Band 2422: Wir jagten den Eisernen Engel

Antworten

Wir jagten den Eisernen Engel

Sehr Gut
10
56%
Top
1
6%
Gut
3
17%
Mittel
2
11%
Schlecht
0
Keine Stimmen
Sehr Schlecht
2
11%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 18

Benutzeravatar
iceman76 Offline
Site Admin
Beiträge: 11315
https://pl.pinterest.com/kuchnie_na_wymiar_warszawa/
Registriert: Mo Sep 22, 2008 1:53 pm
Wohnort: Gifkendorf
Kontaktdaten:

Band 2422: Wir jagten den Eisernen Engel

Beitrag von iceman76 »

Wir jagten den Eisernen Engel

Der Eiserne Engel war einst der Anführer der Vogelmenschen von Atlantis! Er hatte den Untergang des legendären Kontinents überlebt und war zu unserem Freund geworden. Und zu einem mächtigen Verbündeten im Kampf gegen die Hölle!
Doch jetzt war er dem Wahnsinn verfallen! Er sah in Suko und mich dämonische Feinde. Und nicht nur in uns – auch völlig unbeteiligte Menschen griff er an!
Der Anruf einer Polizeieinheit in Südengland brachte uns auf seine Spur. Suko und ich machten uns auf und begaben uns auf die Jagd nach unserem einstigen Freund, der zum erbitterten Gegner geworden war …

Geschrieben von Ian Rolf Hill

Erscheinungsdatum: 07.12.2024

1/3
Don Nuzzolo Offline
Beiträge: 119
Registriert: Di Dez 03, 2024 5:34 pm

RE: Band 2422: Wir jagten den Eisernen Engel

Beitrag von Don Nuzzolo »

Ich warte mit der Bewertung bis alle 3 Teile erschienen sind,damit ich an Weihnachten alle zusammen lesen kann.
Nordmann Offline
Beiträge: 16
Registriert: Mo Aug 05, 2024 9:34 pm

Beitrag von Nordmann »

Ist der Eiserne nun eigentlich einer von den Transformers, oder den Decepticons?
Loxagon Offline
Beiträge: 3266
Registriert: So Sep 04, 2011 10:06 pm

Beitrag von Loxagon »

Laut Coverne Mumie mit Flügeln )
Don Nuzzolo Offline
Beiträge: 119
Registriert: Di Dez 03, 2024 5:34 pm

Beitrag von Don Nuzzolo »

Original von Nordmann
Ist der Eiserne nun eigentlich einer von den Transformers, oder den Decepticons?
Da der Eiserne ja jetzt anscheinend zu den Bösen gehört,teile ich ihn zu den Decepticons ein.
Zuletzt geändert von Don Nuzzolo am Mi Dez 11, 2024 10:10 pm, insgesamt 1-mal geändert.
Phexcaer Offline
Beiträge: 227
Registriert: So Apr 09, 2023 11:35 pm

Beitrag von Phexcaer »

Nach den eher enttäuschenden letzten Romanen war ich ehrlich gesagt froh wieder ein IRH in den Händen zu halten. Da weiß man wenigstens, was einen erwartet und fühlte mich daher auch gut unterhalten.

Ich bin sehr skeptisch was nun schon die dritte Rückkehr eines alten, bezwungenen Gegenspielers betrifft, aber werde erstmal neutral an die Sache rangehen und schauen was der Autor daraus macht. Bislang war die Zerissenheit Karas ganz gut dagestellt, auch der Wahnsinn des Eisernen Engels war ausgezeichnet beschrieben. Myxin tut mir schon ein bischen leid, in so kurzer Zeit all seine Gefährten zu verlieren, aber bislang hält er sich tapfer.

Ich hoffe die nächsten beiden Romane halten das Niveau des Einstiegromans, vergebe hier ein Sehr Gut
Destero Offline
Beiträge: 549
Registriert: Di Jan 28, 2020 11:39 pm

Beitrag von Destero »

Meine Bewertung ist die 7.,…. Allerdings erst die 2. Rezension,….. ist das mittlerweile hier ein Tipp-Spiel ???? Das war mal anders. Heute ist es nur noch nervig.

