Band 2429: Helden gegen die Hölle
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Naja, aber so häufig wie das gerade ist, war das noch nie so der Fall! Gerade was John und Suko angeht.Original von GhoulausdemGullyJetzt???Original von Tulimyrsky
Ich mochte die beiden Geschichten, transportierten sie trotz Lektorat noch ein wenig alten Geisterjägerflair, der teilweise kauzig rüberkommt, aber genau das vermissen einige ja auch.
Ich weiß nicht, warum jetzt Titelhelden oder Protagonisten mit Gesicht abgebildet werden müssen. Ich finde, es zerstört das letzte bißchen eigene Fantasie, wie man sich die Personen immer selbst vorgestellt hat.
Ich wurde durch die kurzweiligen Abenteuer sehr gut unterhalten und werde nach meinem Ableben ebenfalls einen Totenchor der Zombies dirigieren oder als Sopran mitsingen![]()
John wurde schon immer abgebildet.
Suko auch.
Protagonisten auch immer mal.
Zuletzt geändert von iceman76 am Di Aug 12, 2025 10:17 am, insgesamt 1-mal geändert.
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GhoulausdemGully Offline
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Von der Häufigkeit stand da nichts. Fakt ist, es war schon immer der Fall.Original von iceman76Naja, aber so häufig wie das gerade ist, war das noch nie so der Fall! Gerade was John und Suko angeht.Original von GhoulausdemGullyJetzt???Original von Tulimyrsky
Ich mochte die beiden Geschichten, transportierten sie trotz Lektorat noch ein wenig alten Geisterjägerflair, der teilweise kauzig rüberkommt, aber genau das vermissen einige ja auch.
Ich weiß nicht, warum jetzt Titelhelden oder Protagonisten mit Gesicht abgebildet werden müssen. Ich finde, es zerstört das letzte bißchen eigene Fantasie, wie man sich die Personen immer selbst vorgestellt hat.
Ich wurde durch die kurzweiligen Abenteuer sehr gut unterhalten und werde nach meinem Ableben ebenfalls einen Totenchor der Zombies dirigieren oder als Sopran mitsingen![]()
John wurde schon immer abgebildet.
Suko auch.
Protagonisten auch immer mal.
- iceman76 Offline
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Hat auch niemand gesagt. Ich habe die Häufigkeit angesprochen!
Und jeder der die Serie kennt weiß, das in der Vergangenheit immer wieder Protagonisten aus dem Sinclair-Kosmos auf dem Cover zu sehen waren!
Mir selber ist halt nur aufgefallen das John und/oder Suko momentan auf gefühlt jedem zweiten Cover erscheinen. Und das ganze ohne Wertung!
Und jeder der die Serie kennt weiß, das in der Vergangenheit immer wieder Protagonisten aus dem Sinclair-Kosmos auf dem Cover zu sehen waren!
Mir selber ist halt nur aufgefallen das John und/oder Suko momentan auf gefühlt jedem zweiten Cover erscheinen. Und das ganze ohne Wertung!
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GhoulausdemGully Offline
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In dem Beitrag, auf den ich geantwortet habe, ging es aber nicht auf die Häufigkeit.Original von iceman76
Hat auch niemand gesagt. Ich habe die Häufigkeit angesprochen!
Und jeder der die Serie kennt weiß, das in der Vergangenheit immer wieder Protagonisten aus dem Sinclair-Kosmos auf dem Cover zu sehen waren!
Mir selber ist halt nur aufgefallen das John und/oder Suko momentan auf gefühlt jedem zweiten Cover erscheinen. Und das ganze ohne Wertung!
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Tulimyrsky Offline
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der weiß das tatsächlich.Original von iceman76
Ich habe das in den Beitrag von Tulimyrski aber hineininterpretiert weil ich glaube das es auch so gemeint war! Der wird nämlich auch wissen das John und Co schon öfter auf dem Cover waren!
