Was habt ihr denn als letztes gelesen?
Moderator: Michael
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Olivaro Offline
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Fay Stanhope: Das Geheimnis von Cramshaw Castle (Gaslicht-Roman Bd. 416)
Mit diesem Roman nähert sich Hans E. Ködelpeter jenem Niveau an, das ihn über so viele Jahre im VHR auszeichnete. Hier stimmt (fast) alles: von der rätselhaften Ausgangssituation über die Nachforschungen der Ehefrau bis hin zum Schluß, der aus diesem "Roman um Liebe und Geheimnis" einen Gruselroman macht, der mit Magie und sogar einer Vampirin aufwarten kann. Lediglich an einer Stelle droht inhaltliches Unheil, als kurz der Geheimdienst ins Spiel gebracht wird, was sich aber glücklicherweise als falsche Spur erweist und auch recht schnell wieder vorbei ist.
Doch, das war ein schönes Leseerlebnis, weil es an die goldenen Tage des Heftromans erinnert; zudem ziert diese Ausgabe ein hübsches Titelbild.
Mit diesem Roman nähert sich Hans E. Ködelpeter jenem Niveau an, das ihn über so viele Jahre im VHR auszeichnete. Hier stimmt (fast) alles: von der rätselhaften Ausgangssituation über die Nachforschungen der Ehefrau bis hin zum Schluß, der aus diesem "Roman um Liebe und Geheimnis" einen Gruselroman macht, der mit Magie und sogar einer Vampirin aufwarten kann. Lediglich an einer Stelle droht inhaltliches Unheil, als kurz der Geheimdienst ins Spiel gebracht wird, was sich aber glücklicherweise als falsche Spur erweist und auch recht schnell wieder vorbei ist.
Doch, das war ein schönes Leseerlebnis, weil es an die goldenen Tage des Heftromans erinnert; zudem ziert diese Ausgabe ein hübsches Titelbild.
Fay Stanhope: Unheimlicher Besuch um Mitternacht (Kelter-Gaslicht Bd. 182)
Um ganz ehrlich zu sein: Das einzig unheimliche an diesem Roman ist der Titel, und wären da nicht die interessanten Dialoge, würde man anhand der sehr unrealistischen Konstruktion nie auf Hans E. Ködelpeter als Verfasser schließen. Welche halbwegs vernünftige Frau würde sich einen völlig fremden Straftäter zur Resozialisierung ins Haus holen, nur, weil ihre human veranlagte Freundin dies verlangt? Gegen alle Vernunft und die Zweifel, die nach dem Besuch entstehen, wird das Vorhaben nun erst recht weiter voran getrieben. Und der Friede, Freude, Eierkuchen-Schluss rührt zu Tränen - die aber nicht der Ergriffenheit entspringen... o.O
Ärgerlich für den Leser, der sich diesen Roman gekauft hat, ist er doch nur eine Neuausgabe des Romans Der unheimliche Gast, der Jahre zuvor in der gleichnamigen Reihe des Pabel-Verlages erschienen ist.
Um ganz ehrlich zu sein: Das einzig unheimliche an diesem Roman ist der Titel, und wären da nicht die interessanten Dialoge, würde man anhand der sehr unrealistischen Konstruktion nie auf Hans E. Ködelpeter als Verfasser schließen. Welche halbwegs vernünftige Frau würde sich einen völlig fremden Straftäter zur Resozialisierung ins Haus holen, nur, weil ihre human veranlagte Freundin dies verlangt? Gegen alle Vernunft und die Zweifel, die nach dem Besuch entstehen, wird das Vorhaben nun erst recht weiter voran getrieben. Und der Friede, Freude, Eierkuchen-Schluss rührt zu Tränen - die aber nicht der Ergriffenheit entspringen... o.O
Ärgerlich für den Leser, der sich diesen Roman gekauft hat, ist er doch nur eine Neuausgabe des Romans Der unheimliche Gast, der Jahre zuvor in der gleichnamigen Reihe des Pabel-Verlages erschienen ist.
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Estrangain Offline
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