Band 2454: Wo das Böse zu Hause ist
- iceman76 Offline
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Band 2454: Wo das Böse zu Hause ist

Nach dem Krieg um die Hölle hat sich alles verändert! Die Welt des Geisterjägers John Sinclair wird wahrscheinlich nie wieder die sein, die sie war. Doch John bleibt nicht viel Zeit, um seine seelischen Wunden zu lecken, dann zieht ihn sein Freund, der Reporter Bill Conolly, in einen neuen übersinnlichen Fall! In einem abgelegenen englischen Ort geht das Böse um - und ein Junge braucht seine Hilfe, denn seine Pflegeeltern sind angeblich Dämonen! John macht sich auf nach Oakridge - ohne seinen Partner Suko. Dafür mit Bill, aber auch in Begleitung von Jane Collins und Denise Curtis, für die sich ebenfalls vieles verändert hat. Und sie geraten in einen Ort, wo das Böse zu Hause ist ...
Geschrieben von Ian Rolf Hill
Erscheinungsdatum: 19.07.2025
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Don Nuzzolo Offline
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RE: Band 2454: Wo das Böse zu Hause ist
Nach der Trilogie wieder mal ein ruhiger Roman mit einem MoW.
Die mitspielenden Personen haben hier alle ihre Aufgaben ,die gut kombiniert in einem schönen Lesefluss bis zum Final gehen.
Ich gebe dem Roman ein Sehr Gut
Die mitspielenden Personen haben hier alle ihre Aufgaben ,die gut kombiniert in einem schönen Lesefluss bis zum Final gehen.
Ich gebe dem Roman ein Sehr Gut
Ein Ausgezeichneter Einzelroman. Wie so oft führt der Autor hier das Sinclairteam und den Leser erstmal auf die falsche Fährte um dann kurz vor dem Finale eine überraschende Wendung zu bringen die Sinn ergibt. Der Gegenspieler des Romans ist durchtrieben und mit einer guten Hintergrundgeschichte ausgestattet die auch Bezug auf den übergreifenden Handlungsbogen nimmt, ohne das Wissen aber zu benötigen. Besonders gefallen hat mir hier Denise, die damit umgehen muss nur noch ein normaler Mensch zu sein ohne ihre Superkräfte - mit fatalen Kosequenzen.
Die beste Szene des Romans ist dann auch, wenn eine gebrochene Denise John fragt wie er es erträgt, Leute nicht retten zu können, und dieser keine rechte Antwort weiß als "irgendwie weitermachen". Guter Stoff.
Gebe ein Top.
Die beste Szene des Romans ist dann auch, wenn eine gebrochene Denise John fragt wie er es erträgt, Leute nicht retten zu können, und dieser keine rechte Antwort weiß als "irgendwie weitermachen". Guter Stoff.
Gebe ein Top.
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Schneedrache Offline
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[quote][i]Original von molambo[/i]
Ich bin ja noch recht neu dabei daher mal die Frage ob es bisher schon mehrere Tochter des Teufels gab? Das würde erklären das sie so schnell abgehandelt wurde. [/quote]
Eine interessante Theorie, aber von weiteren Töchtern weiß ich nichts. Ich denke auch nicht, dass das die Erklärung wäre. Und Asmodina war auch eigentlich schon mal tot.
Ich bin ja noch recht neu dabei daher mal die Frage ob es bisher schon mehrere Tochter des Teufels gab? Das würde erklären das sie so schnell abgehandelt wurde. [/quote]
Eine interessante Theorie, aber von weiteren Töchtern weiß ich nichts. Ich denke auch nicht, dass das die Erklärung wäre. Und Asmodina war auch eigentlich schon mal tot.
Ich denke Clarissa hat sich da ein bischen wichtiger gemacht als sie war. Sie war ein Geschöpf Asmodis, aber damit nicht wirklich was besonderes, denn das macht er öfter mal (Verwandler, Cigam ect.) Offizieller, auch von Asmodis als solche bezeichnete Tochter, gab es nur Asmodina.
Wie hat Denise hier gesagt? "Wald- und Wiesenhexe". Ich denke das trifft es besser.