Ich meinte damit ja auch, dass sie frontal mit Gesicht auf dem Cover erscheinen. Ja, klar hat Jason Dark schon immer erwähnt, dass er John Sinclair an Roger Moore aus 'Die Zwei' angelehnt hat, von daher konnte man sich den Helden immer etwas plastischer vorstellen. Mir persönlich gefallen halt diese aufgepumpten Figuren halt nicht. Aber ich bin ja auch meistens nicht der Bestimmer, wenn es um Romancover geht
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Re: Band 2429: Helden gegen die Hölle
Wald der bösen Märchen
Götzentanz im Märchenpark gibt es diesmal keinen, das ist eine andere Geschichte. Aber mordene Märchenwesen. Das erste Opfer ist direkt ein Kollege von Harry Stahl und so kümmert er sich um den Fall.
Wie gewohnt zieht sich das erstmal. Sind die Märchenfiguren nun echt oder aus Plastik? Was ist eine Illusion und was ist wirklich gefährlich?
Schließlich erwischt die böse Hexe Harry und schlägt ihn hinterrücks nieder. Als er sich nicht mehr bei Dagmar meldet, ruft sie den Geisterjäger um Hilfe. Im Märchenpark treffen die beiden auf lebendige Figuren, die sie angreifen, sich dann jedoch wieder in leblose Puppen verwandeln. Offenbar gibt es zwei Welten. Hier sind die Märchenfiguren harmlos, in der anderen Dimension sind sie tödlich. John und Dagmar haben einen kurzen Einblick in die Märchenwelt erlangt. Genau so wie ein Pärchen, das dort Harry im Schneewittchen-Sarg hat liegen sehen. Nur, wie kommen die Helden jetzt wieder in die Dimension, um ihren Freund zu retten? Das Pärchen schleppen sie jedenfalls mit, beim darkschen Wohlfühlgrusel passiert denen eh nichts.
Es dauert nicht lange, da holt die andere Macht sie wieder in die Märchenwelt. Harry liegt nicht mehr im Sarg, sondern baumelt vom Rapunzelturm. Als sie kurz darauf wieder in ihre Welt wechseln, ist davon nichts mehr zu sehen und sie sind beruhigt. Was aber kein Beweis ist, hier sind die Figuren ja auch Puppen und nicht lebendig. Harrys Leiche könnte „drüben“ immer noch hängen. So richtig durchdacht ist die komplette Geschichte nicht. Einen kurzen Absatz später werden sie wieder in die Märchenwelt gezogen, wobei Dagmar von ihnen getrennt wird.
Nun befinden sich die Märchenhäuschen in einem Wald. Und wen assoziiert der Geisterjäger mit Wäldern? Und der Natur? Mandragoro muss dahinterstecken! Ah, ja. Wie gerufen offenbart er sich da. Er will nur den Märchenwald beschützen, bevor er platt gemacht wird. Weiter unterhalten kann John sich nicht mit ihm, dann da greifen weitere Märchenfiguren an. Und es ist immer noch unklar, ob sie echt sind oder Puppen…und plötzlich sind sogar Geister im Spiel. Schneewittchen ist nämlich feinstofflich. Während ihre Zwerge stehen bleiben wie Gartenzwerge. Ja, was denn nun? Mandragoro öffnet ihnen jedenfalls ein Fenster in ihre Welt, wo John tatenlos das Finale beobachten muss.
Indes trifft Dagmar auf die Märchenhexe und tötet sie mit dem Schwert eines Ritters. Dann erscheint plötzlich Harry. Wie hat er sich denn aus dem Sarg befreien können oder in welcher Notlage er auch immer jetzt war?
Auf den letzten Seiten werden noch irgendwelche Kerle eingeführt, die den Märchenwald abreißen wollen und dorthin fahren. Mandragoro krallt sie sich. Daraufhin schickt Mandragoro alle Helden wieder in die echte Welt. Aha...also wäre alles genau so passiert, wenn Harry, John und Dagmar nicht mitgespielt hätten?
