertiger auftritt und sich seine Opfer holt sind wirklich gut gelungen. Das der Roman dann auch noch in Hamburg spielt passt auch ganz gut. Doch leider hat der Roman in meinen Augen auch einen grossen Logikfehler. So wird Gerd König durch den Wertiger den er in Indien erlegt verletzt und verwandelt sich so selber in einen Wertiger. Doch Leute die von Ihm als Wertiger nur verletzt werden verwandeln sich selber nicht in einen Wertiger. Naja aber trotz dieses Logikfehlers fand ich den Roman sehr gut und könnte mir ihn sogar als Einzelhörspiel in der Wordart Serie gut vorstellen, da hier mal keine Mordliga mitmischt.
Gerd König will in Nepal einen Wertiger töten, was ihm auch gelingt, aber durch eine Verletzung trägt er den Keim in sich und wuird daurch ebenfalls zum Wertiger.
Eine Mordserie in Hamburg bei denen die Toten auffällige Verletzungen haben, reicht Will Mallmann um John Sinclair und Suko anzufordern, gemeinsam folgen sie der Spur des Wertigers bis nach St.Pauli.....
Fazit:
Netter Roman, nicht langweilig, aber auch ohne große Highlights, so dass ich hier ein solides Mittel vergeben kann. Insbesondere fand ich die Jagd zu langatmig, man bekam schnell das Gefühl, dass immer wieder neue Personen eingeschoben werden um dann doch die 64 Seiten voll zu bekommen. So ergibeig war die Wertiger-Idee dann scheinbar doch nicht. Das mit den Verletzungen fiel mir auch auf, aber irgendwie hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass das mit dem Keim an der Schwere der Verletzung liegt. Einige Opfer wurde ja nur "angekratzt".
:neutral: :neutral: :neutral: :neutral: :neutral:
Eine Mordserie in Hamburg bei denen die Toten auffällige Verletzungen haben, reicht Will Mallmann um John Sinclair und Suko anzufordern, gemeinsam folgen sie der Spur des Wertigers bis nach St.Pauli.....
Fazit:
Netter Roman, nicht langweilig, aber auch ohne große Highlights, so dass ich hier ein solides Mittel vergeben kann. Insbesondere fand ich die Jagd zu langatmig, man bekam schnell das Gefühl, dass immer wieder neue Personen eingeschoben werden um dann doch die 64 Seiten voll zu bekommen. So ergibeig war die Wertiger-Idee dann scheinbar doch nicht. Das mit den Verletzungen fiel mir auch auf, aber irgendwie hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass das mit dem Keim an der Schwere der Verletzung liegt. Einige Opfer wurde ja nur "angekratzt".
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Horror-Harry Offline
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Original von Orgow
Doch leider hat der Roman in meinen Augen auch einen grossen Logikfehler. ... Doch Leute die von Ihm als Wertiger nur verletzt werden verwandeln sich selber nicht in einen Wertiger.
Ich verrate wohl nicht zuviel, wenn ich sage, dass darauf noch mal eingegangen wird, und zwar in JS 259.Original von Lemi
Das mit den Verletzungen fiel mir auch auf, aber irgendwie hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass das mit dem Keim an der Schwere der Verletzung liegt. Einige Opfer wurde ja nur "angekratzt".
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Bernie2603 Offline
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Spätaufsteher Offline
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Mir gefiel der im Vergleich zu den letzten Fällen größere Anteil an Ermittlungsarbeit. Ein gut lesbarer Kiez-Krimi. Für die Serie sicher nicht wichtig, aber man kann den Roman ruhig mal lesen. Nach längerer Zeit wieder ein Fall in Deutschland und auch Mallmann ist dabei. Das eine oder andere Gespräch mit den Prostituierten ist recht witzig. Gebe ein "gut".
Bei den angesprochenen Logikfehlern, habe ich mir einfach meine eigene Logik gebastelt:
Gerd König verwandelt sich, weil er die letzte vom Wertiger verletzte Person vor dessen Vernichtung ist. Der Tiger gibt den Keim quasi an seinen letzten Gegner weiter.
Im Finale tötet er sich selbst und der Keim überträgt sich durch den Selbstmord nicht.
Ich war schon immer Muttis Pfiffikus

Bei den angesprochenen Logikfehlern, habe ich mir einfach meine eigene Logik gebastelt:
Gerd König verwandelt sich, weil er die letzte vom Wertiger verletzte Person vor dessen Vernichtung ist. Der Tiger gibt den Keim quasi an seinen letzten Gegner weiter.
Im Finale tötet er sich selbst und der Keim überträgt sich durch den Selbstmord nicht.
Ich war schon immer Muttis Pfiffikus
- iceman76 Offline
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Kurz und bündig!Original von Lemi
Gerd König will in Nepal einen Wertiger töten, was ihm auch gelingt, aber durch eine Verletzung trägt er den Keim in sich und wuird daurch ebenfalls zum Wertiger.
Eine Mordserie in Hamburg bei denen die Toten auffällige Verletzungen haben, reicht Will Mallmann um John Sinclair und Suko anzufordern, gemeinsam folgen sie der Spur des Wertigers bis nach St.Pauli...
Fazit: Ich vergebe für diesen Roman ein solides "gut". Persönlich fand ich den Schauplatz für einen Wertiger-Roman nicht so gut gewählt. Mir persönlich hätte das im Dschungel besser gefallen!
Der Charakter des Kommissar Kölzer hat mir hingegen sehr gut gefallen, bin gespannt ob der irgendwann noch einmal auftaucht!
Das Titelbild fand auch mal Platz auf einem Werbeposter für John Sinclair Taschenbücher:

Re: Band 205 : Die goldene Kralle
Ich vergebe ein SEHR GUT.
So macht Sinclair Spaß.
So macht Sinclair Spaß.