Band 692: Die in die Sonne gehen
- Team Maddraxikon Offline
- Beiträge: 522
- https://pl.pinterest.com/kuchnie_na_wymiar_warszawa/
- Registriert: So Jun 20, 2021 5:59 am
- Wohnort: Potsdam
- Kontaktdaten:
Band 692: Die in die Sonne gehen

Die in die Sonne gehen
Seit fast zwei Jahren schon ist Artvin auf der Suche. Seit sein Sohn, zusammen mit den anderen Kindern des Dorfes, von Nosfera entführt wurde. Er ist selbst ein Nosfera, aber seine Gemeinschaft hatte sich geweigert, für einen Kriegsherrn namens Clauzer in die Schlacht gegen den Weltrat zu ziehen. Zur Strafe nahm man ihnen die Kinder - doch die Entführten kamen nie beim Heer der Nosfera an, deren Krieg verloren ging. Jetzt sieht Artvin keine andere Hoffnung mehr, als sich an den Weltrat selbst zu wenden. Deren Teknikk könnte seinen Sohn Livsom aufspüren ...
Geschrieben von Kolja van Horn und Michael M. Thurner
Erscheinungsdatum: 25.07.2026
Weitere Infos zum Heft: https://t1p.de/MX692
Re: Band 692: Die in die Sonne gehen
GUT.
Ein guter Roman, aber irgendwie fehlte das MX Feeling. Artvin hätte gern überleben dürfen. Wird eh Zeit fürn neuen Kumpel-Nosfera.
Krach... hm... absolut Überflüssig. Als hätte man ihn nur zum Füllen freier Seiten gebraucht. Mag ich gar nicht. Dann lieber 2 Seiten weniger.
Ein guter Roman, aber irgendwie fehlte das MX Feeling. Artvin hätte gern überleben dürfen. Wird eh Zeit fürn neuen Kumpel-Nosfera.
Krach... hm... absolut Überflüssig. Als hätte man ihn nur zum Füllen freier Seiten gebraucht. Mag ich gar nicht. Dann lieber 2 Seiten weniger.
- Das Gleichgewicht Offline
- Beiträge: 12069
- Registriert: Mi Sep 24, 2008 7:52 pm
Re: Band 692: Die in die Sonne gehen
Ein Nosfera namens Artvin behauptet, das Versteck von MAGMA zu kennen. Er will es dem Weltrat aber nur verraten, wenn man dafür einige verschleppte Nosferakinder rettet. Kormak hat so ein Bauchgefühl, dass der Kerl die Wahrheit sagt, also beauftragt er das Heldenduo damit. Artvin will sie begleiten. Irgendwo im Grand Canyon müssen sie suchen.
Es dauert nicht lange, bis MAGMA durch Spione in Washington erfährt, dass es einen unliebsamen Informanten gibt. Der Wulfanen-Jäger Krach wird ausgeschickt, sich darum zu kümmern. So gut kann er aber nicht sein, denn er wird von Mutantenskorpionen gekillt, bevor er sich sein Ziel holen kann. Das hätte man sich auch echt sparen können und dafür andere Teile des Romans ausbauen.
Die Helden sind eh im Gleiter unterwegs und wären damit kein leichtes Ziel gewesen. Sie scannen den Canyon nach Spuren und Wärmesignaturen ab. Was den Roman nicht gerade spannend macht, also fabrizieren die Autoren eine Notlandung. Weil Artvin so doof ist, an der Steuerung des Gleiters herumzufummeln. Sie landen dann zufällig in einem kultivierten Feld und vermuten, dass die Kinder in der Nähe sein müssen. Wieder so ein Fall von „da wird alles schön passend gemacht“.
So entdecken Matt und Aruula im letzten Heftdrittel die Kinder auch zufällig genau dann, als sie einen von ihnen der Sonne opfern. Nach einem Busunglück, bei dem die Kinder ihren Entführern entkommen konnten, wurde aus einem spaßigen „wir bauen uns ein Dorf ohne störende Erwachsene auf“-Abenteuer bitterer Ernst und eine knallharte kleine Gemeinschaft. Ähnlich dem Klassiker „Herr der Fliegen“. Die Parallelen sind unverkennbar, auch wenn es entscheidende Unterschiede gibt. Jedenfalls werden die Helden beim Versuch, das Sonnenopfer zu retten, von den Kindern mit Giftpfeilen ausgeschaltet. Nun stecken sie selbst im Schlamassel, denn natürlich will man hier keine doofen Erwachsenen haben und sie sollen sterben.