Wie hat Denise hier gesagt? "Wald- und Wiesenhexe". Ich denke das trifft es besser.
[quote][i]Original von Phexcaer[/i]
Ich denke Clarissa hat sich da ein bischen wichtiger gemacht als sie war. Sie war ein Geschöpf Asmodis, aber damit nicht wirklich was besonderes, denn das macht er öfter mal (Verwandler, Cigam ect.) Offizieller, auch von Asmodis als solche bezeichnete Tochter, gab es nur Asmodina.
Wie hat Denise hier gesagt? "Wald- und Wiesenhexe". Ich denke das trifft es besser.[/quote]
Hieß sie nicht Georgina ?
Mir hat's sehr gut gefallen.
Ich denke Clarissa hat sich da ein bischen wichtiger gemacht als sie war. Sie war ein Geschöpf Asmodis, aber damit nicht wirklich was besonderes, denn das macht er öfter mal (Verwandler, Cigam ect.) Offizieller, auch von Asmodis als solche bezeichnete Tochter, gab es nur Asmodina.
Wie hat Denise hier gesagt? "Wald- und Wiesenhexe". Ich denke das trifft es besser.[/quote]
Hieß sie nicht Georgina ?
Mir hat's sehr gut gefallen.
Zuletzt geändert von TurboKid am Fr Jul 25, 2025 8:00 pm, insgesamt 1-mal geändert.
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Eliot Spencer (retd) Offline
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RE: Band 2454: Wo das Böse zu Hause ist
Ich fand es schwach und sehr oberflächlich runtergeschrieben. Da haben wir mal wieder den stereotypischen englischen Geistlichen, der Unsinn über Männermagazine faselt, was wohl auf die Wendung am Schluß bezogen ironisch sein sollte. Welche Konfession der Mann eigentlich vertritt – Anglikanisch, Katholisch, Protestantisch, wer kann es sagen? - , was Einfluss auf die Charakterisierung haben sollte, bleibt offen.
Schon wieder hat John Butterfinger und ist sofort sein Kreuz los, und schon wieder geht er K.O.. Das dient dann zwar einen müdem Gag, was die langweilige Häufung dieses Handlungselements aber auch nicht besser macht. Als Ermittlungsbeamter ist er auch wieder mal ganz schwach, aber muss er auch, damit der Plot funktioniert. Da kommen also weder er noch Jane die Super-Detektivin auf die Idee, mal diskret mit ein paar Anrufen im Yard den Hintergrund aller Beteiligten zu überprüfen, bevor sie sie verhören? Dann hätte er zumindest vorher gewusst, dass Trevor auf der Lilith-Akademie war, aber so hat man wenigstens einen roten Hering mehr.
Wenig plausibes Melodram – Jane hat ihren Freund abgeschossen, um ihn nicht mehr in Gefahr zu bringen? Warum sollte das Böse sie nicht trotzdem bei passender Gelegenheit dann eben mit ihrem Ex erpressen? - und wenig plausible überkomplizierte Pläne des Gegners. Wenn es nur darum ging, Sinclair ins Dorf zu locken, hätte auch ein erfundener Anruf vom Pfarrer gereicht.
Der Schluß ist auch völlig sinnfrei. Entweder hat das Sinclair-Team – warum genau ist das noch mal so komisch für Generation TikTok? - sein SEK für alle Fälle gleich mitgebracht und am Dorfrand geparkt, oder Scotland Yard benutzt Magische Tore. John – er ist der Sohn des Lichts!, wie man 8 ermüdende Male informiert wird - ist viereinhalb Stunden zu dem Kaff gefahren. Also entweder muss Georgina stundenlang mit ihrem Opfer John rumgetrödelt haben, bis die Kavallerie da war, oder … keine Ahnung.
Ein paar routiniert geschriebene Szenen und - wenn man mal ihre Plausibilität außer Acht läßt - routiniert inszenierte Wendungen machen noch keinen guten Roman.
