Band 2419: Silent Horror Disco
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Band 2419: Silent Horror Disco

Seit Jahren erfreuen sie sich in London immer größerer Beliebtheit: Silent Discos!
Überall finden die Events statt – in Clubs, Restaurants, sogar in Museen. Menschen tanzen gemeinsam in einem stillen Raum, hören dabei über Kopfhörer die Musik, zu der sie sich auf der Tanzfläche bewegen.
Der Veranstalter Clyde Thicklein witterte früh das dicke Geschäft mit diesem Konzept und brachte es so innerhalb kürzester Zeit zum millionenschweren Unternehmer. Dann aber ließ er sich auf den falschen Partner ein. Denn der war kein Mensch, sondern ein Dämon – und verfolgte mit dieser Zusammenarbeit ein teuflisches Ziel!
Von da an brachten die Silent Discos den Tanzenden nicht nur heiße Beats, sondern auch eiskalten Horror …
Geschrieben von Stephen Kruger
Erscheinungsdatum: 16.11.2024
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Schneedrache Offline
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Also eine "Lautlose Örtlichkeit voller Schrecken, in der für andere unhörbar Musik abgespielt wird".
https://de.wikipedia.org/wiki/Silent_Disco
https://de.wikipedia.org/wiki/Silent_Disco
Auch das wäre ja kein deutscher Titel. "Grausige Kopfhörer-Tanzveranstaltung" wäre ein deutscher Titel.Original von Schneedrache
Ist das jetzt auch ein englischer Titel?
"Stille Horror Disco" wär aber nicht gegangen, oder doch?
Ansonsten sei erwähnt, dass "Silent Disco" ebenso ein Eigenname ist, wie z.B. "Smartphone".
Nicht zuletzt spielt die deutsche Serie weitgehend im UK, und die Protagonisten tragen entsprechend englische Namen, da sollte das Verwenden englischer Titel -- auch unabhängig von Eigennamen -- möglich und unproblematisch sein.
Ansonsten sollte deiner Meinung nach die Serie wohl eher in Deutschland spielen und John Sinclair besser "Johann Heilig-Klara" heißen?
Zuletzt geändert von Psyra am So Nov 17, 2024 7:50 am, insgesamt 1-mal geändert.
... also das ist jetzt schon etwas platt albern. Nein, gegen den vorliegenden Begriff ist zeitgeistlich nix einzuwenden. Aber die Titelage mit dem Schauplatz in Verbindung zu bringen ist schon eine Winzigkeit daneben argumentiert, haha. Und "clair" hat nicht das Mindeste mit irgendeiner Klara zu tun...Ansonsten sollte deiner Meinung nach die Serie wohl eher in Deutschland spielen und John Sinclair besser "Johann Heilig-Klara" heißen?
2. Roman von Stephen Kruger nach Band 2392 "Tränen aus Stein".
Cover und Titel sprechen mich als "alter Disco-Liebhaber" voll an.
Das ist aber leider mal wieder ein Roman für die jungen Sinclair Fans unter uns.
Mich hat er nicht so angesprochen, immerhin etwas besser als das Debut.
Meine Bewertung : gerade noch "mittel"
Da bleiben für mich doch die "Disco-Referenz"-Romane im Sinclair-Universum
Band 58 "Horror-Disco" und natürlich TB 10 "Disco Dracula".
Cover und Titel sprechen mich als "alter Disco-Liebhaber" voll an.
Das ist aber leider mal wieder ein Roman für die jungen Sinclair Fans unter uns.
Mich hat er nicht so angesprochen, immerhin etwas besser als das Debut.
Meine Bewertung : gerade noch "mittel"
Da bleiben für mich doch die "Disco-Referenz"-Romane im Sinclair-Universum
Band 58 "Horror-Disco" und natürlich TB 10 "Disco Dracula".
Ich konnte Stephen Kruger erst nicht einordnen, aber beim lesen des Roman fielen mir dann rasch die Ähnlichkeiten zu "Tränen aus Stein" auf, bis zu einem Punkt wo es schon irgendwie Absurd wirkte.
- ein paar Jugendliche sterben
- John und Suko werden hinzu gezogen, haben aber erstmal keine heiße Spur
- Bill taucht aus dem Nichts auf und hat zufällig genau die richtigen Informationen um das Team auf die richtige Spur zu bringen
- Der Bösewicht hat eine für die Story absolut belanglose Beziehung zu Asmodis
- Kurz vor dem Ende hat der Bösewicht 2 Sätze die Symphatie für ihn erwecken sollen
- Das Finale findet an einem berühmten Ort in London statt.
