Was habt ihr denn als letztes gelesen?
Moderator: Michael
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woodstock Offline
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Estrangain Offline
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Fay Stanhope: Ein Hort des Bösen (Gaslicht-Heft Bd. 518)
Stilistisch wie immer hochwertig und mit starken Dialogen versehen, deutet Hans E. Ködelpeter in diesen Roman sogar dämonische Einflüsse an, ohne jedoch zu konkret zu werden. Und so hätte der Band auch in die Schwester-Reihe Vampir-Horror-Roman gepasst.
Stilistisch wie immer hochwertig und mit starken Dialogen versehen, deutet Hans E. Ködelpeter in diesen Roman sogar dämonische Einflüsse an, ohne jedoch zu konkret zu werden. Und so hätte der Band auch in die Schwester-Reihe Vampir-Horror-Roman gepasst.
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Estrangain Offline
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Elsie Lee: Ein Herz in Gefahr (Heyne Romantic Thriller Bd. 1932)
Schon beim Titel ahnt einem Unheil (wobei der Originaltitel mit Silence Is Golden auch nicht viel besser ist), und tatsächlich sind die ersten 130 (von 158!) Seiten ausgefüllt mit Liebesschwüren, gegenseitigen Zärtlichkeiten und Festivitäten zwischen erwachsenen Männern und jungen Mädchen von 18, 19 Jahren, die im Jahre 1881 wohl alles andere als "gesellschaftsfähig" oder schicklich waren. Der Leser müht sich durch eine Handlung, die oft auf der Stelle tritt oder sich wiederholt (und es gibt schon wieder Küsse und Umarmungen). Erst auf den verbliebenen Seiten gibt es eine Erklärung für das Verhalten der Amy Ffolliott und ein dramatisches Finale, das aber auf einer Handvoll Seiten abgehandelt wird - zu spät, um den Leser für die spannungsarme Buchstabenwüste vorher zu entschädigen. Zudem ist die Übersetzung von Dietlind Bindheim arg schnoddrig geraten (Ende des 19. Jahrhunderts wird zum Beispiel nicht allzu viel "gequatscht" worden sein). Hier liegt das Motto der Reihe eindeutig auf "Romantic", denn als "Thriller" kann man den Roman kaum bezeichnen.
Schon beim Titel ahnt einem Unheil (wobei der Originaltitel mit Silence Is Golden auch nicht viel besser ist), und tatsächlich sind die ersten 130 (von 158!) Seiten ausgefüllt mit Liebesschwüren, gegenseitigen Zärtlichkeiten und Festivitäten zwischen erwachsenen Männern und jungen Mädchen von 18, 19 Jahren, die im Jahre 1881 wohl alles andere als "gesellschaftsfähig" oder schicklich waren. Der Leser müht sich durch eine Handlung, die oft auf der Stelle tritt oder sich wiederholt (und es gibt schon wieder Küsse und Umarmungen). Erst auf den verbliebenen Seiten gibt es eine Erklärung für das Verhalten der Amy Ffolliott und ein dramatisches Finale, das aber auf einer Handvoll Seiten abgehandelt wird - zu spät, um den Leser für die spannungsarme Buchstabenwüste vorher zu entschädigen. Zudem ist die Übersetzung von Dietlind Bindheim arg schnoddrig geraten (Ende des 19. Jahrhunderts wird zum Beispiel nicht allzu viel "gequatscht" worden sein). Hier liegt das Motto der Reihe eindeutig auf "Romantic", denn als "Thriller" kann man den Roman kaum bezeichnen.
Stimmt, der Film ist schon sehr gelungen. Alleine der Umstand, dass die "Brut der Nacht" keinefalls brutale Dämonen sind, sondern mehr an die Morlocks aus den X-Men-Comics erinnern, ist sehr ungewöhnlich und zeigt einmal mehr, dass der Mensch die wahre Bestie ist. Und der Schauplatz Midian (eine Stadt unter einem Friedhof) stellt ein zusätzliches Plus dar.Original von Estrangain
Cabal von Clive Barker.
Las sich wie eine in die Länge gezogene Kurzgeschichte.
Der Film gefiel mir da tatsächlich besser...
Es ist schon etwas her, dass ich das Buch gelesen habe. Das war schon ok, reichte aber nicht an den Film heran (den gucke ich von Zeit zu Zeit immer mal wieder).Original von OlivaroStimmt, der Film ist schon sehr gelungen. Alleine der Umstand, dass die "Brut der Nacht" keinefalls brutale Dämonen sind, sondern mehr an die Morlocks aus den X-Men-Comics erinnern, ist sehr ungewöhnlich und zeigt einmal mehr, dass der Mensch die wahre Bestie ist. Und der Schauplatz Midian (eine Stadt unter einem Friedhof) stellt ein zusätzliches Plus dar.Original von Estrangain
Cabal von Clive Barker.
Las sich wie eine in die Länge gezogene Kurzgeschichte.
Der Film gefiel mir da tatsächlich besser...
Der Vergleich zu den Morlocks aus den X-Men passt auch noch in einem anderen Zusammenhang: Wenn Midian gestürmt wird, erinnert das schon sehr fatal an Sequenzen aus der Mutant Massacre-Geschichte.
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Estrangain Offline
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Tulimyrsky Offline
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Beatrice Parker: Der geheimnisvolle Fremde (Heyne Romantic Thriller Bd. 1889)
Mitunter ist es erstaunlich, welche Qualitätsunterschiede es innerhalb dieser Reihe gibt, deren Romane zumindest am Anfang einen Umfang von 128 Seiten hatten. Beim vorliegenden Band ist es bedauerlich, dass bereits nach dieser Seitenzahl der Roman zuende ist. Denn die Autorin bietet eine außerordentlich dichte und spannende Erzählung, deren größtest Plus die stimmige und glaubhafte Charakterzeichnung der handelnden Personen ist. Das sind nicht nur Stereotypen, wie man sie aus vergleichbaren Stoffen kennt, sondern lebensnahe und originelle "Typen", die aus dem wahren Leben stammen könnten. Hinter dem nichtssagend-neutralen Titel verbirgt sich somit eine sehr schöne Leseerfahrung.
Mitunter ist es erstaunlich, welche Qualitätsunterschiede es innerhalb dieser Reihe gibt, deren Romane zumindest am Anfang einen Umfang von 128 Seiten hatten. Beim vorliegenden Band ist es bedauerlich, dass bereits nach dieser Seitenzahl der Roman zuende ist. Denn die Autorin bietet eine außerordentlich dichte und spannende Erzählung, deren größtest Plus die stimmige und glaubhafte Charakterzeichnung der handelnden Personen ist. Das sind nicht nur Stereotypen, wie man sie aus vergleichbaren Stoffen kennt, sondern lebensnahe und originelle "Typen", die aus dem wahren Leben stammen könnten. Hinter dem nichtssagend-neutralen Titel verbirgt sich somit eine sehr schöne Leseerfahrung.