Band 2455: Suko jagt die Mörderfee
- iceman76 Offline
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Band 2455: Suko jagt die Mörderfee
So unglaublich viel ist in den letzten Wochen in Sukos Leben passiert, dass selbst der Partner von John Sinclair, aufgezogen in einem Shaolin-Kloster und ein Ausbund an innerer Disziplin, an den Grenzen seiner psychischen Belastbarkeit wandelt. Um zu alter Kampfkraft zurückzufinden, macht er mit seiner Lebensgefährtin Shao Urlaub an der walisischen Küste. Dennoch wird er in einen übersinnlichen Fall hineingezogen, der ihm erneut alles abverlangt. Und diesmal geht es nicht nur um den Kampf gegen die Mächte der Finsternis - diesmal geht es um Shaos Leben! Und der Geisterjäger John Sinclair steht Suko nicht zur Seite, er ist ganz auf sich gestellt!
Geschrieben von Ian Rolf Hill
Erscheinungsdatum: 26.07.2025
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Don Nuzzolo Offline
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RE: Band 2455: Suko jagt die Mörderfee
Ein Suko-Solo
Eine gelungene Mischung von Thriller,Grusel und menschlicher Psyche.Der momentane Werdegang von Suko fesselt mich.
[SPOILER]In "Grüsse aus der Gruft"steht das Suko einen Pakt bildet. Mit wem?[/SPOILER]
Beim Ende bin ich zwiegespalten,und kann beide Seiten verstehen.
Ich geb dem Roman ein Top
Eine gelungene Mischung von Thriller,Grusel und menschlicher Psyche.Der momentane Werdegang von Suko fesselt mich.
[SPOILER]In "Grüsse aus der Gruft"steht das Suko einen Pakt bildet. Mit wem?[/SPOILER]
Beim Ende bin ich zwiegespalten,und kann beide Seiten verstehen.
Ich geb dem Roman ein Top
Mir hat der Roman Sehr gut gefallen, wobei das Ende dann noch einen Schub gegeben hat.
Ansonsten hat mir dir Atmospähre ausgezeichnet gefallen, das wirkte richtig unheimlich, wie alle Leute im Dorf sich verhalten haben als würden sie Menschen nur immitieren. Da war ich übriges auch wie Shao erstmal auf der falschen Fährte.
[SPOILER]Das am Ende Suko die Watershee angegriffen hat als sie gerade den nächsten Ganoven entsorgen wollte, führte dann zum Konflikt an dessem Ende die Beschützerin des Sumpfes ihr Leben lassen muss. [/SPOILER]
Auch wird Suko immer noch von seinem Folterer heimgesucht, und bislang fand ich die Szenen immer etwas aufgesetzt, aber diesmal war das gut und glaubhaft beschrieben.
Also erneut ein starker Einzelroman, mit einer guten Grundidee. Zur Zeit ist die Serie auf einem sehr hohen Niveau, mal sehen was am Samstag passiert wenn die Staffel erstmal wieder an die anderen Autoren übergeht. Bislang konnte ich mit den 3 Gestalten Freunds die auch in der Vorschau wieder erwähnt werden, mangels fehlendem Hintergrundwissen wenig anfangen, aber vielleicht ändert sich das diesmal.
Ansonsten hat mir dir Atmospähre ausgezeichnet gefallen, das wirkte richtig unheimlich, wie alle Leute im Dorf sich verhalten haben als würden sie Menschen nur immitieren. Da war ich übriges auch wie Shao erstmal auf der falschen Fährte.
[SPOILER]Das am Ende Suko die Watershee angegriffen hat als sie gerade den nächsten Ganoven entsorgen wollte, führte dann zum Konflikt an dessem Ende die Beschützerin des Sumpfes ihr Leben lassen muss. [/SPOILER]
Auch wird Suko immer noch von seinem Folterer heimgesucht, und bislang fand ich die Szenen immer etwas aufgesetzt, aber diesmal war das gut und glaubhaft beschrieben.
Also erneut ein starker Einzelroman, mit einer guten Grundidee. Zur Zeit ist die Serie auf einem sehr hohen Niveau, mal sehen was am Samstag passiert wenn die Staffel erstmal wieder an die anderen Autoren übergeht. Bislang konnte ich mit den 3 Gestalten Freunds die auch in der Vorschau wieder erwähnt werden, mangels fehlendem Hintergrundwissen wenig anfangen, aber vielleicht ändert sich das diesmal.
