Gespenster-Krimi erscheint neu bei Bastei
Moderator: Michael
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Wicket Offline
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Der Heftromansektor bei Lübbe ist irgendwie wie gewisse Altparteien oder die ÖR Sendeanstalten. In 3 Monaten heißt es dann
"Hat sich nicht gut verkauft, ist überhaupt nicht bei der Zielgruppe angekommen. Keine Ahnung warum. Naja, das beweist uns nur, dass wir keine Experimente mehr wagen sollten und bei den paar laufenden Serien bleiben."
"Hat sich nicht gut verkauft, ist überhaupt nicht bei der Zielgruppe angekommen. Keine Ahnung warum. Naja, das beweist uns nur, dass wir keine Experimente mehr wagen sollten und bei den paar laufenden Serien bleiben."
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Horror-Harry Offline
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Estrangain Offline
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Endlich mal wieder eine Empfehlung von Jason Dark...
[CENTER] [img]uploads/1179_660726_kalif.jpg[/img]
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Der Roman erschien ursprünglich als Gespenster-Krimi Bd. 209 unter dem Pseudonym Fank de Lorca, hinter dem sich in diesem Fall erneut Gerhard Hundsdorfer verbirgt. Das Titelbild stammt von Rudolf Sieber-Lonati (ursprünglich für Larry Brent Bd. 20 angefertigt).
[URL]http://www.gruselroman-forum.de/useruploads/iceman76xlb020.jpg[/URL]
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Der Roman erschien ursprünglich als Gespenster-Krimi Bd. 209 unter dem Pseudonym Fank de Lorca, hinter dem sich in diesem Fall erneut Gerhard Hundsdorfer verbirgt. Das Titelbild stammt von Rudolf Sieber-Lonati (ursprünglich für Larry Brent Bd. 20 angefertigt).
[URL]http://www.gruselroman-forum.de/useruploads/iceman76xlb020.jpg[/URL]
[quote][i]Original von Olivaro[/i]
[CENTER] [img]uploads/1179_468986_gespensterd16b17695d.jpg[/img] [/CENTER]
Am 12.02. erscheint als 9. Band ein weiterer Roman aus dem Blitz-Verlag, der ursprünglich für die Serie Larry Brent verfasst wurde.[/quote]
Olivaro, es ist die Nummer 9 (Schattenchronik Nr. 3) und als Vorlage diente das Larry Brent-Taschenbuch Nr. 3. Diesmal wurde nicht das Titelbild von LB-TB Nr. 3 genommen, dafür blieb der Titel. Morgen mehr.
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Am 12.02. erscheint als 9. Band ein weiterer Roman aus dem Blitz-Verlag, der ursprünglich für die Serie Larry Brent verfasst wurde.[/quote]
Olivaro, es ist die Nummer 9 (Schattenchronik Nr. 3) und als Vorlage diente das Larry Brent-Taschenbuch Nr. 3. Diesmal wurde nicht das Titelbild von LB-TB Nr. 3 genommen, dafür blieb der Titel. Morgen mehr.
[quote][i]Original von Olivaro[/i]
In der Reproduktion ist das Lonati-Bild, das ursprünglich zum Larry Brent Band 100 erschienen ist, leider nicht mehr so nächtlich-unheimlich geraten:
[CENTER] [img]uploads/1179_645900_totentanz45_9c348c44fb.jpg[/img] [img]uploads/1179_716405_lb100.jpg[/img] [/CENTER][/quote]
Nun ja, Ansichtssache. Ich finde, der leichte Grünstich erzeugt nochmal eine andere Atmosphäre - ob gewollt oder nicht, hat das neue Cover auch irgendwie seine Anziehungskraft.
Generell finde ich die Aufmachung der neuen GKs echt gelungen.
In der Reproduktion ist das Lonati-Bild, das ursprünglich zum Larry Brent Band 100 erschienen ist, leider nicht mehr so nächtlich-unheimlich geraten:
[CENTER] [img]uploads/1179_645900_totentanz45_9c348c44fb.jpg[/img] [img]uploads/1179_716405_lb100.jpg[/img] [/CENTER][/quote]
Nun ja, Ansichtssache. Ich finde, der leichte Grünstich erzeugt nochmal eine andere Atmosphäre - ob gewollt oder nicht, hat das neue Cover auch irgendwie seine Anziehungskraft.
