Was habt ihr denn als letztes gelesen?
Moderator: Michael
-
woodstock Offline
- Beiträge: 13025
- https://pl.pinterest.com/kuchnie_na_wymiar_warszawa/
- Registriert: Sa Nov 29, 2008 4:24 pm
-
Bernie2603 Offline
- Beiträge: 2192
- Registriert: Mo Dez 19, 2011 9:54 am
- Wohnort: Köln
Zwei und einmal vier Sternchen. Ich würde sagen: Doch hat er. Ein Auf und Ab wie bei den ersten HeftenOriginal von OlivaroDas war ein ganz feiner Zweiteiler vom damaligen DK-Redakteur Rainer Delfs. Solchen Stoff hat der Leser in der Zweitauflage erwartet - aber nicht bekommen.Original von woodstock
DämonenKiller Band 156
147 148 und 149 haben durchgehend fünf Sterne bekommen. 151 war Blöd aber dann geht es wieder Aufwärts. Ich muss sagen das ich das ganz anders sehe als die Altleser, ich werde gut unterhalten
Es wurde bestimmt auch schwierig weiter zu schreiben. Wo hätte Dorian denn noch hingehen sollen?
Asmodis hatte er schon gekillt, deine Verwandte hatte er schon auf ihren Planeten gebannt und diverse Großgegner waren auch schon platt.
Da einen neuen Weg einzuschlagen und auch noch Autoren zu binden die nix zu tun hatten finde ich schon etwas clever. Hinzu kommt bestimmt auch das es schwerer wurde auf dem Markt.
Asmodis hatte er schon gekillt, deine Verwandte hatte er schon auf ihren Planeten gebannt und diverse Großgegner waren auch schon platt.
Da einen neuen Weg einzuschlagen und auch noch Autoren zu binden die nix zu tun hatten finde ich schon etwas clever. Hinzu kommt bestimmt auch das es schwerer wurde auf dem Markt.
Für die Altleser der ersten Auflage waren diese ziellosen Einzelromane nach Band 130 eine solche Enttäuschung, dass sie in Scharen absprangen, was letztendlich auch zur Einstellung der Serie geführt hat. Der Erfolg des Dämonenkiller, der in seinen Glanzzeiten nahe an die PR-Auflage heranrücken konnte, gründete eben unter anderem in seinen Zyklen und konstanten Fortentwicklung der Serie. Und Autoren einzusetzen, die nichts mit Grusel am Hut hatten und das Fehlen eines roten Fadens oder Exposés hat sich eben als Bumerang erwiesen. All das war eine absolute Abkehr dessen, was den Dämonenkiller eben zu diesem Erfolg gemacht hat.
Man hatte ja nach dem abrupten Ende der Erstauflage Jahre auf die Wiederaufnahme der Serie an exakt derselben Stelle gewartet, an der die Handlung damals unterbrochen worden ist. Und nachdem Rainer Delfs vom Verlag durch Günter Schelwokat ersetzt wurde (der mit Grusel keinerlei Erfahrung hatte und in erster Linie seinen Liebling Hans Kneifel protegiert hat), kam es zu diesen teils chaotischen Einzelromanen, mit denen eine SERIE einfach nicht funktionieren konnte.
Es gab bis zum Abbruch der Erstauflage noch etliche "Baustellen" und dunkle Machenschaften, die sich da am Horizont abzuzeichnen begannen. In den Romanen, die bis zum Mai 1977 erschienen waren, gab es das Mysterium des magielosen Zustandes, den Baphomet-Zyklus, der das Schicksal von Martin (dem Sohn von Dorian und Coco) erzählt, das sechste Leben von Dorian, und als Hauptbedrohung war das ja noch Luguri, der unberechenbarer wurde und gegen den sich innerhalb der Schwarzen Familie Widerstand regte. Es gab die Prophezeiungen, die im Tempel des Hermes Trismegistos gezeigt wurden, und es gab noch immer die Bedrohung durch jene Janusköpfe, denen die Rückkehr nach Malkuth versagt geblieben ist. Es gab die dämonische Pest, durch die Dorian buchstäblich sein Gesicht verloren hat.
Es wären noch so viele Geschichten zu erzählen gewesen, welche es glücklicherweise in einem anderen Verlag zu lesen gab...
Man hatte ja nach dem abrupten Ende der Erstauflage Jahre auf die Wiederaufnahme der Serie an exakt derselben Stelle gewartet, an der die Handlung damals unterbrochen worden ist. Und nachdem Rainer Delfs vom Verlag durch Günter Schelwokat ersetzt wurde (der mit Grusel keinerlei Erfahrung hatte und in erster Linie seinen Liebling Hans Kneifel protegiert hat), kam es zu diesen teils chaotischen Einzelromanen, mit denen eine SERIE einfach nicht funktionieren konnte.