Schon wieder hat John Butterfinger und ist sofort sein Kreuz los, und schon wieder geht er K.O.. Das dient dann zwar einen müdem Gag, was die langweilige Häufung dieses Handlungselements aber auch nicht besser macht. Als Ermittlungsbeamter ist er auch wieder mal ganz schwach, aber muss er auch, damit der Plot funktioniert. Da kommen also weder er noch Jane die Super-Detektivin auf die Idee, mal diskret mit ein paar Anrufen im Yard den Hintergrund aller Beteiligten zu überprüfen, bevor sie sie verhören? Dann hätte er zumindest vorher gewusst, dass Trevor auf der Lilith-Akademie war, aber so hat man wenigstens einen roten Hering mehr.
Wenig plausibes Melodram – Jane hat ihren Freund abgeschossen, um ihn nicht mehr in Gefahr zu bringen? Warum sollte das Böse sie nicht trotzdem bei passender Gelegenheit dann eben mit ihrem Ex erpressen? - und wenig plausible überkomplizierte Pläne des Gegners. Wenn es nur darum ging, Sinclair ins Dorf zu locken, hätte auch ein erfundener Anruf vom Pfarrer gereicht.
Der Schluß ist auch völlig sinnfrei. Entweder hat das Sinclair-Team – warum genau ist das noch mal so komisch für Generation TikTok? - sein SEK für alle Fälle gleich mitgebracht und am Dorfrand geparkt, oder Scotland Yard benutzt Magische Tore. John – er ist der Sohn des Lichts!, wie man 8 ermüdende Male informiert wird - ist viereinhalb Stunden zu dem Kaff gefahren. Also entweder muss Georgina stundenlang mit ihrem Opfer John rumgetrödelt haben, bis die Kavallerie da war, oder … keine Ahnung.
Ein paar routiniert geschriebene Szenen und - wenn man mal ihre Plausibilität außer Acht läßt - routiniert inszenierte Wendungen machen noch keinen guten Roman.
Wieder so ein „Ruhe nach dem Sturm“ Roman. Ich mag diese sehr. Das Treffen bei den Conollys interessiert mich mehr als der aktuelle Fall.
Und ich muss unbedingt Bills Grill-Schürze haben. Habe sehr gelacht.
Das diesmal 4er JS Team macht sich dann auf, den aktuellen Fall zu klären. Und der ist schon heftiger als gedacht.
Gebe ein „sehr gut“.
Und ich muss unbedingt Bills Grill-Schürze haben. Habe sehr gelacht.
Das diesmal 4er JS Team macht sich dann auf, den aktuellen Fall zu klären. Und der ist schon heftiger als gedacht.
Gebe ein „sehr gut“.
Denise war auch in diesem Roman wieder mal ein absoluter Pluspunkt. Daher gibt es insgesamt ein "gut" von mir. Bei Jane bin ich mir nicht sicher, wie es mit ihr weitergeht. Es fühlt gerade an , wie die Ruhe vor dem Sturm. Bis 2.500 ist es nicht mehr lange...
Cover: Eine dämonische Katze oder Zombie-Hunde wären passender gewesen. So wirkt der Sensenmann deplatziert.
Cover: Eine dämonische Katze oder Zombie-Hunde wären passender gewesen. So wirkt der Sensenmann deplatziert.
Re: Band 2454: Wo das Böse zu Hause ist
Handlung: Zwei Wochen sind seit dem Krieg um die Hölle vergangenen. John und seine Freunde treffen sich erneut zu einer Gartenparty bei den Conollys. Nur Suko hat Urlaub eingereicht und macht mit Shao zwei Wochen Urlaub an der Küste. Denise hat sich im Haus der Conollys wieder spürbar erholt und genießt ihr neues Leben. Die Stimmung ist locker, bis Bill am Ende der Party, John über den Anruf von Pfarrers Morris aus Oakridge bei Sheffield informiert. Pfarrer Morris ist durch Bills Artikel auf den Reporter aufmerksam geworden. Der Pfarrer hatte schon länger den Verdacht, dass in dem kleinen Ort Dämonen wohnen würden. Nun hatte sich der schwererziehbare Trevor in den Schutz der Kirche geflüchtet, bevor ihn seine Pflegeeltern, die Whites, steinigen konnten. Trevor hatte sie bei einer Teufelsbeschwörung im Keller überrascht und gesehen, dass sich schreckliche dämonische Fratzen hinter ihren menschlichen Gesichtern verbargen. Weil sich Jane und Denise nicht abwimmeln lassen, fahren John und Bill mit ihnen am nächsten Morgen nach Oakridge. Wird es ihnen gelingen die Kreaturen der Finsternis auszuschalten?