Generell finde ich die Aufmachung der neuen GKs echt gelungen.
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Horror-Harry Offline
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Vorschau der nächsten beiden Titel:
Curd Cornelius, D. J. Franzen
Gespenster-Krimi Band 9
Das Sanatorium
Die Lichtfinger starker Taschenlampen glitten flackernd durch den nächtlichen Forst. Es knarzte und knackte, als wäre eine Horde Elefanten auf dem Weg durch das Unterholz.
„Wie weit noch?“, fragte Fred.
„Da vorne“, antwortete Stefan. „Ich sehe schon einen Teil des Fundaments. Wir müssten gleich da sein.“
„Dann weiter!“ Freds Tonfall duldete keinen Widerspruch. „Ich will das endlich hinter mich bringen.“
In diesem Augenblick brach etwas vor ihnen aus dem Gebüsch, wickelte sich in Sekundenbruchteilen um Stefans Hals und riss ihn in die Dunkelheit. Ein gurgelnder Schrei erklang. Dann noch einer, danach ersticktes Röcheln ...
Brian Elliot
Gespenster-Krimi Band 10
Die Geiseln des Zucco
Die Schreie des Mädchens wurden vom Peitschen des Regens übertönt, erstickt vom Heulen des Sturms, der mit Urgewalt aus den Klüften der Anden herunterfegte. Die kleine Stadt Riobambe erzitterte unter den Schlägen des Donners. Die Menschen in der Stadt und in den umliegenden Dörfern kauerten mit angstgeweiteten Augen auf ihren Betten, wickelten sich enger in ihre Decken, und ihre Lippen bebten in tödlicher Angst.
Keiner wagte den Namen des Dämons auszusprechen, der alle Tore und Schleusen der Hölle über ihnen geöffnet hatte. Sie wussten, dass jeder sterben musste, der den Namen des Geistes über seine Lippen kommen ließ. Jenes Geistes, der mächtiger war als Sturm und Donner zusammen. Sie fürchteten ihn wie Pest und Tod, den Dämon Zucco. Sie wussten von ihm, dass er auf Blitzen daherreiten konnte, dass er in Gestalt einer Wolke tausend Kilometer über die Kordilleren heranflog. Bis in ihr Land, das nach dem Äquator benannt war – Ecuador ...
[I]In der originalen GK-Reihe als Band 39 erschienen.[/I]
Curd Cornelius, D. J. Franzen
Gespenster-Krimi Band 9
Das Sanatorium
Die Lichtfinger starker Taschenlampen glitten flackernd durch den nächtlichen Forst. Es knarzte und knackte, als wäre eine Horde Elefanten auf dem Weg durch das Unterholz.
„Wie weit noch?“, fragte Fred.
„Da vorne“, antwortete Stefan. „Ich sehe schon einen Teil des Fundaments. Wir müssten gleich da sein.“
„Dann weiter!“ Freds Tonfall duldete keinen Widerspruch. „Ich will das endlich hinter mich bringen.“
In diesem Augenblick brach etwas vor ihnen aus dem Gebüsch, wickelte sich in Sekundenbruchteilen um Stefans Hals und riss ihn in die Dunkelheit. Ein gurgelnder Schrei erklang. Dann noch einer, danach ersticktes Röcheln ...
Brian Elliot
Gespenster-Krimi Band 10
Die Geiseln des Zucco
Die Schreie des Mädchens wurden vom Peitschen des Regens übertönt, erstickt vom Heulen des Sturms, der mit Urgewalt aus den Klüften der Anden herunterfegte. Die kleine Stadt Riobambe erzitterte unter den Schlägen des Donners. Die Menschen in der Stadt und in den umliegenden Dörfern kauerten mit angstgeweiteten Augen auf ihren Betten, wickelten sich enger in ihre Decken, und ihre Lippen bebten in tödlicher Angst.
Keiner wagte den Namen des Dämons auszusprechen, der alle Tore und Schleusen der Hölle über ihnen geöffnet hatte. Sie wussten, dass jeder sterben musste, der den Namen des Geistes über seine Lippen kommen ließ. Jenes Geistes, der mächtiger war als Sturm und Donner zusammen. Sie fürchteten ihn wie Pest und Tod, den Dämon Zucco. Sie wussten von ihm, dass er auf Blitzen daherreiten konnte, dass er in Gestalt einer Wolke tausend Kilometer über die Kordilleren heranflog. Bis in ihr Land, das nach dem Äquator benannt war – Ecuador ...
