Band 66: Die Saat des Parasiten von Roy Palmer
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woodstock Offline
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Sorry, aber ich würde zur Völkerverständigung nicht lügen.Original von dark sideHättest Du jetzt das Wort "aktuell" weggelassen, wäre Ost und West noch enger zusammen gerücktOriginal von Das Gleichgewicht
Denn wie Waldfee schon schrieb, vom sprachlichen Niveau sind viele aktuelle Serien nichts anderes als in kleine Abschnitte geteilte Bestseller..
Ist aber wieder eine Geschmackssache.
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Estrangain Offline
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Estrangain Offline
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Liebes Gleichgewicht: Wie meintest Du das mit dem 18.JH und viele dicke Taschenbücher ? o.OOriginal von Das Gleichgewicht
Öm, Heftromane (besser?^^) finde ich schon ziemlich teuer. Ein Überraschungs-Ei kostet auch nicht viel, aber ich finde die Teile trotzdem teuer. Außerdem waren im 18. JH viele dicke Taschenbücher Schundliteratur. Die Zeiten wandeln sich. Ich rede bei Freunden und auf Wochenmärkten weiterhin vom bösen G-Wort.
Meines Wissens erstreckt sich das 18. Jhdt. von 1701 - 1800. Zu der Zeit gab es eher nur in Leder gebundene Bücher.
Wahrscheinlich meintest Du das 20. Jh., denn hier entstanden ab den 60er-, vor allem aber ab den 70er-Jahren aus Kostengründen die Taschenbücher, weil sich viele Leute die recht teuer gewordenen Bücher nicht mehr leisten konnten oder wollten. Dieses Szenario war ab den 60ern auch daran beteiligt, dass die Heftromane – so heißen sie auch bei mir noch immer –, ihren damaligen Siegeszug antraten und langsam die Leihbücher vom Markt verdrängten. Dazu gab es die Reader's Digest-Bücher, die stark (grauenhaft) verkürzte Texte in ein Buch quetschten – und die Buch-Gemeinschaften, die ihre ausgewählten Bücher und Schallplatten (später CDs) anboten. :buch:
Der Heftroman galt als das Medium für die armen Leute, die Arbeiter, die sich kein Buch leisten konnten – und wie nur im deutschen Sprachraum üblich! – auch intellektuell nicht in der Lage sein konnten, einen längeren Text zu verstehen (von Goethe, Schiller usw. gar nicht erst zu reden.) Dass sich diese Menschen um den Broterwerb für ihre Familien zu kümmern hatten und mit ihren kärglichen Löhnen massiv am Aufbau der gesamten Elfenbeinturm-Eliten beteiligen mussten, daran konnten diese selbst ernannten Tugend- und Intelligenzwächter klarerweise nicht denken. So weit reichte deren Intellekt einfach nicht. Was gab es da doch immer wieder für betretene Gesichter und indignierte hinterrücks getätigte Blicke, wenn herauskam, dass der Herr Professor oder sonst ein akademischer Dienstgrad sich regelmäßig z. B. einen Western, einen Grusel-Krimi, einen VHR, einen Macabros oder eben einen DämonenKiller reinzog!
Obwohl es heutzutage angeblich gemäßigter zugeht, glaube ich nicht wirklich daran. Ich würde sogar dazu neigen, dass gerade diese Elfenbeinturm-Eliten maßgeblich mitbeteiligt daran sind, dass junge Leute immer mehr das Interesse am Lesen verloren haben, weil sie sich nicht vorschreiben lassen wollten, was man lesen durfte und was nicht. Natürlich ist das nicht der Hauptgrund, sondern es sind vor allem die neuen Medien und die Möglichkeiten, die Computer und dergleichen eröffneten, aber nicht nur, würde ich meinen. Das haben diese akademisch gebildeten Neben-Sich-Steher einfach nicht begriffen ... :wall:
Fazit: Auch heute gilt der Trivialliteraturleser im deutschsprachigen Raum als geistig minderbemittelt, weil es gewisse Eliten einfach nicht wahrhaben wollen können und dürfen ...
RE: Band 66: Die Saat des Parasiten von Roy Palmer
So sieht die von Firuz Askin bearbeitete Vorlage für das Titelbild der DK-Neuauflage aus:
RE: Band 66: Die Saat des Parasiten von Roy Palmer
Das Titelbild von Sebastia Boadà wurde auch noch als Titelbild für andere Veröffentlichungen genommen:
Einmal für das australische Magazin "Blade of Fear" Nr. 4:

Dann wiederum für die Nummer 13 (1. Jahrgang) des spanischen Magazin "SOS"

und auch in Deutschland erschien das Titelbild nochmals, und zwar als Titelbild von Bastei Gespenster-Comic-Spezial Nr. 44
