Band 2418: Schatten der Vergangenheit
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RE: Band 2418: Schatten der Vergangenheit
Schatten der Vergangenheit
Florian Hilleberg - Ian Rolf Hill
Band 2418
Nach dem Wrestling „Sonderband“ war dieser Roman wieder ein sehr wichtiger zum aktuellen „Zyklus“
Ein Schatten taucht auf der sich als Dybbuk entpuppt. Das hatten wir auch ewig nicht mehr. Ich finde die Dinger klasse, da sie unberechenbar und gefährlich sind.
Das sich dieser dann als ........ entpuppt hätte ich nicht erwartet. Verrückt.
Tatsächlich hab ich davon vorher auch nix gelesen oder bin auch nicht aus Versehen gespoilert worden. Eigentlich ist das hier dann doch der eigentlich 1. Teil der aktuellen Trilogie ?
Also unbedingt diesen Roman lesen ?
Florian Hilleberg - Ian Rolf Hill
Band 2418
Nach dem Wrestling „Sonderband“ war dieser Roman wieder ein sehr wichtiger zum aktuellen „Zyklus“
Ein Schatten taucht auf der sich als Dybbuk entpuppt. Das hatten wir auch ewig nicht mehr. Ich finde die Dinger klasse, da sie unberechenbar und gefährlich sind.
Das sich dieser dann als ........ entpuppt hätte ich nicht erwartet. Verrückt.
Tatsächlich hab ich davon vorher auch nix gelesen oder bin auch nicht aus Versehen gespoilert worden. Eigentlich ist das hier dann doch der eigentlich 1. Teil der aktuellen Trilogie ?
Also unbedingt diesen Roman lesen ?
Das war nahe am klassischen Sinclair. Und meine erste Vermutung zu Beginn des Threads... Ach, lassen wir das... 
Einziger Minuspunkt war, dass mir etwas zu häufig erwähnt wurde "Ist es XY?!" "Es muss XY sein!" "Oh weh, XY ist zurück!", das war ein bisschen sehr viel Zaunpfahl-Gewinke.
Zweiter Minuspunkt, der aber dem IRH-Zyklus an sich gilt: Gefühlt IMMER ist Lilith irgendwo dabei, wenn es mal wichtig wird, IMMER!
Alles in allem aber flott zu lesen, unterhaltsam und SEHR GUT.
Einziger Minuspunkt war, dass mir etwas zu häufig erwähnt wurde "Ist es XY?!" "Es muss XY sein!" "Oh weh, XY ist zurück!", das war ein bisschen sehr viel Zaunpfahl-Gewinke.
Zweiter Minuspunkt, der aber dem IRH-Zyklus an sich gilt: Gefühlt IMMER ist Lilith irgendwo dabei, wenn es mal wichtig wird, IMMER!
Alles in allem aber flott zu lesen, unterhaltsam und SEHR GUT.
RE: Band 2418: Schatten der Vergangenheit
Handlung: Sir James beauftragt John und Suko zu einer Leichenschau zu fahren. Zwei Polizisten hatten in der vergangenen Nacht auf einem Städtischen Friedhof eine alte Frau aufgegriffen, die mit bloßen Händen eine Leiche ausgrub und sich an dieser verging. Als sie einen der beiden Polizisten angriff, setzte sein Kollege einen Taser ein. An dem Stromstoß verstarb die seltsame alte Frau. Bei der Leichenschau erfahren John und Suko, dass die Tote, Irma Swift, zweimal starb. Etwa ein bis drei Tage vor ihrem endgültigen Tod hatte sie bereits einen Herzstillstand erlitten, der länger als drei Minuten andauerte. Was Irma Swift wiederbelebte blieb spekulativ. Ihre Leiche zeigt auch keine Reaktionen auf Kreuz oder Dämonenpeitsche. John will sich zunächst in Irmas Wohnung umsehen und stellt überrascht fest, dass Irma in der ehemaligen Wohnung von Jane Collins wohnte, bevor diese zur Hexe wurde. In der Wohnung empfängt John und Suko ein unsäglicher Gestank und auf dem Bett liegend, das abgenagte Skelett einer Katze. War Irma Swift von einem Dybbuk besessen gewesen und war es Zufall, dass dieses ausgerechnet in Janes ehemaliger Wohnung geschah?
