Band 2432: Der Dämonen-Club

Der Dämonen-Club

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Das Gleichgewicht Offline
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Re: Band 2432: Der Dämonen-Club

Beitrag von Das Gleichgewicht »

Erst kürzlich hatten wir Mumien in der Silent Disco und jetzt gibt es Dämonen im Grusel-Club?

John und Suko werden in den Fall hineingezogen, weil ein Politiker sich Sorgen macht, dass seine Enkelin in die Fänge einer einer Sekte geraten sein könnte. Eigentlich kein Fall für sie, aber Sir James schickt sie persönlich und da können sie nichts machen. Der Heftromanzufall schenkt ihnen einen ersten Hinweis, als ihnen eine junge Frau mit schwarzen Augen vors Auto läuft. Der Klassiker. John verfolgt ihre Spur zurück in ein Maisfeld, wo er von erweckten Schaufensterpuppen angegriffen wird. Die sind schnell mit Silberkugeln erledigt und er kann seine Spurensuche fortsetzen. Er landet auf einem alten Friedhof. Hier werden in einer Kirche die dämonischen Gruselparties gefeiert. Leider ist gerade alles dicht. Aber sie haben ja noch die fremde Frau. Sobald die ins Krankenhaus gebracht und versorgt wurde, gibt sie bestimmt eine prima Zeugin ab.

Bis dahin kümmern sie sich weiter um ihre eigentliche Aufgabe und schauen nach der Enkelin in Sarehole. Wo gerade Tolkien-Wochenende ist und Logan Dee etwas Lokalkolorit unterbringt. Sowas macht er ja sehr gerne. Jedenfalls scheint Emma besessen zu sein und das Kreuz reagiert auch auf sie. Eine pulpige Szene, die direkt aus einem der Exorzist-Filme sein könnte. Hier erhalten die Helden den nächsten Hinweis auf die Gruselkirche. Und es gibt noch Emmas fetzige Metal-Oma Primrose, die mit der lauten Musik böse Geister vertreiben will. Sie weiß, was vor sich geht, denn rein zufällig hatte sie vorher eine Kneipe in der verlassenen Kirche. Und die Kirche steht auf einem dunklen Opferplatz oder so. Deshalb hat sie die Kneipe auch dicht gemacht, zu viele Dämonen und Spukphänomene. Langsam ergibt sich ein Bild. Als John gerade das Zimmer verlassen will, wird er von Emma attackiert, die wieder einen Schub hat. Kreuz, Zack, Bumm, Bewusstlos. Aber einen Versuch war es ja wert, für die Gegenseite.

Die Helden wissen jetzt sicher, wo sie hinmüssen. Das Bauchgefühl hatten sie ja vorher schon. Eigentlich ist die weitere Handlung nur ein Abwarten und den Leser bei der Stange halten, bis der Club am Abend öffnet. Dort treffen John und Suko überraschend auf die Primrose. Jetzt wo ihre Enkelin betroffen ist, will sie nicht mehr tatenlos zusehen und auf das Beste hoffen.

Kurz darauf wird John von der Gegenseite erwischt und zu dem unterirdischen Opferplatz geführt. Hier sind auch die „Schaufensterpuppen“ eingesperrt. Verschleppte Mädchen, die sich verwandelt haben. Gefährlicher wird die Situation für den Geisterjäger, als ein Lakai doof eine Fackel fallen lässt und es zu brennen beginnt. Die Puppen sind leider leicht entzündlich. Pech. Zum Glück denken auch Dämonen an Brandschutz und man hat einen Feuerlöscher hier.

Indes finden sowohl Suko als auch Primrose unabhängig voneinander einen Weg nach unten, wo John gefesselt ist, aber immerhin das Feuer gelöscht wurde. Primrose befreit ihn von seinen Fesseln, während Suko mit der Dämonenpeitsche wütet. John hilft dann noch mit dem Kreuz und vernichtet ist die ganze Bande. Götzenoger, böse Hexe, Puppenkanonenfutter.



Naja, so toll ist der Roman jetzt auch nicht, dass er Überlänge haben musste. Man bekommt einen typischen Logan Dee. Einfach geschrieben, pulpig erzählt und die Geschichte hat so einige abgedrehte Einfälle und Figuren.

Nicht meins, aber der Autor bedient halt seine Nische. Und das nicht schlecht, es ist guter Pulp. Deshalb von mir ein MITTEL :D :D :D :D :D :D :| :| :| :| (6 von 10 Kreuzen).
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