12 - Some Darker Magic
- Das Gleichgewicht Offline
- Beiträge: 12001
- https://pl.pinterest.com/kuchnie_na_wymiar_warszawa/
- Registriert: Mi Sep 24, 2008 7:52 pm
12 - Some Darker Magic

Cascabel is a deformed creature who lives on human flesh - despised, desperate, and hunted. The "Great Sourette" is a failed stage magician at the very end of his life. When their paths intersect, a dark plan is set in motion, a plan that brings them to Samdon Isle, a small cluster of rocks near the coast of Scotland. Here, underneath the twisted ruins of a forgotten castle, lies a gateway to the underworld. All they need now is John Sinclair - their messiah. Only his soul can open the gate and unleash hell on earth ...
- Das Gleichgewicht Offline
- Beiträge: 12001
- Registriert: Mi Sep 24, 2008 7:52 pm
Nach dem furiosen Zweiteiler um einen alten Drachengott, wie will man sich zum Staffelfinale da noch steigern? Das habe ich mich gefragt, als ich die Neuinterpretation zum Gnom mit den Krallenhänden angefangen habe. Am Ende habe ich meine Antwort. Mit weniger Action, dafür mehr mehr persönlicher Brisanz für John Sinclair.
Der Geisterjäger hat im letzten Abenteuer eine junge Frau kennen gelernt. Eigentlich öffnet er sich keinen Frauen, wegen seinem Job. Dieses mal riskiert er es und wird natürlich bestraft. Sourette und Cascabel locken die beiden in eine Falle und entführen Johns Flamme. Will er sie zurück haben muss er sich den beiden beim Nocte Meridian in Ashbury stellen. Einem Tor in die Hölle oder Unterwelt.
Was ist eigentlich mit den beiden Gegenspielern aus dem Heft? Selbstverständlich wurden sie umgeändert. Einem behinderten Krüppel ganz normal die Rolle eines Bösewichts zu geben passt nicht mehr wirklich in unsere Zeit. Cascabel wurde daher dämonischer gestaltet. Er führt ein armseliges Leben in Ashbury, tötet kleine Kinder um sich von ihnen zu ernähren. Und wird endlich von den Dörflern erwischt. Da spricht eine Stimme zu ihm, bietet ihm Rettung an. Es ist Asmodis, der im Reboot nicht direkt der große Höllenherrscher ist, sondern nur ein uralter mächtiger Dämon. Sogleich schickt er den Dämonengnom nach London, wo er ihm dabei hilft den Leichnam von Sourette zu besetzen. Diesen hat er zuvor in den Selbstmord getrieben. Schlaues Kerlchen, wie auch in der Heftserie.
Also wird die Falle für John gelegt. Denn nur er als Sohn des Lichts kann das Tor zur finsteren Dimension öffnen. Dafür muss er freiwillig die Frau umbringen, die er liebt. Eine knifflige Sache für Asmodis. Aber der Gute findet eine Lösung. Am Standort des Nocte Meridian lässt er Johns Freundin auf einem Scheiterhaufen verbrennen. Ich könnte jetzt anmerken, dass lebendiges verbrennen sehr lange dauert, aber die armen Opfer eigentlich schon früh am Rauch ersticken. Vielleicht ist es ein magisches Feuer, denn die Dame brennt ziemlich lang und qualvoll. John ist auch nur ein Mensch und erlöst sie wider besseren Wissens mit einem Kopfschuss. Freiwillig. Das Tor wird geöffnet. Und mit diesem gelungenen Cliffhanger endet die zweite Staffel.
Armer John, lässt er einmal eine Frau in sein Leben wird er direkt richtig bewiesen, was seine Ängste angeht. Und nun hat er auch noch das Tor zu Hölle aufgestoßen. Asmodis hat obsiegt. Gabriel Conroy kennt keine Gnade. Ich weiß nicht wie John das verkraften soll. Zum Glück kannte er sie erst einige Tage und keine Jahrzehnte wie andere Männer die es in der eigentlichen Serie ähnlich getroffen hat.
Diese Staffel hatte jedenfalls einige Höhen und Tiefen im oberen Gesamtniveau. Stets gut geschrieben. Sehr gute Charakterzeichnungen, wenn auch für Puristen sicher zu modern und abseits des Sinclairflairs. Manchmal wurde eine Geschichte zu groß aufgezogen, dem Leser zu viel Action zugemutet. Ich meine, das funktioniert, keine Frage. Aber das ist nicht „neu interpretiert und modernisiert“, das hat dann wirklich nichts mehr mit John Sinclair zu tun. Trotz allem warte ich auf Staffel 3. Bei den ganzen Nebenserien ist hoffentlich noch Budget dafür übrig. Es sind noch einige Gespenster-Krimis zu verarbeiten und für einen Sinclairleser ist der direkte Vergleich auch interessant.
Der Geisterjäger hat im letzten Abenteuer eine junge Frau kennen gelernt. Eigentlich öffnet er sich keinen Frauen, wegen seinem Job. Dieses mal riskiert er es und wird natürlich bestraft. Sourette und Cascabel locken die beiden in eine Falle und entführen Johns Flamme. Will er sie zurück haben muss er sich den beiden beim Nocte Meridian in Ashbury stellen. Einem Tor in die Hölle oder Unterwelt.
