Gespenster-Krimi 2.0 Nr. 164: Euer Blut ist unser Leben

Moderator: Michael

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Gespenster-Krimi 2.0 Nr. 164: Euer Blut ist unser Leben

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Das Gleichgewicht Offline
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Gespenster-Krimi 2.0 Nr. 164: Euer Blut ist unser Leben

Beitrag von Das Gleichgewicht »

[CENTER][timg]uploads/37_495838_8733000164.jpg_1920x1920.jpg[/timg][/CENTER]

Euer Blut ist unser Leben

Eine Welt, die von Vampiren beherrscht wird. Es gibt nur noch wenige Menschen, eingepfercht in Gefängnissen, um mit ihrem Blut synthetische Nahrung für die Untoten herzustellen. Einer dieser Gefangenen ist Mac Washington, in der früheren Welt Agent des FBI. Er verfügt über eine besondere Gabe. Eine übersinnliche Fähigkeit, die sich der neue Herrscher von New York zunutze machen will. Denn ein Vampirkiller treibt im Big Apple sein Unwesen - und ausgerechnet Mac Washington, der Mensch und ehemalige FBI-Agent, soll ihn stellen und ausschalten!

Geschrieben von Michael Schauer

Erscheinungsdatum: 18.01.2025
Aktuelle Lesefavoriten:

1. Isaac Kane
2. Gespenster-Krimi Neuauflage
3. Die Vagabunden
4. Dämonenkiller
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Das Gleichgewicht Offline
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Beitrag von Das Gleichgewicht »

Ich bin mit Castor Pollux überhaupt nicht warm geworden, aber hier klingt das Setting sehr interessant. Wenn es gut geschrieben ist, könnte das eine neue Subserie werden.

Eine Welt, in der die Bösen gewonnen haben und ein Antiheld gegen Vampirjäger kämpfen muss, um sich in dieser Welt zu behaupten. Ich war damals schon Fan von Finn Cranston bei Zamorra oder Justine Cavallo bei Sinclair. Da darf es dann auch gern etwas trashig werden.

PS. Über das Cover schweige ich besser. :rolleyes:
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spuk69 Offline
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Beitrag von spuk69 »

[quote][i]Original von Das Gleichgewicht[/i]
Ich bin mit Castor Pollux überhaupt nicht warm geworden, aber hier klingt das Setting sehr interessant. Wenn es gut geschrieben ist, könnte das eine neue Subserie werden. . :[/quote]

Wird es nicht.
Zuletzt geändert von spuk69 am Sa Jan 04, 2025 5:51 am, insgesamt 2-mal geändert.
Loxagon Offline
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Beitrag von Loxagon »

Mal schauen, wie es wird. Die Idee an sich ist ja alt, aber wie es umgesetzt wird, ist die Frage. Da bin ich beim Autor guter Hoffnung.
Schneedrache Offline
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Beitrag von Schneedrache »

[quote][i]Original von spuk69[/i]
[quote][i]Original von Das Gleichgewicht[/i]
Wenn es gut geschrieben ist, könnte das eine neue Subserie werden. . :[/quote]

Wird es nicht.[/quote]

Schade halt. Der Roman ist schon sehr gut geschrieben, aber leider im falschen Format. Es wird ein Setting entworfen, das viel mehr hergibt als die eigentliche Geschichte, in der dann vieles zu kurz kommt. Das hätte mindestens ein Dreiteiler werden sollen, mit einem Anfang, Mittelteil und Ende. So war alles dicht gedrängt.

Der Anfang: Aufstieg der Vampire.
Mittelteil: Die Krise, es gibt kaum noch Menschen, Vampire verhungern, aber es gibt einen Ausweg mit der Fabrik.
Das Ende: So wie im Roman geschrieben.
Icho Offline
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Beitrag von Icho »

Mir hat die Geschichte auch sehr gut gefallen. Wie Schneedrache schon geschrieben, leider zu kurz und deshalb nicht ausführlich genug ausgearbeitet.
4/5 Blutstropfen
Zuletzt geändert von Icho am Mo Jan 20, 2025 8:02 pm, insgesamt 1-mal geändert.
Lese PR, Isaac Kane und was sich sonst ergibt
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Loxagon Offline
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Beitrag von Loxagon »

Von mir gibt es ein SEHR GUT.

Das ganze wäre als Mehrteiler besser gewesen, da es vielfach zu hektisch ist. Aber eine kleine Miniserie dazu wäre schon was feines. So 12 Bände. Und die beiden Vampire am Ende taten mir wirklich leid.

Selbst Dracula war ja nicht wirklich böse - er hat einfach unterschätzt was passieren würde.
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Das Gleichgewicht Offline
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Beitrag von Das Gleichgewicht »

[spoiler]Forscher erwecken versehentlich Dracula aus seinem uralten Schlummer. Der Vampirkeim verbreitet sich in den folgenden 10 Jahren wahnsinnig schnell. Jeglicher Widerstand wird niedergeschlagen. Die Vampire haben gewonnen.

