Was habt ihr denn als letztes gelesen?

Moderator: Michael

Olivaro Offline
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Beitrag von Olivaro »

Original von Waldfee
Mag am Alter liegen, aber mittlerweile ist mir das doch alles eine Spur zu albern geraten. Der verzweifelte Versuch, witzig zu sein, geht oftmals nach hinten los, zumal der Autor schwarzen Humor nicht unbedingt beherrscht (er möchte vielmehr gern schwarzhumorig sein). Die an vielen Stellen eingestreuten Kommentare des unbekannten Erzählers sind einfach überflüssig und nerven auf die Dauer ganz entschieden.
Das stimmt, und ich habe für mich selbst entschieden, dass da nichts mehr vom früheren Lesevergnügen übrig geblieben ist. Da hat der Zahn der Zeit (oder des Zeitgeistes) nicht nur daran genagt, sondern die Hexer-Stanley-Romane mit einem Happs verschlungen.
Nur der Mond schwamm immer noch leuchtend und wunderbar in den unermesslichen Weiten des funkelnden ukrainischen Himmels; ebenso majestätisch atmete die ungeheure Höhe, und die Nacht, die göttliche Nacht verglühte; ebenso schön lag die Erde im verzauberten Silberlicht.

Nikolaj Gogol: Die Mainacht oder Die Ertrunkene
Shadow Offline
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Beitrag von Shadow »

Original von Olivaro
Original von Waldfee
Mag am Alter liegen, aber mittlerweile ist mir das doch alles eine Spur zu albern geraten. Der verzweifelte Versuch, witzig zu sein, geht oftmals nach hinten los, zumal der Autor schwarzen Humor nicht unbedingt beherrscht (er möchte vielmehr gern schwarzhumorig sein). Die an vielen Stellen eingestreuten Kommentare des unbekannten Erzählers sind einfach überflüssig und nerven auf die Dauer ganz entschieden.
Das stimmt, und ich habe für mich selbst entschieden, dass da nichts mehr vom früheren Lesevergnügen übrig geblieben ist. Da hat der Zahn der Zeit (oder des Zeitgeistes) nicht nur daran genagt, sondern die Hexer-Stanley-Romane mit einem Happs verschlungen.
Ebenso wie fast alle anderen Gruselromane aus dieser Zeitepoche (die 70er- und frühen 80er-Jahre) auch. Wenn ich Rezis schreibe über diese Romane, dann versuche ich möglichst, mich an diese Zeit zu erinnern und so gut es geht in dieses Feeling einzutauchen. Täte ist dies nicht, dann würde kaum ein Roman mehr als höchstens 2 Punkte erhalten. Ein paar Ausnahmen würden die Regel bestätigen.

Dies gilt leider auch für sehr viele Dan Shocker-Romane, die vielfach mit dem Zeitkolorit funktionieren und nicht wirklich zeitlos sind ...
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woodstock Offline
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Beitrag von woodstock »

Kaiserfront 1949 Band 4: Entscheidungsschlacht um Warschau
Ein Meister ist nicht derjenige, der etwas lehrt, sondern jemand, der seinen Sch�ler dazu anregt, sein Bestes zu geben, um ein Wissen zu entdecken, das er bereits in seiner Seele tr�gt.
Wenn es in einer Ehe keine Meinungsverschiedenheit gibt, dann ist einer ein Trottel
Den Tagen mehr Leben geben nicht dem Leben mehr Tage
"Gott, gib mir die Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden."
Waldfee Offline
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Beitrag von Waldfee »

William Hope Hodgson - Stimme in der Nacht
"Rosebud" C.F.Kane
woodstock Offline
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Beitrag von woodstock »

Sternenfaust Band 48
Ein Meister ist nicht derjenige, der etwas lehrt, sondern jemand, der seinen Sch�ler dazu anregt, sein Bestes zu geben, um ein Wissen zu entdecken, das er bereits in seiner Seele tr�gt.
Wenn es in einer Ehe keine Meinungsverschiedenheit gibt, dann ist einer ein Trottel
Den Tagen mehr Leben geben nicht dem Leben mehr Tage
"Gott, gib mir die Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
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Olivaro Offline
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Beitrag von Olivaro »