Endlich der neue Roman von Star Autor IRH. Kann persönlich nicht verstehen, wie man diesen Roman schlechter als „gut“ bewerten kann. Dieser 1.Teil hat doch alles was das Fan-Herz höher schlagen lässt. Spannung, Dramatik, tolle Action Szenen, schöne Landschaftsbeschreibungen von Wales, großartige Gegenspieler und auch etwas ruhigerer Momente… IRH hat hier die perfekte Balance gefunden…

Bewertung : TOP

Ich werde auf jeden Fall schon Samstag den „Zeitschriften-Handel“ für Teil 2 stürmen ( Zitat Vorschau)
Don Nuzzolo Offline
Beiträge: 119
Registriert: Di Dez 03, 2024 5:34 pm

RE: Band 2422: Wir jagten den Eisernen Engel

Beitrag von Don Nuzzolo »

Das Böse lauert im Wald.
Mir gefällt der Roman,wo die Hauptdarsteller ihre Stellung einnehmen. Das Böse zieht seine Spur der Angst weiter.Die Guten werden informiert und folgen der Spur. Dann ist da noch Kara und Myxin,die ihren Kampf austragen. Am Schluss des Romans sehen wir,wie Kara von unserer Gegnerin übernommen wird.So stell ich mir ein Roman von IRH vor und freue mich auf den nächsten Teil.Ich hab mit Sehr Gut abgestimmt.
Im Werkstattbericht wird nochmals auf die Geschichte des Eisernen Engels eingegangen.
Toto_172 Offline
Beiträge: 31
Registriert: Di Feb 11, 2025 1:25 pm
Wohnort: Bei Braunschweig

RE: Band 2422: Wir jagten den Eisernen Engel

Beitrag von Toto_172 »

Hallo und guten Abend, allerseits!

Ich weiß nicht, wie dieses Forum all die Jahre an mir vorbeigegangen ist, aber irgendwie hat es das geschafft.

Kurz zu mir - ich lese John Sinclair seit dem Roman 216 "Der Ripper kehr zurück". Das war Anfang der 80 Jahre, da ging ich noch zur Schule! Lang lang ist es her.
Damals las ich noch in beide Richtungen, so dass ich mich bis zur Trilogie des "Schwarzen Todes" zurück gearbeitet hab.

Ein bisschen Wissen, bringe ich also mit und von daher möchte ich auch keinen Hehl daraus machen, das mir die Serie um John immer weniger gefällt.
Helmut und seine Figur "John", waren immer auf eine gewisse Art und Weise, berechenbar. Man wurde somit irgendwie ein Teil des Ganzen, Mitglied in der Sinclair Familie.
Natürlich gab es auch damals Dinge, die ich nicht so toll fand. Wie die "großen Alten" damals von John fast im nebenbei besiegt wurden, war ja schon fast inflationär. Sein Kampf hingegen gegen den Schwarzen Tod, legendär! Das ist bis heute immer noch meine Lieblings Trilogie, nach weit über 2000 Romanen.

Ich weiß nicht, ob es an der Vielzahl der Autoren liegt, aber die Serie macht es einem immer schwerer, sich mit den Darstellern zu identifizieren. Ich habe das Gefühl, wenn man Helmut über Jahrzehnte gelesen hat, man an seinem Schreibstil erkennen kann, ob er gerade Schnupfen hat, oder nicht.
Vielleicht bilde ich mir das auch nur ein, aber teilweise habe ich echte Probleme John und sein Handeln nachzuvollziehen, weil ich genau weiß, dass er früher anders gehandelt hat und hätte und dann schaut man "wer" den Roman geschrieben hat und weiß Bescheid.
Nein, ist mir schon klar, dass Helmut irgendwann in den verdienten Ruhestand geht und seine legendäre Schreibmaschine ebenfalls, und dass die neuen CO-Autoren da ein riesen Brett zu bohren haben, um diese Fussstapfen auszufüllen, aber genau darum geht es mir eben.
Als ich die Trilogie um den Spuk gelesen habe und er besiegt wurde, habe ich schon schlimmes befürchtet und genau das ist eingetreten.
Mit der Rückkehr Xorrons wollte ich eigentlich der Serie den Rücken zukehren, denn es war abzusehen, was als Nächstes kommen wird und genau das passiert eben.
Jetzt ist auch Asmondina wieder da und Entschuldigung, was macht die Serie überhaupt noch für einen Sinn?
Wer kommt als Nächstes? Der Schwarze Tod zum x-ten Mal?
Die Serie wird durch die neuen Autoren an absurdum geführt und es fehlt jedweder Zusammenhang in der Geschichte.
Wie geht es weiter? Der "Eiserne Engel" mit gespaltenem Bewusstsein, Asmodina im Körper von Kara, Grimes schleimt auch irgendwo herum, Xorron leuchtet auch irgendwo - Johns alte Gegner kommen nach und nach, alle wieder, was letztendlich nur einen weiteren Verlauf der Serie möglich erscheinen lässt - die Befreiung des Spuks aus der Gefangenschaft, durch John und Co.