Meinung: Nach der atemberaubenden Trilogie gönnte Ian Rolf Hill sowohl John und seinen Freunden, als auch den Lesern und Leserinnen eine kleine Verschnaufpause mit lockeren Sprüchen und einer Party bei den Conollys. Im Hintergrund entwickelte sich aber ein neuer Fall in Oakridge. Ein angesehenes Ehepaar im Ort, dass mehrere Pflegekinder betreute entpuppte sich als Kreaturen der Finsternis. Damit hatte sich meine Überlegung ob die Kreaturen der Finsternis zusammen mit Luzifer untergegangen waren schon von alleine erledigt. Das zum Roman passende Titelbild erstellte wieder Thomas Greiwe mit KI – Software.
Der Ort Oakridge sollte in der Nähe von Sheffield irgendwo im nirgendwo liegen. Über Google konnte ich aber einen Ort solchen Namens, in der Nähe von Sheffield, nicht finden. Das einzige bekannte Oakridge lag in Nordamerika. Daher ging ich davon aus, dass es sich bei Oakridge in diesem Roman, nur um einen fiktiven Ort handelte. Dagegen sprach allerdings Ian Rolf Hills genaue Beschreibung, mit der Lage in einem bestimmten Naturschutzgebiet, nicht unbedingt für einen fiktiven Ort. Zur endgültigen Aufklärung war wohl eine Spezialkarte notwendig.
Auch ohne magische Kräfte erwies sich das Mitwirken von Denise Curtis durchaus als wertvoll. Durch ihre besondere und unbekümmerte Art, hatte sie am ehesten Zugriff auf den siebzehnjährigen schwer erziehbaren Trevor, der allen anderen mehr oder weniger misstraute. Schon aufgrund ihrer eigenen Geschichte konnte sie sich besser in ihn hineinversetzen als jeder andere. Zumindest bis zu einem gewissen Punkt.
War die Erkenntnis, dass Trevor, bevor er zu den Whites kam, in einem Waisenhaus der Lilith in Schottland lebte, dafür geeignet, um dem eigentlich klaren Fall noch einmal eine überraschende Wende zu geben? Hatte es sich Trevor nur ausgedacht , dass er seine Pflegeeltern im Keller bei einer Teufelsbeschwörung erwischte? Warum sollte er das tun? Nicht erfunden war aber definitiv, dass er von ihnen verfolgt und vor der Kirche mit Steinen beworfen wurde. Genauso wurde Trevor, beim Versuch nach Sheffield zu fliehen, von Zombie-Hunden und einer dämonischen Katze angegriffen. Von Pater Morris und seinem Faktotum, dem Küster, wurde er in beiden Fällen gerettet. Die letzten beiden mit den Schauspielern Christopher Lee und Peter Lorre zu vergleichen, war äußerst trefflich von Ian Rolf Hill gewesen. Genauso hatte ich sie mir ebenfalls vorgestellt.
Der Roman wurde mit einem spannenden und vorab so nicht erwarteten Finale abgerundet. Es war tatsächlich einiges nicht so gewesen, wie es zunächst aussah. Eine sogenannte Tochter des Teufels hatte nahezu sämtliche Bewohner des Dorfes manipuliert und unter ihre Kontrolle gebracht. Demnach hatte Georgina als vierzehnjährige schon erstaunliche Kräfte, aber keine exklusiven Rechte auf die Bezeichnung „Tochter des Teufels“.