Fay Stanhope: Die Gefangene von Grantville (Gaslicht - Krönung Bd. 329)

Man kann davon ausgehen, dass Verfasser Hans E. Ködelpeter das Lied "Laura Jane" von Howard Carpendale gekannt haben muss, denn die ersten etwa 16 Seiten sind im Prinzip eine Nacherzählung des Liedtextes. Leider verliert der Autor im Laufe der Handlung seine literarischen Tugenden, die ihn vor allem im VHR so viele unvergessliche Romane haben schreiben lassen. Die Handlung wird fortwährend konfuser, und der Schluss ist so zuckersüß geraten, dass der Leser nach der Lektüre einiges an Gewicht mehr auf die Waage bringt. Schade, dass der Meister des geschliffenen Dialoges nach starkem Beginn in eine solch schmalztriefende Räuberpistole abgleitet.

Und ein dicker Gaslicht-Gruß an Wildheart!
Nur der Mond schwamm immer noch leuchtend und wunderbar in den unermesslichen Weiten des funkelnden ukrainischen Himmels; ebenso majestätisch atmete die ungeheure Höhe, und die Nacht, die göttliche Nacht verglühte; ebenso schön lag die Erde im verzauberten Silberlicht.

Nikolaj Gogol: Die Mainacht oder Die Ertrunkene
Wildheart Offline
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Beitrag von Wildheart »

:)
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Shadow Offline
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Beitrag von Shadow »

Sachbuch: Die Schlacht am Rosebud 1876

Verfasst von Dr. Albert Winkler

Erschienen im Verlag für Amerikanistik D. Kuegler

Ein sehr gut geschriebenes Buch betreffend den Sieg der Sioux- und Cheyenne-Stämme über die Armee unter General George Crooks Führung in dessen Feldzug im Wyoming-Territorium am 17.06.1876. Eine Woche vor George Armstrong Custers Untergang gegen dieselben Indianer, gegen die auch Crook nur mit viel Glück der totalen Vernichtung entging!

Es kommen beide Seiten in sehr vielen historisch belegten Aussagen zu Wort.

Lehrreich, ohne zu belehren ... :thumbup:
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Estrangain Offline
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Beitrag von Estrangain »

Robinson Crusoe, von Daniel Defoe.
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Shadow Offline
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Beitrag von Shadow »

Original von Estrangain
Robinson Crusoe, von Daniel Defoe.
Ein tolles Buch! :thumbup:

Eine neuere oder eine ältere Ausgabe?
Erhebe nicht den Anspruch, alles zu wissen – versuche es.
Waldfee Offline
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Beitrag von Waldfee »

William Hope Hodgson - Das Haus an der Grenze
"Rosebud" C.F.Kane
Estrangain Offline
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Beitrag von Estrangain »

Original von Shadow
Original von Estrangain
Robinson Crusoe, von Daniel Defoe.
Ein tolles Buch! :thumbup:

Eine neuere oder eine ältere Ausgabe?
Insel TB von 1975 mit Illustrationen von Ludwig Richter.
Heute abend beginne ich mit Brian Moore´s

Schwarzrock

Ein Roman über die Missionierung der "Wilden" des frühen 17. Jahrhunderts in den Woodlands von Nordamerika.
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Shadow Offline
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Beitrag von Shadow »

Original von Estrangain
Heute abend beginne ich mit Brian Moore´s

Schwarzrock

Ein Roman über die Missionierung der "Wilden" des frühen 17. Jahrhunderts in den Woodlands von Nordamerika.
Der wurde doch auch verfilmt Anfang der 1990er-Jahre. Da bricht ein Jesuitenpater zu den Indianern auf und baut nur Sch..... mit seiner Missionierungssache.