Es gab bis zum Abbruch der Erstauflage noch etliche "Baustellen" und dunkle Machenschaften, die sich da am Horizont abzuzeichnen begannen. In den Romanen, die bis zum Mai 1977 erschienen waren, gab es das Mysterium des magielosen Zustandes, den Baphomet-Zyklus, der das Schicksal von Martin (dem Sohn von Dorian und Coco) erzählt, das sechste Leben von Dorian, und als Hauptbedrohung war das ja noch Luguri, der unberechenbarer wurde und gegen den sich innerhalb der Schwarzen Familie Widerstand regte. Es gab die Prophezeiungen, die im Tempel des Hermes Trismegistos gezeigt wurden, und es gab noch immer die Bedrohung durch jene Janusköpfe, denen die Rückkehr nach Malkuth versagt geblieben ist. Es gab die dämonische Pest, durch die Dorian buchstäblich sein Gesicht verloren hat.
Es wären noch so viele Geschichten zu erzählen gewesen, welche es glücklicherweise in einem anderen Verlag zu lesen gab...
Ja aber....(ich Hasse es
)
Ist es erwünsch so etwas in Heftform zu haben? Ich muss sagen das ich noch keine Serie/Reihe gesehen habe die Anspruchsvoll war und lange überlebt hat.
Wie ich schon sagte. Aus dem DK machte man Die DK und erzählte gute Geschichten die aber noch immer (meiner Meinung nach) zu gut waren
Ich glaube einfach nicht daran das so etwas in Heftform gelingt weil man "Groschenhefte" konsumiert wie man ...Fernseh sieht, zwischendurch halt.
Ist es erwünsch so etwas in Heftform zu haben? Ich muss sagen das ich noch keine Serie/Reihe gesehen habe die Anspruchsvoll war und lange überlebt hat.
Wie ich schon sagte. Aus dem DK machte man Die DK und erzählte gute Geschichten die aber noch immer (meiner Meinung nach) zu gut waren
Ich glaube einfach nicht daran das so etwas in Heftform gelingt weil man "Groschenhefte" konsumiert wie man ...Fernseh sieht, zwischendurch halt.
Toller Beitrag :thumbup: . Diesen müsste man eigentlich in den DäKi-Bereich hinein kopieren bzw. verschieben.Original von Olivaro
Für die Altleser der ersten Auflage waren diese ziellosen Einzelromane nach Band 130 eine solche Enttäuschung, dass sie in Scharen absprangen, was letztendlich auch zur Einstellung der Serie geführt hat. Der Erfolg des Dämonenkiller, der in seinen Glanzzeiten nahe an die PR-Auflage heranrücken konnte, gründete eben unter anderem in seinen Zyklen und konstanten Fortentwicklung der Serie. Und Autoren einzusetzen, die nichts mit Grusel am Hut hatten und das Fehlen eines roten Fadens oder Exposés hat sich eben als Bumerang erwiesen. All das war eine absolute Abkehr dessen, was den Dämonenkiller eben zu diesem Erfolg gemacht hat.
Man hatte ja nach dem abrupten Ende der Erstauflage Jahre auf die Wiederaufnahme der Serie an exakt derselben Stelle gewartet, an der die Handlung damals unterbrochen worden ist. Und nachdem Rainer Delfs vom Verlag durch Günter Schelwokat ersetzt wurde (der mit Grusel keinerlei Erfahrung hatte und in erster Linie seinen Liebling Hans Kneifel protegiert hat), kam es zu diesen teils chaotischen Einzelromanen, mit denen eine SERIE einfach nicht funktionieren konnte.
Es gab bis zum Abbruch der Erstauflage noch etliche "Baustellen" und dunkle Machenschaften, die sich da am Horizont abzuzeichnen begannen. In den Romanen, die bis zum Mai 1977 erschienen waren, gab es das Mysterium des magielosen Zustandes, den Baphomet-Zyklus, der das Schicksal von Martin (dem Sohn von Dorian und Coco) erzählt, das sechste Leben von Dorian, und als Hauptbedrohung war das ja noch Luguri, der unberechenbarer wurde und gegen den sich innerhalb der Schwarzen Familie Widerstand regte. Es gab die Prophezeiungen, die im Tempel des Hermes Trismegistos gezeigt wurden, und es gab noch immer die Bedrohung durch jene Janusköpfe, denen die Rückkehr nach Malkuth versagt geblieben ist. Es gab die dämonische Pest, durch die Dorian buchstäblich sein Gesicht verloren hat.
Es wären noch so viele Geschichten zu erzählen gewesen, welche es glücklicherweise in einem anderen Verlag zu lesen gab...