Band 2460: Dimensionen der Angst
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Band 2460: Dimensionen der Angst
Einst war Sinayra eine Göttin, die Göttin des Vergessens. Sie hatte ihr eigenes Reich, in dem sie mächtig und unantastbar war. Dann aber war sie in die Welt der Menschen eingedrungen - und in der herrschten andere Gesetzmäßigkeiten als in ihrer Dimension. Sie hatte ihre Kräfte verloren. Dafür hatte sie neue gewonnen. Schreckliche Kräfte, mit denen sie in die Träume von Menschen eindringen konnte. Und die machte Sinayra mit ihren neuen Fähigkeiten zu Dimensionen der Angst.
Geschrieben von Marie Erikson
Erscheinungsdatum: 30.08.2025
*** Eintracht Braunschweig ***
*** Tradition seit 1895 ***
*** Deutscher Meister 1967 ***
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Schneedrache Offline
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Schneedrache Offline
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Anscheinend dauert es mit dem Abschluss noch eine Weile. Ich fand den Roman gut, aber mein Interesse an Sinayra lässt langsam etwas nach. Ich glaube, dass liegt auch etwas an der Machart der Geschichten: Bis zum Schluss kommen John und Suko mehr oder weniger immer einen Schritt zu spät, und am Ende gibt es wieder ein Schlupfloch für Sinayra. Das ist bei anderen Gegner natürlich auch so ähnlich, aber hier finde ich die Wiederholungs- und Abnutzungseffekte etwas stärker. John und Suko machen auch den Eindruck, dass sie mit dem Fall überfordert sind, besonders, da anscheinend alle üblichen Instrumente nach und nach versagen, und es ist eine gute Frage, wer im Team oder weiteren Umfeld als Verstärkung in Frage kommt.
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Don Nuzzolo Offline
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RE: Band 2460: Dimensionen der Angst
Gute Fortsetzung von 2446.Der Roman war wieder mehr psychologisch aufgebaut.Liess sich flüssig lesen.Ich hoffe ,das wir noch eine Erklärung bekommen,was es mit dem Verschwinden von John beim Gebrauch des Kreuzes auf sich hat. Und wir werden Sinayra noch einmal begegnen.
Ich gebe dem Roman ein Gut
Ich gebe dem Roman ein Gut
RE: Band 2460: Dimensionen der Angst
Von mir bekam er ein "Schlecht"!
Was war denn das für ein Kauderwelsch.
John und Suko können mithilfe des Kreuzes und seiner Aktivierung jetzt sogar in die Träume einzelner Charaktere eintauchen ...! Was ist denn das für ein Blödsinn.
Das Kreuz, das auf John geprägt ist, nimmt mal so nebenbei Suko mit und man findet in einer nicht realen Welt, dann einen Anker, in Form eines Grammophones, mit dessen Auslöschung die Probleme der betreffenden Person, in dessen Traum man ist, gelöst sind!
Freunde, da hört es auf und es grenzt an Lächerlichkeit.
Geht gar nicht!
Dieser Roman war Zeitverschwendung ...!
:wall:
Was war denn das für ein Kauderwelsch.
John und Suko können mithilfe des Kreuzes und seiner Aktivierung jetzt sogar in die Träume einzelner Charaktere eintauchen ...! Was ist denn das für ein Blödsinn.
Das Kreuz, das auf John geprägt ist, nimmt mal so nebenbei Suko mit und man findet in einer nicht realen Welt, dann einen Anker, in Form eines Grammophones, mit dessen Auslöschung die Probleme der betreffenden Person, in dessen Traum man ist, gelöst sind!
Freunde, da hört es auf und es grenzt an Lächerlichkeit.
Geht gar nicht!
Dieser Roman war Zeitverschwendung ...!
:wall:
In diesem Roman übernimmt Marie Erikson den Character Sinyara und das klappt erstaunlich gut. Man merkt den unterschiedlichen Schreibstil der Autoren, aber Sinyara verhält sich hier getreu ihres Characters aus den vorigen Romane. So muss eine Zusammenarbeit verschiedener Autoren aussehen.
Der Roman fängt dann auch super an, mit der ersten "Dimension der Angst" in einem verfluchten Irrenhaus. Diese Szene ist wunderbar beschrieben, vor allem die Szene mit dem Jugenschwarm, der Suizid begeht und sich in Erde auflöst um das Opfer endgültig zu begraben war extrem kreativ und gut beschrieben.