Zum Roman selbst - er war ok. Ich mag Romane, in der Myxin und Kara dabei sind. Gerade der kleine Magier hat es mir von Anfang an, angetan!
Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Der zweite Teil ist leider noch nicht angekommen und dem dritten will ich nicht vorgreifen. Ich denke, dass der Roman morgen, spätestens übermorgen hier eintrifft, dann geht es weiter.
Zuletzt geändert von Toto_172 am Di Feb 11, 2025 6:39 pm, insgesamt 1-mal geändert.
Das Hü Offline
Beiträge: 260
Registriert: Mi Jan 30, 2019 12:14 pm

Beitrag von Das Hü »

SEHR GUT, hat was von klassischem Sinclair-Feeling ohne dabei angestaubt zu wirken. Spannend, gut zu lesen und macht Vorfreude auf Teil 2 und 3.

Einziger Minuspunkt: Ja, ja, alles und jeder geht auf Lilith Plan zurück, wie immer bei IRH...
Benutzeravatar
Sinclair Offline
Beiträge: 7209
Registriert: So Apr 12, 2020 12:01 pm
Wohnort: Gelsenkirchen

RE: Band 2422: Wir jagten den Eisernen Engel

Beitrag von Sinclair »

Handlung: Sir James bittet John und Suko in sein Büro. In der Nähe der Brecon Beacons in Wales wurden zwei Waldarbeiter mit einem Schwert getötet. Auf einem sichergestellten Handy, dass von einem der beiden Opfer stammte, war eindeutig der Eiserne Engel zu sehen. Mit einem Hubschrauber fliegen John und Suko zum Tatort um Gewissheit zu erlangen. Dort finden sie aber keine neuen Anhaltspunkte. Stattdessen erhält John einen Anruf von Sir James. John erfährt, dass der Eiserne Engel etwa 20 Meilen von ihnen entfernt auf einem Campingplatz wütet. Haben die Geisterjäger überhaupt eine Chance den Amoklauf des wahnsinnigen Engels zu stoppen oder ihn sogar einzufangen?

Meinung: Erster Teil der Trilogie von Ian Rolf Hill um das Schicksal des eisernen Engels, der dem Wahnsinn verfiel, nachdem ihn Satans Marotte, geführt von Naema, traf. Auf der Leser-Seite fasste Ian Rolf Hill die bisher wichtigsten Romane zum Eisernen Engel noch einmal zusammen. Das Titelbild zu diesem Roman erstellte Mario Heyer mit KI – Software. Für mich wirkte es aber irgendwie ein wenig zu abstrakt und gefiel mir daher nicht so gut, auch wenn es eine Szene im Roman darstellte.

Vor ein paar Jahren wurde Karas Körper, im Reich des Spuks, schon einmal von Asmodinas Seele übernommen. Die Frage war nun, war Kara seitdem ununterbrochen besessen gewesen, oder erst vor kurzem erneut okkupiert worden? Ich glaubte letzteres und ging davon aus, dass Asmodinas Seele beim Inferno in der Dämonenhölle erneut den Weg in Karas Körper fand. Meine zweite These wurde bestätigt. Möglicherweise wurde beim ersten Zwischenfall bereits ein Anker in Kara hinterlassen, an den sich die fremde Seele nun anheften konnte. Damit lag ich auch richtig mit der Ahnung welche Seele, nach der von Mr. Grimes, aus dem Schattenreich von Pandora ebenfalls noch entkam, weil diese ihren Laden nicht im Griff hatte. Nur so war es zu erklären, dass Kara plötzlich glaubte, nie zuvor gehabte magische Kräfte zu besitzen. Außerdem erlebte sie in Visionen Asmodinas Vernichtung noch einmal nach und verhielt sich aggressiv und hasserfüllt gegenüber Myxin. Kara hätte ihn in ihrer Wut womöglich vernichtet, wenn ihr nicht das Goldene Schwert den Dienst verweigert hätte, weil sie unter Asmodinas Einfluss keine Gerechte mehr war. Bekanntlich war ich kein Freund von zurückgekehrten und vernichteten Gegnern, sah aber in diesem Fall die Notwendigkeit ein, weil die Ereignisse im Reich des Spuks sich für eine Fortsetzung förmlich aufdrängten. Jetzt sollte damit aber erst einmal Schluss sein.