Nee, das war nichts und erinnert mich an die Gründe, wieso mich Jason Dark manchmal nervt. Er hat eine Grundidee. Aber keine klaren Regeln für die beiden Welten. Er bringt neue Ideen wie das Geister-Schneewittchen mitten in der Handlung ein, was aber bisherigen „Fakten“ widerspricht. Mandragoro will mal wieder die Umwelt schützen. Die Helden erreichen gar nichts. Sie werden nur von Mandragoro zwischen den Welten hin und her geschubst und am Ende lässt der Dämon sie laufen, nachdem er die Bösewichte fix gekillt hat.
SCHLECHT und echt nur
(3,5 von 10 Kreuzen)
Der Zombie-Dirigent
Bei der Familie Morris taucht der Großvater als Zombie vor dem Fenster auf und bricht dann durch eine Glastür. Schnurstracks stolpert er in sein altes Zimmer und macht dort irgendwas. Dann schlurft er wieder nach draußen und fährt in einem Transporter davon. Oh, weh, ich ahne Schlimmes. Nach dem Märchenwald bin ich jetzt echt nicht in der Lauen für sowas.
Der kleine Frank Morris ruft beim Yard an. Ihm wird natürlich sofort geglaubt und man leitet den Elfjährigen an die Spezialabteilung weiter. John könnte sich direkt darum kümmern, doch er hat jetzt Feierabend. „Aber jetzt hocke ich mich wieder vor die Kiste. Morgen ist auch noch ein Tag.“ Wird schon nicht gleich die Welt untergehen, wegen einem Zombie, wa?
Gleichzeitig schnüffelt Privatdetektivin Jane bei einem Beerdigungsinstitut herum. Der Besitzer wurde ermordet. Von einem Zombie, der sich aber nicht um Jane kümmert und einer weiteren Untoten aus ihrem Sarg hilft. Dann erst soll es Jane an den Kragen gehen. Da sie keine Silberkugeln dabei hat, wird es eng für sie. Plötzlich fängt jemand an zu singen und die Untoten verlieren das Interesse an ihr. Sie steigen in einen Wagen und fahren weg.
Am nächsten Morgen lässt John die Morrisons im Büro antanzen und hört sich ihre Geschichte an. Außerdem hat Jane ihm von den Zombies im Beerdigungsinstitut erzählt. Gibt es da einen Zusammenhang? Vielleicht, denn Opa Zombie war in einem Gesangsverein. Ein alter Chorkumpel des Opas lebt noch in einem Seniorenheim. Da John sonst keine Anhaltspunkte hat, befragt er diesen Marvin Fuller mal.
Ein Mann namens Magus Montero ist es, der die drei Zombies in seinem Transporter aufgelesen hat. Und wohl die ganze Nacht mit ihnen durch die Gegen gefahren ist? Erst jetzt erreicht er sein Ziel, ein unterirdischer Saal. Wo schon sechs weitere Untote warten. Eine davon schickt er mit seinem Dirigierstab zu einem Auftrag. Sie soll Marvin Fuller töten, ach da schau!
John trifft zu spät ein, um den Mord zu verhindern, aber er kann die Untote vernichten und Marvin Fuller gibt ihn mit seinen letzten Worten noch einige wichtige Hinweise. Singing Oldies, ein Gesangsverein der Toten, geleitet von Magus Montero. Der Verein hat sogar einen Internetauftritt und sein nächstes Konzert in einem unterirdischen Bunker angekündigt. Wie praktisch. Magus Montero hat zwar gemerkt, dass man ihm auf der Spur ist und ändert deshalb schnell die Location, um seine Feinde abzuschütteln. Aber auch die stellt er ins Internet. Wie dumm kann man sein? Oder eher, wie dumm kann man einen Antagonisten eigentlich schreiben, damit man möglichst wenig Mühe hat?
Nun geht es für John und Jane also auf ein Schiff und nicht mehr zu einem Bunker, ansonsten ändert sich nichts. Wie Montero so schnell das Schiff buchen konnte, frage ich besser nicht. Das sind so Details, die man beim Altmeister besser nicht hinterfragt.