Auch der Schreibstil ist wieder sehr ähnlich, aber störte mich diesmal nicht so sehr wie beim ersten Roman. Ob das an mir oder dem Autor lag kann ich schwer sagen, wir Menschen sind halt launige Wesen o.O . Persönlich kommen mir Suko und John immer noch eine Spur ZU flapsig rüber, aber nicht so extrem wie in "Tränen aus Stein". Der Arme Bill wird mal wieder vom Gegner kontrolliert, das passiert ihm in letzter Zeit Autorenübergreifend häufig und John läuft mir dann zu offensichtlich in die "Falle", aber sonst ging der Roman in Ordnung diesmal
Gebe dem Roman diesmal ein "Mittel", muss aber auch sagen der Roman wirkt schon sehr wie "Auftragsarbeit nach Schablone F", aber immerhin auf einem akzeptablen Niveau.
- ein paar Jugendliche sterben
- John und Suko werden hinzu gezogen, haben aber erstmal keine heiße Spur
- Bill taucht aus dem Nichts auf und hat zufällig genau die richtigen Informationen um das Team auf die richtige Spur zu bringen
- Der Bösewicht hat eine für die Story absolut belanglose Beziehung zu Asmodis
- Kurz vor dem Ende hat der Bösewicht 2 Sätze die Symphatie für ihn erwecken sollen
- Das Finale findet an einem berühmten Ort in London statt.
Auch der Schreibstil ist wieder sehr ähnlich, aber störte mich diesmal nicht so sehr wie beim ersten Roman. Ob das an mir oder dem Autor lag kann ich schwer sagen, wir Menschen sind halt launige Wesen o.O . Persönlich kommen mir Suko und John immer noch eine Spur ZU flapsig rüber, aber nicht so extrem wie in "Tränen aus Stein". Der Arme Bill wird mal wieder vom Gegner kontrolliert, das passiert ihm in letzter Zeit Autorenübergreifend häufig und John läuft mir dann zu offensichtlich in die "Falle", aber sonst ging der Roman in Ordnung diesmal
Spoiler
(Auch wenn im Finale John einfach zum Gegner spaziert und ohne Gegenwehr ihm das Kreuz ins Gesicht drückt und Nebengegner 1 sich ebenfalls ohne Gegenwehr von der Mumie erdrosseln lässt)
Gebe dem Roman diesmal ein "Mittel", muss aber auch sagen der Roman wirkt schon sehr wie "Auftragsarbeit nach Schablone F", aber immerhin auf einem akzeptablen Niveau.
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Der Bücher t/w urm Offline
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RE: Band 2419: Silent Horror Disco
John Sinclair Band 2419
Silent Horror Disco von Stephen Kruger
Ich war zunächst etwas skeptisch, sowohl von der Thematik, wie auch durch das skurrile Titelbild, dazu ein Autor den ich noch nie gelesen hatte….
Nach 64 Seiten sage ich:
Chapeau Stephen Kruger.
Absolutes Sinclair Feeling. Bill, Suko und John endlich wieder zusammen am Start mit der Prise Witz in den Dialogen , wie in alten Sinclair Zeiten.
Sir James ebenso an Bord und alles eingepackt in einer sehr schönen klassischen Story im technisiertem Gewand.
Einmal hat John etwas entscheidenes nicht erkannt, was wirklich nicht zu übersehen sein sollte ,aber sei es drum.
Vom Schreibstil her genau mein Ding und der Names der Hauptgegners hat ja auch was.
Einzelroman, aber wie ich finde ein sehr guter Sinclair. ?
Gerne mehr davon.
Der Bücher w/t urm
Delios
Silent Horror Disco von Stephen Kruger
Ich war zunächst etwas skeptisch, sowohl von der Thematik, wie auch durch das skurrile Titelbild, dazu ein Autor den ich noch nie gelesen hatte….
Nach 64 Seiten sage ich:
Chapeau Stephen Kruger.
Absolutes Sinclair Feeling. Bill, Suko und John endlich wieder zusammen am Start mit der Prise Witz in den Dialogen , wie in alten Sinclair Zeiten.
Sir James ebenso an Bord und alles eingepackt in einer sehr schönen klassischen Story im technisiertem Gewand.
Einmal hat John etwas entscheidenes nicht erkannt, was wirklich nicht zu übersehen sein sollte ,aber sei es drum.