Zum Glück gibt es noch Artvin, den die Kinder nicht geschnappt haben. Er entdeckt seinen eigenen vermissten Sohn unter den Kindern. Lass mich raten, es ist der knallharte Anführer Livsom? Als Artvin die Kinder streng zur Rede stellen will, endet das wie erwartet sehr tragisch, weil die Situation (mit etwas Heftromanpech) sofort eskaliert. Matt und Aruula können sich indes von ihren Fesseln befreien, aber das Desaster nicht mehr vereiteln. Zumindest schließen sich ihnen die überlebenden Kinder widerstandslos an und lassen sich im Gleiter nach Washington bringen. Der Auftrag ist erledigt, aber der Informant ist mit seinem Wissen gestorben. Tja, sonst wäre der MAGMA-Plot auch zu schnell beendet gewesen. Bevor er aus meiner Sicht überhaupt richtig begonnen hat.
Der Roman punktet wie so oft am meisten durch seinen Schauplatz. Das abenteuerliche MX-Feeling ist auf jeden Fall gegeben. Dafür mussten die Helden nur den Gleiter loswerden, durch einen etwas zu konstruierten Eingriff der Autoren.
Die Geschichte um die Nosferakinder ist in Ordnung. Für mich ziemlich vorhersehbar, aber das will ich der Geschichte nicht zum Vorwurf machen. Erinnert mich halt extrem an eine MX-Version von „Herr der Fliegen“ und dass zum Finale alles schiefgeht, war auch irgendwie absehbar.
Einziger großer Kritikpunkt ist der Jäger Krach für mich. Man wollte wohl auf Zwang ein Stück MAGMA unterbringen, aber der Wulfane hat absolut keinerlei Auswirkungen auf den Plot, weil er von Mutantenviechern gekillt wird, bevor er den Helden auflauern kann. Hätte man komplett rausschreiben können.
Auf jeden Fall ein GUTer Roman
(6 von 10 Kometen) und 3 Sterne im Maddraxikon. Mal wieder so mittelmäßige MX-Kost (auf gutem Schreibniveau), die man auch überspringen könnte.
Es dauert nicht lange, bis MAGMA durch Spione in Washington erfährt, dass es einen unliebsamen Informanten gibt. Der Wulfanen-Jäger Krach wird ausgeschickt, sich darum zu kümmern. So gut kann er aber nicht sein, denn er wird von Mutantenskorpionen gekillt, bevor er sich sein Ziel holen kann. Das hätte man sich auch echt sparen können und dafür andere Teile des Romans ausbauen.
Die Helden sind eh im Gleiter unterwegs und wären damit kein leichtes Ziel gewesen. Sie scannen den Canyon nach Spuren und Wärmesignaturen ab. Was den Roman nicht gerade spannend macht, also fabrizieren die Autoren eine Notlandung. Weil Artvin so doof ist, an der Steuerung des Gleiters herumzufummeln. Sie landen dann zufällig in einem kultivierten Feld und vermuten, dass die Kinder in der Nähe sein müssen. Wieder so ein Fall von „da wird alles schön passend gemacht“.
So entdecken Matt und Aruula im letzten Heftdrittel die Kinder auch zufällig genau dann, als sie einen von ihnen der Sonne opfern. Nach einem Busunglück, bei dem die Kinder ihren Entführern entkommen konnten, wurde aus einem spaßigen „wir bauen uns ein Dorf ohne störende Erwachsene auf“-Abenteuer bitterer Ernst und eine knallharte kleine Gemeinschaft. Ähnlich dem Klassiker „Herr der Fliegen“. Die Parallelen sind unverkennbar, auch wenn es entscheidende Unterschiede gibt. Jedenfalls werden die Helden beim Versuch, das Sonnenopfer zu retten, von den Kindern mit Giftpfeilen ausgeschaltet. Nun stecken sie selbst im Schlamassel, denn natürlich will man hier keine doofen Erwachsenen haben und sie sollen sterben.
Zum Glück gibt es noch Artvin, den die Kinder nicht geschnappt haben. Er entdeckt seinen eigenen vermissten Sohn unter den Kindern. Lass mich raten, es ist der knallharte Anführer Livsom? Als Artvin die Kinder streng zur Rede stellen will, endet das wie erwartet sehr tragisch, weil die Situation (mit etwas Heftromanpech) sofort eskaliert. Matt und Aruula können sich indes von ihren Fesseln befreien, aber das Desaster nicht mehr vereiteln. Zumindest schließen sich ihnen die überlebenden Kinder widerstandslos an und lassen sich im Gleiter nach Washington bringen. Der Auftrag ist erledigt, aber der Informant ist mit seinem Wissen gestorben. Tja, sonst wäre der MAGMA-Plot auch zu schnell beendet gewesen. Bevor er aus meiner Sicht überhaupt richtig begonnen hat.