Ich habe keine großen Hoffnungen mehr an das letzte Heftdrittel, wenn der Gegenspieler sich schon so dämlich anstellt. Magus Montera will noch einen weiteren Zeugen loswerden, bevor der sein Wissen um den Gesangsverein weitergeben kann. Ein Verein, der unter diesem Namen im Internet steht und seine Daten öffentlich macht. Hach, ich kann es gar nicht in Worte fassen. John hat zufällig eine ähnliche Idee. Er will vor dem anstehenden Konzert weitere Zeugen abklappern und so treffen die beiden Gegenspieler schließlich aufeinander. Oder auch nicht, Magus Montera haut ab, bevor John ihn erwischt.
Bleibt nur noch das Finale auf dem Boot. Ich hatte vermutet, dass Jane dabei ist, weil sie indirekt in den Fall verwickelt ist. Stattdessen unterstützt Suko den Geisterjäger. Magus Montera zeigt sich schließlich, spricht John an und führt ihn zu seinen Zombies. Die ihm ein Ständchen trällern. Ich kapiere immer noch nicht, was der Sinn dieses unheimlichen Chors ist, für den Magus Montera über Leichen geht. Jedenfalls hat er Bomben auf dem Schiff versteckt. Die wird er zünden, wenn John sein Konzert stört. Zum Glück hat er Suko mit dem Stab des Buddha dabei. Der stoppt kurz die Zeit und kickt dem Dirigenten den Fernzünder aus der Hand. Danach muss John ihn nur noch mit dem Kreuz vernichten.
Auch diese Geschichte hat so ihre Eigenarten und ich frage mich an mehreren Stellen „Warum eigentlich?“ oder „Was sollte das jetzt?“. Erstaunlicher Weise fand ich diese seltsame Geschichte um einen teuflischen Dirigenten und seinen Zombiechor runder als das Märchenwald-Abenteuer. Man muss halt die komplette Grundprämisse ignorieren, dass Magus Montera warum auch immer Mitglieder einer Gesangsgruppe als Zombies zurück holt und sich dabei extrem dämlich anstellt. Wenn ich verhindern will, dass meine Feinde nicht meinen Standort herausfinden, sollte ich ihn nicht auf meine Internetseite stellen.
Insgesamt schwache/SCHLECHTe
(4 von 10 Kreuzen)
Bei zwei SCHLECHTen Geschichten fällt natürlich auch meine Gesamtwertung so aus.
Mit all dem Wissen, das ich aus der aktuellen Situation um Jason Dark habe, kommt mir eine Vermutung. Von wegen Sonderheft mit Extralänge als Würdigung des Altmeisters. Da hat man einfach die letzten beiden unveröffentlichten Dark-Geschichten vom Stapel genommen und mit minimalem Lektoratsaufwand zusammen rausgehauen, um anschließend einen Schlussstrich zu ziehen. Statt dem Altmeister ein Geburtstagsageschenk zu machen, hat man ihm nochmal eins reingehauen und dann aus dem Team geworfen. Kann ich nicht beweisen, aber das ist meine persönliche Ansicht dazu.
Götzentanz im Märchenpark gibt es diesmal keinen, das ist eine andere Geschichte. Aber mordene Märchenwesen. Das erste Opfer ist direkt ein Kollege von Harry Stahl und so kümmert er sich um den Fall.
Wie gewohnt zieht sich das erstmal. Sind die Märchenfiguren nun echt oder aus Plastik? Was ist eine Illusion und was ist wirklich gefährlich?
Schließlich erwischt die böse Hexe Harry und schlägt ihn hinterrücks nieder. Als er sich nicht mehr bei Dagmar meldet, ruft sie den Geisterjäger um Hilfe. Im Märchenpark treffen die beiden auf lebendige Figuren, die sie angreifen, sich dann jedoch wieder in leblose Puppen verwandeln. Offenbar gibt es zwei Welten. Hier sind die Märchenfiguren harmlos, in der anderen Dimension sind sie tödlich. John und Dagmar haben einen kurzen Einblick in die Märchenwelt erlangt. Genau so wie ein Pärchen, das dort Harry im Schneewittchen-Sarg hat liegen sehen. Nur, wie kommen die Helden jetzt wieder in die Dimension, um ihren Freund zu retten? Das Pärchen schleppen sie jedenfalls mit, beim darkschen Wohlfühlgrusel passiert denen eh nichts.