Vom Schreibstil her genau mein Ding und der Names der Hauptgegners hat ja auch was.
Einzelroman, aber wie ich finde ein sehr guter Sinclair. ?
Gerne mehr davon.
Der Bücher w/t urm
Delios
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Tulimyrsky Offline
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Ein Motw, der einen schönen Sinclair-Vibe versprüht, ohne altbacken zu sein. Im Gegenteil. Neue popkulturelle Elemente werden mit eingebaut (und ich muss zugeben, dass ich bis zum Lesen dieses Romans nichts von Silent Discos wusste ...) und -schwupps- hat man ein Lesevergnügen.
Klar, könnte man jetzt Haare in der Sinclair-Suppe suchen, aber wozu? Ich fand mich bestens unterhalten.
Vielleicht beim nächsten Mal weniger Wurm, dafür mehr Fisch

Ich habe für gut gestimmt.
Klar, könnte man jetzt Haare in der Sinclair-Suppe suchen, aber wozu? Ich fand mich bestens unterhalten.
Vielleicht beim nächsten Mal weniger Wurm, dafür mehr Fisch
Ich habe für gut gestimmt.
RE: Band 2419: Silent Horror Disco
Handlung: Sir James konfrontiert John und Suko am Montagmorgen im Büro, mit einem Fall der sich am Wochenende ereignete. In der Nähe der Westminster Bridge erstach eine Frau, deren Gesicht nach Zeugenaussagen einer Monsterfratze mit brennendem Kopf glich, einen jungen Mann, bevor sie sich selbst vor einen Bus warf und Selbstmord beging. Sir James erläutert seinen Mitarbeitern das tatsächlich Brandwunden in der Form eines Kopfhörers an der Leiche der Täterin gefunden wurden. Außerdem hatte es im Vorfeld dieser Tat bereits ähnliche Fälle gegeben, bei denen die späteren Täter ebenfalls aus einer sogenannten Silent Disco kamen. Nach der Aussage der Freundin des letzten Opfers, gewinnt John die Erkenntnis, dass bei der letzten Täterin eine Art dämonische Hypnose über ihren Kopfhörer vorlag, nachdem sie die Disco verließ. Zurück im Büro werden John und Suko von Bill Conolly erwartet. Glenda rief ihn an, weil sie feststellte, dass Bill bereits einen Artikel über Silent Discos schrieb. Bill recherchiert im Augenblick über den Event-Veranstalter Clyde Thicklein, dem Mann hinter den Silent Discos, der urplötzlich zum Millionär wurde. Bill beschuldigt ihn an krummen Geschäften beteiligt zu sein. Außerdem umgibt sich Thicklein mit einem Unbekannten, über den Bill noch nichts herausfinden konnte. Schon bald wird klar, dass der Schlüssel zur Auflösung des Falls nur über Thicklein und seinen geheimnisvollen Partner führt.
Meinung: Nach seinem gelungen Debüt-Roman war dieses nun der zweite Roman von Stephen Kruger für die John Sinclair – Serie. Gab es wirklich so kurz nach Band 2417 schon wieder einen englischen Titel? Dazu sagte ich Jein, denn dieses Mal verhielt es sich anders. „Silent Disco“ war mittlerweile ein, auch in Deutschland, gebräuchlicher Name geworden für diese besondere Tanzveranstaltung, bei der die Teilnehmer in einem ansonsten stillen Raum nach der Musik tanzen, die sie über ihre Kopfhörer empfangen. Dem offiziellen Namen „Silent Disco“ fügte Steven dann nur noch das Wort Horror im Titel hinzu. Das dazu passende Titelbild erstellte wieder Mario Heyer mit KI – Software. Dieses Bild gefiel mir sehr gut.
Auch Stephen schilderte die mühsame Polizeiarbeit die John und Suko erst einmal verrichten mussten sehr gut und realistisch. Das einzige was nicht ganz ins Bild der Serie passte war, dass Suko Kaffee trank, obwohl er doch ein überzeugter Teetrinker war.
Eher ungewöhnlich für ein Romanheft war auch, dass der Fall sich über 5 Tage von Montag bis Freitag ausdehnte. Mit dem finalen Höhepunkt am Freitagabend im Britischen Museum. Ein sehr attraktiver Handlungsort, für den eine ganz besondere Silent Disco geplant wurde. Der Versuch von John und Suko an diesem Event inkognito als Reporter getarnt teilzunehmen, funktionierte nur beim leicht einfältigen und geltungssüchtigen Clyde Thicklein. Thickleins Partner, der ägyptische Dämon Aspatheris, der die Mumie seiner Geliebten wiedererwecken wollte, ließ sich dagegen nicht täuschen.
