Band 687: Sie kamen aus dem Sumpf
- Team Maddraxikon Offline
- Beiträge: 516
- https://pl.pinterest.com/kuchnie_na_wymiar_warszawa/
- Registriert: So Jun 20, 2021 5:59 am
- Wohnort: Potsdam
- Kontaktdaten:
Band 687: Sie kamen aus dem Sumpf

Sie kamen aus dem Sumpf
Die Explosion einer EMP-Waffe in einem abgelegenen Sumpfgebiet alarmiert den Weltrat. Wer hat sie gezündet? Steckt MAGMA dahinter? Tatsächlich ist es so - aber in diesem Fall ist die verbrecherische Organisation selbst das Opfer! Und während Matt und Aruula auf X-Quads in das tückische Gebiet vorstoßen, versucht auch MAGMA unter der Führung des Elektro-Daa'muren zu ergründen, was mit ihrem Waffenkonvoi passiert ist. Auf beide wartet das Verderben ...
Geschrieben von Marc Tannous
Erscheinungsdatum: 16.05.2026
Weitere Infos zum Heft: https://t1p.de/MX687
Re: Band 687: Sie kamen aus dem Sumpf
Der Roman hat vieles was eine gute MX-Geschichte ausmacht. Von Setting, atmosphärisch, mysteriösen Gefahren aber mit Abstrichen wirkt er zunehmend unstimmig.
Fängt schon damit an, wenn ein 18 Tonner in ein Sumpfgebiet einfährt. Obwohl gut eingeführt, wirkt es zunehmender unglaubwürdiger. Ohne befestigte Landwege, ohne zwingend Not macht das niemand, zumindest ohne wieder den Retourgang einzulegen und auch wenn man sich verfährt findet Söldnerin Seera eine selbsternannte Spurenleserin wohl die Reifenspuren zurück.
Obwohl die Einführung der Schwarmintelligenz spannend geschildert wird, ändern sich ihr Erscheinen anfangs von lautlos bis zunehmend geräuschvoller, ebenfalls zum visuellen Aspekt.
Die Dorfbewohner versuchen verständlicherweise „Hunger“ mit Kräuter- Rauchkörben auf Distanz zu halten, jedoch liegt ihr Opferplatz direkt am Dorfende, näher geht’s dann mehr zur Dorfmitte.
Die Sache mit dem EMP habe ich dann nur mehr so verstanden, dass die neuronale Dichte ein elektromagnetisches Feld von hoher Komplexität erzeugt - spätestens dann würde Bakor noch immer im Schlamm liegen und falls ihn niemand von dort eingesammelt hat, suchen sie ihn noch heute.
Irgendwie doch sehr schade um eine Geschichte die lange noch nicht zu Ende erzählt ist und dennoch gut zu unterhalten versteht.
Fängt schon damit an, wenn ein 18 Tonner in ein Sumpfgebiet einfährt. Obwohl gut eingeführt, wirkt es zunehmender unglaubwürdiger. Ohne befestigte Landwege, ohne zwingend Not macht das niemand, zumindest ohne wieder den Retourgang einzulegen und auch wenn man sich verfährt findet Söldnerin Seera eine selbsternannte Spurenleserin wohl die Reifenspuren zurück.
Obwohl die Einführung der Schwarmintelligenz spannend geschildert wird, ändern sich ihr Erscheinen anfangs von lautlos bis zunehmend geräuschvoller, ebenfalls zum visuellen Aspekt.
Die Dorfbewohner versuchen verständlicherweise „Hunger“ mit Kräuter- Rauchkörben auf Distanz zu halten, jedoch liegt ihr Opferplatz direkt am Dorfende, näher geht’s dann mehr zur Dorfmitte.
Die Sache mit dem EMP habe ich dann nur mehr so verstanden, dass die neuronale Dichte ein elektromagnetisches Feld von hoher Komplexität erzeugt - spätestens dann würde Bakor noch immer im Schlamm liegen und falls ihn niemand von dort eingesammelt hat, suchen sie ihn noch heute.