Weil sie erneut in Lebensgefahr geriet, haderte Denise mit ihrem neuen zerbrechlichen Körper und konfrontierte John, in einer starken Schlussszene, mit ihrem Frust und der Frage, wie er das ständig aushalten würde. Auch der Pfarrer des Ortes war letztendlich eine menschliche Enttäuschung und alles andere als der aufrechte Streiter Gottes, der er gerne gewesen wäre und der er zunächst auch zu sein schien. Nach kurzer Überlegung konnte ich letztendlich sämtliche Erklärungen nachvollziehen, weil sie insgesamt doch recht überzeugend wirkten. Ich wurde also dann doch angenehm überrascht, weil ich dieses Mal eine derartige Wendung überhaupt nicht für möglich hielt.
Insgesamt war es erneut für mich ein Roman ohne Schwächen, den ich wieder mit der Note 1 = Sehr Gut bewertete. Dazu passend gab ich 5 von 5 Kreuzen an Ian Rolf Hill. Dass wurde langsam zur angenehmen Gewohnheit.
Nach der üblichen Wertung im Forum stimmte ich mit Top ab.

Meinung: Nach der atemberaubenden Trilogie gönnte Ian Rolf Hill sowohl John und seinen Freunden, als auch den Lesern und Leserinnen eine kleine Verschnaufpause mit lockeren Sprüchen und einer Party bei den Conollys. Im Hintergrund entwickelte sich aber ein neuer Fall in Oakridge. Ein angesehenes Ehepaar im Ort, dass mehrere Pflegekinder betreute entpuppte sich als Kreaturen der Finsternis. Damit hatte sich meine Überlegung ob die Kreaturen der Finsternis zusammen mit Luzifer untergegangen waren schon von alleine erledigt. Das zum Roman passende Titelbild erstellte wieder Thomas Greiwe mit KI – Software.
Der Ort Oakridge sollte in der Nähe von Sheffield irgendwo im nirgendwo liegen. Über Google konnte ich aber einen Ort solchen Namens, in der Nähe von Sheffield, nicht finden. Das einzige bekannte Oakridge lag in Nordamerika. Daher ging ich davon aus, dass es sich bei Oakridge in diesem Roman, nur um einen fiktiven Ort handelte. Dagegen sprach allerdings Ian Rolf Hills genaue Beschreibung, mit der Lage in einem bestimmten Naturschutzgebiet, nicht unbedingt für einen fiktiven Ort. Zur endgültigen Aufklärung war wohl eine Spezialkarte notwendig.
Auch ohne magische Kräfte erwies sich das Mitwirken von Denise Curtis durchaus als wertvoll. Durch ihre besondere und unbekümmerte Art, hatte sie am ehesten Zugriff auf den siebzehnjährigen schwer erziehbaren Trevor, der allen anderen mehr oder weniger misstraute. Schon aufgrund ihrer eigenen Geschichte konnte sie sich besser in ihn hineinversetzen als jeder andere. Zumindest bis zu einem gewissen Punkt.
War die Erkenntnis, dass Trevor, bevor er zu den Whites kam, in einem Waisenhaus der Lilith in Schottland lebte, dafür geeignet, um dem eigentlich klaren Fall noch einmal eine überraschende Wende zu geben? Hatte es sich Trevor nur ausgedacht , dass er seine Pflegeeltern im Keller bei einer Teufelsbeschwörung erwischte? Warum sollte er das tun? Nicht erfunden war aber definitiv, dass er von ihnen verfolgt und vor der Kirche mit Steinen beworfen wurde. Genauso wurde Trevor, beim Versuch nach Sheffield zu fliehen, von Zombie-Hunden und einer dämonischen Katze angegriffen. Von Pater Morris und seinem Faktotum, dem Küster, wurde er in beiden Fällen gerettet. Die letzten beiden mit den Schauspielern Christopher Lee und Peter Lorre zu vergleichen, war äußerst trefflich von Ian Rolf Hill gewesen. Genauso hatte ich sie mir ebenfalls vorgestellt.
Der Roman wurde mit einem spannenden und vorab so nicht erwarteten Finale abgerundet. Es war tatsächlich einiges nicht so gewesen, wie es zunächst aussah. Eine sogenannte Tochter des Teufels hatte nahezu sämtliche Bewohner des Dorfes manipuliert und unter ihre Kontrolle gebracht. Demnach hatte Georgina als vierzehnjährige schon erstaunliche Kräfte, aber keine exklusiven Rechte auf die Bezeichnung „Tochter des Teufels“.