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Schneedrache Offline
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[quote][i]Original von Phexcaer[/i]
Ansonsten hat mir dir Atmospähre ausgezeichnet gefallen, das wirkte richtig unheimlich, wie alle Leute im Dorf sich verhalten haben als würden sie Menschen nur immitieren. Da war ich übriges auch wie Shao erstmal auf der falschen Fährte.[/quote]
Da war ich auch erst mal auf der falschen Fährte.
[SPOILER]Dass Mandragoro hinter allem steckte, und Suko, wie er es sich im Roman so denkt, einfach Sir James ignorieren und weiter Urlaub machen und alles einfach der von Mandragoro angestellten Watershee hätte überlassen können, gibt der Geschichte noch einmal einen interessanten Twist. [/SPOILER]
Trotzdem war ich von Sukos und Shaos Abenteuer etwas enttäuscht, so dass es am Ende in der Bewertung nur für ein gutes Mittel reicht. Gerade, was Sukos Persönlichkeit und seine Beziehung zu Shao angeht, wäre mehr drin gewesen. Insbesondere auch die Gangster-Hintergrundgeschichte fand ich nicht sehr gelungen.
Ansonsten hat mir dir Atmospähre ausgezeichnet gefallen, das wirkte richtig unheimlich, wie alle Leute im Dorf sich verhalten haben als würden sie Menschen nur immitieren. Da war ich übriges auch wie Shao erstmal auf der falschen Fährte.[/quote]
Da war ich auch erst mal auf der falschen Fährte.
[SPOILER]Dass Mandragoro hinter allem steckte, und Suko, wie er es sich im Roman so denkt, einfach Sir James ignorieren und weiter Urlaub machen und alles einfach der von Mandragoro angestellten Watershee hätte überlassen können, gibt der Geschichte noch einmal einen interessanten Twist. [/SPOILER]
Trotzdem war ich von Sukos und Shaos Abenteuer etwas enttäuscht, so dass es am Ende in der Bewertung nur für ein gutes Mittel reicht. Gerade, was Sukos Persönlichkeit und seine Beziehung zu Shao angeht, wäre mehr drin gewesen. Insbesondere auch die Gangster-Hintergrundgeschichte fand ich nicht sehr gelungen.
RE: Band 2455: Suko jagt die Mörderfee
Der Roman hat mich richtig abgeholt!
Die Szene im Brunnen, wo Suko sich entschlossen hat, durch diesen Wasserkanal zu tauchen - boah, das hatte schon was klaustrophobisches an sich!
Da gingen die Nerven schon mal mit ...!
Das Ende, machte mich hingegen echt nachdenklich und zeigt an, dass es im Sinclair Universum nicht immer gut ist, Dämonen zu besiegen!
In diesem Fall war es sogar komplett falsch! Schön, dass auch Suko in diesem Fall, sein Handeln überdenken musste.
Die Szene im Brunnen, wo Suko sich entschlossen hat, durch diesen Wasserkanal zu tauchen - boah, das hatte schon was klaustrophobisches an sich!
Da gingen die Nerven schon mal mit ...!
Das Ende, machte mich hingegen echt nachdenklich und zeigt an, dass es im Sinclair Universum nicht immer gut ist, Dämonen zu besiegen!
In diesem Fall war es sogar komplett falsch! Schön, dass auch Suko in diesem Fall, sein Handeln überdenken musste.
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Eliot Spencer (retd) Offline
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Ein Suko Solo. Große Erwartungen über eine kompetente Monster-der-Woche-Geschichte hinaus hatte ich nicht. Nach der Luftblase mit dem schwer gehypten Zerwürfnis zwischen den Freunden bin ich nicht davon ausgegangen, dass IRH hier Suko, dem Mann mit nur einem Namen – wie Madonna oder Cher – mal ein bisschen Charakterisierung oder einen Hauch Backstory verleiht. Und genauso war es auch. Also blieb es bei den vier alten Eckpunkten – Suko ist Chinese, wurde im Kloster erzogen, ist eine disziplinierte Kampfmaschine und mit Shao zusammen – und dem aktuellen – hat PTBS. Und das war es. Ein Heft ist ein Heft, keine Frage, aber gerade wenn unsere Helden mal allein unterwegs sind, also mehr Seiten für sie zur Verfügung stehen, warum dann nicht die Gelegenheit nutzen, ihnen als Autor mal ein paar weitere Facetten zu verleihen?