Es dauert nicht lange, da holt die andere Macht sie wieder in die Märchenwelt. Harry liegt nicht mehr im Sarg, sondern baumelt vom Rapunzelturm. Als sie kurz darauf wieder in ihre Welt wechseln, ist davon nichts mehr zu sehen und sie sind beruhigt. Was aber kein Beweis ist, hier sind die Figuren ja auch Puppen und nicht lebendig. Harrys Leiche könnte „drüben“ immer noch hängen. So richtig durchdacht ist die komplette Geschichte nicht. Einen kurzen Absatz später werden sie wieder in die Märchenwelt gezogen, wobei Dagmar von ihnen getrennt wird.
Nun befinden sich die Märchenhäuschen in einem Wald. Und wen assoziiert der Geisterjäger mit Wäldern? Und der Natur? Mandragoro muss dahinterstecken! Ah, ja. Wie gerufen offenbart er sich da. Er will nur den Märchenwald beschützen, bevor er platt gemacht wird. Weiter unterhalten kann John sich nicht mit ihm, dann da greifen weitere Märchenfiguren an. Und es ist immer noch unklar, ob sie echt sind oder Puppen…und plötzlich sind sogar Geister im Spiel. Schneewittchen ist nämlich feinstofflich. Während ihre Zwerge stehen bleiben wie Gartenzwerge. Ja, was denn nun? Mandragoro öffnet ihnen jedenfalls ein Fenster in ihre Welt, wo John tatenlos das Finale beobachten muss.
Indes trifft Dagmar auf die Märchenhexe und tötet sie mit dem Schwert eines Ritters. Dann erscheint plötzlich Harry. Wie hat er sich denn aus dem Sarg befreien können oder in welcher Notlage er auch immer jetzt war?
Auf den letzten Seiten werden noch irgendwelche Kerle eingeführt, die den Märchenwald abreißen wollen und dorthin fahren. Mandragoro krallt sie sich. Daraufhin schickt Mandragoro alle Helden wieder in die echte Welt. Aha...also wäre alles genau so passiert, wenn Harry, John und Dagmar nicht mitgespielt hätten?
Nee, das war nichts und erinnert mich an die Gründe, wieso mich Jason Dark manchmal nervt. Er hat eine Grundidee. Aber keine klaren Regeln für die beiden Welten. Er bringt neue Ideen wie das Geister-Schneewittchen mitten in der Handlung ein, was aber bisherigen „Fakten“ widerspricht. Mandragoro will mal wieder die Umwelt schützen. Die Helden erreichen gar nichts. Sie werden nur von Mandragoro zwischen den Welten hin und her geschubst und am Ende lässt der Dämon sie laufen, nachdem er die Bösewichte fix gekillt hat.
SCHLECHT und echt nur
Der Zombie-Dirigent
Bei der Familie Morris taucht der Großvater als Zombie vor dem Fenster auf und bricht dann durch eine Glastür. Schnurstracks stolpert er in sein altes Zimmer und macht dort irgendwas. Dann schlurft er wieder nach draußen und fährt in einem Transporter davon. Oh, weh, ich ahne Schlimmes. Nach dem Märchenwald bin ich jetzt echt nicht in der Lauen für sowas.
Der kleine Frank Morris ruft beim Yard an. Ihm wird natürlich sofort geglaubt und man leitet den Elfjährigen an die Spezialabteilung weiter. John könnte sich direkt darum kümmern, doch er hat jetzt Feierabend. „Aber jetzt hocke ich mich wieder vor die Kiste. Morgen ist auch noch ein Tag.“ Wird schon nicht gleich die Welt untergehen, wegen einem Zombie, wa?
Gleichzeitig schnüffelt Privatdetektivin Jane bei einem Beerdigungsinstitut herum. Der Besitzer wurde ermordet. Von einem Zombie, der sich aber nicht um Jane kümmert und einer weiteren Untoten aus ihrem Sarg hilft. Dann erst soll es Jane an den Kragen gehen. Da sie keine Silberkugeln dabei hat, wird es eng für sie. Plötzlich fängt jemand an zu singen und die Untoten verlieren das Interesse an ihr. Sie steigen in einen Wagen und fahren weg.