Irgendwie doch sehr schade um eine Geschichte die lange noch nicht zu Ende erzählt ist und dennoch gut zu unterhalten versteht.
- Das Gleichgewicht Offline
- Beiträge: 12001
- Registriert: Mi Sep 24, 2008 7:52 pm
Re: Band 687: Sie kamen aus dem Sumpf
In einem abgelegenen Sumpfgebiet wurde ein EMP gezündet. Warum und weshalb, das sollen mal wieder Matt und Aruula herausfinden. Mhh, irgendwie erinnert mich das langsam an eine Spezialabteilung von New Scotland Yard, die eigentlich aus einem ganzen Team bestehen müsste und wo trotzdem immer nur die beiden Hefthelden ausgeschickt werden, wenn es Probleme gibt.
Irgendwie hängt der Vorfall mit MAGMA zusammen. Ein wichtiger Konvoi der Organisation ist in der Gegend verschwunden. Elektro-Daa‘mure Laan soll sich darum kümmern. Schade. Ich hoffte, wir lernen hier mal ein neues Mitglied von MAGMA kennen. Laan ist mir echt Laan-gweilig geworden. Sorry, der musste sein.
So brechen Laan in seiner Drohne und ein kleiner Trupp auf. Sie merken schnell, dass es ihnen wie dem verschollenen Konvoi gehen könnte. Sumpfterrain und Mutantentierchen sollen ihre geringsten Probleme bleiben. Da draußen lauert Etwas!
Als Matt und Aruula eintreffen, haben sie es aus meiner Sicht etwas zu einfach, die Spuren zu finden. Danke Aneinanderreihung von Heftromanzufällen! Aber auch der MAGMA-Trupp gerät wegen dummen Heftromanzufällen in Schwierigkeiten und wird weiter dezimiert, als eh schon durch „sinnvolle“ Szenen. Mhh, mir gefällt der Roman immer weniger.
Zum Finale treffen die Helden auf die Bösewichte, die gerade vom Mysterium des Sumpfes gekillt werden. Von nun an agieren sie als unfreiwilliges Team, um aus dem Gebiet zu entkommen. Matt braucht hier für meinen Geschmack zu lange dafür, hinter die Identität der sprechenden Drohne zu kommen. Außerdem kann Laan plötzlich nicht nur elektrische Geräte manipulieren, sondern auch kleine Organismen. Wie den tödlichen Insektenschwarm, der ihnen das Leben schwer macht. Das Daa’muren-Bewusstsein kann ihn kurz über einem Munitionstruck zu einer dichten Kugel steuern und den jagt man dann in die Luft. Es kommt noch zu einer kurzen Auseinandersetzung zwischen den Helden und dem MAGMA-Trupp, bei dem Laan fliehen kann, weil er natürlich für kommende Abenteuer gebraucht wird.
Das Abenteuer sah mir erst wie der dritte Kandidat infolge für eine Sehr Gute Bewertung aus. Es war alles da. Endlich wieder MAGMA, ein unheimlicher Schauplatz, ein interessantes Mysterium, allgemein ein tolles Survivalfeeling. Hat mich irgendwie stark an den berühmten ersten Predator-Film mit Arnold Schwarzenegger erinnert.
Dann wurde der Roman aber schlechter, ab der zweiten Hefthälfte ließ bei mir der Lesespaß immer weiter nach und am Ende bin ich froh, dass ich mit dem Heft durch bin. Zu viele Heftromankniffe. Auf das Dorf in Sumpf und seine Bewohner hätte ich komplett verzichten können, weil es mir ein wenig den Survivalaspekt nimmt. Die Auflösung mit dem Insektenschwarm passt, aber ich hätte mir doch etwas Ungewöhnlicheres gewünscht.
Nochmal zu einer anderen Sache: Wie gesagt, ich freue mich über jeden Roman mit MAGMA. Aber schon wieder Laan? Nicht nur, dass mir die Figur von Anfang an nicht gefallen hat, auch möchte ich unbedingt mal neue Mitglieder der MX-Mordliga kennenlernen, die etwas Besonderes an sich haben und Dauergegner werden.