Weil sie erneut in Lebensgefahr geriet, haderte Denise mit ihrem neuen zerbrechlichen Körper und konfrontierte John, in einer starken Schlussszene, mit ihrem Frust und der Frage, wie er das ständig aushalten würde. Auch der Pfarrer des Ortes war letztendlich eine menschliche Enttäuschung und alles andere als der aufrechte Streiter Gottes, der er gerne gewesen wäre und der er zunächst auch zu sein schien. Nach kurzer Überlegung konnte ich letztendlich sämtliche Erklärungen nachvollziehen, weil sie insgesamt doch recht überzeugend wirkten. Ich wurde also dann doch angenehm überrascht, weil ich dieses Mal eine derartige Wendung überhaupt nicht für möglich hielt.
Insgesamt war es erneut für mich ein Roman ohne Schwächen, den ich wieder mit der Note 1 = Sehr Gut bewertete. Dazu passend gab ich 5 von 5 Kreuzen an Ian Rolf Hill. Dass wurde langsam zur angenehmen Gewohnheit.
Nach der üblichen Wertung im Forum stimmte ich mit Top ab.
Re: RE: Band 2454: Wo das Böse zu Hause ist
Perfekt zusammengefasst! Oben drauf auf das Ganze kann man diesen Roman bei Wikipedia unter dem Begriff "cringe" als Muster hinterlegen. Jugendliche sind natürlich alle ordinär um dauer-pampig, gleichzeitig ach so zarte Seelchen, nicht zu vergessen, dass die immer irgendein wahnsinnig tiefes Trauma haben. IRHs Bild von Teenagern ist schon keine Schablone mehr, sondern einfach immer ein und dasselbe, nur mit ausgewürfeltem Geschlecht und Namen drauf.Eliot Spencer (retd) hat geschrieben: Fr Jul 25, 2025 11:06 pm Ich fand es schwach und sehr oberflächlich runtergeschrieben. Da haben wir mal wieder den stereotypischen englischen Geistlichen, der Unsinn über Männermagazine faselt, was wohl auf die Wendung am Schluß bezogen ironisch sein sollte. Welche Konfession der Mann eigentlich vertritt – Anglikanisch, Katholisch, Protestantisch, wer kann es sagen? - , was Einfluss auf die Charakterisierung haben sollte, bleibt offen.
Schon wieder hat John Butterfinger und ist sofort sein Kreuz los, und schon wieder geht er K.O.. Das dient dann zwar einen müdem Gag, was die langweilige Häufung dieses Handlungselements aber auch nicht besser macht. Als Ermittlungsbeamter ist er auch wieder mal ganz schwach, aber muss er auch, damit der Plot funktioniert. Da kommen also weder er noch Jane die Super-Detektivin auf die Idee, mal diskret mit ein paar Anrufen im Yard den Hintergrund aller Beteiligten zu überprüfen, bevor sie sie verhören? Dann hätte er zumindest vorher gewusst, dass Trevor auf der Lilith-Akademie war, aber so hat man wenigstens einen roten Hering mehr.
Wenig plausibes Melodram – Jane hat ihren Freund abgeschossen, um ihn nicht mehr in Gefahr zu bringen? Warum sollte das Böse sie nicht trotzdem bei passender Gelegenheit dann eben mit ihrem Ex erpressen? - und wenig plausible überkomplizierte Pläne des Gegners. Wenn es nur darum ging, Sinclair ins Dorf zu locken, hätte auch ein erfundener Anruf vom Pfarrer gereicht.
Der Schluß ist auch völlig sinnfrei. Entweder hat das Sinclair-Team – warum genau ist das noch mal so komisch für Generation TikTok? - sein SEK für alle Fälle gleich mitgebracht und am Dorfrand geparkt, oder Scotland Yard benutzt Magische Tore. John – er ist der Sohn des Lichts!, wie man 8 ermüdende Male informiert wird - ist viereinhalb Stunden zu dem Kaff gefahren. Also entweder muss Georgina stundenlang mit ihrem Opfer John rumgetrödelt haben, bis die Kavallerie da war, oder … keine Ahnung.