Meinung: Ein Roman von Ian Rolf Hill in dem erneut ein alter Bekannter, aber längst vernichteter Gegner, noch einmal auftauchen sollte. Die Vorschau kündigte an, dass dieser sich in erster Linie an Jane Collins rächen wollte. Wer war es wohl dieses Mal? Ich konnte mir einen meiner früheren Lieblingscharaktere vorstellen. Mr. Grimes, der Ghoul, wurde damals von Jane Collins erschossen. Das schaurige Titelbild zum Roman steuerte wieder Mario Heyer mit KI – Software bei. Nach der Übernahme des Schattenreiches durch Pandora war also schon wieder eine Dämonenseele entwischt.Ich würde sagen die Dame hatte ihren Laden nicht im Griff. Dass war wohl auch die Meinung von Lilith, die nach dem Rechten sah.
Schon auf der Fahrt zur Rechtsmedizin lockerte Suko die miese Morgenstimmung von John durch einige Kalauer auf. Ein wirkliches Original war aber die Rechtsmedizinerin Sylvia Wiseman mit ihrer aufgedrehten Art, die mich an ihre Fernsehkollegin aus der Serie „Der Alte“ sehr stark erinnerte. Ein kleiner aber feiner Charakter, der nicht zum ersten Mal berücksichtigt wurde.
Auch ohne viel Action, diese hatte der Roman auch gar nicht nötig, hielt Ian Rolf Hill diesen Roman stets spannend. Er schrieb ihn in bester Krimi-Manier und verriet immer nur soviel wie es gerade unbedingt nötig war. Während John und Suko noch ziemlich im Dunkeln tappten und in klassischer Polizeiarbeit erst einmal nur mühevoll ein Puzzleteil zum anderen zusammenfügten, geriet Jane bereits in Lebensgefahr. Irgend etwas war in Chris gefahren, der sich beängstigend seltsam verhielt. So steigerte sich die Spannung stetig. Immer verbunden mit der Frage welche Dämonenseele entkam. John rechnete erneut mit dem Geist des Rippers. Gewissheit gab es nur in dem Punkt, dass sich die betreffende Seele von einem Wirt zum nächsten bewegte, sogar den Körper eines Hundes übernahm und sich dabei Jane stetig näherte um ihre Rache zu vollenden. Zuletzt bemächtigte sie sich dem Körper von Janes Freund Chris.
Ungewollt komisch war auf der Seite 39, rechte Spalte Mitte, das urplötzlich „ausziehende“ statt „aufziehende Unwetter“. An was Ian Rolf Hill wohl dachte, als er diese Zeile schrieb?
Während John ständig auf den Geist des Rippers fixiert war, sollte sich am Ende herausstellen, dass ich die richtige Vorahnung hatte, welche Dämonenseele Pandora wirklich entkam. Die schwierigste Frage war am Ende, wie bekam man die rachsüchtige Dämonenseele wieder aus Chris heraus, ohne diesem ernsthaft zu schaden. Freiwillig räumte sie ihren Platz nicht, da brauchte es schon die Unterstützung einer Mächtigen. Während Grimes` Seele nun einen besonderen Platz in Pandoras Reich erhielt, gestand die Unheilsbringerin der Großen Mutter, dass noch eine weitere Seele aus ihrem Reich entkam. Wer das nun wieder war wird die Zukunft zeigen. Ich tippte dieses Mal auf Asmodina, deren Seele im Reich des Spuks schon einmal in Karas Körper fuhr.
Zum Schluss fehlte nur noch meine Bewertung für diesen Roman, der mich durchweg gut unterhielt und sich zudem wie ein klassischer Sinclair – Roman las. Deshalb entschied ich mich auch für die Note 2 = Gut und dementsprechend für 4 von 5 Kreuzen an Ian Rolf Hill. Nach der üblichen Wertung im Forum stimmte ich mit Sehr Gut ab.