Die Story selbst war routiniert, auch wenn ich das Ende arg dünn fand. Das sollte wohl düster und ambivalent sein, wenn unser Held wegen seiner Handlungen ins Grübeln kommt, war aber nur beliebig und oft fragwürdig. Ich fand Ronda zu widersprüchlich geschildert, die moderne Gangsterbraut, die nicht wirklich damit Probleme hatte, dass ihr Mann sein Geld mit dem Elend anderer verdient. Um dann am Ende freudig zum Pflanzenmonster zu werden. Da die anderen Pflanzenmonster des Dorfes den größten Teil der Geschichte als halbe Zombies dargestellt wurden, die im Dreck dahinvegetieren, war die positive Drehung des Ganzen am Ende doch ziemlich unglaubwürdig.
Grässliches Titelbild. Suko sieht aus wie ein Buffy-Vampir. Zu viel Botox in die Stirn?
Die Story selbst war routiniert, auch wenn ich das Ende arg dünn fand. Das sollte wohl düster und ambivalent sein, wenn unser Held wegen seiner Handlungen ins Grübeln kommt, war aber nur beliebig und oft fragwürdig. Ich fand Ronda zu widersprüchlich geschildert, die moderne Gangsterbraut, die nicht wirklich damit Probleme hatte, dass ihr Mann sein Geld mit dem Elend anderer verdient. Um dann am Ende freudig zum Pflanzenmonster zu werden. Da die anderen Pflanzenmonster des Dorfes den größten Teil der Geschichte als halbe Zombies dargestellt wurden, die im Dreck dahinvegetieren, war die positive Drehung des Ganzen am Ende doch ziemlich unglaubwürdig.
Grässliches Titelbild. Suko sieht aus wie ein Buffy-Vampir. Zu viel Botox in die Stirn?
Re: Band 2455: Suko jagt die Mörderfee
Handlung: Suko und Shao genießen ihren Urlaub. Auf geliehenen Motorrädern fahren sie die walisische Küste entlang. Ihr gebuchtes Ferienhaus liegt auf der Insel Anglesey. Die gelöste Stimmung wird von einem Anruf von Sir James gestört, der Suko in einem rätselhaften Fall um eine inoffizielle Recherche bittet. Zuerst wurde ein gewisser Barney Evans von seiner Frau als vermisst gemeldet. Ihr Mann wollte sich vom Syndikat lossagen, dem er angehörte. Barney tauchte dann im kleine Ort Coonagh wieder auf, der in der Nähe eines bekannten Sumpfgebietes liegt. Dafür blieben aber zwei Killer des Syndikats unauffindbar, die zum gleichen Zeitpunkt wie Barney verschwanden. Über das Moorgebiet gibt es zugleich die Legende von einer Mörderfee, die Menschen ins Verderben lockt. Suko und Shao treffen noch am gleichen Abend im irischen Dorf Coonagh ein. Von den wenigen seltsamen Einwohnern mit denen sie im Gasthaus sprechen, erfahren Suko und Shao zunächst mühevoll wo Barney Evans wohnt. Der seltsamen Vermieterin Myrna können sie danach entlocken, dass das Ehepaar Evans und ein weiterer Mann in Richtung Moor gefahren sind. Nach erhaltener Wegbeschreibung folgen ihnen Suko und Shao dorthin und finden auch das abgestellte Auto. Gerade eingetroffen hört Suko einen betörenden Gesang und gerät umgehend in den Bann der Wasserfee. Danach überstürzen sich die Ereignisse.
Meinung: Ein Roman ohne John Sinclair , den Ian Rolf Hill einmal Suko und Shao widmete. Ihr Urlaub an der walisischen Küste verlief dann doch nicht so reibungslos, wie es hätte sein sollen. Das passende Titelbild dazu wurde wieder von Thomas Greiwe mit Ki – Software erstellt. Es zeigte, meiner Meinung, nach einen erschreckend düsteren und aggressiven Suko, der den Eindruck machte, als ob er selber zum Syndikat gehören würde.
Der Roman begann ziemlich rätselhaft. Ich fragte mich warum, der von den Killern des Syndikats, in den Sumpf gestoßene Barney Evans im Ort Coonagh wieder auftauchte und sich dort mit seiner Frau traf, als ob nichts geschehen wäre. Wie konnte er überleben? Seine Mörder blieben dagegen im Sumpf zurück. Sehr komisch schilderte Ian Rolf Hill die erste Begegnung von Ronda Evans mit dem angeblich schusseligen Versicherungsvertreter Joshua Miller, der sich kurz darauf, weniger humorvoll, als eiskalter Killer des Syndikats entpuppte. Zumindest als er noch den Trottel spielte, hatte ich herzhaft über die Beschreibungen gelacht.