Der Roman punktet wie so oft am meisten durch seinen Schauplatz. Das abenteuerliche MX-Feeling ist auf jeden Fall gegeben. Dafür mussten die Helden nur den Gleiter loswerden, durch einen etwas zu konstruierten Eingriff der Autoren.
Die Geschichte um die Nosferakinder ist in Ordnung. Für mich ziemlich vorhersehbar, aber das will ich der Geschichte nicht zum Vorwurf machen. Erinnert mich halt extrem an eine MX-Version von „Herr der Fliegen“ und dass zum Finale alles schiefgeht, war auch irgendwie absehbar.
Einziger großer Kritikpunkt ist der Jäger Krach für mich. Man wollte wohl auf Zwang ein Stück MAGMA unterbringen, aber der Wulfane hat absolut keinerlei Auswirkungen auf den Plot, weil er von Mutantenviechern gekillt wird, bevor er den Helden auflauern kann. Hätte man komplett rausschreiben können.
Auf jeden Fall ein GUTer Roman
Re: Band 692: Die in die Sonne gehen
Freue mich nach der vorhergegangenen Niederlage auf ein neues Autorenduo Kolja van Horn und MMT. Leseseiten lese ich gelegentlich oder wie hier erst zum Schluss und dabei wird ersichtlich wie es zur erzwungenen Zusammenarbeit kam. Gute Besserung lieber MMT!
Meine Lieblingsfigur ist eindeutig Krach! Ich könnte einen ganzen Romanüber diesen Typen lesen, schade, war überrascht über sein vorschnelles Ausscheiden. Man baut keinen Söldner-Charaktere auf, um ihn dann zwangsläufig bei einem MX-Unfall das zeitliche segnen zu lassen.
Denke das MMT seine Rolle bis zum Ende vorgesehen hätte. Naja, falls er mir mal über die Straße laufen sollte, könnte ich ihn fragen.
Die ganze Geschichte lebt von den MX-Elementen und die Dynamik durch die Nosfera-Kinder. Wenn Kinder auf sich selbst gestellt, ergeben sich Entwicklungen die oftmals eine brisante Energie des Bösen entstehen lassen, jedoch zweifelsohne keine unbekannt Konstante in MX.
Was die Geschichte schuldig blieb, waren die Hintergründe zwischen Vater und Sohn. Irgendetwas, welche positive und negative Energie die Verbindung sucht und abstößt. Der Vater wendet bis zur letzten erbietenden Möglichkeit alles auf und der Sohn vollbringt genau das Gegenteil. Auch unter Vorbehalt der besonderen Bedingtheit von erziehenden Maßnahmen der Nosfera, fehlt hier mir das Zwischenstück. Atmosphärisch eine echter MX, abgestimmt wurde mit einen GUT.
Meine Lieblingsfigur ist eindeutig Krach! Ich könnte einen ganzen Romanüber diesen Typen lesen, schade, war überrascht über sein vorschnelles Ausscheiden. Man baut keinen Söldner-Charaktere auf, um ihn dann zwangsläufig bei einem MX-Unfall das zeitliche segnen zu lassen.
Denke das MMT seine Rolle bis zum Ende vorgesehen hätte. Naja, falls er mir mal über die Straße laufen sollte, könnte ich ihn fragen.
Die ganze Geschichte lebt von den MX-Elementen und die Dynamik durch die Nosfera-Kinder. Wenn Kinder auf sich selbst gestellt, ergeben sich Entwicklungen die oftmals eine brisante Energie des Bösen entstehen lassen, jedoch zweifelsohne keine unbekannt Konstante in MX.
Was die Geschichte schuldig blieb, waren die Hintergründe zwischen Vater und Sohn. Irgendetwas, welche positive und negative Energie die Verbindung sucht und abstößt. Der Vater wendet bis zur letzten erbietenden Möglichkeit alles auf und der Sohn vollbringt genau das Gegenteil. Auch unter Vorbehalt der besonderen Bedingtheit von erziehenden Maßnahmen der Nosfera, fehlt hier mir das Zwischenstück. Atmosphärisch eine echter MX, abgestimmt wurde mit einen GUT.