Auch ansonsten waren die Albträume immer sehr effektiv beschrieben und passten zu den Ängsten der betroffenden Person. Auch wenn die ungeübte Sinyara hier teilweise noch Lehrgeld bezahlen musste, z.b. als sie einem Lustmolch einen Sukkubus schickte und dieser das ganze dann genoß anstatt sich zu fürchten :D
Mein einziger Kritikpunkt ist, das wir leider nicht wirklich etwas neues über diesen sehr interessanten Character erfahren, was auch daran liegt das John sich nicht erinnern kann was ihm zugestoßen ist. War er in einem Traum gefangen? War er in die Vergangenheit gereist? Was hat er herausgefunden ausser dem vagen Hinweis auf einen Armreif? Ich hoffe der nächste Roman kommt bald.
Was mir sehr an Sinyara gefällt das sie nicht im üblichen Sinne "Böse" ist. Sie sieht die Menschen wie niedere Tiere. Sie möchte die Menschen nicht zwingend verletzten oder töten, aber wenn es passiert stört es sie dann auch nicht so sehr. Sie sind halt Mittel zum Zweck um ihre Exiszenz zu sichern. Erinnert mich halt an uns, wenn wir ein Stück Fleisch verdrücken. Klar, so ein Schaaf ist kuschelig und putzig und wir möchte ihm nicht das Bolzenschussgerät selber an den Kopf halten, aber nunja... Vegetarier natürlich ausgenommen :cooking:
Am Ende sinniert das Team darüber welche Waffen noch als Option übrig bleiben um sie zu vernichten. Dabei werden mir dann doch zu viele ausgelassen, wie z.b. der Silberne Nagel oder die Goldene Pistole. Vor allem letzte hat ihn ihrer Geschichte schon oft geholfen, wenn es sonst keine Optionen gab.Hmm... hat man die eigentlich schonmal an Xorron ausprobiert?
Ich vergebe diesmal ein Top.
Der Roman fängt dann auch super an, mit der ersten "Dimension der Angst" in einem verfluchten Irrenhaus. Diese Szene ist wunderbar beschrieben, vor allem die Szene mit dem Jugenschwarm, der Suizid begeht und sich in Erde auflöst um das Opfer endgültig zu begraben war extrem kreativ und gut beschrieben.
Auch ansonsten waren die Albträume immer sehr effektiv beschrieben und passten zu den Ängsten der betroffenden Person. Auch wenn die ungeübte Sinyara hier teilweise noch Lehrgeld bezahlen musste, z.b. als sie einem Lustmolch einen Sukkubus schickte und dieser das ganze dann genoß anstatt sich zu fürchten :D
Mein einziger Kritikpunkt ist, das wir leider nicht wirklich etwas neues über diesen sehr interessanten Character erfahren, was auch daran liegt das John sich nicht erinnern kann was ihm zugestoßen ist. War er in einem Traum gefangen? War er in die Vergangenheit gereist? Was hat er herausgefunden ausser dem vagen Hinweis auf einen Armreif? Ich hoffe der nächste Roman kommt bald.
Was mir sehr an Sinyara gefällt das sie nicht im üblichen Sinne "Böse" ist. Sie sieht die Menschen wie niedere Tiere. Sie möchte die Menschen nicht zwingend verletzten oder töten, aber wenn es passiert stört es sie dann auch nicht so sehr. Sie sind halt Mittel zum Zweck um ihre Exiszenz zu sichern. Erinnert mich halt an uns, wenn wir ein Stück Fleisch verdrücken. Klar, so ein Schaaf ist kuschelig und putzig und wir möchte ihm nicht das Bolzenschussgerät selber an den Kopf halten, aber nunja... Vegetarier natürlich ausgenommen :cooking:
Am Ende sinniert das Team darüber welche Waffen noch als Option übrig bleiben um sie zu vernichten. Dabei werden mir dann doch zu viele ausgelassen, wie z.b. der Silberne Nagel oder die Goldene Pistole. Vor allem letzte hat ihn ihrer Geschichte schon oft geholfen, wenn es sonst keine Optionen gab.Hmm... hat man die eigentlich schonmal an Xorron ausprobiert?
Ich vergebe diesmal ein Top.