Der Roman blieb jederzeit spannend und abwechslungsreich. Ständig geschah etwas Neues, wodurch beim Lesen das Gefühl einer rasanten Achterbahnfahrt entstand. Als Suko nicht mehr mit einer akuten Gefahr rechnete wurde plötzlich Shao entführt. Außerdem erfolgte die Bestätigung dafür, dass mit Barney etwas nicht stimmte und er womöglich nur noch ein Diener der Mörderfee war und so lange weiterleben durfte, wie es dieser gefiel. Das gleiche galt für seine seltsame Zimmerwirtin Myrna, deren vermeintlicher Tod ebenfalls nicht von langer Dauer war.
Kein Wunder das ich, genauso wie Shao, die Bewohner des Dorfes und Barney für Zombies hielt. Tatsächlich waren sie zu Puppen von Mandragoro geworden. Diesen Weg wählte dann auch Ronda für sich aus. Das führte dazu, dass es zumindest für das Ehepaar Evans am Ende ein Happy - End gab. Obwohl es eines war, dass sich am Rand der Glaubwürdigkeit bewegte.
Suko hatte seine traumatischen Erfahrungen in Russland längst noch nicht verarbeitet. Als er gefangen im Schacht fest saß, kehrte auch seine persönliche Nemesis zurück. Wenn das noch nicht klaustrophobisch genug war, so gab es noch einen Nachschlag, als sich Suko durch den engen Abwasserschacht zwängen musste. Persönlich hätte ich all dieses nie im Leben geschafft.
Am Ende hatte die Vernichtung der Watershee Berylla einen bitteren Beigeschmack, weil diese nicht nur böse war. So wurde Sukos Einsatz am Ende mehr verdammt als gelobt. Er wurde behandelt wie ein Eindringling der unbegründet etwas Schönes zerstörte. Selber machte sich Suko ebenfalls Vorwürfe überhaupt auf den Anruf von Sir James reagiert und ihn nicht einfach ignoriert zu haben. Vermutlich hätten Berylla und Mandragoro diesen Fall auch eigenständig gerecht regeln können.
Insgesamt entschied ich mich dafür, diesen erneut packenden Roman von Ian Rolf Hill mit der Note 2 = Gut zu bewerten. Dazu passend vergab ich 4 von 5 Kreuzen. Nach der üblichen Wertung im Forum stimmte ich mit Sehr Gut ab.

Meinung: Ein Roman ohne John Sinclair , den Ian Rolf Hill einmal Suko und Shao widmete. Ihr Urlaub an der walisischen Küste verlief dann doch nicht so reibungslos, wie es hätte sein sollen. Das passende Titelbild dazu wurde wieder von Thomas Greiwe mit Ki – Software erstellt. Es zeigte, meiner Meinung, nach einen erschreckend düsteren und aggressiven Suko, der den Eindruck machte, als ob er selber zum Syndikat gehören würde.
Der Roman begann ziemlich rätselhaft. Ich fragte mich warum, der von den Killern des Syndikats, in den Sumpf gestoßene Barney Evans im Ort Coonagh wieder auftauchte und sich dort mit seiner Frau traf, als ob nichts geschehen wäre. Wie konnte er überleben? Seine Mörder blieben dagegen im Sumpf zurück. Sehr komisch schilderte Ian Rolf Hill die erste Begegnung von Ronda Evans mit dem angeblich schusseligen Versicherungsvertreter Joshua Miller, der sich kurz darauf, weniger humorvoll, als eiskalter Killer des Syndikats entpuppte. Zumindest als er noch den Trottel spielte, hatte ich herzhaft über die Beschreibungen gelacht.
Der Roman blieb jederzeit spannend und abwechslungsreich. Ständig geschah etwas Neues, wodurch beim Lesen das Gefühl einer rasanten Achterbahnfahrt entstand. Als Suko nicht mehr mit einer akuten Gefahr rechnete wurde plötzlich Shao entführt. Außerdem erfolgte die Bestätigung dafür, dass mit Barney etwas nicht stimmte und er womöglich nur noch ein Diener der Mörderfee war und so lange weiterleben durfte, wie es dieser gefiel. Das gleiche galt für seine seltsame Zimmerwirtin Myrna, deren vermeintlicher Tod ebenfalls nicht von langer Dauer war.