Es gibt jedoch immer mal wieder rebellische Vampire, die Draculas Herrschaft infrage stellen und da kommt der parabegabte Ex-Cop Mac Washington ins Spiel. Ein kerniger Typ mit kernigen Sprüchen, wie er im Buche steht und aus einem Actionfilm der 90er sein könnte. Sein Aufpasser ist ein Vampir-Detective und so bilden sie ein ungleiches Ermittlerduo, wie es sich gehört.

Als erstes müssen sie eine untergetauchte Zeugin finden und beschützen. Dann geht es gegen die rebellische Vampirfraktion.

Man merkt, dass die Geschichte als Einzelroman konzipiert ist, denn es wird eine verhängnissvolle Kettenraktion in Gang gesetzt. Die Rebellen zerstören die einzige Fabrik von künstlichem Blut in der Stadt mit drei Hanseln. Wozu auch mehrere Fabriken bauen oder sie gut bewachen lassen? Die Bevölkerung revoltiert. Der uralte Dracula zu doof, die Situation richtig einzuschätzen und die Leute zu beruhigen. Wilde Vampire kommen aus der Kanalisation. New York ist gefallen, die einzige Stadt der Erde, die noch zivilisiert bewohnt ist. Im Chaos wird der Detective getötet und der Fall ist vergessen. Mac Washington rettet sich in den Regierungssitz. Dort befindet sich der neue Obervampir. Dessen Gefährtin ist ausgerechnet die ehemalige Frau des Helden. Ein großer Schock, den man aber schon meilenweit hat kommen sehen, wenn man aufmerksam liest. Die beiden sind eh schnell erledigt.

Mac Washington und die restlichen überlebenden Menschen verbarrikadieren sich im Gebäude, wo es irgendwie noch Vorräte für Menschen gibt, um zwei Wochen auszuharren, bis die Vampire draußen verhungert sind und bauen eine neue Zivilisation auf. [/spoiler]


Der Roman ist genau das, was ich erwartet habe. Simple Action mit kernigen Typen. Die erste Hälfte fand ich daher ganz gut. Von Trash würde ich hier nicht einmal sprechen, es hat mich eher an einen „Kopf aus“ Actionfilm aus den 90ern erinnert. Als Männer noch echte Männer waren.

Gerade im letzten Drittel verliert der Roman dann leider immer mehr Glaubhaftigkeit und es gibt immer mehr Logiklöcher. Der jahrtausendealte Obervampir Dracula verhält sich wie ein überforderter Trottel und schafft es nicht, die Situation zu deeskalieren. Könnte auch ein Normalovampir der Woche sein. Für die absolute Überaction gibt es dann eine Vampir-Revolte in der Stadt und gleichzeitig kommen die hungrigen wilden Vampire aus der Kanalisation. New York ist dem Untergang geweiht. Wie kann das ein Mensch überleben? Indem er unverwundbarer Hauptprotagonist ist! Die überlebenden Menschen können sich dann zwei Wochen verbarrikadieren, bis die Vampire alle verhungert sind. Die Blutsauger schaffen es also nicht, das Gebäude irgendwie zu stürmen. Im Gebäude gab es keinen Mensch, der beim Kampf gebissen wurde und sich jetzt verwandelt. Es gibt keine Notfälle, wegen denen sie ihr Versteck verlassen müssen. Und noch nicht abgelaufene Vorräte an Wasser und Lebensmitteln haben sie auch genug, in einer Welt, wo seit zehn Jahren die Vampire herrschen. Was für manche Horrorserien das Hauptthema ist, wird hier in zwei Sätzen im Hintergrund geklärt. Passt schon. Und weil New York die einzige verbliebene Stadt der Erde ist, können sie nach dem Tod aller New Yorker Blutsauger gefahrlos damit beginnen, die Zivilisation wieder aufzubauen. Außerhalb der Stadt gibt es wohl gar keine wilden Vampire mehr oder so? Das erinnert mich dann doch an „wen interessiert die Handlung, ich bin hier für die Action“ Trash im Stile von Dolph Lundgren.


Der ersten Hälfte fand ich als anspruchslose Action noch in Ordnung und hätte es gut bewertet. Dann wird es aber echt zu unglaubwürdig und trashig. Bei mir ist es am Ende ein MITTEL :D :D :D :D :D :baff: :baff: :baff: :baff: :baff: (5 von 10 Totenköpfen), aber in einer anderen Liga als Andreas Brauner oder Isaac Finley.

Und es hat mich darin bestätigt, Castor Pullux erstmal nicht zu lesen. Der einzige Grund wäre für mich Rafael Marques.




edit: Ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen. Hätte man das weniger hektisch über eine Miniserie gespannt, wäre es sicher besser gewesen. Wobei der Autor dann die Zeit auch hätte nutzen müssen, die teils bodenlosen Logiklöcher zu stopfen. Und dann würde immer noch die Schreibe von Michael Schauer bleiben. Von der bin ich einfach kein Fan, die Konkurrenz an echt guten Heftroman-Schriftstellern ist aktuell zu groß, als dass so etwas seicht-mittelmäßiges herausstechen kann.
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