Dorian Hunter - Dämonenkiller Nr. 196: Schattenspiele

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Dorian Hunter - Dämonenkiller Nr. 196: Schattenspiele

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Talis Offline
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Dorian Hunter - Dämonenkiller Nr. 196: Schattenspiele

Beitrag von Talis »

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Die Gamelan-Musik endete abrupt, und die Puppen stiegen von der Bühne. Coco spürte eine magische Ausstrahlung, aber die Figuren waren keine Dämonen. Sie blieben tote Puppen, von der Magie des dalang zu unnatürlichem Leben erweckt. Am Ende der vordersten Zuschauerreihe griffen sie zu und schleppten einen Touristen in einem Blumenhemd auf die Bühne. Sein Blick war glasig, er stand im Bann des Schattenspielers. »Da ist der Verräter Duryudhana«, sagte der Schattenspieler in seinem monotonen Singsang. »Er wird von Yudhistira zur Rechenschaft gezogen werden.« Coco wollte aufspringen, aber sie war von der Gamelan-Musik gelähmt. Die Yudhistira-Puppe stieß ihr Schwert in die Brust des Touristen ... Coco folgt der Spur Dorians und Martins nach Jakarta. Dort treibt ein rätselhafter dalang sein Unwesen. Wer steckt hinter dem Schattenspieler Ibu Roona?


Schattenspiele

Dario Vandis (= Dennis Ehrhardt)

Titelbild: Mark Freier

65 Seiten

28.02.2026

Erschienen in Dorian Hunter-TB (Zaubermond) 44 »Das Kind des Krakatau«.

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Das Gleichgewicht Offline
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Re: Dorian Hunter - Dämonenkiller Nr. 196: Schattenspiele

Beitrag von Das Gleichgewicht »

Schattenspiele. Der Aspekt des neuen DK, der mir am wenigsten gefällt und wo die neuen Autoren einfach nicht an die Serienschöpfer herankommen.

Diesmal dreht sich alles um den Himotu-Clan, der über Jakarta herrscht. Auch hier hat Isbrant seine Finger im Spiel. Und Coco trifft später in der Stadt ein, um ihn irgendwie aufzuhalten. Naja, sicher tanzt sie am Ende auch nur nach Isbrants Fäden.

Die DIABOLO ist mit Martin und Dorian also auf dem Weg zum Krakatau, wo Isbrant alles auflösen wird. Zufällig – oder auch nicht? – soll im Vulkan auch die Wahl zum neuen Fürsten der Finsternis stattfinden. Und es gibt dort einen Zeitschacht ins Erdinnere. Eine explosive Mischung, das kann ja lustig werden.

Im letzten Band hat sich Zakum die Engelstochter Larissa wiedergeholt, nachdem Isbrant sie ihm ausgespannt hat. Aber sie steht noch in Kontakt mit Isbrant, offenbar war auch das nur Teil seines Masterplans. Jajaja, ich habe es begriffen. Alles läuft nach Isbrants Plan, selbst die Dinge, die wie eine Niederlage für ihn aussehen.

Coco tut sich mit den Himotus gegen den gemeinsamen Feind Isbrant zusammen. Und spielt hintenrum doch gegen sie, weil der Clan Zakum dient und das die Hexe auch nicht weiter bringen würde. Jeder gegen jeden und es ist nur eine Frage der Zeit, bis man sich gegenseitig die Messer in den Rücken sticht. Leider ist das echt nicht überzeugend geschrieben.

Die Vergangenheitspassage gibt es diesmal erst im letzten Heftviertel. Mit einer neuen Figur, dem Arzt Johann Behrendt. Und der „Überraschung“, dass Hendrick und Isbrant doch nicht gehängt wurden, wie der Cliffhanger im letzten Band dem Leser weismachen wollte. Isbrant kann nicht nur wie Coco die Zeit verlangsamen, sondern auch komplett stoppen. Und sie damit befreien. Um nicht gejagt zu werden verbünden sie sich mit dem Gouverneur, der mehr Interesse an dem Kalifenauge als an den Gefangenen hat. Isbrant will ihm den Weg weisen. Sicher auch nur eine Intrige und er hintergeht den Kerl bald. Tatsache! Als sie zum Krakatau schippern, werden sie von der DIABOLO abgefangen und geentert. Jedoch gelingt nur Isbrant die Flucht, Hendrick wird gefangengenommen und als Minenarbeiter versklavt. Wo Doktor Behrendt ihn Jahre später befreit. Nun will Hendrick sich an Isbrant retten, weil er endlich kapiert hat, dass er auch nur eine Figur in dessen Spiel war.



Das war leider nichts. Was vor allem daran liegt, dass Isbrant langweilig ist. Ich mag keine unantastbaren perfekten Gegenspieler, die immer alles können und alles wissen. Die nie Fehler machen oder Niederlagen einstecken. Selbst wenn es mal so scheint, ist das am Ende doch nur alles ein Teil ihres Masterplans. Nach JS habe ich mich also auch beim DK mit sowas herumzuschlagen, Dreck!

Cocos eigene Intrigen sind auch nicht besser. Ob nun der Himotu-Clan oder die Hexe. Alle sind Figuren ins Isbrants großem Spiel. Wie Dorians frühere Existenz als Hendrick in den Vergangenheitspassagen. Die hier ist ziemlich kurz und nicht die Rede wert. Natürlich können sich Hendrick und Isbrant vor dem Galgen retten, weil Isbrant ja unantastbar ist und alles Teil seines Plans ist. Was Hendrick wenigstens endlich kapiert und sich an ihm rächen will. Ich vermute mal, das wird ihm genauso gut gelingen, wie John Sinclair etwas gegen Lilith ausrichten kann.

:D :D :D :D :| :| :| :| :| :| (schwache 4 von 10 Freaks) und ein SCHLECHT. Bin ich alleine damit oder kapieren die Autoren einfach nicht, dass es nicht nur bei den Helden langweilig ist, wenn sie keine Ecken und Kanten haben? Unantastbare perfekte Gegenspieler sind genau so öde.
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