Was habt ihr denn als letztes gelesen?
Moderator: Michael
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Wicket Offline
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zauberer Offline
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Estrangain Offline
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"Der Höllenexpress" von Christopher Fowler.
Luzifer Verlag
Fowlers Roman hebt sich von vergleichbarer, zeitgenössischer Horror Literatur angenehm ab.
Die episodenhaft anmutende Story spielt in der Vergangenheit, genauer gesagt im Jahre 1916. Schauplatz ist ein fiktiver Staat in Osteuropa, detailliert wird nicht darauf eingegangen. Die Hauptfiguren sind ein Liebespaar, das ungewollt in ein unheimliches Abenteuer hineinschlittert und sich an Bord des Höllenexpress wiederfindet und eine rasante, zunehmend gruselige Fahrt durch die Nacht auf ihm durchlebt.
Stefan Grabinski hätte seine Freude damit gehabt!
Der Roman liest sich flüssig, ist gut geschrieben und die Spannung steigert sich stetig. Die originellen Figuren sind lebendig dargestellt und glaubwürdig charakterisiert, das Szenario ist bildhaft geschildert. Leider ist die Handlung insgesamt aber doch etwas dünn und leicht vorhersehbar, was aber nicht stört.
Eingebettet ist das Ganze nun seltsamerweise in eine Rahmenhandlung, die in den sechziger Jahren in England spielt, genauer gesagt bei Hammer-Films. Sehr schön geschrieben mit einer wohldosierten Menge an Zeitkolorit und Insiderwissen. Für den eigentlichen Roman ist sie aber überflüssig.
Besagte Rahmenhandlung und die Fahrt des Höllenexpress stehen in keiner Wechselwirkung miteinander und sind daher für sich selbst eigenständig.
Das trübt den Lesegenuss ein wenig, man ist geneigt an Seitenschinderei zu denken.
Fazit: Auf jeden Fall eine Leseempfehlung, auch wenn der Roman nicht unbedingt hält, was der Klappentext verspricht.
Ich vergebe 4 von 5 Bewertungswaggons
Luzifer Verlag
Fowlers Roman hebt sich von vergleichbarer, zeitgenössischer Horror Literatur angenehm ab.
Die episodenhaft anmutende Story spielt in der Vergangenheit, genauer gesagt im Jahre 1916. Schauplatz ist ein fiktiver Staat in Osteuropa, detailliert wird nicht darauf eingegangen. Die Hauptfiguren sind ein Liebespaar, das ungewollt in ein unheimliches Abenteuer hineinschlittert und sich an Bord des Höllenexpress wiederfindet und eine rasante, zunehmend gruselige Fahrt durch die Nacht auf ihm durchlebt.
Stefan Grabinski hätte seine Freude damit gehabt!
Der Roman liest sich flüssig, ist gut geschrieben und die Spannung steigert sich stetig. Die originellen Figuren sind lebendig dargestellt und glaubwürdig charakterisiert, das Szenario ist bildhaft geschildert. Leider ist die Handlung insgesamt aber doch etwas dünn und leicht vorhersehbar, was aber nicht stört.
Eingebettet ist das Ganze nun seltsamerweise in eine Rahmenhandlung, die in den sechziger Jahren in England spielt, genauer gesagt bei Hammer-Films. Sehr schön geschrieben mit einer wohldosierten Menge an Zeitkolorit und Insiderwissen. Für den eigentlichen Roman ist sie aber überflüssig.
Besagte Rahmenhandlung und die Fahrt des Höllenexpress stehen in keiner Wechselwirkung miteinander und sind daher für sich selbst eigenständig.
Das trübt den Lesegenuss ein wenig, man ist geneigt an Seitenschinderei zu denken.
Fazit: Auf jeden Fall eine Leseempfehlung, auch wenn der Roman nicht unbedingt hält, was der Klappentext verspricht.
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