[I]In der originalen GK-Reihe als Band 39 erschienen.[/I]
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Horror-Harry Offline
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[CENTER][img]uploads/6295_588827_LB-TB-03.jpg[/img] [/CENTER]
Hier mal der Anfang von Larry Brent-Taschenbuch Nr. 3 "Das Sanatorium" von D. J. Franzen und Curd Cornelius
Die Lichtfinger mehrerer starker Taschenlampen glitten unruhig durch den nächtlichen Forst. Es knarzte und knackte, als wäre eine Horde Elefanten auf dem Weg durch das Unterholz. Stimmen erklangen, dann hallte lautstark ein Fluch durch den Wald.
„Verdammter Mist! Pass doch auf!"
Harry hielt sich eine Hand vor sein Gesicht und funkelte Stefan mit dem freien Auge böse an. Sein Freund sah unbekümmert über die Schulter zurück und murmelte eine einfache Entschuldigung, nachdem er einen im Weg stehenden Ast zur Seite gedrückt und unbedacht wieder losgelassen hatte. Die beiden Männer steckten in Motorradlederjacken. Auf die Rückseiten der Jacken war ein Emblem genäht, das einen brennenden Weißwandreifen zeigte, aus dessen Mitte zwei Flügel wuchsen. Sie trugen einen kugelförmigen Metallbehälter an Tragegurten zwischen sich. Dieser war nicht größer als ein Fußball, schien aber schwer zu sein. Ein feiner Schweißfilm glänzte auf Harrys Stirn.
Rechts von den beiden teilten sich die Äste und zwei weitere Männer, ebenfalls in der typischen Biker-Kleidung, gesellten sich zu ihnen.
„Was'n los?", nuschelte einer der Neuankömmlinge.
Harry wedelte angewidert mit der freien Hand vor seinem Gesicht. „Mensch, Dietmar, hauch mich nicht so an!" Der Atem seines Gegenübers roch stark nach einer Mischung aus Alkohol und fortgeschrittener Zahnfäule. „Wann gehst du endlich mal zum Zahnarzt?"
Ein Hüne mit feuerroter Mähne schob sich an Dietmars Schulter vorbei. „Das kommt nicht von ihm", sagte Fred. „Riechst du das denn nicht? Der verfluchte Wald stinkt plötzlich wie eine Wagenladung voll verdorbener Fische."
Harry schnüffelte vernehmlich. „Stimmt, du hast recht. Trotzdem riecht Dietmars Futterluke auch nicht gerade nach Rosenwasser."
Fred atmete tief durch und starrte die beiden wütend an. Harry wusste, dass ihr Präsident wieder einmal kurz vor einem seiner berüchtigten Wutanfälle stand, doch heute gab es Wichtigeres zu erledigen. Etwas, das ihnen eine hübsche Stange Geld einbringen würde. Harry gab sich einen Ruck und wandte seinen herausfordernden Blick von Dietmar ab. Jetzt war nicht der richtige Zeitpunkt, um seine kleinen Reibereien mit ihm zu klären, und schon gar nicht, eine Palastrevolution gegen ihren Präsidenten anzuzetteln.
„Wie weit noch?", fragte Fred.
Harry sah hinüber zu Stefan, der dem Lichtstrahl seiner Taschenlampe mit angestrengtem Blick folgte.
„Da vorne!", antwortete dieser. „Ich sehe schon einen Teil des Fundaments. Wir müssten gleich da sein."
„Dann weiter!" Fred schlug einen Tonfall an, der keinen Widerspruch duldete. „Ich will das endlich hinter mich bringen. Und ihr zwei ...", fuhr er fort und deutete auf Dietmar und Harry, „... ihr benehmt euch jetzt! Verstanden? Wir sind keine Zehntklässler auf Klassenfahrt."
Harry nickte. Sobald das hier vorbei war, wollte er sich um den Präsi kümmern. Es wurde allmählich Zeit für einen Wechsel an der Spitze. Er wandte sich ab und folgte Stefan, der bereits an seinem Ende der Tragegurte zog. Fred hatte recht: Die Luft roch wirklich nicht nach Wald. Es stank hier schlimmer als in einem verrotteten Hafenviertel. Warum wollten ihre Kunden ausgerechnet diese alte Ruine als Übergabeplatz nutzen? Und das auch noch mitten in der Nacht!
