Was habt ihr denn als letztes gelesen?
Moderator: Michael
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Ariadne Pritchett: Der Fluch der Könige (Heyne Romantic-Thriller Bd. 1895)
Ungewöhnlich blutig und brutal geht es in diesem Roman mit historischem Hintergrund zu, explizit geschilderte Schlägereien, versuchte Vergewaltigungen und Gewalt gegen Kinder sind eher ungewöhnliche Elemente in diesem Genre. Einmal mehr merkt man die Kürzung um rund 90 Seiten der inneren Geschlossenheit dieser Geschichte an. Interessant sind einige der Charaktere, die nicht immer das sind, was sie zu sein scheinen - was besonders auf die männlichen Akteure und ihr Interesse an der jungen Gouvernante zutrifft. Das Frauenbild bzw. was Männer zu jener Epoche davon hielten, ist in diesem Roman vermutlich näher an der Realität als das von der Romantik verklärte in anderen Werken dieser Literaturgattung.
Ungewöhnlich blutig und brutal geht es in diesem Roman mit historischem Hintergrund zu, explizit geschilderte Schlägereien, versuchte Vergewaltigungen und Gewalt gegen Kinder sind eher ungewöhnliche Elemente in diesem Genre. Einmal mehr merkt man die Kürzung um rund 90 Seiten der inneren Geschlossenheit dieser Geschichte an. Interessant sind einige der Charaktere, die nicht immer das sind, was sie zu sein scheinen - was besonders auf die männlichen Akteure und ihr Interesse an der jungen Gouvernante zutrifft. Das Frauenbild bzw. was Männer zu jener Epoche davon hielten, ist in diesem Roman vermutlich näher an der Realität als das von der Romantik verklärte in anderen Werken dieser Literaturgattung.
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Virginia Coffman: Das Dorf der Verfluchten (Heyne Romantic-Thriller Bd. 1838)
Abgesehen von einigen wirklich stimmungsvollen Szenen, in denen vermeintlich die Pesttoten durch das alte, verlassene Dorf ziehen, bietet dieser Roman nur allzu bekannte Zutaten: die rothaarige Frau, die als Reinkarnation einer Hexe angesehen wird, die abergläubischen Bewohner oder die nur langsam zündende Liebe zwischen dem "Paar der Woche"; dazwischen schlängelt sich eine leider zu dünne Kriminalgeschichte.
Abgesehen von einigen wirklich stimmungsvollen Szenen, in denen vermeintlich die Pesttoten durch das alte, verlassene Dorf ziehen, bietet dieser Roman nur allzu bekannte Zutaten: die rothaarige Frau, die als Reinkarnation einer Hexe angesehen wird, die abergläubischen Bewohner oder die nur langsam zündende Liebe zwischen dem "Paar der Woche"; dazwischen schlängelt sich eine leider zu dünne Kriminalgeschichte.
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Victoria Holt: Die Braut von Pendorric (Heyne Romantic-Thriller Bd. 1810)
Ansprechend erzählt und mit einer vernunftgeleiteten "Heldin" versehen, ist dies eine ansprechende Unterhaltungslektüre. Aber davon ausgehend, dass es Geister nicht gibt, ahnt der Leser schon verhältnismäßig früh, wer hinter all den unerklärlichen Geschehnissen, die bis hin zum Mordversuch reichen, stecken könnte. Wenngleich die Auflösung noch einmal mit einem 'Twist' versehen wurde, scheint die Nachvollziehbarkeit nicht immer leicht.
Ansprechend erzählt und mit einer vernunftgeleiteten "Heldin" versehen, ist dies eine ansprechende Unterhaltungslektüre. Aber davon ausgehend, dass es Geister nicht gibt, ahnt der Leser schon verhältnismäßig früh, wer hinter all den unerklärlichen Geschehnissen, die bis hin zum Mordversuch reichen, stecken könnte. Wenngleich die Auflösung noch einmal mit einem 'Twist' versehen wurde, scheint die Nachvollziehbarkeit nicht immer leicht.