Was habt ihr denn als letztes gelesen?
Moderator: Michael
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lessydragon Offline
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lessydragon Offline
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Betty de Forrest: Im Zeichen des Skarabäus (SANDRA-Taschenheft Bd. 276)
Eine sehr komplexe Erzählstruktur mit interessanten Charakteren, und ehe die Geschichte in einen weiteren Satanisten-Plot ausarten kann, gibt es weitere überraschende Wendungen. Eine neue Erkenntnis entstammt ebenfalls diesem Roman: Gegen Schwarze Magie und seinen gefährlichsten Träger in dieser Geschichte helfen Staub und das Fell der Hauskatze.
Eine sehr komplexe Erzählstruktur mit interessanten Charakteren, und ehe die Geschichte in einen weiteren Satanisten-Plot ausarten kann, gibt es weitere überraschende Wendungen. Eine neue Erkenntnis entstammt ebenfalls diesem Roman: Gegen Schwarze Magie und seinen gefährlichsten Träger in dieser Geschichte helfen Staub und das Fell der Hauskatze.
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Dorothy Daniels: Tödliche Hochzeit (SANDRA-Taschenheft Bd. 127)
Ausgeklügelter Psycho-Thriller mit vielen raffiniert ausgelegten Fährten, von denen sich nur eine als die richtige erweisen wird auf dem Weg zur Aufklärung, wer hinter den Mordanschlägen auf Joyce steckt. Und mit dieser Auflösung konnte wohl keiner rechnen, was den Roman zu einem der besten in dieser Reihe macht.
Ausgeklügelter Psycho-Thriller mit vielen raffiniert ausgelegten Fährten, von denen sich nur eine als die richtige erweisen wird auf dem Weg zur Aufklärung, wer hinter den Mordanschlägen auf Joyce steckt. Und mit dieser Auflösung konnte wohl keiner rechnen, was den Roman zu einem der besten in dieser Reihe macht.
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Das Teufelsloch von Antonia Hodgson
Ein historischer Thriller von London im Jahre 1727
Erschienen 2014 als Hardcover im Verlag Droemer-Knaur
Ein überaus gut recherchierter historischer Roman, in dem viele der genannten Figuren tatsächlich gelebt und auch so wie im Roman beschrieben gewirkt haben. Allein die Beschreibung der Zustände in Londons berüchtigtem Schuldgefängnis, das "Marshalsea", lassen einem beim Lesen die Grausbirnen aufsteigen ob der damaligen Brutalität, wie da vorgegangen werden konnte. Kam man in so ein Schuldgefängnis, war man als normaler Bürger rechtlos, aber auch als Angehöriger der besseren Klassen hatte man es nur so lange besser, solange man die horrenden Preise im Gefängnis für alles und jedes bezahlen konnte. Die Gefängnisse mussten nämlich Gewinne abwerfen, je mehr, umso besser. Hatte man kein Geld mehr, landete man kurzerhand bei den "Rechtlosen". Und dort war die (Über)Lebensspanne anscheinend recht kurz ...
Fazit: Im ersten Drittel gibt es ein paar Längen, die aber den Erklärungen der Zustände geschuldet sind, aber vor allem dem Verhalten des Hauptprotagonisten, der mit seinem hier geschilderten Auftreten damals wohl kaum überlebt haben dürfte. Ab der Mitte des Romans zieht die Handlung stetig an, bis man ab dem letzten Drittel nur noch nervös auf der Sitzbank herumrutscht, weil man baldigst wissen möchte, wie um alles in der Welt der "Held" seinen Kopf noch aus der Schlinge ziehen kann, die bereits auf ihn wartet. Denn seine Aufgabe, in diesem Gefängnis den Mörder eines Gefangenen, dessen Geist sogar darin umgeht, zu finden, erscheint immer schwieriger und unmöglicher. Und der Gefängnisdirektor (übrigens eine echte historische Figur, auch was seine Brutalität und Gier betrifft) reibt sich bereits die Hände, weil er ihn gleich an den Galgen bringen kann ...
Ich vergebe 4½ von 5 Gefängnisschlüssel sowie eine unbedingte Leseempfehlung.
Ein historischer Thriller von London im Jahre 1727
Erschienen 2014 als Hardcover im Verlag Droemer-Knaur
Ein überaus gut recherchierter historischer Roman, in dem viele der genannten Figuren tatsächlich gelebt und auch so wie im Roman beschrieben gewirkt haben. Allein die Beschreibung der Zustände in Londons berüchtigtem Schuldgefängnis, das "Marshalsea", lassen einem beim Lesen die Grausbirnen aufsteigen ob der damaligen Brutalität, wie da vorgegangen werden konnte. Kam man in so ein Schuldgefängnis, war man als normaler Bürger rechtlos, aber auch als Angehöriger der besseren Klassen hatte man es nur so lange besser, solange man die horrenden Preise im Gefängnis für alles und jedes bezahlen konnte. Die Gefängnisse mussten nämlich Gewinne abwerfen, je mehr, umso besser. Hatte man kein Geld mehr, landete man kurzerhand bei den "Rechtlosen". Und dort war die (Über)Lebensspanne anscheinend recht kurz ...
Fazit: Im ersten Drittel gibt es ein paar Längen, die aber den Erklärungen der Zustände geschuldet sind, aber vor allem dem Verhalten des Hauptprotagonisten, der mit seinem hier geschilderten Auftreten damals wohl kaum überlebt haben dürfte. Ab der Mitte des Romans zieht die Handlung stetig an, bis man ab dem letzten Drittel nur noch nervös auf der Sitzbank herumrutscht, weil man baldigst wissen möchte, wie um alles in der Welt der "Held" seinen Kopf noch aus der Schlinge ziehen kann, die bereits auf ihn wartet. Denn seine Aufgabe, in diesem Gefängnis den Mörder eines Gefangenen, dessen Geist sogar darin umgeht, zu finden, erscheint immer schwieriger und unmöglicher. Und der Gefängnisdirektor (übrigens eine echte historische Figur, auch was seine Brutalität und Gier betrifft) reibt sich bereits die Hände, weil er ihn gleich an den Galgen bringen kann ...
Ich vergebe 4½ von 5 Gefängnisschlüssel sowie eine unbedingte Leseempfehlung.
Dorothy Daniels: Das geheimnisvolle Grab (SANDRA-Taschenheft Bd. 125)
Morde und Anschläge auf einem Landsitz im Jahre 1890, die zum Schluss hin einen recht komplexen und von langer Hand geplanten verbrecherischen Plan entlarven. Der deutsche Titel ist etwas irreführend, denn das dort erwähnte Grab spielt eine eher marginale Rolle.
Morde und Anschläge auf einem Landsitz im Jahre 1890, die zum Schluss hin einen recht komplexen und von langer Hand geplanten verbrecherischen Plan entlarven. Der deutsche Titel ist etwas irreführend, denn das dort erwähnte Grab spielt eine eher marginale Rolle.