Band 691: Die Eklipse

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Band 691: Die Eklipse

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Team Maddraxikon Offline
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Band 691: Die Eklipse

Beitrag von Team Maddraxikon »

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Die Eklipse
CROATOAN. Das Wort steht auf einem Baumstamm, blutrot geschrieben und flammend hell. Nebelschwaden umweben es, aus den Gefilden von Wesenheiten, die keine Moral und keine Gnade kennen, nur die Gier und den Hass auf alles Irdische. Aruula steht schockstarr da und lässt den Anblick auf sich wirken. Sie kann gar nicht anders. Er zieht sie in seinen Bann. Der Baum verschwindet im Schwefeldunst, und als die Wolken sich teilen, sieht sie ein Dorf an einer Klippe. Da sind ein Bauernhof, eine Kirche, ein Schulhaus, kleine und windschiefe Hütten. CROATOAN steht an allen Hauswänden, abermals flammend hell und rot wie Blut. Ein Menetekel. Eine Warnung ... und eine Drohung?

Geschrieben von Simon Borner
Erscheinungsdatum: 11.07.2026

Weitere Infos zum Heft: https://t1p.de/MX691
Loxagon Offline
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Re: Band 691: Die Eklipse

Beitrag von Loxagon »

Top.

Okay, erneut der nächste Fall der Woche, dafür vom Autor gewohnt 1A.
Vikki Offline
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Registriert: Mo Mai 18, 2026 10:59 am

Re: Band 691: Die Eklipse

Beitrag von Vikki »

Auch mal gelesen. War ok. Bin etwas verwundert über den Aspekt eines magischen Artefaktes.
Ecco Toshh Offline
Beiträge: 27
Registriert: So Jun 07, 2026 7:57 am

Re: Band 691: Die Eklipse

Beitrag von Ecco Toshh »

Ein Roman von Simon Borner, der mir gut gefallen hat. Sein angenehmer und flüssiger Schreibstil führte mich durch die Geschichte, die am Ende an Spannung noch einmal deutlich zunahm. Ein Roman der im Grunde genommen für sich steht und mich als Neu Leser mit vielen weiteren Informationen über die Welt von Maddrax versorgte ohne mich dabei zu verwirren. (Da hat einer den Planet Neptun zerstört? WTF 😎👍 das ist echt cool) . Mit jedem aktuellen Roman lerne ich etwas aus der Vergangenheit der Serie. Das gefällt mir und macht mir nach wie vor Lust auf "mehr Maddrax".
engelbert Offline
Beiträge: 1358
Registriert: So Sep 21, 2008 11:48 am

Re: Band 691: Die Eklipse

Beitrag von engelbert »

