Was habt ihr denn als letztes gelesen?
Moderator: Michael
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Estrangain Offline
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Habe ich versucht, aber Rahmung und Glas lassen sich so schlecht rollen.Original von EstrangainNaja, ist schon ein wenig albern.Original von Olivaro
Zumindest kann man prima die Fliegen von der Wand damit holen. Und hat danach ein exklusives Lesezeichen als netten Nebeneffekt.
Ich empfehle zum Fliegen erschlagen 2-3 zusammengerollte Thole-Bilder.
Das hat mich daran erinnert, dass ich früher auch Leselisten geführt habe. Eine trug den Titel "Gelesene Romane", enthielt genau diese und wurde alle paar Jahre aktualisiert. Irgendwann hatte ich diese Liste vergessen und eben aus dem Archiv gezerrt. Auf dem ersten Blatt steht, dass ich die Liste vor 13 Jahren zuletzt ergänzt habe, ist also auch schon ein paar Tage her...Original von Estrangain
Meine Leseliste im November:
1. Jules Verne: Nord gegen Süd Band 1 (220 Seiten)
2. Jules Verne: Nord gegen Süd Band 2 (222 Seiten)
3. Henry James: Der letzte Dreh der Schraube (188 Seiten)
4. Ray Bradbury: Fahrenheit 451 (158 Seiten)
5. Elizabeth Grayson: Dämonen im Leib (127 Seiten)
6. H. P. Lovecraft: Das Haar der Medusa (349 Seiten)
7. H. G. Wells: Die Insel des Dr. Moreau (187 Seiten)
8. Jules Verne: Robur der Eroberer (200 Seiten)
9. Arthur Conan Doyle: Das Tal der Angst (252 Seiten)
10. Phillippe Curval: Ist da Jemand? (202 Seiten)
11. H. P. Lovecraft: Berge des Wahnsinns (197 Seiten)
12. H. P. Lovecraft: Der Fall Charles Dexter Ward (240 Seiten)
13. H. P. Lovecraft: Der geflügelte Tod (384 Seiten)
14. Franz Kafka: Die Verwandlung (80 Seiten)
Dorothy Daniels: Der Geist der schönen Eve (SANDRA-Taschenheft Bd. 134)
Das hätte ein wirklich perfekter Gruselroman sein können - wenn der Schluss sich nicht als kompletter Unfug herausgestellt hätte. Davon abgesehen, dass diese verwirrende Konstruktion, einen Mörder zu überführen, auch ungleich leichter und ohne Anwesenheit der Romanheldin zu bewerkstelligen gewesen wäre, ist das Verhalten der Mutter, die ihre Tochter achtzehn Monate in dem Glauben lässt, sie wäre bei einem Lawinenunglück ums Leben gekommen, neben vielem anderen einfach unglaubwürdig und rücksichtslos: Keine liebende Mutter würde ihrem Kind unnötig diesen Schmerz zufügen.
Das hätte ein wirklich perfekter Gruselroman sein können - wenn der Schluss sich nicht als kompletter Unfug herausgestellt hätte. Davon abgesehen, dass diese verwirrende Konstruktion, einen Mörder zu überführen, auch ungleich leichter und ohne Anwesenheit der Romanheldin zu bewerkstelligen gewesen wäre, ist das Verhalten der Mutter, die ihre Tochter achtzehn Monate in dem Glauben lässt, sie wäre bei einem Lawinenunglück ums Leben gekommen, neben vielem anderen einfach unglaubwürdig und rücksichtslos: Keine liebende Mutter würde ihrem Kind unnötig diesen Schmerz zufügen.
Caroline Farr: Der Schrei im Turm (SANDRA-Taschenheft Bd. 135)
Ein Roman mit etlichen widersprüchlichen Aussagen, ungeklärten Fragen und merkwürdigen Zufällen. Insgesamt recht unbefriedigend, was sicher nicht nur der Kürzung um 70 Seiten des Originalromans anzulasten ist; da gibt es von der "Autorin" Richard Wilkes-Hunter stimmigeren Stoff.
Ein Roman mit etlichen widersprüchlichen Aussagen, ungeklärten Fragen und merkwürdigen Zufällen. Insgesamt recht unbefriedigend, was sicher nicht nur der Kürzung um 70 Seiten des Originalromans anzulasten ist; da gibt es von der "Autorin" Richard Wilkes-Hunter stimmigeren Stoff.
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lessydragon Offline
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Jennifer Hale: Jenseits der Dunkelheit (SANDRA-Taschenheft Bd. 257)
Sehr gelungener Hybrid von raffiniertem Krimiplot und tragischer Spukgeschichte:
"Am liebsten wäre sie aus dem Zimmer geflohen...um nicht länger hier verharren und dem Klopfen eines kleinen Jungen lauschen zu müssen, der vor vielen Monaten mit seiner Mutter von der Dachterrasse in den Tod gesprungen war."
Sehr gelungener Hybrid von raffiniertem Krimiplot und tragischer Spukgeschichte:
"Am liebsten wäre sie aus dem Zimmer geflohen...um nicht länger hier verharren und dem Klopfen eines kleinen Jungen lauschen zu müssen, der vor vielen Monaten mit seiner Mutter von der Dachterrasse in den Tod gesprungen war."
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lessydragon Offline
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- Sheila Conolly Offline
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lessydragon Offline
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John Sinclair: Der Pfähler/Dracula gibt sich die Ehre/Die Vampirfalle (JS 33-35)
Nachdem ich den Dreiteiler erstmals nach Jahrzehnten wieder gelesen habe, kann ich nicht verstehen, dass die Romane von Jason Dark der letzten Jahre meist absolut unlesbar sein sollen und vom damaligen Storyteller-Talent so gar nichts mehr übrig sein soll. Schade, aber es scheint wohl so zu sein.
Nachdem ich den Dreiteiler erstmals nach Jahrzehnten wieder gelesen habe, kann ich nicht verstehen, dass die Romane von Jason Dark der letzten Jahre meist absolut unlesbar sein sollen und vom damaligen Storyteller-Talent so gar nichts mehr übrig sein soll. Schade, aber es scheint wohl so zu sein.
Rosalind Laker: Die Braut des Schmugglers (SANDRA-Taschenheft Bd. 273)
Ein Roman mit einer sehr interessanten Wendung ab Seite 52. Bis dahin scheint alles seinen gewohnten Gaslicht-Gang zu gehen (junge Gouvernante wird mit der Erziehung zweier kleiner Mädchen beauftragt, erliegt den Versuchungen des Sohn des Hauses und wird vom Vater der Kinder erwischt). Ab hier wendet sich die Geschichte eher dem Abenteuer- und Piraten-Genre zu und nimmt rasante Fahrt auf. An "Liebe" mangelt es zwar nicht, aber der Focus liegt hier eindeutig auf "Geheimnis". Unterhaltsamer Lesestoff...
Ein Roman mit einer sehr interessanten Wendung ab Seite 52. Bis dahin scheint alles seinen gewohnten Gaslicht-Gang zu gehen (junge Gouvernante wird mit der Erziehung zweier kleiner Mädchen beauftragt, erliegt den Versuchungen des Sohn des Hauses und wird vom Vater der Kinder erwischt). Ab hier wendet sich die Geschichte eher dem Abenteuer- und Piraten-Genre zu und nimmt rasante Fahrt auf. An "Liebe" mangelt es zwar nicht, aber der Focus liegt hier eindeutig auf "Geheimnis". Unterhaltsamer Lesestoff...
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lessydragon Offline
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