Am nächsten Morgen lässt John die Morrisons im Büro antanzen und hört sich ihre Geschichte an. Außerdem hat Jane ihm von den Zombies im Beerdigungsinstitut erzählt. Gibt es da einen Zusammenhang? Vielleicht, denn Opa Zombie war in einem Gesangsverein. Ein alter Chorkumpel des Opas lebt noch in einem Seniorenheim. Da John sonst keine Anhaltspunkte hat, befragt er diesen Marvin Fuller mal.
Ein Mann namens Magus Montero ist es, der die drei Zombies in seinem Transporter aufgelesen hat. Und wohl die ganze Nacht mit ihnen durch die Gegen gefahren ist? Erst jetzt erreicht er sein Ziel, ein unterirdischer Saal. Wo schon sechs weitere Untote warten. Eine davon schickt er mit seinem Dirigierstab zu einem Auftrag. Sie soll Marvin Fuller töten, ach da schau!
John trifft zu spät ein, um den Mord zu verhindern, aber er kann die Untote vernichten und Marvin Fuller gibt ihn mit seinen letzten Worten noch einige wichtige Hinweise. Singing Oldies, ein Gesangsverein der Toten, geleitet von Magus Montero. Der Verein hat sogar einen Internetauftritt und sein nächstes Konzert in einem unterirdischen Bunker angekündigt. Wie praktisch. Magus Montero hat zwar gemerkt, dass man ihm auf der Spur ist und ändert deshalb schnell die Location, um seine Feinde abzuschütteln. Aber auch die stellt er ins Internet. Wie dumm kann man sein? Oder eher, wie dumm kann man einen Antagonisten eigentlich schreiben, damit man möglichst wenig Mühe hat?
Nun geht es für John und Jane also auf ein Schiff und nicht mehr zu einem Bunker, ansonsten ändert sich nichts. Wie Montero so schnell das Schiff buchen konnte, frage ich besser nicht. Das sind so Details, die man beim Altmeister besser nicht hinterfragt.
Ich habe keine großen Hoffnungen mehr an das letzte Heftdrittel, wenn der Gegenspieler sich schon so dämlich anstellt. Magus Montera will noch einen weiteren Zeugen loswerden, bevor der sein Wissen um den Gesangsverein weitergeben kann. Ein Verein, der unter diesem Namen im Internet steht und seine Daten öffentlich macht. Hach, ich kann es gar nicht in Worte fassen. John hat zufällig eine ähnliche Idee. Er will vor dem anstehenden Konzert weitere Zeugen abklappern und so treffen die beiden Gegenspieler schließlich aufeinander. Oder auch nicht, Magus Montera haut ab, bevor John ihn erwischt.
Bleibt nur noch das Finale auf dem Boot. Ich hatte vermutet, dass Jane dabei ist, weil sie indirekt in den Fall verwickelt ist. Stattdessen unterstützt Suko den Geisterjäger. Magus Montera zeigt sich schließlich, spricht John an und führt ihn zu seinen Zombies. Die ihm ein Ständchen trällern. Ich kapiere immer noch nicht, was der Sinn dieses unheimlichen Chors ist, für den Magus Montera über Leichen geht. Jedenfalls hat er Bomben auf dem Schiff versteckt. Die wird er zünden, wenn John sein Konzert stört. Zum Glück hat er Suko mit dem Stab des Buddha dabei. Der stoppt kurz die Zeit und kickt dem Dirigenten den Fernzünder aus der Hand. Danach muss John ihn nur noch mit dem Kreuz vernichten.
Auch diese Geschichte hat so ihre Eigenarten und ich frage mich an mehreren Stellen „Warum eigentlich?“ oder „Was sollte das jetzt?“. Erstaunlicher Weise fand ich diese seltsame Geschichte um einen teuflischen Dirigenten und seinen Zombiechor runder als das Märchenwald-Abenteuer. Man muss halt die komplette Grundprämisse ignorieren, dass Magus Montera warum auch immer Mitglieder einer Gesangsgruppe als Zombies zurück holt und sich dabei extrem dämlich anstellt. Wenn ich verhindern will, dass meine Feinde nicht meinen Standort herausfinden, sollte ich ihn nicht auf meine Internetseite stellen.
