Phantastische Bibliothek Bd. 12: Das leere Haus von Algernon Blackwood
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Olivaro Offline
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Phantastische Bibliothek Bd. 12: Das leere Haus von Algernon Blackwood
Das leere Haus
Phantastische Geschichten
von Algernon Blackwood
Aus dem Englischen von Friedrich Polakovics
Titelillustration von Hans Ulrich & Ute Osterwalder
241 Seiten
Suhrkamp Taschenbuch Bd. 30 = Phantastische Bibliothek Bd. 12
Erschienen 1974
Inhalt:
1. Das leere Haus
2. Der Wendigo
3. ...à cause du sommeil et à cause des chats
4. Die Weiden
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Estrangain Offline
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Mir liegen besonders die Titelgeschichte, die eine der furchteinflößendsten Geistergeschichten darstellt. Dieses nächtliche Erkunden des leeren (und doch ganz und gar nicht leeren) Hauses, diese anfangs vagen und sich langsam steigernden "Heimsuchungen" - diesen Schrecken kann ich 1:1 auf mich übertragen, weil es in meiner Kindheit ähnliche Gebäude gab, die von uns Kindern flugs zu Geisterhäusern deklariert und mit Bangen durchforstet wurden (glücklicherweise wurden wir von diesen Ereignissen verschont).
Man nehme nur diese Sequenz:
...ja es war, als blickte es von überall her mit verdeckten Augen auf sie. Hinter ihnen war's wie ein Geflüster, und wie Schemen und Schatten huschte es zu beiden Seiten auseinander. Beständig schien hinterrücks etwas heranzuschleichen und nur auf den Moment zu warten, ihnen ein Leid anzutun.
:ohnmacht:
und auch
...à cause du sommeil et à cause des chats, das eine so hypnotische Kraft ausstrahlt, dass man beim Lesen am liebsten selbst der Aufforderung "Nimm die Salbe und flieg!" nachkommen möchte.
Unnötig zu sagen, dass auch dieser Band mit Friedrich Polakovics einen Übersetzer mit Goldrand erhalten hat.
Man nehme nur diese Sequenz:
...ja es war, als blickte es von überall her mit verdeckten Augen auf sie. Hinter ihnen war's wie ein Geflüster, und wie Schemen und Schatten huschte es zu beiden Seiten auseinander. Beständig schien hinterrücks etwas heranzuschleichen und nur auf den Moment zu warten, ihnen ein Leid anzutun.
:ohnmacht:
und auch
...à cause du sommeil et à cause des chats, das eine so hypnotische Kraft ausstrahlt, dass man beim Lesen am liebsten selbst der Aufforderung "Nimm die Salbe und flieg!" nachkommen möchte.
Unnötig zu sagen, dass auch dieser Band mit Friedrich Polakovics einen Übersetzer mit Goldrand erhalten hat.
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Estrangain Offline
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Estrangain Offline
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Tja, die Geschichte war gut und flüssig zu lesen. Die äusserst gelungen gezeichnete Atmosphäre des Unheimlichen steigerte sich stetig je weiter die beiden Akteure in das Haus vordrangen.
Mir persönlich war die Geschichte aber leider zu kurz, von einigen Sequenzen fühlte ich mich etwas , sagen wir mal "überrannt", d.h., sie erschienen mir gar zu plötzlich und intensiv (z.B. im Keller).
Sie verschaffte mir aber dennoch ein wohliges Gruseln, und ja: besonders gut geschlafen habe ich gestern Nacht nicht ...
Mir persönlich war die Geschichte aber leider zu kurz, von einigen Sequenzen fühlte ich mich etwas , sagen wir mal "überrannt", d.h., sie erschienen mir gar zu plötzlich und intensiv (z.B. im Keller).
Sie verschaffte mir aber dennoch ein wohliges Gruseln, und ja: besonders gut geschlafen habe ich gestern Nacht nicht ...