Was ist eigentlich mit den beiden Gegenspielern aus dem Heft? Selbstverständlich wurden sie umgeändert. Einem behinderten Krüppel ganz normal die Rolle eines Bösewichts zu geben passt nicht mehr wirklich in unsere Zeit. Cascabel wurde daher dämonischer gestaltet. Er führt ein armseliges Leben in Ashbury, tötet kleine Kinder um sich von ihnen zu ernähren. Und wird endlich von den Dörflern erwischt. Da spricht eine Stimme zu ihm, bietet ihm Rettung an. Es ist Asmodis, der im Reboot nicht direkt der große Höllenherrscher ist, sondern nur ein uralter mächtiger Dämon. Sogleich schickt er den Dämonengnom nach London, wo er ihm dabei hilft den Leichnam von Sourette zu besetzen. Diesen hat er zuvor in den Selbstmord getrieben. Schlaues Kerlchen, wie auch in der Heftserie.
Also wird die Falle für John gelegt. Denn nur er als Sohn des Lichts kann das Tor zur finsteren Dimension öffnen. Dafür muss er freiwillig die Frau umbringen, die er liebt. Eine knifflige Sache für Asmodis. Aber der Gute findet eine Lösung. Am Standort des Nocte Meridian lässt er Johns Freundin auf einem Scheiterhaufen verbrennen. Ich könnte jetzt anmerken, dass lebendiges verbrennen sehr lange dauert, aber die armen Opfer eigentlich schon früh am Rauch ersticken. Vielleicht ist es ein magisches Feuer, denn die Dame brennt ziemlich lang und qualvoll. John ist auch nur ein Mensch und erlöst sie wider besseren Wissens mit einem Kopfschuss. Freiwillig. Das Tor wird geöffnet. Und mit diesem gelungenen Cliffhanger endet die zweite Staffel.
Armer John, lässt er einmal eine Frau in sein Leben wird er direkt richtig bewiesen, was seine Ängste angeht. Und nun hat er auch noch das Tor zu Hölle aufgestoßen. Asmodis hat obsiegt. Gabriel Conroy kennt keine Gnade. Ich weiß nicht wie John das verkraften soll. Zum Glück kannte er sie erst einige Tage und keine Jahrzehnte wie andere Männer die es in der eigentlichen Serie ähnlich getroffen hat.
Diese Staffel hatte jedenfalls einige Höhen und Tiefen im oberen Gesamtniveau. Stets gut geschrieben. Sehr gute Charakterzeichnungen, wenn auch für Puristen sicher zu modern und abseits des Sinclairflairs. Manchmal wurde eine Geschichte zu groß aufgezogen, dem Leser zu viel Action zugemutet. Ich meine, das funktioniert, keine Frage. Aber das ist nicht „neu interpretiert und modernisiert“, das hat dann wirklich nichts mehr mit John Sinclair zu tun. Trotz allem warte ich auf Staffel 3. Bei den ganzen Nebenserien ist hoffentlich noch Budget dafür übrig. Es sind noch einige Gespenster-Krimis zu verarbeiten und für einen Sinclairleser ist der direkte Vergleich auch interessant.
-
Odessa-James Offline
- Beiträge: 20
- Registriert: So Apr 03, 2022 10:15 am
Re: 12 - Some Darker Magic
Leider ist es ja nie zu einer 3. Staffel gekommen und wir hatten einen Cliffhanger. Zumindest bis 2021! J-Novel Club hatte sich die Rechte für eine englische Übersetzung der Sinclair Romane gesichert und fingen mit einer Neuauflage der 12 Hefte von Gabriel Conroy an. Die Geschichten wurden auf 3 Bücher aufgeteilt. Die Geschichten wurden aber leicht umgeschrieben, um die Handlung in die 70er Jahre zu verlegen und das offene Ende von Heft 12 wurde aufgelöst und ein Übergang zu Nachtclub der Vampire erschaffen. J-Novel Club hat selber keine neuen Romane schreiben lassen, sondern schlicht die Deutschen Hefte übersetzt.
Spoiler
John kommt auf die Idee sein Kreuz in das Portal zu werfen. Es kommt zu einem kurzen Kampf mit Cascabel, der dabei in Flammen aufgeht und von John erschossen wird. Kurz bevor er das Portal erreicht wird er von Asmodis gepackt und verliert das Bewusstsein. Als er wieder schreiend zu sich kommt, liegt er in Sir James Büro auf dem Sofa. Sir James fragt, was den ist, worauf John sagt, dass er wieder von den Mädchen geträumt hat das er im Jemen (Afghanistan wurde abgeändert in dieser Version) in seiner Zeit beim Militär erschossen hat. Worauf Sir James ihn sagt, dass er nie dort gewesen ist und auch nie gedient hat! Er wäre vor 7 Tagen zu einem Routineeinsatz aufgebrochen und verschwunden, Suko hätte ihn Ohnmächtig auf der Straßen gefunden. John fragt, ob er von der Polizei in Hongkong zum Yard versetzt wurde, worauf Sir James nur meint, dass er vorher Chauffeur war und John ihn zum Yard gebracht hatte. Hier erzählt John ihm die Ereignisse aus den 12 Heften und Sir James fragt sich, ob etwas das mit dem Fall zu tun hatte oder Asmodis selbst, ihm eine Parallelrealität gezeigt oder dorthin befördert hatte.