Insgesamt schwache/SCHLECHTe
Bei zwei SCHLECHTen Geschichten fällt natürlich auch meine Gesamtwertung so aus.
Mit all dem Wissen, das ich aus der aktuellen Situation um Jason Dark habe, kommt mir eine Vermutung. Von wegen Sonderheft mit Extralänge als Würdigung des Altmeisters. Da hat man einfach die letzten beiden unveröffentlichten Dark-Geschichten vom Stapel genommen und mit minimalem Lektoratsaufwand zusammen rausgehauen, um anschließend einen Schlussstrich zu ziehen. Statt dem Altmeister ein Geburtstagsageschenk zu machen, hat man ihm nochmal eins reingehauen und dann aus dem Team geworfen. Kann ich nicht beweisen, aber das ist meine persönliche Ansicht dazu.
Re: Band 2429: Helden gegen die Hölle
Bevor die Vermutung zum Fakt mutiert: Dem ist nicht so.Mit all dem Wissen, das ich aus der aktuellen Situation um Jason Dark habe, kommt mir eine Vermutung. Von wegen Sonderheft mit Extralänge als Würdigung des Altmeisters. Da hat man einfach die letzten beiden unveröffentlichten Dark-Geschichten vom Stapel genommen und mit minimalem Lektoratsaufwand zusammen rausgehauen, um anschließend einen Schlussstrich zu ziehen. Statt dem Altmeister ein Geburtstagsageschenk zu machen, hat man ihm nochmal eins reingehauen und dann aus dem Team geworfen. Kann ich nicht beweisen, aber das ist meine persönliche Ansicht dazu.
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Don Nuzzolo Offline
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- Registriert: Di Dez 03, 2024 5:34 pm
Re: Band 2429: Helden gegen die Hölle
Und wo ist der Beweisspuk69 hat geschrieben: Mi Jun 24, 2026 9:13 amBevor die Vermutung zum Fakt mutiert: Dem ist nicht so.Mit all dem Wissen, das ich aus der aktuellen Situation um Jason Dark habe, kommt mir eine Vermutung. Von wegen Sonderheft mit Extralänge als Würdigung des Altmeisters. Da hat man einfach die letzten beiden unveröffentlichten Dark-Geschichten vom Stapel genommen und mit minimalem Lektoratsaufwand zusammen rausgehauen, um anschließend einen Schlussstrich zu ziehen. Statt dem Altmeister ein Geburtstagsageschenk zu machen, hat man ihm nochmal eins reingehauen und dann aus dem Team geworfen. Kann ich nicht beweisen, aber das ist meine persönliche Ansicht dazu.
- Das Gleichgewicht Offline
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Re: Band 2429: Helden gegen die Hölle
Dann wundere ich mich ehrlich gesagt, warum solche 0815-Geschichten für diesen besonderen Doppelroman gewählt wurden.spuk69 hat geschrieben: Mi Jun 24, 2026 9:13 amBevor die Vermutung zum Fakt mutiert: Dem ist nicht so.Mit all dem Wissen, das ich aus der aktuellen Situation um Jason Dark habe, kommt mir eine Vermutung. Von wegen Sonderheft mit Extralänge als Würdigung des Altmeisters. Da hat man einfach die letzten beiden unveröffentlichten Dark-Geschichten vom Stapel genommen und mit minimalem Lektoratsaufwand zusammen rausgehauen, um anschließend einen Schlussstrich zu ziehen. Statt dem Altmeister ein Geburtstagsageschenk zu machen, hat man ihm nochmal eins reingehauen und dann aus dem Team geworfen. Kann ich nicht beweisen, aber das ist meine persönliche Ansicht dazu.
Bei den bisherigen Ehrungen des Altmeisters in Romanform habe ich jedenfalls durchaus gemerkt, dass sich da was bei gedacht wurde.