:thumbup: :buch:
Meinung: Ein Roman von Ian Rolf Hill in dem erneut ein alter Bekannter, aber längst vernichteter Gegner, noch einmal auftauchen sollte. Die Vorschau kündigte an, dass dieser sich in erster Linie an Jane Collins rächen wollte. Wer war es wohl dieses Mal? Ich konnte mir einen meiner früheren Lieblingscharaktere vorstellen. Mr. Grimes, der Ghoul, wurde damals von Jane Collins erschossen. Das schaurige Titelbild zum Roman steuerte wieder Mario Heyer mit KI – Software bei. Nach der Übernahme des Schattenreiches durch Pandora war also schon wieder eine Dämonenseele entwischt.Ich würde sagen die Dame hatte ihren Laden nicht im Griff. Dass war wohl auch die Meinung von Lilith, die nach dem Rechten sah.
Schon auf der Fahrt zur Rechtsmedizin lockerte Suko die miese Morgenstimmung von John durch einige Kalauer auf. Ein wirkliches Original war aber die Rechtsmedizinerin Sylvia Wiseman mit ihrer aufgedrehten Art, die mich an ihre Fernsehkollegin aus der Serie „Der Alte“ sehr stark erinnerte. Ein kleiner aber feiner Charakter, der nicht zum ersten Mal berücksichtigt wurde.
Auch ohne viel Action, diese hatte der Roman auch gar nicht nötig, hielt Ian Rolf Hill diesen Roman stets spannend. Er schrieb ihn in bester Krimi-Manier und verriet immer nur soviel wie es gerade unbedingt nötig war. Während John und Suko noch ziemlich im Dunkeln tappten und in klassischer Polizeiarbeit erst einmal nur mühevoll ein Puzzleteil zum anderen zusammenfügten, geriet Jane bereits in Lebensgefahr. Irgend etwas war in Chris gefahren, der sich beängstigend seltsam verhielt. So steigerte sich die Spannung stetig. Immer verbunden mit der Frage welche Dämonenseele entkam. John rechnete erneut mit dem Geist des Rippers. Gewissheit gab es nur in dem Punkt, dass sich die betreffende Seele von einem Wirt zum nächsten bewegte, sogar den Körper eines Hundes übernahm und sich dabei Jane stetig näherte um ihre Rache zu vollenden. Zuletzt bemächtigte sie sich dem Körper von Janes Freund Chris.
Ungewollt komisch war auf der Seite 39, rechte Spalte Mitte, das urplötzlich „ausziehende“ statt „aufziehende Unwetter“. An was Ian Rolf Hill wohl dachte, als er diese Zeile schrieb?
Während John ständig auf den Geist des Rippers fixiert war, sollte sich am Ende herausstellen, dass ich die richtige Vorahnung hatte, welche Dämonenseele Pandora wirklich entkam. Die schwierigste Frage war am Ende, wie bekam man die rachsüchtige Dämonenseele wieder aus Chris heraus, ohne diesem ernsthaft zu schaden. Freiwillig räumte sie ihren Platz nicht, da brauchte es schon die Unterstützung einer Mächtigen. Während Grimes` Seele nun einen besonderen Platz in Pandoras Reich erhielt, gestand die Unheilsbringerin der Großen Mutter, dass noch eine weitere Seele aus ihrem Reich entkam. Wer das nun wieder war wird die Zukunft zeigen. Ich tippte dieses Mal auf Asmodina, deren Seele im Reich des Spuks schon einmal in Karas Körper fuhr.
Zum Schluss fehlte nur noch meine Bewertung für diesen Roman, der mich durchweg gut unterhielt und sich zudem wie ein klassischer Sinclair – Roman las. Deshalb entschied ich mich auch für die Note 2 = Gut und dementsprechend für 4 von 5 Kreuzen an Ian Rolf Hill. Nach der üblichen Wertung im Forum stimmte ich mit Sehr Gut ab.
:thumbup: :buch:
- Das Gleichgewicht Offline
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Re: Band 2418: Schatten der Vergangenheit
Eine alte Frau verhält sich wie ein Ghoul und knabbert Leichen an. Sie ist aber keiner, eine simple Taserladung ist zu viel für ihr gebrechliches Herz. John und Suko sollen sich die Sache trotzdem mal anschauen. Auffällig ist, dass die Dame gewohnt hat, wo Jane früher wohnte.
Indes fällt Jane auf, dass ihr Freund Chris sich anders verhält als sonst. Sehr viel anders. Für sie ist schnell klar: Das ist ihr nicht Chris. Wer auch immer gerade in ihm steckt durchschaut die Detektivin schließlich und schlägt sie nieder. Ich kann mir schon denken, wessen Seele da aus Pandoras Reich entkommen ist und fröhlich Körper in Besitz nimmt. So viele namenhafte Ghouls mit Kultcharakter gibt es bei JS nicht.