Irgendwie waren Aspatheris und seine Geliebte auch eine tragische Figuren. In Ägypten wurde er getötet, weil er eine Frau liebte auf die auch der Pharao ein Auge warf. Nach der Ermordung von Aspathetis beging auch seine Geliebte Selbstmord. Aspatheris kehrte als Dämon zurück um sich an seinen Mördern zu rächen. Nun wurde die ersehnte Wiedervereinigung mit seiner Geliebten, Asphateris erneut verwehrt, weil es auch für seine Liebe nicht zu tolerieren war, dass unschuldige Menschen getötet oder geopfert wurde.
Stephen schrieb den Roman komplett gut und kurzweilig. Allerdings sollte er auch dringend an der Vermeidung von Textfehlern arbeiten,, die besonders im letzten Drittel des Romans sehr häufig vorkamen. So wurde zum Beispiel auf der Seite 47 ein Schreibtisch mal eben zum Schreitisch.
Beim Finale im Britischen Museum steigerte Stephen das Erzähltempo noch einmal. Dieses gelang ihm durch kurze Kapitel und zahlreiche Perspektivwechsel sehr gut. Insgesamt entschied ich mich dafür auch diesen Roman noch mit der Note 2 = Gut zu bewerten. Dementsprechend gab es auch motivierende 4 von 5 Kreuzen für Stephen. Nach der üblichen Wertung im Forum stimmte ich mit Sehr Gut ab.
:thumbup: :buch:
Meinung: Nach seinem gelungen Debüt-Roman war dieses nun der zweite Roman von Stephen Kruger für die John Sinclair – Serie. Gab es wirklich so kurz nach Band 2417 schon wieder einen englischen Titel? Dazu sagte ich Jein, denn dieses Mal verhielt es sich anders. „Silent Disco“ war mittlerweile ein, auch in Deutschland, gebräuchlicher Name geworden für diese besondere Tanzveranstaltung, bei der die Teilnehmer in einem ansonsten stillen Raum nach der Musik tanzen, die sie über ihre Kopfhörer empfangen. Dem offiziellen Namen „Silent Disco“ fügte Steven dann nur noch das Wort Horror im Titel hinzu. Das dazu passende Titelbild erstellte wieder Mario Heyer mit KI – Software. Dieses Bild gefiel mir sehr gut.
Auch Stephen schilderte die mühsame Polizeiarbeit die John und Suko erst einmal verrichten mussten sehr gut und realistisch. Das einzige was nicht ganz ins Bild der Serie passte war, dass Suko Kaffee trank, obwohl er doch ein überzeugter Teetrinker war.
Eher ungewöhnlich für ein Romanheft war auch, dass der Fall sich über 5 Tage von Montag bis Freitag ausdehnte. Mit dem finalen Höhepunkt am Freitagabend im Britischen Museum. Ein sehr attraktiver Handlungsort, für den eine ganz besondere Silent Disco geplant wurde. Der Versuch von John und Suko an diesem Event inkognito als Reporter getarnt teilzunehmen, funktionierte nur beim leicht einfältigen und geltungssüchtigen Clyde Thicklein. Thickleins Partner, der ägyptische Dämon Aspatheris, der die Mumie seiner Geliebten wiedererwecken wollte, ließ sich dagegen nicht täuschen.
Irgendwie waren Aspatheris und seine Geliebte auch eine tragische Figuren. In Ägypten wurde er getötet, weil er eine Frau liebte auf die auch der Pharao ein Auge warf. Nach der Ermordung von Aspathetis beging auch seine Geliebte Selbstmord. Aspatheris kehrte als Dämon zurück um sich an seinen Mördern zu rächen. Nun wurde die ersehnte Wiedervereinigung mit seiner Geliebten, Asphateris erneut verwehrt, weil es auch für seine Liebe nicht zu tolerieren war, dass unschuldige Menschen getötet oder geopfert wurde.
Stephen schrieb den Roman komplett gut und kurzweilig. Allerdings sollte er auch dringend an der Vermeidung von Textfehlern arbeiten,, die besonders im letzten Drittel des Romans sehr häufig vorkamen. So wurde zum Beispiel auf der Seite 47 ein Schreibtisch mal eben zum Schreitisch.
