Band 232: Voodoo-Hölle Haiti - Autor: Brian Elliot
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Habibi Offline
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Band 232: Voodoo-Hölle Haiti - Autor: Brian Elliot

Ein silberner Mond strahlte auf die Wipfel des Palmengartens herunter. Der warme Nachtwind der Tropen fächelte in den Bananenstauden, und der schwere Duft des Rhododendron drang bis an den Pavillon, vor dem Denise Latour auf einer Bank aus Rohrgeflecht saß. Ihre dunklen Augen verfolgten den Tanz der Nachtschmetterlinge, und auf ihrem Gesicht lag ein glückliches Lächeln.
Sie trug noch vom Nachmittag her den weißen Tennisdreß und hatte die hübschen Beine bequem ausgestreckt. Heute beim Tennis im Princess Garden hatte sie ihn kennengelernt. Ihn, der der Mann ihres Lebens werden könnte.
Plötzlich schrak sie zusammen. Aus der Ferne drang der dumpfe Trommelwirbel des Voodoo an ihr Ohr, und sie wußte, daß der Friede ringsherum trügerisch war. Die Trommeln erweckten die schrecklichen Geister der Insel zum nächtlichen Leben. Nacht für Nacht traten sie ihre unheimliche Herrschaft an, von der kein Fremder etwas ahnte, der als Tourist auf die scheinbar so friedliche Insel kam. Der dumpfe Trommelwirbel kam näher und näher, und das Mädchen horchte mit einem Gefühl des Grauens in die Nacht.
Erscheinungsdatum: 21.02.1978
Autor: Brian Elliot (= Gerhard Hundsdorfer)
Titelbild von Carlos Prunés i Álvarez
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- iceman76 Offline
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Also in diesem Roman ist eigentlich ne ganze menge vertreten. Angefangen bei einer Liebesstory über Voodoozauber und auch politische Verstrickungen sind Inhalt dieser recht unterhaltsamen Geschichte.
Ich vergebe 4 von 5 Sternen. Hat mich gut unterhaten und der Hauptprotagonist "Captain Ralph Scott" wusste zu gefallen!
Was andernorts schonmal angesprochen wurde und was beim lesen sofort auffällt: das Wort "Neger" wird häufig gebraucht! Ok, der Roman ist von 1978, da wurde das Wort wohl noch nicht als abfällig betrachtet. Heutzutage muss man sich ja schon mit rassistischen Vorwürfen auseinandersetzen wenn man das Wort "Neger" benutzt!
Nichtsdestotrotz eine Geschichte die mir zugesagt hat!
Ich vergebe 4 von 5 Sternen. Hat mich gut unterhaten und der Hauptprotagonist "Captain Ralph Scott" wusste zu gefallen!
Was andernorts schonmal angesprochen wurde und was beim lesen sofort auffällt: das Wort "Neger" wird häufig gebraucht! Ok, der Roman ist von 1978, da wurde das Wort wohl noch nicht als abfällig betrachtet. Heutzutage muss man sich ja schon mit rassistischen Vorwürfen auseinandersetzen wenn man das Wort "Neger" benutzt!
Nichtsdestotrotz eine Geschichte die mir zugesagt hat!