Auch der Eiserne Engel lebte in seiner eigenen Welt fernab der Realität, was ihn aber brandgefährlich machte. Sedonias Tod hatte er nicht erfasst. Er glaubte sogar sie immer noch suchen zu müssen. In seinem Wahn sah er harmlose Waldarbeiter und Wanderer als gefährliche Dämonen an und tötete wahllos. Beide Atlanter hatten sich also sehr erschreckend verändert, was Ian Rolf Hill eindrucksvoll schilderte. Vom Bösen infiziert wurde der Eiserne Engel ja auch einst in Atlantis. Damals gab es als Heilmöglichkeit den Lebensatem der Sirenen. Wie würde es nun werden?

Sir James Appell an die Geisterjäger den Hubschrauber heil und in einem Stück wieder zurückzubringen, hatte sich erledigt, als der Eiserne Engel mit seinem Schwert das Heck des Hubschraubers abtrennte. Aufgrund der Wandlung, die sich in ihr vollzog änderte sich auch die Bezeichnung für Kara. Ian Rolf Hll zeigte sich dabei sehr kreativ. So wurde aus der „Schönen aus dem Totenreich“ entweder mal eben „die Schöne aus dem Höllenreich“, oder auch „die Dämonische aus dem Totenreich.“ Zahlreiche Wortspiele waren also möglich. :)

Insgesamt schrieb Ian Rolf Hill einen jederzeit spannenden und sehr abwechslungsreichen Roman zum Auftakt dieser Trilogie. Wieder einmal schienen die Gegner der Geisterjäger durchweg alle Trümpfe in der Hand zu haben. Ich war mal gespannt darauf, auf welche finale Lösung letztendlich alles hinauslaufen würde. Vielleicht war ja sogar Asmodis das Zünglein an der Waage. Er war zumindest nicht mit allem einverstanden was Lilith ausheckte. Da war sie wieder die Uneinigkeit der Hölle, die oft in gegensätzliche Intrigen, Eifersüchteleien und Ränkespielen ausartete und schon mehrmals eine starke Position von innen heraus schwächte. Das einzige was im Roman unstimmig war, war die unpassende Handlungszeit. Im Roman wurde Spätsommer angegeben, dabei erschien dieser Roman im Dezember und hätte demnach auch eigentlich in diesem Monat spielen sollen.

Ich entschied mich letztendlich dafür diesen Roman insgesamt mit der Note 2 = Gut zu bewerten und vergab dementsprechend vier von fünf Kreuzen an Ian Rolf Hill. Nach der im Forum üblichen Wertung stimmte ich mit Sehr Gut ab.


:thumbup: :buch:
Benutzeravatar
Das Gleichgewicht Online
Beiträge: 12001
Registriert: Mi Sep 24, 2008 7:52 pm

Re: Band 2422: Wir jagten den Eisernen Engel

Beitrag von Das Gleichgewicht »

Der dem Wahnsinn verfallene Eiserne Engel hat wohl die letzten Monate schlummernd in einem Wald verbracht. Jetzt wecken Forstarbeiter ihn wieder auf und das Morden beginnt. So dauert es nicht lange, bis die Geisterjäger auf ihn aufmerksam werden und seiner Spur folgen.

Indes hat irgendwie auch Kara Probleme. Oder eher böse Gedanken, die so gar nicht zu ihr passen. Was habe ich denn da verpasst? Oder ist das einfach nur ihre Art der Traumabewältigung? Das fände ich reichlich übertrieben, nur damit es noch mehr Drama gibt. Schließlich greift Kara sogar Myxin an und ihre goldene Klinge wendet sich gegen sie. Der kleine Magier ist genau so überfordert wie ich und erhofft sich Hilfe von seinen Freunden aus London. Die sind aber schon auf der Jagd.