Ein paar routiniert geschriebene Szenen und - wenn man mal ihre Plausibilität außer Acht läßt - routiniert inszenierte Wendungen machen noch keinen guten Roman.
Wenn das neue Jungleser anziehen soll, dann gute Nacht...
SCHLECHT
- Das Gleichgewicht Offline
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- Registriert: Mi Sep 24, 2008 7:52 pm
Re: Band 2454: Wo das Böse zu Hause ist
Die Pflegeeltern des siebzehnjährigen Trevor White sind Monster. Zumindest bildet er sich das ein. Zum Glück findet er in einer Kirche bei Pfarrer Morris Schutz. Der Geistliche kennt irgendwie Bill und meldet ihm die Sache. Also schaut Bill sich das mit John und Jane mal an. Und Denise Curtis darf auch mit, weil sie zu dem Jugendlichen sicher einen besseren Dreht hat als irgendwelche Boomer. Oder so.
Die Helden erreichen den Ort zur Heftmitte. Ich mag die Romane von IRH, wo er es etwas langsamer angehen lässt. Nach der obligatorischen Befragung beim Pfarrer trennen sich die Helden.
John und Jane statten den Whites einen Besuch ab, wo direkt das Kreuz reagiert. Die beiden haben noch zwei Pflegetöchter. Die siebenjährige Clara und die vierzehnjährige Georgina. Trevor war davor in einem Waisenhaus, dessen Name John aufhorchen lässt. Mit dem Lively Light Treatment Home hatte er schon einige Male zu tun. Es stand unter dem Einfluss Liliths. Natürlich, die wieder.
Bill schaut sich mal in der Nähe der Kirche um. Auf dem Friedhof bekommt er es mit Zombiehunden zu tun. Und danach mit einem von der Gegenseite beeinflussten Dorfmob. Zum Glück kehren da im perfekten Timing John und Jane zurück. Der Geisterjäger hält die Leute mit dem Kreuz auf Abstand.
Um den verstörten Trevor kümmert sich indes Denise. Es war tatsächlich keine dumme Idee, sie mitzunehmen. Leider sind sie hier nicht sicher, der Pfarrer entpuppt sich als Gegner. Ebenso wie Clara und Georgina, das habe ich schon vermutet, immerhin hat das Kreuz im Haus der Whites reagiert. Die beiden Mädchen statten Trevor einen „Besuch“ ab und Pfarrer Morris knockt Denise aus. Danach noch John, der ihn bis jetzt für einen Verbündeten gehalten hat. Die üblichen Ohnmachtszenen nehmen schon wieder zu. Jane und Bill können nur abhauen und sich verstecken.
Indes gibt es in der entweihten Kirche einige Antworten. Die beiden Mädchen wuchsen zwar in Liliths Waisenhaus auf, aber sie sind eigentlich Spione von Asmodis. Pfarrer Morris ist nur ein Handlanger, den die Mädchen durch seine pädophilen Neigungen auf ihre Seite gezogen haben. Sowas musste ja kommen, wenn IRH blutjunge Mädchen einbaut. Jedenfalls war alles eine Falle des Teufels, um den Geisterjäger in die Finger zu bekommen. Initiiert vor dem Kampf gegen Lilith und seiner Gefangenschaft. Deshalb reizt John auch Georgina, Asmodis zu beschwören. Er weiß, dass das nicht funktionieren wird. Nette Idee, die aber nach hinten losgeht. Das Mädchen braucht ein Blutopfer dafür und deshalb killt sie den armen Trevor.
Da man es hier hauptsächlich mit beeinflussten Menschen zu tun hat, hat Bill ein Sondereinsatzkommando als Verstärkung gerufen. So stürmen sie zum Finale die Kirche und Bill killt Georgina mit dem Bumerang. Die Beschwörung des Teufels hat natürlich nicht geklappt. Und Denise, die wurde mal wieder ein Stück seelisch gebrochen, weil sie den grausamen Tod eines netten Jungen ansehen musste, mit dem sie sich auf Anhieb gut verstanden hat.
