Band 688: Die Siedlung der Kinder
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Band 688: Die Siedlung der Kinder

Die Siedlung der Kinder
Endlich wurde ein Satelliten-Funkgerät in PROTO installiert, das eine Kommunikation um den ganzen Erdball ermöglicht. Als Matt es testet, empfängt er ein schwaches Signal. Als sie die Quelle erreichen, stoßen er und Aruula auf eine Siedlung, die den Eindruck macht, als hätten ihre Bewohner sie erst kürzlich überhastet verlassen. Noch bevor sie sich ein genaueres Bild machen können, werden Matt und Aruula angegriffen! Aus dem Hinterhalt stürzt sich eine ganze Horde auf sie, bewaffnet mit improvisierten Waffen, bekleidet nur mit Fetzen. Als die beiden sich verteidigen wollen, müssen sie erkennen: Es handelt sich ausschließlich um Kinder!
Geschrieben von Michael Blihall
Erscheinungsdatum: 30.05.2026
Weitere Infos zum Heft: https://t1p.de/MX688
Re: Band 688: Die Siedlung der Kinder
Normalerweise interessieren mich Cover nur mehr bedingt zur Story aber dieses hier sticht mit sehr gut ins Auge.
Auurla in ihrer belassenen Rohheit, Matt korrekt zivilisiert, Vordergrund und Hintergrund MX-spezifisch.
Auf der Leserseite wird die Entstehung erläutert - davon unabhängig gefällt es mir noch immer sehr gut.
Geht doch, Michael Blihall , hab ich mir erwartet einen zweiten Teil, er gibt nicht so schnell auf.
Auurla in ihrer belassenen Rohheit, Matt korrekt zivilisiert, Vordergrund und Hintergrund MX-spezifisch.
Auf der Leserseite wird die Entstehung erläutert - davon unabhängig gefällt es mir noch immer sehr gut.
Geht doch, Michael Blihall , hab ich mir erwartet einen zweiten Teil, er gibt nicht so schnell auf.
- Das Gleichgewicht Offline
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Re: Band 688: Die Siedlung der Kinder
PROTO wurde mit einem hochmodernen Sattelitenfunksystem ausgestattet, damit die Helden bald Hilferufe aus der ganzen Welt empfangen können. Bei einem Testlauf werden Matt und Aruula auf eine Siedlung aufmerksam und dort kurz darauf von einer Horde wilder Kinder angegriffen.
Dem müssen sie natürlich nachgehen, weil man ein Abenteuer der Woche braucht. Wobei eine Siedlung mit barbarischen Bewohnern (in dem Fall halt nur Kinder) eigentlich nichts Besonderes in der postapokalyptischen Welt sein dürfte. Ich habe irgendwie sogar in Erinnerung, so einen MX schonmal gelesen zu haben? Mich haut das jedenfalls nicht vom Hocker.
Indem sie ihnen ein paar Liedchen trällert, schaffen sie Vertrauen zu den Kindern. Sie erfahren, dass die Eltern der Kinder plötzlich spurlos verschwunden sind, beziehungsweise die Kleinen sich nicht einmal mehr genau an ihre Eltern erinnern. Haben sie dann überhaupt welche? Sind das Klone? Cyborgs? Irgendwie sowas? Die Helden denken in eine ähnliche Richtung. Matts Heftromanbauchgefühl geht aber eher von einem Experiment aus.
Und das ist es dann auch, wie der obligatorische Vergangenheitsrückblick zeigt. Nanobots also. Natürlich ging das Experiment schief und der Alterungsprozess der Wissenschaftler wurde irgendwie umgekehrt. Sie sind die Kinder in der Siedlung, wie die Helden relativ schnell durch Aufzeichnungen herausfinden. Tja, tragisch, aber da kann man nichts machen. Damit wäre das Mysterium der Woche gelöst. Nach der Hälfte des Hefts.
Mhh, natürlich muss dann noch irgendwas kommen. Und zwar erfahren die Helden, dass der Prozess über das Trinkwasser ausgelöst wurde. An dem Matt sich bedient hat. Er ist jetzt also persönlich betroffen und das ändert die Lage. Außerdem stirbt da im Heftromantiming das erste Kind, weil die Verjüngung ab einem gewissen Zeitpunkt instabil wird.
Da Matt stündlich körperlich und geistig kindlicher wird, muss Aruula sich auf die Suche nach einem Gegenmittel machen. Ausgerechnet! Zum Glück tauchen da noch ein paar erwachsene Forscher auf, die dem Projekt skeptisch gegenüberstanden und nicht teilgenommen haben. Sie finden eine Lösung. Für eine Extraportion Drama hat sich indes leider Matt mit den anderen Kindern gestritten und ist abgehauen. Aruula muss ihn suchen, findet ihn aber rechtzeitig und bringt ihn zurück. Der Prozess kann bei ihm nicht nur gestoppt werden, sondern sogar rückgängig gemacht. Viele der kindlichen Wissenschaftler haben nicht so viel Glück. Naja, etwas Schwund ist halt immer.