Nach den beiden echt tollen Geschichten von Michael M. Thurner ist das wieder ein GUTer MX, aber nicht mehr. 3 Sterne im Maddraxikon und gaanz knappe
(7 von 10 Kometen).
Irgendwie hängt der Vorfall mit MAGMA zusammen. Ein wichtiger Konvoi der Organisation ist in der Gegend verschwunden. Elektro-Daa‘mure Laan soll sich darum kümmern. Schade. Ich hoffte, wir lernen hier mal ein neues Mitglied von MAGMA kennen. Laan ist mir echt Laan-gweilig geworden. Sorry, der musste sein.
So brechen Laan in seiner Drohne und ein kleiner Trupp auf. Sie merken schnell, dass es ihnen wie dem verschollenen Konvoi gehen könnte. Sumpfterrain und Mutantentierchen sollen ihre geringsten Probleme bleiben. Da draußen lauert Etwas!
Als Matt und Aruula eintreffen, haben sie es aus meiner Sicht etwas zu einfach, die Spuren zu finden. Danke Aneinanderreihung von Heftromanzufällen! Aber auch der MAGMA-Trupp gerät wegen dummen Heftromanzufällen in Schwierigkeiten und wird weiter dezimiert, als eh schon durch „sinnvolle“ Szenen. Mhh, mir gefällt der Roman immer weniger.
Zum Finale treffen die Helden auf die Bösewichte, die gerade vom Mysterium des Sumpfes gekillt werden. Von nun an agieren sie als unfreiwilliges Team, um aus dem Gebiet zu entkommen. Matt braucht hier für meinen Geschmack zu lange dafür, hinter die Identität der sprechenden Drohne zu kommen. Außerdem kann Laan plötzlich nicht nur elektrische Geräte manipulieren, sondern auch kleine Organismen. Wie den tödlichen Insektenschwarm, der ihnen das Leben schwer macht. Das Daa’muren-Bewusstsein kann ihn kurz über einem Munitionstruck zu einer dichten Kugel steuern und den jagt man dann in die Luft. Es kommt noch zu einer kurzen Auseinandersetzung zwischen den Helden und dem MAGMA-Trupp, bei dem Laan fliehen kann, weil er natürlich für kommende Abenteuer gebraucht wird.
Das Abenteuer sah mir erst wie der dritte Kandidat infolge für eine Sehr Gute Bewertung aus. Es war alles da. Endlich wieder MAGMA, ein unheimlicher Schauplatz, ein interessantes Mysterium, allgemein ein tolles Survivalfeeling. Hat mich irgendwie stark an den berühmten ersten Predator-Film mit Arnold Schwarzenegger erinnert.
Dann wurde der Roman aber schlechter, ab der zweiten Hefthälfte ließ bei mir der Lesespaß immer weiter nach und am Ende bin ich froh, dass ich mit dem Heft durch bin. Zu viele Heftromankniffe. Auf das Dorf in Sumpf und seine Bewohner hätte ich komplett verzichten können, weil es mir ein wenig den Survivalaspekt nimmt. Die Auflösung mit dem Insektenschwarm passt, aber ich hätte mir doch etwas Ungewöhnlicheres gewünscht.
Nochmal zu einer anderen Sache: Wie gesagt, ich freue mich über jeden Roman mit MAGMA. Aber schon wieder Laan? Nicht nur, dass mir die Figur von Anfang an nicht gefallen hat, auch möchte ich unbedingt mal neue Mitglieder der MX-Mordliga kennenlernen, die etwas Besonderes an sich haben und Dauergegner werden.
Nach den beiden echt tollen Geschichten von Michael M. Thurner ist das wieder ein GUTer MX, aber nicht mehr. 3 Sterne im Maddraxikon und gaanz knappe
Re: Band 687: Sie kamen aus dem Sumpf
Hast eine Erklärung dafür?Das Gleichgewicht hat geschrieben: Di Jun 02, 2026 5:16 pm In einem abgelegenen Sumpfgebiet wurde ein EMP gezündet.