Mit einem tiefen Seufzen wich Harry einem weiteren Ast aus, den Stefan achtlos zurückschnellen ließ. Das verfluchte Zeug in dem Metallbehälter war nicht nur sauschwer, es war auch verdammt gefährlich. Kam daher vielleicht der Geruch nach altem Fisch? War der Behälter etwa undicht? Je weiter sie gingen, umso schlimmer wurde der Gestank Harry atmete so flach wie möglich. Er wollte nicht länger als unbedingt nötig mit dem Ding durch die Gegend laufen.
Plötzlich schnellte etwas vor ihnen aus dem Gebüsch, wickelte sich in Sekundenbruchteilen um Stefans Hals und riss seinen Freund wie eine Stoffpuppe in die Dunkelheit. Der kugelförmige Metallbehälter fiel mit einem dumpfen Laut zu Boden. Harry strauchelte, konnte sich aber abfangen. Einige Meter von ihm entfernt erklang ein gurgelnder Schrei. Dann noch einer, danach ersticktes Röcheln.
Und hier die Bastei-Vorschau auf Gespenster-Krimi-2.0 Nr. 9 (Schattenchronik Nr. 3) von Curd Cornelius und D. J. Franzen:
Die Lichtfinger starker Taschenlampen glitten flackernd durch den nächtlichen Forst. Es knarzte und knackte, als wäre eine Horde Elefanten auf dem Weg durch das Unterholz.
„Wie weit noch?“, fragte Fred.
„Da vorne“, antwortete Stefan. „Ich sehe schon einen Teil des Fundaments. Wir müssten gleich da sein.“
„Dann weiter!“ Freds Tonfall duldete keinen Widerspruch. „Ich will das endlich hinter mich bringen.“
In diesem Augenblick brach etwas vor ihnen aus dem Gebüsch, wickelte sich in Sekundenbruchteilen um Stefans Hals und riss ihn in die Dunkelheit. Ein gurgelnder Schrei erklang. Dann noch einer, danach ersticktes Röcheln ...
Hier mal der Anfang von Larry Brent-Taschenbuch Nr. 3 "Das Sanatorium" von D. J. Franzen und Curd Cornelius
Die Lichtfinger mehrerer starker Taschenlampen glitten unruhig durch den nächtlichen Forst. Es knarzte und knackte, als wäre eine Horde Elefanten auf dem Weg durch das Unterholz. Stimmen erklangen, dann hallte lautstark ein Fluch durch den Wald.
„Verdammter Mist! Pass doch auf!"
Harry hielt sich eine Hand vor sein Gesicht und funkelte Stefan mit dem freien Auge böse an. Sein Freund sah unbekümmert über die Schulter zurück und murmelte eine einfache Entschuldigung, nachdem er einen im Weg stehenden Ast zur Seite gedrückt und unbedacht wieder losgelassen hatte. Die beiden Männer steckten in Motorradlederjacken. Auf die Rückseiten der Jacken war ein Emblem genäht, das einen brennenden Weißwandreifen zeigte, aus dessen Mitte zwei Flügel wuchsen. Sie trugen einen kugelförmigen Metallbehälter an Tragegurten zwischen sich. Dieser war nicht größer als ein Fußball, schien aber schwer zu sein. Ein feiner Schweißfilm glänzte auf Harrys Stirn.
Rechts von den beiden teilten sich die Äste und zwei weitere Männer, ebenfalls in der typischen Biker-Kleidung, gesellten sich zu ihnen.
„Was'n los?", nuschelte einer der Neuankömmlinge.
Harry wedelte angewidert mit der freien Hand vor seinem Gesicht. „Mensch, Dietmar, hauch mich nicht so an!" Der Atem seines Gegenübers roch stark nach einer Mischung aus Alkohol und fortgeschrittener Zahnfäule. „Wann gehst du endlich mal zum Zahnarzt?"
Ein Hüne mit feuerroter Mähne schob sich an Dietmars Schulter vorbei. „Das kommt nicht von ihm", sagte Fred. „Riechst du das denn nicht? Der verfluchte Wald stinkt plötzlich wie eine Wagenladung voll verdorbener Fische."
Harry schnüffelte vernehmlich. „Stimmt, du hast recht. Trotzdem riecht Dietmars Futterluke auch nicht gerade nach Rosenwasser."