Mhh, ja. Was für ein…Maddrax. Ein richtig Durchschnittlicher. Der Roman hat mir irgendwie nichts gegeben, aber er war auch nicht schlecht geschrieben. Grundidee solide, Umsetzung solide, Schreibstil solide, Charakterisierung der Helden solide. Am schlechtesten ist da eindeutig das Cover, dem man die KI-Elemente stark ansieht. So wie auch in den letzten Romanen. Und am besten vielleicht die kurze dramatische Szene am Ende, als Aruula den armen Kind-Matt findet.
Klare MITTELmäßige
(6 von 10 Kometen) und 3 Sterne im Maddraxikon.
Dem müssen sie natürlich nachgehen, weil man ein Abenteuer der Woche braucht. Wobei eine Siedlung mit barbarischen Bewohnern (in dem Fall halt nur Kinder) eigentlich nichts Besonderes in der postapokalyptischen Welt sein dürfte. Ich habe irgendwie sogar in Erinnerung, so einen MX schonmal gelesen zu haben? Mich haut das jedenfalls nicht vom Hocker.
Indem sie ihnen ein paar Liedchen trällert, schaffen sie Vertrauen zu den Kindern. Sie erfahren, dass die Eltern der Kinder plötzlich spurlos verschwunden sind, beziehungsweise die Kleinen sich nicht einmal mehr genau an ihre Eltern erinnern. Haben sie dann überhaupt welche? Sind das Klone? Cyborgs? Irgendwie sowas? Die Helden denken in eine ähnliche Richtung. Matts Heftromanbauchgefühl geht aber eher von einem Experiment aus.
Und das ist es dann auch, wie der obligatorische Vergangenheitsrückblick zeigt. Nanobots also. Natürlich ging das Experiment schief und der Alterungsprozess der Wissenschaftler wurde irgendwie umgekehrt. Sie sind die Kinder in der Siedlung, wie die Helden relativ schnell durch Aufzeichnungen herausfinden. Tja, tragisch, aber da kann man nichts machen. Damit wäre das Mysterium der Woche gelöst. Nach der Hälfte des Hefts.
Mhh, natürlich muss dann noch irgendwas kommen. Und zwar erfahren die Helden, dass der Prozess über das Trinkwasser ausgelöst wurde. An dem Matt sich bedient hat. Er ist jetzt also persönlich betroffen und das ändert die Lage. Außerdem stirbt da im Heftromantiming das erste Kind, weil die Verjüngung ab einem gewissen Zeitpunkt instabil wird.
Da Matt stündlich körperlich und geistig kindlicher wird, muss Aruula sich auf die Suche nach einem Gegenmittel machen. Ausgerechnet! Zum Glück tauchen da noch ein paar erwachsene Forscher auf, die dem Projekt skeptisch gegenüberstanden und nicht teilgenommen haben. Sie finden eine Lösung. Für eine Extraportion Drama hat sich indes leider Matt mit den anderen Kindern gestritten und ist abgehauen. Aruula muss ihn suchen, findet ihn aber rechtzeitig und bringt ihn zurück. Der Prozess kann bei ihm nicht nur gestoppt werden, sondern sogar rückgängig gemacht. Viele der kindlichen Wissenschaftler haben nicht so viel Glück. Naja, etwas Schwund ist halt immer.
Mhh, ja. Was für ein…Maddrax. Ein richtig Durchschnittlicher. Der Roman hat mir irgendwie nichts gegeben, aber er war auch nicht schlecht geschrieben. Grundidee solide, Umsetzung solide, Schreibstil solide, Charakterisierung der Helden solide. Am schlechtesten ist da eindeutig das Cover, dem man die KI-Elemente stark ansieht. So wie auch in den letzten Romanen. Und am besten vielleicht die kurze dramatische Szene am Ende, als Aruula den armen Kind-Matt findet.
Klare MITTELmäßige
Re: Band 688: Die Siedlung der Kinder
In Erwartung einer Fortsetzung der Monsterfrösche um ihre weitere Zukunft zu erfahren hatte sich nun nicht erfühlt. Stattdessen wird ein anderes Fass aufgemacht, dass eigentlich abgeschlossen war. Es geht dabei um Nanobots, ein phantastisches Thema welches durch den Nanobot- Deaktivierter abgeschlossen, abgeschottet durch das globale Signal.
Die Atmosphäre durch das Cover konnte die Geschichte durchaus entsprechend weiter vermitteln.