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Auserwählter Offline
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- Registriert: Sa Aug 30, 2025 9:46 pm
Ich bin noch mitten im Roman, aber bin ich der Einzige, der
[SPOILER]bei einer mumifizierten Leiche nicht sofort an Steven Dream denkt? [/SPOILER]
Diese Erkenntnis erschließt sich mir nicht so schnell. Aber ich bin ja auch kein Geisterjäger:)
Jetzt bin ich durch. Ich muss sagen, dass dieser Roman mich nicht wirklich mitgenommen hat. Wie auch schon geschrieben, hat man den Eindruck, dass John und Suko immer hinterherlaufen und ein Sekündchen zu spät kommen. Grundsätzlich ist er ganz gut geschrieben, aber irgendwie nicht mitreißend.
So ganz verstehe ich aber nicht, weshalb die Waffen unwirksam werden, das wird mir zu wenig erklärt. Das sieht für mich so aus, als wollte man einfach die Gegnerin gefährlicher werden lassen.
Ich gebe ein "Mittel".
[SPOILER]bei einer mumifizierten Leiche nicht sofort an Steven Dream denkt? [/SPOILER]
Diese Erkenntnis erschließt sich mir nicht so schnell. Aber ich bin ja auch kein Geisterjäger:)
Jetzt bin ich durch. Ich muss sagen, dass dieser Roman mich nicht wirklich mitgenommen hat. Wie auch schon geschrieben, hat man den Eindruck, dass John und Suko immer hinterherlaufen und ein Sekündchen zu spät kommen. Grundsätzlich ist er ganz gut geschrieben, aber irgendwie nicht mitreißend.
So ganz verstehe ich aber nicht, weshalb die Waffen unwirksam werden, das wird mir zu wenig erklärt. Das sieht für mich so aus, als wollte man einfach die Gegnerin gefährlicher werden lassen.
Ich gebe ein "Mittel".
Zuletzt geändert von Auserwählter am Fr Sep 05, 2025 8:13 pm, insgesamt 3-mal geändert.
Re: Band 2460: Dimensionen der Angst
Handlung: Der neue Fall beginnt für John und Suko auf dem Gelände einer psychiatrischen Klinik in London. Im Schrankenwärterhäuschen der Klinik wurde die mumifizierte Leiche des Wärters, der Nachtschicht, Alex Rhodes gefunden, obwohl dieser am Abend zuvor noch lebendig seinen Dienst antrat. John und Suko erinnern sich in diesem Zusammenhang an den Fall mit Steven Dream. Bei dessen Tod war Sinayra in seiner unmittelbarer Nähe gewesen. Hatte die ehemalige Göttin des Vergessens diesen Moment genutzt und die Kräfte von Dream übernommen? John ruft zuerst Zena Winterton an, die sie beim Dream – Fall nur knapp retten konnten, um sie vor dem Einschlafen zu warnen. Bevor sie sich mit Zena treffen, suchen die Geisterjäger noch die Mutter von Alex auf, um sie über den Tod ihres Sohnes zu benachrichtigen. Im Zimmer von Alex findet John keine Hinweise auf Sinayra. Am Abend suchen John und Suko, Zena Winterton und ihren Mann auf. Mit Hilfe von Johns Kreuz können die Geisterjäger Zenas Traum miterleben. John findet zwar keine Spur von Sinayra, kann aber den Anker zerstören, über den Dream und Sinayra ihre Energie abzapften. Sind sie nun wieder in einer Sackgasse gefangen oder werden die Geisterjäger einen anderen Weg finden, um Sinayra endlich zu stellen?
Meinung: Mit diesem Roman setzte Marie Erikson nun, die von Oliver Fröhlich begonnene Handlung um Sinayra, die Göttin des Vergessens, fort. Möglicherweise würde sie diese sogar, aufgrund der Vorgabe durch den Verlag, bereits in diesem Roman zum Abschluss bringen. Sinayra würde es wohl schwer haben, noch ein drittes Mal zu entkommen. Das sehr gut und auch etwas Furcht einflößende Titelbild dazu, wurde wieder von Thomas Greiwe, mit KI - Software, erstellt. Die drei blutüberströmten und verbundenen Frauen in der Tracht von Krankenschwestern, machten scheinbar exklusiv für Alex Rhodes, die berühmten Gesten der drei Affen. Auf der Leser-Seite gab es genauso wie in der Vorwoche eine erneute Panne. Dieses Mal erhielt Marlene Klein, die Autorin des vorangegangenen Vampir-Zweiteilers einen neuen Vornamen, weil sie hier Melanie Klein genannt wurde.