MX 691
Wenn dieser Roman mit einen Museum of Pre-Comet History samt Videoüberwachung, natürlich mit hauseigenem Computer beginnt – dann könnt ich sofort das Heft aus der Hand legen, umgehend assoziiert mir, dass der Autor das vom aktuellen Zeitepoche keine Ahnung hat und nach seinem Ermessen und eigene Vorstellung dazu hat. Retrologen veräußern Artefakte an den Musem, was ja ok, aber anstatt einer Videoüberwachung wäre nicht gleich eine Alarmüberwachung vorteilhafter?
Aber tatsächlich es kommt noch fragwürdiger! Die Forschungsstationen vom Weltrat sind gleich auf dem ganzen Kontinent verteilt und natürlich noch darüber hinaus. Ungleich 10 Forscher betreiben die Forschungsstation auf Roanoke Island auf North Corolina mit der Bezeichnung XL-339 und dazugehörender Sternenwarte - vorwiegend betrieben für astronomische Forschung. Für was steht XL und 339 darstellt ist naheliegend.
Wenn man sich mit dem Autor und die aktuelle Zeitepoche und seiner Vorstellungen nicht hinterfragt, denke ich, kommt sehr gut mit der Geschichte zurecht.
Weiter…mit dem Gespräch mit Kormark wird schnell ersichtlich, dass ein Teil vom Exposé eingearbeitet wurde. „Eine ganz besondere Himmelsereignis und sie freuen sich, diese Entwicklungen genauestens zu verfolgen.“ Dann bricht die Verbindung ab. Umgehend bekommen Matt und Aruula den Auftrag dieses mysteriöse Verstummen von XL-339 zu untersuchen.
Dazu der „spannende“ Teil mit dem Diebstall aus dem Musem die tönerne Scheibe aus den 15 Jhd; So ganz nebenbei von Maddrax erwähnt… Lost Coloy! Wird es jetzt es aber interessant, was will uns das Titelbild und der Autor erzählen mit seinen mitreißenden Schreibstil erzählen!
Aber umgehend erfolgt der nächste aber echte Affront um Aruulas Lauschsinn. Aruula kann vor allem Gefühle und Gedankeninhalte „erfühlen bzw. erlauschen“, sie kann NICHT die Gefühle anderer manipulieren. Sie kann mit anderen Telepathinnen kommunizieren. Aruula ist nicht die Spielfigur von desinteressierten uninformierten Autoren die sich an kein Regelwerk halten wollen. Genauso dieselbe Handhabe! Aber, jedoch nicht genug! Aruula wird zur Hellseherin und erlebt die Erinnerungen und Ereignisse der Vergangenheit ihres Mediums ebenfalls – bei Zamorra wäre es in Ordnung. Der Verfasser vollzog es ebenso einst mit Zamorras Amulett ebenso als er in jene Serie einstieg. Der Schriftsteller benutzt es für seine Interessen, hat seine eine eigene Vorstellung von Regelwerk. Er ist ein typischer Freigeist, seh da Mad Mike in Mitschuld.
Diese Kreaturen, erinnerten mich sofort auch an Salem, Hexenhammer und Cthulhu - wenn man über diesen Freigeist von Verfasser nicht allzu sehr ärgert. Es gelingt ihm eine besondere Atmosphäre zu entwicklen, das hat schon was im Verbund mit MX zur Vergangenheit.
Naja, was soll das mit Blut geschrieben, was steckt hinter dem Wort CROATOAN? Es wird assoziiert mit den verschwinden der Siedler aus Roanoke Island aus 1587 parallel zu Gegenwart werden die überlebenden Forscher in das Meer getrieben und verschwanden.
Dann wird es ein wenig schwierig und es gibt einige Ungereimtheiten, der Autor verwechselt hier auf gesamter Heftlänge so einiges. Mal abgesehen war 1587 bereits die zweite Siedlung auf Roanoke Island. Weshalb schmiert wer mit Blut das Wort CROATOAN an die Wand?
Der einzige Überlebende Dr. Richard Biggs feuert mit einer Strahlenwaffe zum Schutz gegen Matt, jedoch findet es keinen Gebrauch gegen diese Kreaturen. In einer kleinen Labor kann man sich auch so gut verstecken?
Roanoke Island 1587 (ZWEITE Siedlung)
Der Dorfvorsteher Geoffrey Berringer, Mitchell der Bäckergehilfe, Stuart der Bauer, Wilkins der Totengräber, der alte Person und Barnes der Jäger starren auf die zerfleischten Körper eines jungen Ehepaares. Die Objektivität liegt bildhaft auf das Ereignis, hingegen der Vater als Dorfvorsteher auf seinen Images bedacht, gibt sich der absurden Hoffnung, der Aufruhr handle nicht um seine Tochter. Doch seine Tochter Hellen und der Sohn des Schmieds Geoffrey wurden am Strand zerfleischt. Warum, so wurde der Angriff nie erklärt und steht auch nicht im Zusammenhang. Ton´tral – ein Mensch-Hydrit-Mar´osianer hat den ersten Angriff mit einen Berechnungsfehler erklärt, aber wovon Jahrzehnte (?) die Rede war.
Ein zeitliches Durcheinander und nach eintausend Jahe wiederholt sich das Schauspiel CROATOAN um den Sieg somit gegen die Hydriten einzufahren. Wie Ton´tral diesen Sieg einfahren wollte, bleibt man ebenso schuldig.
Wenn nun alle Siedler über die Klippe sprangen und keine überlebten um das Ritual zu vollenden- wer schnitzte dann CROATOAN in den Pfahl?
Uranus mit Neptun verwechselt und zunehmend wird es gegen das Ende allzu magisch, wobei ich nicht näher eingehen möchte. Die Geschichte hat zweifellos viel Potenzial, ein Autor als Freigeist, aber für mich kein MX und so langsam geht mir Laune und die Luft aus. SCHLECHT!
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Das Gleichgewicht Offline
Beiträge: 12070
Registriert: Mi Sep 24, 2008 7:52 pm

Re: Band 691: Die Eklipse

Beitrag von Das Gleichgewicht »

Der Kontakt zu einer Forschungsstation des Weltrats auf Roanoke Island ist abgebrochen. Matt und Aruula sollen dem mal nachgehen, sie haben ja sonst nichts zu tun. In der Anlage sieht es tatsächlich nach einem Gemetzel aus und jemand hat mit Blut „Croatoan“ an eine Wand geschrieben. Wie in der alten Legende um die Insel und ihre ersten Siedler. Darum dreht sich auch die obligatorische Vergangenheitspassage.

In der Gegenwart finden Matt und Aruula einen überlebenden Wissenschaftler und die Barbarin nutzt mal wieder Deus Ex Lauschsinn, um mehr herauszufinden. Irgendwelche Monster aus dem Meer stecken dahinter. Sie haben nicht alle Forscher abgeschlachtet, einige wurden entführt. Bei Meereswesen denke ich immer an Hydriten und Hydree. Aber die Tiefsee-Monster aus Salem hatten mit denen ja auch nichts zu tun.

Die Helden unternehmen nun einen gefährlichen Tauchgang in die Tiefe. So finden sie mit etwas Heftromanzufall die Unterwasserhöhle, in der die Forscher gefangen sind. Und ihre Entführer. Es sind tatsächlich fleischfressende Hydriten, aber sie werden von einem Menschen angeführt. Wieder bemüht Aruula ihren Lauschsinn, um mehr zu erfahren. In dem Mensch steckt der Hydrite Ton'tral und irgendwie ist das mit einem astronomischen Ritual verbunden. Das schlug damals fehl. Aber jetzt, tausend Jahre später, stehen die Gestirne in der richtigen Konstellation.

Oder auch nicht. Wie Matt weiß, wurde Neptun vom Streiter verschluckt. Daher bleibt diesmal das Ritual nicht nur ohne Erfolg, es tötet Ton'tral sogar.


Joa. Ein Roman der Woche halt. Simon Borner ist für mich so ein Vielschreiber, der überall Geschichten beisteuert, aber nirgends richtig überzeugen kann. Vieles von ihm liest sich beliebig. Nicht nur die Handlungen, auch trifft er nie den „Stil“ der Reihen und Figuren so treffsicher, wie andere Autoren, die eben nur für ein oder zwei Reihen schreiben. Daher echt mittelmäßige :D :D :D :D :D :| :| :| :| :| (5 von 10 Kometen) und im Maddraxikon dann nur 2 Sterne. Nichts, was mir wieder richtig Lust auf MX macht und sowas hätte ich gerade dringend nötig.
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