John und Suko geht langsam ein Licht auf und ein körperwandernder Dämon ist ihre Vermutung. Wobei sie eher vom Ripper ausgehen, der hinter Jane her ist. Suko fährt zu Jane und John zu dem Polizisten, der die Alte erwischt hat. Vielleicht steckt der Dämon noch in ihm. Negativ. Er steckte mal in dem Polizeibeamten, doch John findet nur noch seine Leiche. Also ist er schon weitergewandert.
Jetzt kommt es auf Suko an. Der wird aber direkt an Janes Haustür von Chris ausgeknockt. Tja. Zum Glück kann Jane in ihrer Verzweiflung ihre Hexenkräfte aktivieren und Chris lange genug beschäftigen, bis John dazukommt.
Jetzt hat man Chris – oder Grimes, als der er sich inzwischen offenbart hat – in seiner Gewalt. Aber wie weiter? Das Kreuz vertreibt die Seele des Ghouls nicht und töten will man den Wirtkörper von Janes Freund natürlich auch nicht. Da greift jemand völlig Unerwartetes ein. Wo die Erzengel versagen, aktiviert Lilith die dunkle Seite des Kreuzes und damit gelingt es irgendwie, Grimes aus Chris zu exorzieren.
Huch, das war irgendwie ein ziemlich…flotter Roman. Ich war jedenfalls schnell durch. Hat mir größtenteils auch gut gefallen und ich mag die Idee, Grimes für ein Heft eine nostalgische Rückkehr zu gönnen. Was nicht so meins war, ist der ganze Beziehungskram und Johns Eifersucht. Und natürlich, dass selbst so eine Geschichte nicht ohne Lilith auskommt.
Auf jedenfall eine durchweg GUTe Geschichte
(7 von 10 Kreuzen). Ohne Deus Ex Lilith als Finallösung hätte ich sogar ein Sehr gut gegeben, denke ich. War knapp.
Indes fällt Jane auf, dass ihr Freund Chris sich anders verhält als sonst. Sehr viel anders. Für sie ist schnell klar: Das ist ihr nicht Chris. Wer auch immer gerade in ihm steckt durchschaut die Detektivin schließlich und schlägt sie nieder. Ich kann mir schon denken, wessen Seele da aus Pandoras Reich entkommen ist und fröhlich Körper in Besitz nimmt. So viele namenhafte Ghouls mit Kultcharakter gibt es bei JS nicht.
John und Suko geht langsam ein Licht auf und ein körperwandernder Dämon ist ihre Vermutung. Wobei sie eher vom Ripper ausgehen, der hinter Jane her ist. Suko fährt zu Jane und John zu dem Polizisten, der die Alte erwischt hat. Vielleicht steckt der Dämon noch in ihm. Negativ. Er steckte mal in dem Polizeibeamten, doch John findet nur noch seine Leiche. Also ist er schon weitergewandert.
Jetzt kommt es auf Suko an. Der wird aber direkt an Janes Haustür von Chris ausgeknockt. Tja. Zum Glück kann Jane in ihrer Verzweiflung ihre Hexenkräfte aktivieren und Chris lange genug beschäftigen, bis John dazukommt.
Jetzt hat man Chris – oder Grimes, als der er sich inzwischen offenbart hat – in seiner Gewalt. Aber wie weiter? Das Kreuz vertreibt die Seele des Ghouls nicht und töten will man den Wirtkörper von Janes Freund natürlich auch nicht. Da greift jemand völlig Unerwartetes ein. Wo die Erzengel versagen, aktiviert Lilith die dunkle Seite des Kreuzes und damit gelingt es irgendwie, Grimes aus Chris zu exorzieren.
Huch, das war irgendwie ein ziemlich…flotter Roman. Ich war jedenfalls schnell durch. Hat mir größtenteils auch gut gefallen und ich mag die Idee, Grimes für ein Heft eine nostalgische Rückkehr zu gönnen. Was nicht so meins war, ist der ganze Beziehungskram und Johns Eifersucht. Und natürlich, dass selbst so eine Geschichte nicht ohne Lilith auskommt.
Auf jedenfall eine durchweg GUTe Geschichte