Kein Wunder das ich, genauso wie Shao, die Bewohner des Dorfes und Barney für Zombies hielt. Tatsächlich waren sie zu Puppen von Mandragoro geworden. Diesen Weg wählte dann auch Ronda für sich aus. Das führte dazu, dass es zumindest für das Ehepaar Evans am Ende ein Happy - End gab. Obwohl es eines war, dass sich am Rand der Glaubwürdigkeit bewegte.
Suko hatte seine traumatischen Erfahrungen in Russland längst noch nicht verarbeitet. Als er gefangen im Schacht fest saß, kehrte auch seine persönliche Nemesis zurück. Wenn das noch nicht klaustrophobisch genug war, so gab es noch einen Nachschlag, als sich Suko durch den engen Abwasserschacht zwängen musste. Persönlich hätte ich all dieses nie im Leben geschafft.
Am Ende hatte die Vernichtung der Watershee Berylla einen bitteren Beigeschmack, weil diese nicht nur böse war. So wurde Sukos Einsatz am Ende mehr verdammt als gelobt. Er wurde behandelt wie ein Eindringling der unbegründet etwas Schönes zerstörte. Selber machte sich Suko ebenfalls Vorwürfe überhaupt auf den Anruf von Sir James reagiert und ihn nicht einfach ignoriert zu haben. Vermutlich hätten Berylla und Mandragoro diesen Fall auch eigenständig gerecht regeln können.
Insgesamt entschied ich mich dafür, diesen erneut packenden Roman von Ian Rolf Hill mit der Note 2 = Gut zu bewerten. Dazu passend vergab ich 4 von 5 Kreuzen. Nach der üblichen Wertung im Forum stimmte ich mit Sehr Gut ab.
Re: Band 2455: Suko jagt die Mörderfee
Das war mal ein etwas anderer MOTW-Roman. Hat mich überzeugt, SEHR GUT.
- Das Gleichgewicht Offline
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- Registriert: Mi Sep 24, 2008 7:52 pm
Re: Band 2455: Suko jagt die Mörderfee
Suko und Shao haben sich etwas Urlaub verdient, ganz ruhig und stressfrei auf der Insel Anglesey. Leider ist im nahen Coonagh ein Syndikats-Aussteiger untergetaucht und Sir James kann nicht anders, als sie zu bitten, sich das anzuschauen. Obwohl es nur nach einem Kriminalfall aussieht und es unabhängig davon eine alte Legende in der Gegend gibt. Die hat doch so ziemlich jeder Ort, das ist nichts Besonderes. Nee, also mit dem Aufhänger für den Fall der Woche kann IRH mich schonmal nicht überzeugen.
Sie hören sich im urigen Dorf mit seinen verschrobenen Bewohnern um und folgen der Fährte des Aussteigers Barney in den Sumpf. Wo tatsächlich gerade die Mörderfee aus der Legende einen seiner fiesen Verfolger mit ihrem Gesang ins Verderben lockt.
Suko und Shao sind also zum perfekten Zeitpunkt am perfekten Ort, um einschreiten zu können. Das vermeintliche Opfer stellt sich als Killer heraus und bedroht Shao, aber die ist nicht wehrlos und schaltet ihn schnell aus.
Zurück im Ort gibt es noch Barney Frau, die ebenfalls herumschnüffelt und damit die Gegenseite auf sich aufmerksam macht. Denn es sieht ganz so aus, als würde ganz Coonagh zu der Mörderfee gehören. Das sollen auch Suko und Shao zu spüren bekommen. Den Killer haben sie in die Hände der Polizei gegeben, aber die Mörderfee holt ihn sich trotzdem.
Shao wird gefangen genommen und zum Sumpf geschleppt, um der Fee geopfert zu werden. Und Suko in einen Wasserschacht gestoßen, damit er dort ersäuft. Doch im Schacht befindet sich ein Abfluss in den Sumpf, das hat die Gegenseite ganz praktisch vergessen oder so. So taucht er hindurch und erreicht genau die Stelle im Sumpf, wo Shao geopfert werden soll, genau in der Sekunde, als die Mörderfee sich auf sie stürzt. Tolles Timing mal wieder. Die Dämonenpeitsche hat man Suko gelassen, obwohl die Diener der Fee wissen, dass sie ihr gefährlich werden kann. Wenn es darauf ankommt, sind die echt unfähig. Die Dorfbewohner stellen sich als Geschöpfe Mandragoros heraus und können deshalb auch ganz ohne Gewissensbisse aus dem Weg geräumt werden.