Ich fand den Film nicht schlecht, aber international dürfte er nicht besonders angekommen sein ...
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Estrangain Offline
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Beitrag von Estrangain »

Korrekt. Der Film trug den Titel Am Fluß der Irokesen und war nicht so besonders.
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Olivaro Offline
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Beitrag von Olivaro »

Original von Estrangain
Insel TB von 1975 mit Illustrationen von Ludwig Richter.
Da haben wir wohl (fast) die gleiche Ausgabe:

Bild

Nur der Mond schwamm immer noch leuchtend und wunderbar in den unermesslichen Weiten des funkelnden ukrainischen Himmels; ebenso majestätisch atmete die ungeheure Höhe, und die Nacht, die göttliche Nacht verglühte; ebenso schön lag die Erde im verzauberten Silberlicht.

Nikolaj Gogol: Die Mainacht oder Die Ertrunkene
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Beitrag von Estrangain »

Das ist meine:


Bild

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Olivaro Offline
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Beitrag von Olivaro »

Was beweist, dass es von diesem Buch gar nicht genug Auflagen geben kann. Vor allem mag ich die Zeichnungen von Ludwig Richter sehr.
Nur der Mond schwamm immer noch leuchtend und wunderbar in den unermesslichen Weiten des funkelnden ukrainischen Himmels; ebenso majestätisch atmete die ungeheure Höhe, und die Nacht, die göttliche Nacht verglühte; ebenso schön lag die Erde im verzauberten Silberlicht.

Nikolaj Gogol: Die Mainacht oder Die Ertrunkene
Estrangain Offline
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Beitrag von Estrangain »

Wie hat der Her Hesse so schön geschrieben:


"... eines der gelesensten und schönsten Bücher der Welt."
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Olivaro Offline
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Beitrag von Olivaro »

Clarissa Ross: Flüsternde Schatten (Gaslicht-Taschenbuch Bd. 76)

Vielschreiber William Edward Daniel Ross hat mit diesem Werk weniger einen "Roman um Liebe und Geheimnis" (Reihenuntertitel) geschaffen, als vielmehr einen höchst veritablen Gruselroman.

Erzählt wird die Geschichte von Sarah, die bereits im Kindesalter durch ihre emotionale Kälte und berechnende Handlungsweise auffällt. Und es scheint, als wäre sie im Alter von sechs Jahren zum ersten Mal zur Mörderin geworden; weitere Taten folgten, die von einer enormen kriminellen Energie zeugten. Der Leser nimmt in diesem Werk die Perspektive der Mutter ein, die zerrissen ist zwischen Zweifeln und der Liebe zu ihrem Kind. Letztendlich mündet die Handlung in eine Tragödie, die vermuten lässt, dass wohl die Seele eines längst verstorbenen Mädchens von Sarah Besitz ergriffen hat. Leider lässt der Autor den Leser nur an der Gedanken- und Gefühlswelt der Mutter teilhaben, jedoch nicht an der des Mädchens, was eine Wahrheitsfindung schwierig macht. Spannung und Dramatik bietet der Roman aber dennoch, weshalb man die letztendliche Antwort nicht allzu sehr vermisst.
Nur der Mond schwamm immer noch leuchtend und wunderbar in den unermesslichen Weiten des funkelnden ukrainischen Himmels; ebenso majestätisch atmete die ungeheure Höhe, und die Nacht, die göttliche Nacht verglühte; ebenso schön lag die Erde im verzauberten Silberlicht.

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woodstock Offline
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Beitrag von woodstock »

GK – Band 136: Das Geisterdorf
Ein Meister ist nicht derjenige, der etwas lehrt, sondern jemand, der seinen Sch�ler dazu anregt, sein Bestes zu geben, um ein Wissen zu entdecken, das er bereits in seiner Seele tr�gt.
Wenn es in einer Ehe keine Meinungsverschiedenheit gibt, dann ist einer ein Trottel
Den Tagen mehr Leben geben nicht dem Leben mehr Tage
"Gott, gib mir die Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden."
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