Was habt ihr denn als letztes gelesen?
Moderator: Michael
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Nelly Hamilton: Das Gespenst von Schloß Gladstone (Gaslicht-Taschenbuch Bd. 72)
Der Roman der deutschen Autorin Elisabeth Bulla ist zwar von diversen Klischees (die aber zu diesem Genre gehören) durchzogen, trotzdem ist daraus ein recht unterhaltsames Werk geworden. Allerdings erweist es sich die Handlung, nachdem die Auflösung der Geschehnisse präsentiert worden ist, im Nachhinein als einziges großes Logikloch. Schade darum...
Der Roman der deutschen Autorin Elisabeth Bulla ist zwar von diversen Klischees (die aber zu diesem Genre gehören) durchzogen, trotzdem ist daraus ein recht unterhaltsames Werk geworden. Allerdings erweist es sich die Handlung, nachdem die Auflösung der Geschehnisse präsentiert worden ist, im Nachhinein als einziges großes Logikloch. Schade darum...
Sara North: Die Frau im Schnee (Gaslicht-Taschenbuch Bd. 96)
Ein Krimi, der recht spannend erzählt ist und lediglich unter drei Fehlern leidet, die entweder der deutschen Übersetzung anzulasten sind oder dem Original, bei dem Verfasser/Lektor unachtsam waren. Da muss man als Leser wiederholt darüberlesen, um zu verstehen, was konkret gemeint ist. Die Lösung ist (einmal mehr bei einem Gaslicht-Taschenbuch) sehr überraschend und nicht im Vorfeld schon erahnbar. Der Roman war ein angenehmes Lesevergnügen.
Ein Krimi, der recht spannend erzählt ist und lediglich unter drei Fehlern leidet, die entweder der deutschen Übersetzung anzulasten sind oder dem Original, bei dem Verfasser/Lektor unachtsam waren. Da muss man als Leser wiederholt darüberlesen, um zu verstehen, was konkret gemeint ist. Die Lösung ist (einmal mehr bei einem Gaslicht-Taschenbuch) sehr überraschend und nicht im Vorfeld schon erahnbar. Der Roman war ein angenehmes Lesevergnügen.
Louise Oborne: Der Satansstein (Gaslicht-Taschenbuch Bd. 57)
Der titelgebende Satansstein spielt faktisch keine Rolle (ist eben nur ein Felsbrocken, der im Garten liegt), vielmehr geht es hier um ein Spukhaus, in dem sich eine Gruppe von Freundinnen aufhält. Während man auf die Ankunft des Mannes eines der Mädchen wartet, geschehen recht absonderliche Sachen, die nicht unspannend zu lesen sind, sich aber mitunter einfach nur wiederholen. Das Ende ist dann etwas überstürzt, aber die Guten (Mädchen) können halbwegs ungeschoren entkommen. Schade nur, dass dem Kater Meadows das nicht vergönnt war... :heul:
Ein eher untyisches "Gaslicht", sondern tatsächlich mehr ein Gruselroman.
Der titelgebende Satansstein spielt faktisch keine Rolle (ist eben nur ein Felsbrocken, der im Garten liegt), vielmehr geht es hier um ein Spukhaus, in dem sich eine Gruppe von Freundinnen aufhält. Während man auf die Ankunft des Mannes eines der Mädchen wartet, geschehen recht absonderliche Sachen, die nicht unspannend zu lesen sind, sich aber mitunter einfach nur wiederholen. Das Ende ist dann etwas überstürzt, aber die Guten (Mädchen) können halbwegs ungeschoren entkommen. Schade nur, dass dem Kater Meadows das nicht vergönnt war... :heul:
Ein eher untyisches "Gaslicht", sondern tatsächlich mehr ein Gruselroman.
Donella St. Michaels: Die Gefangene (Gaslicht-Taschenbuch Bd. 58)
Eine Geschichte, die sich dann doch arg dehnt und im Kreise dreht. Das Wort "Pillen" und das Verb "krank" sind dermaßen oft zu lesen, dass man glauben möchte, es gäbe keine anderen Begriffe für die gleiche Sache. Die Auflösung ist dann (für ein Gaslicht) ziemlich missraten, denn der Geheimagenten-Hintergrund ist nun doch sehr bemüht und die Art, an bestimmte Erkenntnisse zu gelangen, verstößt mit Sicherheit gegen die Genfer Konventionen. :D
Eine Geschichte, die sich dann doch arg dehnt und im Kreise dreht. Das Wort "Pillen" und das Verb "krank" sind dermaßen oft zu lesen, dass man glauben möchte, es gäbe keine anderen Begriffe für die gleiche Sache. Die Auflösung ist dann (für ein Gaslicht) ziemlich missraten, denn der Geheimagenten-Hintergrund ist nun doch sehr bemüht und die Art, an bestimmte Erkenntnisse zu gelangen, verstößt mit Sicherheit gegen die Genfer Konventionen. :D
Marcia Miller: Trauer um Viola (Gaslicht-Taschenbuch Bd. 95)
Angesiedelt im Hollywood der Zwanzigerjahre, ist dies die sehr spannende Spurensuche von Jennifer Coltrin, die den rätselhaften Tod ihrer Schwester Nancy aufklären will und deshalb eine Stelle bei der Filmdiva Corrine Medford antritt, deren Schwester Viola ebenfalls bei demselben Unfall ums Leben gekommen ist. Im Schatten des aufkommenden Tonfilms, der die Stummfilmstars in Aufregung versetzt, vor allem Corrine, die über keine "Filmstimme" verfügt, ist dies aber das Gegenteil des amüsanten Musicals Singin' in the Rain und spart nicht mit dramatischen Szenen, zwischen denen sich natürlich auch, ganz gaslichtmäßig, eine Romanze entwickelt. Allerdings ist die Antwort auf Jennifers Fragen so spannend geschildert, dass kaum romantische Gefühle aufkommen können. Der Klimax hat es dann tatsächlich in sich und lässt den Leser zurück mit der Gewissheit, den richtigen Stoff gewählt zu haben.
Angesiedelt im Hollywood der Zwanzigerjahre, ist dies die sehr spannende Spurensuche von Jennifer Coltrin, die den rätselhaften Tod ihrer Schwester Nancy aufklären will und deshalb eine Stelle bei der Filmdiva Corrine Medford antritt, deren Schwester Viola ebenfalls bei demselben Unfall ums Leben gekommen ist. Im Schatten des aufkommenden Tonfilms, der die Stummfilmstars in Aufregung versetzt, vor allem Corrine, die über keine "Filmstimme" verfügt, ist dies aber das Gegenteil des amüsanten Musicals Singin' in the Rain und spart nicht mit dramatischen Szenen, zwischen denen sich natürlich auch, ganz gaslichtmäßig, eine Romanze entwickelt. Allerdings ist die Antwort auf Jennifers Fragen so spannend geschildert, dass kaum romantische Gefühle aufkommen können. Der Klimax hat es dann tatsächlich in sich und lässt den Leser zurück mit der Gewissheit, den richtigen Stoff gewählt zu haben.