Beim Finale im Britischen Museum steigerte Stephen das Erzähltempo noch einmal. Dieses gelang ihm durch kurze Kapitel und zahlreiche Perspektivwechsel sehr gut. Insgesamt entschied ich mich dafür auch diesen Roman noch mit der Note 2 = Gut zu bewerten. Dementsprechend gab es auch motivierende 4 von 5 Kreuzen für Stephen. Nach der üblichen Wertung im Forum stimmte ich mit Sehr Gut ab.
:thumbup: :buch:
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GhoulausdemGully Offline
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jetzt nicht genau auf den Roman bezogen, aber sicherlich auch: Mich nerven die Tippfehler auch tierisch. Aber da wird es hier ja nicht mit Selfpublishern zu tun haben (die btw. sehr oft sehr viel Geld für Korrektoren bezahlen) muss ich wieder mal danach schreien, dass Bastei mal einen Korrektor bezahlt!! Und zwar nicht nur für die Sinclair-Serie! Bei Cotton wäre es auch nötig. Und beim Gespenster-Krimi erst recht. Unter anderem! Warum wird das nicht getan?
- Das Gleichgewicht Offline
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Re: Band 2419: Silent Horror Disco
In einer Silent Disco manipuliert ein DJ mit seinem dämonischen Totenschädel seine Opfer so, dass sie zu Mördern oder Selbstmördern werden. Die Spur führt zu verschiedenen Silent Disco Events und ihrem Veranstalter Clyde Thicklein.
Im Heftromantiming wollen John und Suko gerade der nächsten Eventlocation einen Besuch abstatten, als das neueste Opfer in einem nahen Diner mit einer Machete tobt. Sie können ihn nicht mehr retten, nur noch aufhalten, bevor er jemanden erwischt. Aber immerhin sehen sie jetzt ihren Verdacht bestätigt.
Weil Bill zufällig an einem Artikel über Clyde Thickleins Events – und seine Kontakte in die kriminelle Unterwelt – sitzt, geben sich die Geisterjäger bei der Befragung des Kerls auch als Reporter aus. Er erzählt ihnen von einem ganz besonderen Event im British Museum und sie werden hellhörig. Johns Bauchgefühl sagt ihm, dass dort etwas ganz Großes passieren wird. Warum sich Clyde Thicklein für das große Ritual extra Zeugen einlädt, wo es ihm doch eher um junge Frauen als Opfer geht, ist etwas fragwürdig, aber naja.
Nun hätte das für mich schon gereicht, um einen ordentlichen Monster of the Week zu schreiben. Aber Autor Stephen Kruger bringt noch einen Dämon ins Spiel. Der böse Aspatheris steckt hinter allem. Nach mehreren Testläufen will er im British Museum die Mumie seiner Geliebten wiedererwecken. Und anders als sein menschlicher Lakai findet er es sehr doof, dass irgendwelche Reporter eingeladen wurden. Wenigstens Aspatheris hat also was in der Rübe. Und natürlich kann er mit dem Name John Sinclair etwas anfangen. Scheiße aber auch!
Clyde Thicklein will seinen Fehler wieder gutmachen und die Feinde ausschalten. Drei an der Zahl, weil Bill sich das nicht entgehen lassen will. Dem Dämonendiener gelingt es tatsächlich, Bill von der Gruppe zu trennen und mit dem magischen Totenschädel zu hypnotisieren. Vorher erzählt er ihm aber den ganzen Masterplan und die Hintergründe. Damit Bill John berichten kann, sobald der ihn mit dem Kreuz aus dem dämonischen Bann befreit hat? Wäre meine Vermutung. Natürlich soll Bill jetzt seine Freunde killen. Und wie erwartet gelingt es ihm nicht, er wird aus dem Bann befreit und die Helden sind jetzt im Bilde.
Heftromantypisch wird aber alles ganz knapp, weil Aspatheris da schon mit der Erweckung der Mumie begonnen hat. John kann ihn mit dem Kreuz vernichten, aber seine Geliebte ist Auferstanden und sinnt auf Rache. Das wäre ein toller Aufhänger für eine Fortsetzung gewesen, wenn sie jetzt erstmal abhaut und Kräfte sammelt. Doch sie stellt sich den Helden direkt entgegen und fängt sich eine Silberkugel ein.