Marie schilderte die Gefühle von Alex Rhodes sehr intensiv und glaubwürdig. Sein Wunsch war zunächst während eines ruhigen Jobs auch Gruselromane lesen zu können. Dazu sollte er aber nicht kommen, weil er eine Phobie gegenüber der psychiatrischen Klinik hatte. Daher erlebte Alex während einer Nachtschicht seinen ganz persönlichen tödlichen Albtraum. Dies alles setzte Marie, zum Auftakt ihres Romans sehr überzeugend und spannend um.
Parallel zur Haupthandlung erzählte Marie, was Sinayra in der Vergangenheit, angefangen vom Tod des Steven Dream bis hin zum Mord an Alex Rhodes erlebte. Es war für sie gar nicht so einfach und ein langer Weg mit vielen Rückschlägen und Lerneffekten gewesen, bis es ihr tatsächlich gelang die Fähigkeiten des Steven Dream für sich zu nutzen.
Marie setzte an den richtigen Stellen immer wieder humorige Situationen in den Text ein. Wenn nötig griff sie dabei auch auf schwarzen Humor zurück. Oder sie hielt Vätern den Spiegel vor, die schliefen, während Mütter, auch bei älteren Kindern, oft an Schlafmangel litten, weil wieder einmal nächtliche Betreuungen, oder auch das Spenden von Trost, von Nöten waren. Ich glaubte das größte Lob für Marie war wohl, dass man bei ihrem feinen und lebendigen Schreibstil nicht merkte, ob der Text nun von Oliver Fröhlich oder ihr gewesen war. Sie setzte Olivers Sinayra – Handlung wirklich nahtlos und mit dem richtigen Gespür fort. Maries gelungene Humor-Mischung zeigte sich sehr gut in der Schilderung der Kapitel um Bernard Cholder, der sich, mit Recht, um seine alte Freundin sorgte, die mittlerweile in der Tiefkühltruhe, in einem Erbsen-Bett, ruhte. Außerdem war ihr Schreibstil so sauber, dass sie tatsächlich ohne jeden Textfehler auskam. Eine seltene und wirklich bemerkenswerte Leistung von ihr.
Der Schluss war dann in jeder Hinsicht überraschend und vollkommen unerwartet. Sinayra entkam dem Zugriff der Geisterjäger erneut. Schlimmer noch, es gelang ihr sogar noch bei John einen Anker zu setzen, der es ihr ermöglichte, ihn während eines von ihr gesteuerten Albtraums zu töten, ohne das John sich wehren konnte.
Außerdem erwies sich Sinayra gegen jede Waffe, die sie nicht beim ersten Kontakt tötete, anschließend immun. Als John sein Kreuz aktivierte erfolgte eine der seltsamsten Reaktionen, die es bisher in der Serie gab. Er verschwand einfach und kehrte, wie weiland Sokrates, nach ein paar Minuten in eine Tunika gekleidet, mit langem Haar und Vollbart, sowie dem Wissen um den Armreif des Schicksals, wieder zurück. Ich hätte gern mehr darüber gewusst was an dieser Stelle geschah. Möglicherweise war der Armreif wirklich die ultimative Waffe, die Sinayra vernichten konnte. Wo war er zu finden? Es wird also mindestens noch einen finalen Roman um Sinayra geben. Ich war wirklich sehr gespannt darauf, wie das noch aufgelöst werden würde und hätte am liebsten gleich weiter gelesen, was aber leider nicht möglich war.
Also blieb mir im Augenblick nur die Gesamtbewertung dieses Romans. Ich brauchte nicht lange zu überlegen, um zu einer Entscheidung zu kommen. Ich bewertete den Roman mit der Note 1 = Sehr gut und dekorierte Marie Erikson mit 5 von 5 Kreuzen. Nach der üblichen Wertung im Forum stimmte ich mit Top ab.

Meinung: Mit diesem Roman setzte Marie Erikson nun, die von Oliver Fröhlich begonnene Handlung um Sinayra, die Göttin des Vergessens, fort. Möglicherweise würde sie diese sogar, aufgrund der Vorgabe durch den Verlag, bereits in diesem Roman zum Abschluss bringen. Sinayra würde es wohl schwer haben, noch ein drittes Mal zu entkommen. Das sehr gut und auch etwas Furcht einflößende Titelbild dazu, wurde wieder von Thomas Greiwe, mit KI - Software, erstellt. Die drei blutüberströmten und verbundenen Frauen in der Tracht von Krankenschwestern, machten scheinbar exklusiv für Alex Rhodes, die berühmten Gesten der drei Affen. Auf der Leser-Seite gab es genauso wie in der Vorwoche eine erneute Panne. Dieses Mal erhielt Marlene Klein, die Autorin des vorangegangenen Vampir-Zweiteilers einen neuen Vornamen, weil sie hier Melanie Klein genannt wurde.