Ein netter MotW nach der epischen Luzifer-Trilogie. Natürlich mit schockierender Wendung, die für erfahrene Leser nicht wirklich schockierend ist. Macht ja nichts. Mich stört da eher, dass IRH andere seiner Boxen abhaken muss. Denise heult am Ende mal wieder und hat eine seelische Narbe mehr. Und der Autor muss einen ekelhaften Pädo mitspielen lassen, wenn schon junge Mädchen dabei sind.
Reicht auf jeden Fall für ein GUT
(6,5 von 10 Kreuzen)
Die Helden erreichen den Ort zur Heftmitte. Ich mag die Romane von IRH, wo er es etwas langsamer angehen lässt. Nach der obligatorischen Befragung beim Pfarrer trennen sich die Helden.
John und Jane statten den Whites einen Besuch ab, wo direkt das Kreuz reagiert. Die beiden haben noch zwei Pflegetöchter. Die siebenjährige Clara und die vierzehnjährige Georgina. Trevor war davor in einem Waisenhaus, dessen Name John aufhorchen lässt. Mit dem Lively Light Treatment Home hatte er schon einige Male zu tun. Es stand unter dem Einfluss Liliths. Natürlich, die wieder.
Bill schaut sich mal in der Nähe der Kirche um. Auf dem Friedhof bekommt er es mit Zombiehunden zu tun. Und danach mit einem von der Gegenseite beeinflussten Dorfmob. Zum Glück kehren da im perfekten Timing John und Jane zurück. Der Geisterjäger hält die Leute mit dem Kreuz auf Abstand.
Um den verstörten Trevor kümmert sich indes Denise. Es war tatsächlich keine dumme Idee, sie mitzunehmen. Leider sind sie hier nicht sicher, der Pfarrer entpuppt sich als Gegner. Ebenso wie Clara und Georgina, das habe ich schon vermutet, immerhin hat das Kreuz im Haus der Whites reagiert. Die beiden Mädchen statten Trevor einen „Besuch“ ab und Pfarrer Morris knockt Denise aus. Danach noch John, der ihn bis jetzt für einen Verbündeten gehalten hat. Die üblichen Ohnmachtszenen nehmen schon wieder zu. Jane und Bill können nur abhauen und sich verstecken.
Indes gibt es in der entweihten Kirche einige Antworten. Die beiden Mädchen wuchsen zwar in Liliths Waisenhaus auf, aber sie sind eigentlich Spione von Asmodis. Pfarrer Morris ist nur ein Handlanger, den die Mädchen durch seine pädophilen Neigungen auf ihre Seite gezogen haben. Sowas musste ja kommen, wenn IRH blutjunge Mädchen einbaut. Jedenfalls war alles eine Falle des Teufels, um den Geisterjäger in die Finger zu bekommen. Initiiert vor dem Kampf gegen Lilith und seiner Gefangenschaft. Deshalb reizt John auch Georgina, Asmodis zu beschwören. Er weiß, dass das nicht funktionieren wird. Nette Idee, die aber nach hinten losgeht. Das Mädchen braucht ein Blutopfer dafür und deshalb killt sie den armen Trevor.
Da man es hier hauptsächlich mit beeinflussten Menschen zu tun hat, hat Bill ein Sondereinsatzkommando als Verstärkung gerufen. So stürmen sie zum Finale die Kirche und Bill killt Georgina mit dem Bumerang. Die Beschwörung des Teufels hat natürlich nicht geklappt. Und Denise, die wurde mal wieder ein Stück seelisch gebrochen, weil sie den grausamen Tod eines netten Jungen ansehen musste, mit dem sie sich auf Anhieb gut verstanden hat.
Ein netter MotW nach der epischen Luzifer-Trilogie. Natürlich mit schockierender Wendung, die für erfahrene Leser nicht wirklich schockierend ist. Macht ja nichts. Mich stört da eher, dass IRH andere seiner Boxen abhaken muss. Denise heult am Ende mal wieder und hat eine seelische Narbe mehr. Und der Autor muss einen ekelhaften Pädo mitspielen lassen, wenn schon junge Mädchen dabei sind.
Reicht auf jeden Fall für ein GUT