Da mein Körper auch 2026 meint, alle Krankheiten und Infekte mitzunehmen, die es so gibt, habe ich eine ziemlich große Lücke in dem Roman und meine Meinung fällt eher knapp aus. Hat mir auf jeden Fall Spaß gemacht. Ich mochte schon Stephen Krugers Erstroman und der hier konnte mich auch gut unterhalten. SEHR GUT sogar. Obwohl ich erst skeptisch war, bei dem ungewöhnlichen Thema der Geschichte. Schade, dass der Autor nicht öfter bei JS mitschreibt. Ich mag ja keine Heftromanmittel, aber hier waren sie sehr immersiv untergebracht. Ich habe es dem Roman absolut abgenommen, dass Clyde Thicklein einfach sehr doof ist und dumme Entscheidungen trifft. Sein Meister Aspatheris sieht es ja selbst so, aber da ist es schon zu spät, sich jemand kompetenteren zu besorgen. Jedenfalls gebe ich mal.
(7 von 10 Kreuzen)
Im Heftromantiming wollen John und Suko gerade der nächsten Eventlocation einen Besuch abstatten, als das neueste Opfer in einem nahen Diner mit einer Machete tobt. Sie können ihn nicht mehr retten, nur noch aufhalten, bevor er jemanden erwischt. Aber immerhin sehen sie jetzt ihren Verdacht bestätigt.
Weil Bill zufällig an einem Artikel über Clyde Thickleins Events – und seine Kontakte in die kriminelle Unterwelt – sitzt, geben sich die Geisterjäger bei der Befragung des Kerls auch als Reporter aus. Er erzählt ihnen von einem ganz besonderen Event im British Museum und sie werden hellhörig. Johns Bauchgefühl sagt ihm, dass dort etwas ganz Großes passieren wird. Warum sich Clyde Thicklein für das große Ritual extra Zeugen einlädt, wo es ihm doch eher um junge Frauen als Opfer geht, ist etwas fragwürdig, aber naja.
Nun hätte das für mich schon gereicht, um einen ordentlichen Monster of the Week zu schreiben. Aber Autor Stephen Kruger bringt noch einen Dämon ins Spiel. Der böse Aspatheris steckt hinter allem. Nach mehreren Testläufen will er im British Museum die Mumie seiner Geliebten wiedererwecken. Und anders als sein menschlicher Lakai findet er es sehr doof, dass irgendwelche Reporter eingeladen wurden. Wenigstens Aspatheris hat also was in der Rübe. Und natürlich kann er mit dem Name John Sinclair etwas anfangen. Scheiße aber auch!
Clyde Thicklein will seinen Fehler wieder gutmachen und die Feinde ausschalten. Drei an der Zahl, weil Bill sich das nicht entgehen lassen will. Dem Dämonendiener gelingt es tatsächlich, Bill von der Gruppe zu trennen und mit dem magischen Totenschädel zu hypnotisieren. Vorher erzählt er ihm aber den ganzen Masterplan und die Hintergründe. Damit Bill John berichten kann, sobald der ihn mit dem Kreuz aus dem dämonischen Bann befreit hat? Wäre meine Vermutung. Natürlich soll Bill jetzt seine Freunde killen. Und wie erwartet gelingt es ihm nicht, er wird aus dem Bann befreit und die Helden sind jetzt im Bilde.
Heftromantypisch wird aber alles ganz knapp, weil Aspatheris da schon mit der Erweckung der Mumie begonnen hat. John kann ihn mit dem Kreuz vernichten, aber seine Geliebte ist Auferstanden und sinnt auf Rache. Das wäre ein toller Aufhänger für eine Fortsetzung gewesen, wenn sie jetzt erstmal abhaut und Kräfte sammelt. Doch sie stellt sich den Helden direkt entgegen und fängt sich eine Silberkugel ein.
Da mein Körper auch 2026 meint, alle Krankheiten und Infekte mitzunehmen, die es so gibt, habe ich eine ziemlich große Lücke in dem Roman und meine Meinung fällt eher knapp aus. Hat mir auf jeden Fall Spaß gemacht. Ich mochte schon Stephen Krugers Erstroman und der hier konnte mich auch gut unterhalten. SEHR GUT sogar. Obwohl ich erst skeptisch war, bei dem ungewöhnlichen Thema der Geschichte. Schade, dass der Autor nicht öfter bei JS mitschreibt. Ich mag ja keine Heftromanmittel, aber hier waren sie sehr immersiv untergebracht. Ich habe es dem Roman absolut abgenommen, dass Clyde Thicklein einfach sehr doof ist und dumme Entscheidungen trifft. Sein Meister Aspatheris sieht es ja selbst so, aber da ist es schon zu spät, sich jemand kompetenteren zu besorgen. Jedenfalls gebe ich mal.