Ok, die hat Suko am Ende trotzdem. Zusammen mit dem Autorenzeigefinger zum Thema menschgemachten Klimawandel und Umweltsünden wird aufgezeigt, dass die Fee eigentlich gar nicht böse ist. So wie die meisten Diener Mandragoros. Sie will nur ihren Sumpf schützen und die Dörfler wollen nur ihre Ruhe haben. Nie hätten sie unschuldige Menschen bedroht, hier ging es um Verbrecher. Jetzt ist sie tot und Suko fragt sich, ob er den Dingen einfach seinen Lauf hätte lassen sollen. Tja, so einfach ist das leider nicht, das klingt mir ziemlich nach der Legitimierung von Selbstjustiz und dem Untergraben des menschlichen Justizsystems. Aber IRH wollte Suko wohl noch ein kleines Extrapäckchen auf seine eh schon geschundene Seele legen.
Es folgt die IRH-Lobhudelseite. Jetzt ist er schon der „wahrscheinlich zurzeit der meistgelesene Horror-Autor im deutschsprachigen Raum“, ok.
Der MotW von John hat mir eindeutig besser gefallen. Sukos Abenteuer enthält viel mehr Heftromanzufälle, perfekte Timings und nervige Klischees. Schlecht war er trotzdem nicht. MITTELmäßige
(6 von 10 Kreuzen)
Sie hören sich im urigen Dorf mit seinen verschrobenen Bewohnern um und folgen der Fährte des Aussteigers Barney in den Sumpf. Wo tatsächlich gerade die Mörderfee aus der Legende einen seiner fiesen Verfolger mit ihrem Gesang ins Verderben lockt.
Suko und Shao sind also zum perfekten Zeitpunkt am perfekten Ort, um einschreiten zu können. Das vermeintliche Opfer stellt sich als Killer heraus und bedroht Shao, aber die ist nicht wehrlos und schaltet ihn schnell aus.
Zurück im Ort gibt es noch Barney Frau, die ebenfalls herumschnüffelt und damit die Gegenseite auf sich aufmerksam macht. Denn es sieht ganz so aus, als würde ganz Coonagh zu der Mörderfee gehören. Das sollen auch Suko und Shao zu spüren bekommen. Den Killer haben sie in die Hände der Polizei gegeben, aber die Mörderfee holt ihn sich trotzdem.
Shao wird gefangen genommen und zum Sumpf geschleppt, um der Fee geopfert zu werden. Und Suko in einen Wasserschacht gestoßen, damit er dort ersäuft. Doch im Schacht befindet sich ein Abfluss in den Sumpf, das hat die Gegenseite ganz praktisch vergessen oder so. So taucht er hindurch und erreicht genau die Stelle im Sumpf, wo Shao geopfert werden soll, genau in der Sekunde, als die Mörderfee sich auf sie stürzt. Tolles Timing mal wieder. Die Dämonenpeitsche hat man Suko gelassen, obwohl die Diener der Fee wissen, dass sie ihr gefährlich werden kann. Wenn es darauf ankommt, sind die echt unfähig. Die Dorfbewohner stellen sich als Geschöpfe Mandragoros heraus und können deshalb auch ganz ohne Gewissensbisse aus dem Weg geräumt werden.
Ok, die hat Suko am Ende trotzdem. Zusammen mit dem Autorenzeigefinger zum Thema menschgemachten Klimawandel und Umweltsünden wird aufgezeigt, dass die Fee eigentlich gar nicht böse ist. So wie die meisten Diener Mandragoros. Sie will nur ihren Sumpf schützen und die Dörfler wollen nur ihre Ruhe haben. Nie hätten sie unschuldige Menschen bedroht, hier ging es um Verbrecher. Jetzt ist sie tot und Suko fragt sich, ob er den Dingen einfach seinen Lauf hätte lassen sollen. Tja, so einfach ist das leider nicht, das klingt mir ziemlich nach der Legitimierung von Selbstjustiz und dem Untergraben des menschlichen Justizsystems. Aber IRH wollte Suko wohl noch ein kleines Extrapäckchen auf seine eh schon geschundene Seele legen.
Es folgt die IRH-Lobhudelseite. Jetzt ist er schon der „wahrscheinlich zurzeit der meistgelesene Horror-Autor im deutschsprachigen Raum“, ok.
Der MotW von John hat mir eindeutig besser gefallen. Sukos Abenteuer enthält viel mehr Heftromanzufälle, perfekte Timings und nervige Klischees. Schlecht war er trotzdem nicht. MITTELmäßige