Marie schilderte die Gefühle von Alex Rhodes sehr intensiv und glaubwürdig. Sein Wunsch war zunächst während eines ruhigen Jobs auch Gruselromane lesen zu können. Dazu sollte er aber nicht kommen, weil er eine Phobie gegenüber der psychiatrischen Klinik hatte. Daher erlebte Alex während einer Nachtschicht seinen ganz persönlichen tödlichen Albtraum. Dies alles setzte Marie, zum Auftakt ihres Romans sehr überzeugend und spannend um.
Parallel zur Haupthandlung erzählte Marie, was Sinayra in der Vergangenheit, angefangen vom Tod des Steven Dream bis hin zum Mord an Alex Rhodes erlebte. Es war für sie gar nicht so einfach und ein langer Weg mit vielen Rückschlägen und Lerneffekten gewesen, bis es ihr tatsächlich gelang die Fähigkeiten des Steven Dream für sich zu nutzen.
Marie setzte an den richtigen Stellen immer wieder humorige Situationen in den Text ein. Wenn nötig griff sie dabei auch auf schwarzen Humor zurück. Oder sie hielt Vätern den Spiegel vor, die schliefen, während Mütter, auch bei älteren Kindern, oft an Schlafmangel litten, weil wieder einmal nächtliche Betreuungen, oder auch das Spenden von Trost, von Nöten waren. Ich glaubte das größte Lob für Marie war wohl, dass man bei ihrem feinen und lebendigen Schreibstil nicht merkte, ob der Text nun von Oliver Fröhlich oder ihr gewesen war. Sie setzte Olivers Sinayra – Handlung wirklich nahtlos und mit dem richtigen Gespür fort. Maries gelungene Humor-Mischung zeigte sich sehr gut in der Schilderung der Kapitel um Bernard Cholder, der sich, mit Recht, um seine alte Freundin sorgte, die mittlerweile in der Tiefkühltruhe, in einem Erbsen-Bett, ruhte. Außerdem war ihr Schreibstil so sauber, dass sie tatsächlich ohne jeden Textfehler auskam. Eine seltene und wirklich bemerkenswerte Leistung von ihr.
Der Schluss war dann in jeder Hinsicht überraschend und vollkommen unerwartet. Sinayra entkam dem Zugriff der Geisterjäger erneut. Schlimmer noch, es gelang ihr sogar noch bei John einen Anker zu setzen, der es ihr ermöglichte, ihn während eines von ihr gesteuerten Albtraums zu töten, ohne das John sich wehren konnte.
Außerdem erwies sich Sinayra gegen jede Waffe, die sie nicht beim ersten Kontakt tötete, anschließend immun. Als John sein Kreuz aktivierte erfolgte eine der seltsamsten Reaktionen, die es bisher in der Serie gab. Er verschwand einfach und kehrte, wie weiland Sokrates, nach ein paar Minuten in eine Tunika gekleidet, mit langem Haar und Vollbart, sowie dem Wissen um den Armreif des Schicksals, wieder zurück. Ich hätte gern mehr darüber gewusst was an dieser Stelle geschah. Möglicherweise war der Armreif wirklich die ultimative Waffe, die Sinayra vernichten konnte. Wo war er zu finden? Es wird also mindestens noch einen finalen Roman um Sinayra geben. Ich war wirklich sehr gespannt darauf, wie das noch aufgelöst werden würde und hätte am liebsten gleich weiter gelesen, was aber leider nicht möglich war.
Also blieb mir im Augenblick nur die Gesamtbewertung dieses Romans. Ich brauchte nicht lange zu überlegen, um zu einer Entscheidung zu kommen. Ich bewertete den Roman mit der Note 1 = Sehr gut und dekorierte Marie Erikson mit 5 von 5 Kreuzen. Nach der üblichen Wertung im Forum stimmte ich mit Top ab.
Nordsee oder Ostsee? - Hauptsache Meer !
Lieblingsfußballvereine: FC Schalke 04, Holstein Kiel, SV Meppen, FC Hansa Rostock, VfB Oldenburg, VfB Lübeck, Kickers Emden
Sympathien für VfL Osnabrück und FC Erzgebirge Aue.
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