Solange es um Unsterblichkeit ging und nicht unmittelbar hinterfragt werden musste, ergab eine interessante und auch spannende Geschichte. Ebenfalls die Idee Nanobot, das globale Singal abschotten, natürlich die Versuchung mit der Unsterblichkeit die Skrupellosigkeit aufkommen zulassen. Doch zunehmend ging es um das Überleben und dabei zunehmend, wurde es unglaubwürdiger. Wie soll eine solche Mutation im menschlichen und in welchen Zeitraum in Zusammenhang eines menschlichen Körper funktionieren? Innerhalb einer Nachte, eines Tages eine Rückverwandlung zu einen 10jährigen Kind gelangen? Eigentlich kein Problem, wenn man einen atmosphärischen Gespensterkrimi lesen will – ein Werwolf verwandelt sich in Minuten. Doch ohne eine medizinische Erläuterung, wenig nachvollziehbar. Hier verliert sich die atmosphärische Welt und wird vergleichbar und vermischt sich.
Anderseits die Nanobot, wo die Henne dreimal das Ei verleugnet und darauf der Hahn dreimal kräht.
Quasi, den Nanobot-Deaktivierer zu umgehen, indem die Umwelt durch eine modulierte Bestrahlung eine EM-Schutzschicht erzeugt wird. Innerhalb dieser elektromagnetischen Schutzsicht versagt der Nanobot-Deaktivierer. Aber es fehle dann die Energiequelle bricht die Schutzschicht, und sie wird inaktiv. Dazu benötigt man einen Emitter, um die EM-Abschirmung aufrechtzuerhalten - um zu verhindern das äußere Einflüsse die Schutzschicht deaktivieren. Der Ermitter wurde jedoch nicht mit Energie versorgt und dadurch versagen die Nanobot und die Menschen sterben. Es wird der Emitter mit Energie versorgt, natürlich hat die Strahlungsstabilisierung hat bereits versagt. Nun geht man durch die Energieversorgung davon aus, dass eine vollständige Schutzschicht wieder aufgebaut wird, - anderseits aufgrund eines Rechenfehlers wiederum verlangsamt zerfällt und den Nanobot natürlich inaktiv werden müssen.
Dazu kommen einige Romanheftrelevante Zufälle was die Spannung senkt. Das Szenario mit dem Doggars- was eigentlich mit der Geschichte null und nix zu tun hat – zeigt das Experiment mit altbekannte Überlebenswillen im Verbund mit der Technologie, quasi, gelingt im gesamten eine postapokalyptische Atmosphäre, obwohl die Geschichte sich unglaubwürdig darstellt.
Die Atmosphäre durch das Cover konnte die Geschichte durchaus entsprechend weiter vermitteln.
Solange es um Unsterblichkeit ging und nicht unmittelbar hinterfragt werden musste, ergab eine interessante und auch spannende Geschichte. Ebenfalls die Idee Nanobot, das globale Singal abschotten, natürlich die Versuchung mit der Unsterblichkeit die Skrupellosigkeit aufkommen zulassen. Doch zunehmend ging es um das Überleben und dabei zunehmend, wurde es unglaubwürdiger. Wie soll eine solche Mutation im menschlichen und in welchen Zeitraum in Zusammenhang eines menschlichen Körper funktionieren? Innerhalb einer Nachte, eines Tages eine Rückverwandlung zu einen 10jährigen Kind gelangen? Eigentlich kein Problem, wenn man einen atmosphärischen Gespensterkrimi lesen will – ein Werwolf verwandelt sich in Minuten. Doch ohne eine medizinische Erläuterung, wenig nachvollziehbar. Hier verliert sich die atmosphärische Welt und wird vergleichbar und vermischt sich.
Anderseits die Nanobot, wo die Henne dreimal das Ei verleugnet und darauf der Hahn dreimal kräht.
Quasi, den Nanobot-Deaktivierer zu umgehen, indem die Umwelt durch eine modulierte Bestrahlung eine EM-Schutzschicht erzeugt wird. Innerhalb dieser elektromagnetischen Schutzsicht versagt der Nanobot-Deaktivierer. Aber es fehle dann die Energiequelle bricht die Schutzschicht, und sie wird inaktiv. Dazu benötigt man einen Emitter, um die EM-Abschirmung aufrechtzuerhalten - um zu verhindern das äußere Einflüsse die Schutzschicht deaktivieren. Der Ermitter wurde jedoch nicht mit Energie versorgt und dadurch versagen die Nanobot und die Menschen sterben. Es wird der Emitter mit Energie versorgt, natürlich hat die Strahlungsstabilisierung hat bereits versagt. Nun geht man durch die Energieversorgung davon aus, dass eine vollständige Schutzschicht wieder aufgebaut wird, - anderseits aufgrund eines Rechenfehlers wiederum verlangsamt zerfällt und den Nanobot natürlich inaktiv werden müssen.
Dazu kommen einige Romanheftrelevante Zufälle was die Spannung senkt. Das Szenario mit dem Doggars- was eigentlich mit der Geschichte null und nix zu tun hat – zeigt das Experiment mit altbekannte Überlebenswillen im Verbund mit der Technologie, quasi, gelingt im gesamten eine postapokalyptische Atmosphäre, obwohl die Geschichte sich unglaubwürdig darstellt.