Re: Band 687: Sie kamen aus dem Sumpf
Das ist etwas vom Autor diffus oder unzureichend beschrieben.
Ich dachte das Coole´s entsicherte Handgranate erst bei der Sicherung vom Vaaros-Konvoi detonierte, wobei Maaron der Zwillingsbruder von Kael starb.
Wobei mir dieser Vorgang als Schlussfolgerung zugesprochen hätte, woher sollte sonst die Granate ohne Sicherheitsstift, quasi, als unsachgemäßer Umgang mit instabiler Munition stammen?
Aber könnte anders auch sein. Schließlich war Coole´s schon auf der Flucht und seine Granate wäre vielleicht eine EMP-Granate gewesen und detoniert.
Ich dachte das Coole´s entsicherte Handgranate erst bei der Sicherung vom Vaaros-Konvoi detonierte, wobei Maaron der Zwillingsbruder von Kael starb.
Wobei mir dieser Vorgang als Schlussfolgerung zugesprochen hätte, woher sollte sonst die Granate ohne Sicherheitsstift, quasi, als unsachgemäßer Umgang mit instabiler Munition stammen?
Aber könnte anders auch sein. Schließlich war Coole´s schon auf der Flucht und seine Granate wäre vielleicht eine EMP-Granate gewesen und detoniert.
- Das Gleichgewicht Offline
- Beiträge: 12001
- Registriert: Mi Sep 24, 2008 7:52 pm
Re: Band 687: Sie kamen aus dem Sumpf
Nur Mutmaßungen und Herleitungen. Genau ist da leider nichts erklärt, man muss es sich selber denken.engelbert hat geschrieben: Di Jun 02, 2026 9:32 pmHast eine Erklärung dafür?Das Gleichgewicht hat geschrieben: Di Jun 02, 2026 5:16 pm In einem abgelegenen Sumpfgebiet wurde ein EMP gezündet.
Am naheliegensten ist für mich, dass eine der instabilen EMP Granaten explodiert ist.
Re: Band 687: Sie kamen aus dem Sumpf
Ja, kann man natürlich so handhaben und manche Autoren streuen es auch bewusst zur freien Entscheidungsfindung.Das Gleichgewicht hat geschrieben: Mi Jun 03, 2026 7:13 pmNur Mutmaßungen und Herleitungen. Genau ist da leider nichts erklärt, man muss es sich selber denken.engelbert hat geschrieben: Di Jun 02, 2026 9:32 pmHast eine Erklärung dafür?Das Gleichgewicht hat geschrieben: Di Jun 02, 2026 5:16 pm In einem abgelegenen Sumpfgebiet wurde ein EMP gezündet.
Am naheliegensten ist für mich, dass eine der instabilen EMP Granaten explodiert ist.
Ich mache mal einen Entscheidungsfindungsprozess daraus.
Welchen tot hat nun Coole ereilt?
Jenen durch die Granate oder durch den Schwarm? Der Truppführer Maeson starrte auf das grausame Schauspiel.
Der Schwarm benötigt nur Sekunden um einen menschlichen Körper absorbieren und die Zeitverzögerung nach dem Entfernen des Sicherungsstift bis zur Explosion dauert auch einige Sekunden. Anderseits muss eine EMP-Granate tödlich sein oder eine explosiver Wirkung hervorrufen? Die Granate war Zylindrisch und Proto-Typen. Es spricht vor allem der Zeitpunkt dafür, ansonsten hätte Doktor Moody aus Maryland den EMP nicht zeitgemäß messen können.
Ab dann gab es in der Geschichte nur mehr eine gegenwärtige Handlung, also muss der elektromagnetische Impuls zuvor abgegeben worden sein.
Es gibt noch einen wunderbaren Fopa dazu!
Nach dem grausamen Schauspiel gehen Maeson und Coole tiefer in den Sumpf hinein wo es keinen Ausweg mehr für sie gibt.
Quasi, hier hat dann der Autor oder Mike (beim Kürzen) die Namen verwechselt oder Coole ging als Skelett weiter
Ok, genug des Guten!