Fred atmete tief durch und starrte die beiden wütend an. Harry wusste, dass ihr Präsident wieder einmal kurz vor einem seiner berüchtigten Wutanfälle stand, doch heute gab es Wichtigeres zu erledigen. Etwas, das ihnen eine hübsche Stange Geld einbringen würde. Harry gab sich einen Ruck und wandte seinen herausfordernden Blick von Dietmar ab. Jetzt war nicht der richtige Zeitpunkt, um seine kleinen Reibereien mit ihm zu klären, und schon gar nicht, eine Palastrevolution gegen ihren Präsidenten anzuzetteln.
„Wie weit noch?", fragte Fred.
Harry sah hinüber zu Stefan, der dem Lichtstrahl seiner Taschenlampe mit angestrengtem Blick folgte.
„Da vorne!", antwortete dieser. „Ich sehe schon einen Teil des Fundaments. Wir müssten gleich da sein."
„Dann weiter!" Fred schlug einen Tonfall an, der keinen Widerspruch duldete. „Ich will das endlich hinter mich bringen. Und ihr zwei ...", fuhr er fort und deutete auf Dietmar und Harry, „... ihr benehmt euch jetzt! Verstanden? Wir sind keine Zehntklässler auf Klassenfahrt."
Harry nickte. Sobald das hier vorbei war, wollte er sich um den Präsi kümmern. Es wurde allmählich Zeit für einen Wechsel an der Spitze. Er wandte sich ab und folgte Stefan, der bereits an seinem Ende der Tragegurte zog. Fred hatte recht: Die Luft roch wirklich nicht nach Wald. Es stank hier schlimmer als in einem verrotteten Hafenviertel. Warum wollten ihre Kunden ausgerechnet diese alte Ruine als Übergabeplatz nutzen? Und das auch noch mitten in der Nacht!
Mit einem tiefen Seufzen wich Harry einem weiteren Ast aus, den Stefan achtlos zurückschnellen ließ. Das verfluchte Zeug in dem Metallbehälter war nicht nur sauschwer, es war auch verdammt gefährlich. Kam daher vielleicht der Geruch nach altem Fisch? War der Behälter etwa undicht? Je weiter sie gingen, umso schlimmer wurde der Gestank Harry atmete so flach wie möglich. Er wollte nicht länger als unbedingt nötig mit dem Ding durch die Gegend laufen.
Plötzlich schnellte etwas vor ihnen aus dem Gebüsch, wickelte sich in Sekundenbruchteilen um Stefans Hals und riss seinen Freund wie eine Stoffpuppe in die Dunkelheit. Der kugelförmige Metallbehälter fiel mit einem dumpfen Laut zu Boden. Harry strauchelte, konnte sich aber abfangen. Einige Meter von ihm entfernt erklang ein gurgelnder Schrei. Dann noch einer, danach ersticktes Röcheln.
Und hier die Bastei-Vorschau auf Gespenster-Krimi-2.0 Nr. 9 (Schattenchronik Nr. 3) von Curd Cornelius und D. J. Franzen:
Die Lichtfinger starker Taschenlampen glitten flackernd durch den nächtlichen Forst. Es knarzte und knackte, als wäre eine Horde Elefanten auf dem Weg durch das Unterholz.
„Wie weit noch?“, fragte Fred.
„Da vorne“, antwortete Stefan. „Ich sehe schon einen Teil des Fundaments. Wir müssten gleich da sein.“
„Dann weiter!“ Freds Tonfall duldete keinen Widerspruch. „Ich will das endlich hinter mich bringen.“
In diesem Augenblick brach etwas vor ihnen aus dem Gebüsch, wickelte sich in Sekundenbruchteilen um Stefans Hals und riss ihn in die Dunkelheit. Ein gurgelnder Schrei erklang. Dann noch einer, danach ersticktes Röcheln ...
Am 12.03. erscheint als 11. Band der Roman "Die Voodoo-Königin" von Earl Warren (Walter Appel). Der Erstdruck erfolgte am 05.02. 1975 als Gespenster-Krimi Band 21 und am 13.02. 1990 erneut als Dämonen-Land Band 10. Das Titelbild der Neuauflage stammt erneut von Rudolf Sieber-Lonati und wurde ursprünglich für den Silber-Grusel-Krimi Nr. 102 ("Voodoo-Rache" von Dan Shocker) angefertigt.
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