In der zweiten Hefthälfte geht es in die Hölle für ein wenig Dämonendallas. Ich hätte in der Trilogie (und überhaupt) echt auf Lilith verzichten können, aber natürlich steckt sie überall drin, mit ihrem Masterplan. Auch der Wahnsinn des Eisernen Engels spielt ihr in die Karten. Damit muss sie natürlich vor Asmodis prahlen. Und, dass sie allgemein mehr weiß, als er. Zum Beispiel, wer in Karas Körper steckt. Was auch ein Teil des Plans ist, wie sollte es anders sein? Die Frau nervt mich echt extrem, aber ich muss sie noch eine Weile aushalten.

Indes haben John und Suko den Eisernen Engel mit einem Hubschrauber aufgespürt. Und jetzt? Gucken sie dumm, während der Eiserne den Helikopter attackiert und sie notlanden müssen. Zum Glück taucht da im perfekten Heftromantiming Myxin aus dem Nichts auf und rettet sie. Wie hat er sie so schnell gefunden? Dann kommt auch noch Lilith in ihrer Eulengestalt dazu und manipuliert den Eisernen für ihre Zwecke. Bis hierhin hatte der Roman ein angemessenes Tempo, jetzt wird es mir langsam wieder zu viel.

Jedenfalls ist der Eiserne erstmal kein Problem mehr, weil er der Eule folgt. Lilith kann ja nicht zulassen, dass er John killt, weil sie ihn für diesen krassen Masterplan braucht. Die Geisterjäger erfahren von Karas seltsamen Verhalten und begleiten Myxin zu den Flaming Stones.

Genau dorthin hat aber Lilith den Eisernen gelockt und der dunklen Seele in Kara endgültig zur Kontrolle verholfen. Um wen es sich handelt, weiß man leider, wenn man die Cover oder Titel der kommenden beiden Teile der Trilogie kennt. Hier im Text machen das aber auch einige Träume und Gedanken von Kara sehr gut klar.

So gibt es dank Heftromantiming schon im ersten Teil ein fulminantes Finale, wo die Figuren ganz ungünstig aufeinandertreffen. Asmodina hat inzwischen nicht nur als Seele Karas Körper übernommen, Kara verwandelt sich komplett in die Teufelstochter. Das gefällt mir irgendwie nicht, aber ist Geschmackssache. Damit es noch zwei weitere Teile geben kann, wird die finale Konfrontation aufgeschoben. Asmodina fliegt mit dem Eisernen Engel davon, während die Helden nur geschockt dastehen. Und Lilith lacht sich sicher wieder ins Fäustchen, dass alles genau so geklappt hat, wie von ihr geplant.




Ich muss zugeben, ich war schon ziemlich gehyped auf den Roman. Wie erwartet und erhofft, lässt IRH es beim ersten Teil für seine Verhältnisse noch relativ ruhig angehen. Da ist vieles noch nachvollziehbar und nicht auf die reine Action ausgelegt. Nur einmal gibt es ein typisches Heftromantiming, als Myxin die Geisterjäger in ihrem Hubschrauber exakt dann findet, als sie vom Eisernen Engel angegriffen werden und der Helikopter geschrottet wird. Das war wirklich Rettung in letzter Sekunde, Myxin hätte sie keine Minute später entdecken dürfen.

Ok, und das Zwischenfinale ist auch so eine Sache. Puh, der Eiserne Engel ist weg und wir haben überlebt. Zeit für eine kleine Verschnaufpause bei den Flaming Stones. Leider lockt Lilith den Eisernen im gleichen Timing auch dorthin und man sieht ihn direkt wieder. Unangenehm. Apropos Lilith: Die muss natürlich auch hier ihre Finger drin haben, wie überall. Kommt denn kein einziger Nebenplot von IRH mehr ohne sie aus? Es regt mich jedes Mal wieder auf.

Klingt wie viel Gemecker, aber an sich hat mir der Auftakt zu diesem Abenteuer SEHR GUT gefallen. Vieles ist Geschmackssache oder Kritik auf hohem Niveau. Am meisten hätte ich mir gewünscht, dass wenigstens diese Trilogie mal ohne Lilith auskommt. Asmodina reicht doch. :D :D :D :D :D :D :D :D :| :| (8 von 10 Kreuzen)
Antworten

Zurück zu „2401-2500“